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	<title>Sunday, Bloody Sunday - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:59:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sunday,_Bloody_Sunday&amp;diff=570662&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert</title>
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		<updated>2026-04-30T08:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Spielfilm von 1971. Für das gleichnamige Musikstück der Band U2 siehe [[Sunday Bloody Sunday (U2-Lied)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = Sunday, Bloody Sunday&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Sunday Bloody Sunday&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Vereinigtes Königreich&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1971&lt;br /&gt;
| Länge                  = 110&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12{{FSK|44076-a/V|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[John Schlesinger]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[Penelope Gilliatt]] und [[David Sherwin]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Joseph Janni]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Ron Geesin]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Billy Williams (Kameramann)|Billy Williams]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Richard Marden]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Peter Finch]]: Dr. Daniel Hirsh&lt;br /&gt;
* [[Glenda Jackson]]: Alex Greville&lt;br /&gt;
* [[Murray Head]]: Bob Elkin&lt;br /&gt;
* [[Tony Britton]]: George Harding&lt;br /&gt;
* [[Peggy Ashcroft]]: Mrs. Greville&lt;br /&gt;
* [[Maurice Denham]]: Mr. Greville&lt;br /&gt;
* [[Bessie Love]]: Telefonistin&lt;br /&gt;
* [[Vivian Pickles]]: Alva Hodson&lt;br /&gt;
* [[Frank Windsor]]: Bill Hodson&lt;br /&gt;
* [[Thomas Baptiste]]: Professor Johns&lt;br /&gt;
* [[Jon Finch]]: Mitfahrer bei Daniel&lt;br /&gt;
* [[Daniel Day-Lewis]]: vandalierendes Kind (nicht aufgeführt)&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vereinigtes Königreich|britisches]] [[Drama (Filmgenre)|Filmdrama]] von [[John Schlesinger]] aus dem Jahr 1971. Das [[Drama]] basiert auf dem [[Drehbuch|Original-Drehbuch]], das von [[Penelope Gilliatt]] und [[David Sherwin]] überarbeitet und vom [[Filmstudio]] [[Vectia]] produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Großbritannien, Ende der 1960er Jahre: Im von einer Wirtschaftskrise gebeutelten [[London]] lässt sich die geschiedene Arbeitsberaterin Alex Greville darauf ein, über das Wochenende die Kinder des Ehepaares Hodson zu hüten, das mit dem afroeuropäischen Professor Johns einen Vortrag besuchen will. Die fünf Kinder des sozialistischen Ehepaares bedürfen jedoch kaum der Obhut von Alex und beginnen am Samstagmorgen während des gemeinsamen Frühstücks sogar [[Drogenhanf|Pot]] zu rauchen, den die Eltern im Schallplattenregal deponiert haben. An dem Wochenende nimmt auch Alex’ Liebhaber, der einige Jahre jüngere Installationskünstler Bob Elkin, teil. Alex hofft, den jungen Mann an sich binden zu können. Sie weiß von Bobs Affäre mit Daniel Hirsh, einem erfolgreichen [[Judentum|jüdischen]] Allgemeinmediziner in den Vierzigern, doch schon bald kann Alex den freiheitsliebenden Bob nicht mehr halten und es zieht ihn bereits am Samstagvormittag zurück zu Daniel. Auch Daniel weiß Bescheid über Alex, die in der Zwischenzeit im Haus der Hodsons von Depressionen geplagt wird. Sie will den von ihr ungeliebten Job kündigen, weiß aber nicht, wie sie ihre Kündigung formulieren soll. Gleichzeitig wird sie von Lucie, dem ältesten der Kinder, denunziert, da ihr Bobs Fehlen nicht unbemerkt geblieben ist. Bob kehrt erst am späten Abend, nach einem Schäferstündchen mit Daniel, zu Alex zurück, nachdem es im Haus einen Stromausfall gab. Während er die Panne behebt, kann Alex ihre Eifersucht gegenüber ihrem Nebenbuhler und die Wut auf Bob kaum zügeln. Später verträgt sie sich jedoch wieder mit dem charismatischen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Daniel Hirsh trifft zur selben Zeit, nach einem Besuch eines Lokals, eine alte Liebschaft wieder und erwacht am Sonntagmorgen allein in seinem Bett. Auch die Konversationsversuche mit seinem Nachbarn sind nicht von Erfolg gekrönt. Alex unternimmt währenddessen mit Bob und den ihr anvertrauten Kindern einen Ausflug durch London. Der Tag, der heiter begann, endet schrecklich; denn auf dem Nachhauseweg rennt die leichtsinnige Lucie mit Familienhund Kenyatta über eine vielbefahrene Straße. Der [[Rottweiler]] wird von einem Laster erfasst, während Lucie ohne Blessuren davonkommt. Das Kind ist traumatisiert und zeichnet während eines Malspiels mit David ungelenk den Körper ihres toten Hundes. Auch Alex hat der Vorfall mitgenommen; beim Anblick von Lucies Kinderzeichnung lässt sie ein traumatisches Ereignis aus ihrer Kindheit Revue passieren. Frühzeitig kommen Alva und Bill Hodson mit Professor Johns vom Vortrag zurück, und Alex zieht aus dem Wochenende ihre Konsequenzen und beendet die Beziehung mit Bob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Abendessen mit ihren vermögenden Eltern zwei Tage später versucht Alex’ Mutter ihre Tochter, die sich symbolträchtig die Haare hat kurz schneiden lassen, zu überzeugen, die Beziehung zu Bob wieder aufzunehmen. Während sich dieser wieder Daniel zuwendet, verbringt Alex eine gemeinsame Nacht mit dem fünfzigjährigen George, einem Manager, den seine Firma gefeuert hat. Bob überwirft sich mit Daniel, als es auf einer Party zu einem Streit zwischen einem befreundeten Ehepaar des Arztes kommt und Daniel – wie oft in heiklen Situationen – das Weite sucht. Noch am Abend sucht er Alex auf, die sich gerade von George verabschiedet, und beide verbringen die Nacht miteinander. Tags darauf lässt sich Bob gegen [[Pocken]] impfen, um die langersehnte Reise nach Amerika anzutreten und dort seine gläsernen Springbrunnen auszustellen, was zu Daniels Ärger den Plan einer gemeinsamen [[Italien]]reise zunichtemacht. Beim Besuch der [[Bar Mitzwa|Bar-Mitzwa]]-Feier seines dreizehnjährigen Neffen fühlt sich Daniel an seine eigene Bar Mitzwa und das Ende seiner Kindheit erinnert. Alex hat inzwischen ihren Job gekündigt und beschließt, vor die Wahl gestellt, mit Bob keinen Neuanfang in den Vereinigten Staaten zu wagen respektive auf seine Heimkehr zu warten. Bob verbringt noch eine gemeinsame Nacht mit Daniel, ehe er sich leise davonmacht und in die USA fliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Tage nach dem Wochenende begegnet Alex bei den Hodsons ihrem Nebenbuhler, der Alva und Bill beim sonntäglichen Mittagessen Gesellschaft leistet. Sie wartet vor dem Haus, bis Daniel sich von den Hodsons verabschiedet hat. Beide vergewissern sich in einem kurzen Gespräch auf der Straße, dass Bob, ihr jeweiliges Objekt der Begierde, England verlassen hat. Während sich Daniel allein für einen Italienurlaub Sprachkenntnisse aneignet, trifft Alex in ihrer verlassenen Wohnung auf Bobs [[Tukane|Tukan]], den er ihr zur Pflege überlassen hat. Der Film endet in einem Monolog, in dem Daniel Hirsh der komplizierten Beziehung nachtrauert, obwohl Bob eigentlich ein für ihn völlig uninteressanter Mensch gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Drama basiert auf einem Skript von Penelope Gilliatt, einer englischen Roman- und Kurzgeschichtenautorin und Filmkritikerin der Londoner Wochenzeitung [[The Observer]] und des US-amerikanischen Magazins [[The New Yorker]]. Ebenfalls am Drehbuch beteiligt war der Autor David Sherwin, der seinerzeit jedoch nicht im Abspann erwähnt wurde. Gilliatt arbeitete beim Verfassen des Original-Drehbuchs eng mit Regisseur John Schlesinger zusammen, der im Jahr davor für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Asphalt-Cowboy]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Oscar]] für die beste Regie ausgezeichnet worden war und dessen Privatleben als Inspiration für &amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039; diente. Schlesinger, 1926 in London als Sohn eines jüdischen Kinderarztes geboren, war selbst homosexuell und hatte wie die Filmcharaktere Erfahrungen in Dreiecksbeziehungen gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Hauptrollen wurden die beiden renommierten britischen Schauspieler [[Peter Finch]] und [[Glenda Jackson]] verpflichtet. Finch hatte bereits 1967 in Schlesingers Romantikdrama &amp;#039;&amp;#039;[[Die Herrin von Thornhill]]&amp;#039;&amp;#039; an der Seite von [[Julie Christie]] und [[Terence Stamp]] eine tragende Rolle. Allerdings hatte er zunächst aufgrund anderer Projekte keine Zeit für &amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039;. Daraufhin wurde [[Ian Bannen]] besetzt, der sich aber insbesondere mit den intimen homosexuellen Szenen nicht wohlfühlte, woraufhin zwei Wochen nach Beginn der Dreharbeiten der inzwischen frei gewordene Finch die Rolle übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ian Buruma |Titel=Conversations with John Schlesinger |Verlag=Random House Publishing Group |Datum=2007 |ISBN=978-0-307-43084-7 |Online=https://books.google.de/books?id=QgYZIgGsUWcC&amp;amp;pg=PA80&amp;amp;lpg=PA80&amp;amp;dq=ian+bannen+sunday+bloody+sunday&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=pMiwsMEz96&amp;amp;sig=ACfU3U3eDE2eLsi4-V9ku7WmCizOD45Duw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiQse-u9urzAhXBOuwKHeNzC3wQ6AF6BAgOEAM#v=onepage&amp;amp;q=ian%20bannen%20sunday%20bloody%20sunday&amp;amp;f=false |Abruf=2021-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Glenda Jackson gehörte zum damaligen Zeitpunkt zu den Stars des britischen Kinos und hatte im Jahr zuvor für [[Ken Russell]]s romantisches Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Liebende Frauen (Film)|Liebende Frauen]]&amp;#039;&amp;#039; den Oscar als beste Hauptdarstellerin erhalten. Sie bewies ihre Wandelbarkeit im gleichen Jahr mit der Hauptrolle der [[Elisabeth I.|Königin Elisabeth von England]] in [[Charles Jarrott (Regisseur)|Charles Jarrotts]] Historiendrama &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Stuart, Königin von Schottland (1971)|Maria Stuart, Königin von Schottland]]&amp;#039;&amp;#039;. Der damals 24-jährige Newcomer [[Murray Head]] ist hier in seinem vierten Spielfilm zu sehen. Unterstützt wurden die drei Hauptdarsteller u.&amp;amp;nbsp;a. von der britischen Schauspielerin [[Peggy Ashcroft]], die 1967 in einer Episode der britischen Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;The Wednesday Play&amp;#039;&amp;#039; bereits unter Schlesingers Regie agiert hatte. Im Vorfeld hatten viele Schauspielerinnen den Part von Glenda Jacksons Mutter abgelehnt, da sie das Projekt mit [[Pornographie]] in Verbindung brachten. In einer Nebenrolle als Telefonistin ist die US-Amerikanerin [[Bessie Love]] zu sehen, ein ehemaliger bekannter Stummfilmstar. Nicht im Abspann aufgeführt ist der 13-jährige [[Daniel Day-Lewis]], der in seinem Spielfilmdebüt eine kurze Szene spielt, in der er als junger Vandale Autos beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film entstand in den englischen Bray Studios in [[Windsor (Berkshire)]] sowie an Original-Schauplätzen in London, darunter [[Hampstead Heath]] und das [[Old Royal Naval College]] in [[Greenwich (London)|Greenwich]]. Für die Kameraarbeit war der Engländer [[Billy Williams (Kameramann)|Billy Williams]] zuständig, der wie die Hauptdarstellerin von &amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039; seinen internationalen Durchbruch mit &amp;#039;&amp;#039;Liebende Frauen&amp;#039;&amp;#039; ein Jahr zuvor mit einer Oscar-Nominierung eingeleitet hatte. Als musikalisches Thema taucht im Film immer wieder [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s Trio aus der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Così fan tutte]]&amp;#039;&amp;#039; auf, das in der Szene gespielt wird, in der Fiordiligi und Dorabella ihren Liebhabern Ferrando und Gugliemo verabschieden, die vermeintlich in den Krieg ziehen. Das Musikstück wurde von [[Pilar Lorengar]], [[Yvonne Minton]] und [[Barry McDaniel]] interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039; feierte am 1. Juli 1971 in London Premiere. Filmstart in den USA war gut zwei Monate später, am 8. September. Die Produktion mit dem Werbeslogan „It&amp;#039;s about three decent people. They will break your heart“ (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Er handelt von drei sittsamen Menschen. Sie werden Ihr Herz brechen)&amp;#039;&amp;#039; versehen, wurde von der Kritik gefeiert und als herausragende Charakterstudie verstanden. Er galt als bahnbrechend und gewagt hinsichtlich seiner offenen und realistischen Darstellung homosexueller Liebe, u.&amp;amp;nbsp;a. wurde in dem Film einer der ersten Leinwandküsse eines gleichgeschlechtlichen Liebespaares präsentiert. Gelobt wurden die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller Peter Finch und Glenda Jackson, die als jüdischer Arzt bzw. geschiedene Büroangestellte zivilisiert und taktvoll, ohne große Emotionen, ihren gemeinsamen Liebhaber ziehen lassen müssen. Ebenfalls im Fokus standen die Inszenierung Schlesingers, der an den Erfolg seines vorangegangenen Films &amp;#039;&amp;#039;Asphalt-Cowboy&amp;#039;&amp;#039; anknüpfen konnte, sowie das Drehbuch von Penelope Gilliatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritische Stimmen bemängeln heutzutage, dass der Film in die Jahre gekommen sei. Dennoch feierte &amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039; am 17. November 2002, über dreißig Jahre nach seinem Kinostart, auf dem [[Tschechien|tschechischen]] &amp;#039;&amp;#039;Brno Gay and Lesbian Film Festival&amp;#039;&amp;#039; bzw. am 8. April 2003 auf dem &amp;#039;&amp;#039;London Lesbian and Gay Film Festival&amp;#039;&amp;#039; seine [[Wiederveröffentlichung]] in [[Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
* „Die Darstellerleistungen sind makellos ... gerade richtig für Gilliatts Drehbuch und Schlesingers Regie. Sie sind in einem sehr realen und tristen London angesiedelt (meist in kalten Zwielichtern gesehen) und umgeben von Nebendarstellern, die in allen Maßen die Dimensionen der Charaktere ausfüllen. Ich denke, &amp;#039;Sunday Bloody Sunday&amp;#039; ist ein Meisterwerk, aber ich denke nicht, es handelt von dem, das jeder annimmt über ihn zu denken. Dies ist kein Film über den Verlust von Liebe, sondern über ihr Ausbleiben.“ ([[Roger Ebert]], Chicago Sun-Times)&lt;br /&gt;
* „‚Sunday, Bloody Sunday‘ ist Schlesingers (‚[[Darling (1965)|Darling]]‘, ‚[[Asphalt-Cowboy]]‘) klügster, am wenigsten sentimentaler Film, eine fast vollkommene Realisierung des Original-Drehbuchs von Penelope Gilliatt, das, so denke ich, das beste Original-Drehbuch seit [[Éric Rohmer]]s ‚[[Claires Knie]]‘ ist.“ ([[Vincent Canby]], New York Times)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
* Ursprünglich war der Schauspieler William Dexter für den Part des Daniel vorgesehen.&lt;br /&gt;
* [[Peter Finch]] gab später zu, dass ihm die leidenschaftlichen Liebesszenen mit Murray Head durchaus Schwierigkeiten bereitet hätten. Als Finch, selbst heterosexuell und insgesamt dreimal in seinem Leben verheiratet, von einem Journalisten gefragt wurde, wie er sich bei der berühmten Kussszene gefühlt habe, antwortete dieser: „Ich schloss die Augen und dachte an England.“&lt;br /&gt;
* Der Hund, der im Film den Tod findet, war nach [[Jomo Kenyatta]] (1893–1978) benannt, dem ersten Ministerpräsident des unabhängigen [[Kenia]]s.&lt;br /&gt;
* [[Murray Head]], der für seine Darstellung als freiheitsliebender bisexueller Künstler gelobt wurde, konnte sich nach &amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039; nicht als ernstzunehmender Schauspieler etablieren, errang aber auf anderem Gebiet weltweiten Erfolg – 1984 feierte er als Star des [[Musical]]s &amp;#039;&amp;#039;Chess&amp;#039;&amp;#039; ein erfolgreiches Comeback. Das Lied &amp;#039;&amp;#039;One Night in Bangkok&amp;#039;&amp;#039; aus dem Musical eroberte die Spitzenpositionen der internationalen Hitparaden.&lt;br /&gt;
* [[Daniel Day-Lewis]] spielte seine erste Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Bei der Oscar-Verleihung im Jahr 1972 (offizielle Zählung 1971) war &amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039; für vier Academy Awards nominiert, u.&amp;amp;nbsp;a. Regisseur John Schlesinger und die beiden Hauptdarsteller Peter Finch und Glenda Jackson. Während Schlesinger und Finch gegenüber [[William Friedkin]] und [[Gene Hackman]] (beide &amp;#039;&amp;#039;[[French Connection – Brennpunkt Brooklyn]]&amp;#039;&amp;#039;) das Nachsehen hatten, musste sich Jackson [[Jane Fonda]] &amp;#039;&amp;#039;([[Klute]])&amp;#039;&amp;#039; geschlagen geben. Im selben Jahr erhielt das Beziehungsdrama den Golden Globe als beste ausländische Produktion in englischer Sprache sowie fünf [[British Academy Film Award|Britische Filmpreise]], u.&amp;amp;nbsp;a. in den Kategorien [[British Academy Film Award/Bester Film|Bester Film]], [[British Academy Film Award/Beste Regie|Regie]] sowie Peter Finch und Glenda Jackson als beste Hauptdarsteller. Finch erhielt für sein Porträt des homosexuellen jüdischen Arztes außerdem den Preis der [[National Society of Film Critics]]. Penelope Gilliatts Filmskript wurde von der [[Writers Guild of America]], der New Yorker Filmkritikervereinigung, der National Society of Film Critics sowie der [[Writers’ Guild of Great Britain]] prämiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oscar 1972 ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Oscarverleihung 1972}}&lt;br /&gt;
* nominiert in den Kategorien&lt;br /&gt;
** Beste Regie&lt;br /&gt;
** Bestes adaptiertes Drehbuch&lt;br /&gt;
** Bester Hauptdarsteller (Peter Finch)&lt;br /&gt;
** Beste Hauptdarstellerin (Glenda Jackson)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Society of Film and Television Arts Awards 1972 ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|British Academy Film Award}}&lt;br /&gt;
* Bester Film&lt;br /&gt;
* Beste Regie&lt;br /&gt;
* Bester Hauptdarsteller (Peter Finch)&lt;br /&gt;
* Beste Hauptdarstellerin (Glenda Jackson)&lt;br /&gt;
* Bester Schnitt&lt;br /&gt;
** nominiert in den Kategorien&lt;br /&gt;
*** Bestes Drehbuch&lt;br /&gt;
*** Beste Kamera&lt;br /&gt;
*** Bester Soundtrack&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golden Globe 1972 ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Golden Globe Award}}&lt;br /&gt;
* Bester ausländischer Film in englischer Sprache&lt;br /&gt;
* nominiert in der Kategorie Bester Hauptdarsteller – Drama (Peter Finch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere ===&lt;br /&gt;
[[David di Donatello]] 1972&lt;br /&gt;
* Beste Regie für einen ausländischen Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Directors Guild of America]] 1972&lt;br /&gt;
* nominiert in der Kategorie Beste Regie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Étoile de Cristal]] 1972&lt;br /&gt;
* Bester Darsteller (Peter Finch)&lt;br /&gt;
* Beste Darstellerin (Glenda Jackson)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[National Society of Film Critics|National Society of Film Critics Awards]] 1972&lt;br /&gt;
* Bester Hauptdarsteller (Peter Finch)&lt;br /&gt;
* Bestes Drehbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[New York Film Critics Circle Award]]s 1971&lt;br /&gt;
* Bestes Drehbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Writers Guild of America]] 1972&lt;br /&gt;
* Bestes Original-Drehbuch – Drama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Writers’ Guild of Great Britain]] 1972&lt;br /&gt;
* Bestes britisches Original-Drehbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[British Film Institute]] wählte &amp;#039;&amp;#039;Sunday, Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1999 auf Platz 65 der [[British Film Institute#BFI Top 100 britischer Filme / Fernsehsendungen|besten britischen Filme des 20. Jahrhunderts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Penelope Gilliatt: &amp;#039;&amp;#039;Sunday Bloody Sunday&amp;#039;&amp;#039;. Viking Press, New York 1972, ISBN 0-670-68338-8 (engl. Ausgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0067805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von John Schlesinger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
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