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	<title>Sun SuperSPARC - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:46:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sun_SuperSPARC&amp;diff=424304&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2022-01-12T22:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sun SuperSPARC II SM71 501-3001.jpg|mini|SuperSPARC SM71]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SuperSPARC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Sun Microsystems]] entworfener [[Superskalarität|superskalarer]] Mikroprozessor. Da Sun jedoch nicht über die geeigneten Fertigungsstätten verfügte, wurden die Prozessoren in den Hallen von [[Texas Instruments]] gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Prozessoren mit dem Codenamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viking&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden im Jahr 1991 angekündigt, jedoch begann die Auslieferung der ersten [[SPARCstation|SPARCstation 10]] erst im Mai 1992. Im Laufe des Jahres 1994 wurde der leicht verbesserte Nachfolger &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SuperSPARC II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem der Plattformwechsel zur [[Sun-4]] Serie 1987 gestartet wurde, begann kurz darauf die Entwicklung eines [[Mehrprozessorsystem|mehrprozessorfähigen]] Nachfolgers der aktuellen [[Sun SPARC|SPARC]] V7 Generation. Ziel war es, einen modernen superskalaren Prozessor zu entwickeln, der nach Anwendungsanalysen von Sun am effektivsten bei drei Befehlen pro Takt arbeitet, einen integrierten Cache und eine möglichst effektive [[Pipeline (Prozessor)|Pipeline]] besitzt.&lt;br /&gt;
Neben den bereits erwähnten Punkten bot dieses Prozessorkonzept, gegenüber dem Vorgänger, außerdem eine integrierte [[Floating Point Unit]] und die Anbindung eines optionalen [[Cache|Cache Controllers]]. Dieser wiederum sollte die Möglichkeit haben, einen großen L2-Cache anzusprechen.&lt;br /&gt;
Der Produktionsbeginn sollte bereits 1990 erfolgen, wurde aber aufgrund von Schwierigkeiten bei der Herstellung immer wieder verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der MicroSPARC bei Sun das Segment für Uniprozessorsysteme bediente, wurde der SuperSPARC gemäß seiner Entwicklung als Multiprozessor für [[Workstation]]s und [[Supercomputer]] eingesetzt. Der Großteil der gebauten Prozessoren fand Verwendung in der SparcStation 10/20 und in den von anderen Herstellern gefertigten Nachbauten. Erwähnenswert ist außerdem der Einsatz in den leistungsstärksten Servern Sun SparcCenter 2000, [[Cray CS6400]] und [[Thinking Machines]] [[Connection Machine|CM&amp;amp;#8209;5E]] mit jeweils bis zu 20, 64 bzw. 128 Prozessoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger des SuperSPARC sollte bereits 1994 der [[UltraSPARC]] antreten, jedoch verzögerte sich die Auslieferung der ersten Maschinen bis zum Winter 1995. Die entstandene Lücke konnte der SuperSPARC nicht füllen, da er bei 85&amp;amp;nbsp;MHz zur Überhitzung in einigen Maschinen neigte und deshalb der Betrieb nur in bestimmten Servern zugelassen war. Um weiterhin mit anderen Systemen konkurrieren zu können, wurde der [[HyperSPARC]] angeboten, der bis dahin als SuperSPARC-Konkurrent auf dieser Plattform positioniert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Der Mikroprozessor basiert auf den Spezifikationen der SPARC V8-Prozessorarchitektur und erbt daher alle Eigenschaften.&lt;br /&gt;
Das Grundgerüst bildet ein dreifach superskalarer 32-bit-Prozessorkern mit zwei [[Integer Units]] (IU) und einer [[Gleitkommaeinheit|Floating Point Unit]] (FPU).&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Integer Units&amp;#039;&amp;#039; verfügen über eine 4-stufige Pipeline und ermöglichen es dem SuperSPARC, bis zu zwei Ganzzahloperationen pro Takt durchzuführen.&lt;br /&gt;
Dieser hohe Durchsatz wird in realen Situationen aufgrund von Programmverzweigungen und Datenabhängigkeiten nur selten erreicht.&lt;br /&gt;
Um jedoch die maximale Ausbeute zu erhöhen, wurden die Techniken [[Sprungvorhersage|Branch Prediction]] und [[Data Forwarding]] im Prozessor implementiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Floating Point Unit&amp;#039;&amp;#039; besteht aus zwei unabhängigen Pipelines, einem &amp;#039;&amp;#039;Floating Point Adder&amp;#039;&amp;#039; (FADDER) für Addition, Subtraktion und Logische Operationen, einem &amp;#039;&amp;#039;Floating Point Multiplier&amp;#039;&amp;#039; (MULTIPLIER) für Multiplikationen und einem &amp;#039;&amp;#039;Floating Point Controller&amp;#039;&amp;#039;. Jede der beiden Verarbeitungseinheiten ist einer der Pipelines zugeordnet und wird bei Bedarf mit Daten gefüllt. Der &amp;#039;&amp;#039;Floating Point Controller&amp;#039;&amp;#039; entnimmt alle [[Gleitkommazahl|Gleitkommabefehle]] aus der letzten Piplelinestufe der IU, entscheidet anhand der Art des Befehls, welche Ausführungseinheit für die Anweisung zuständig ist und füllt die entsprechende Pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jeder SPARC verfügt der SuperSPARC über ein großes [[Register (Computer)|Registerfeld]] von 128 Ganzzahl- und 32 [[Gleitkommazahl|Gleitkomma]]-Registern, die nicht direkt, sondern nur über das entsprechende [[Registerfenster]] angesprochen werden können. Daneben existieren noch acht globale Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SuperSPARC II verbesserte einige Aspekte des Designs. So erhielt die &amp;#039;&amp;#039;Floating Point Unit&amp;#039;&amp;#039; eine weitere Einheit, den &amp;#039;&amp;#039;Floating Point Divide/Square Root&amp;#039;&amp;#039; (FDS) für Division- und Quadratwurzelberechnungen und somit auch eine dritte Pipeline.&lt;br /&gt;
Außerdem wurde das Integer-Registerfeld überarbeitet, um die Taktrate leichter zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TMX390Z50.jpg|mini|SuperSPARC SM51]]&lt;br /&gt;
=== SuperSPARC (Viking) ===&lt;br /&gt;
* L1-Cache: 20 KB (Daten) + 16 KB (Instruktionen)&lt;br /&gt;
* L2-Cache: kein, 1 MB oder 2 MB&lt;br /&gt;
* SPARC V8&lt;br /&gt;
* [[MBus (Computerbus)|MBus]]/XBus&lt;br /&gt;
* Erscheinungsdatum: 1991&lt;br /&gt;
* Fertigungstechnik: 0,8 µm BiCMOS &lt;br /&gt;
* Transistoranzahl: 3,1 Millionen&lt;br /&gt;
* Taktraten: 33–60 MHz&lt;br /&gt;
* Modellnummern &lt;br /&gt;
** SM20: 1 CPU, kein L2-Cache, 33 MHz Bus: 33 MHz&lt;br /&gt;
** SM21: 1 CPU, 1 MB L2-Cache, 33 MHz Bus: 33 MHz&lt;br /&gt;
** SM30: 1 CPU, kein L2-Cache, 36 MHz Bus: 36 MHz&lt;br /&gt;
** SM40: 1 CPU, kein L2-Cache, 40 MHz Bus: 40 MHz&lt;br /&gt;
** SM41: 1 CPU, 1 MB L2-Cache, 40 MHz Bus: 40 MHz&lt;br /&gt;
** SM50: 1 CPU, kein L2-Cache, 50 MHz Bus: 50 MHz&lt;br /&gt;
** SM51: 1 CPU, 1 MB L2-Cache, 50 MHz Bus: 40 MHz&lt;br /&gt;
** SM51-2: 1 CPU, 2 MB L2-Cache, 50 MHz Bus: 40 MHz&lt;br /&gt;
** SM52: 2 CPU, 1 MB L2-Cache, 45 MHz Bus: 40 MHz&lt;br /&gt;
** SM52X: 2 CPU, 1 MB L2-Cache, 50 MHz Bus: 40 MHz&lt;br /&gt;
** SM61: 1 CPU, 1 MB L2-Cache, 60 MHz Bus: 50 MHz&lt;br /&gt;
** SM61-2: 1 CPU, 2 MB L2-Cache, 60 MHz Bus: 50 MHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SuperSPARC II (Voyager) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SuperSPARC II Module.jpg|mini|200px|SuperSPARC II SM71]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sun SuperSPARC II die.JPG|mini|200px|Prozessorkern (Die)-Foto eines Sun SuperSPARC II]]&lt;br /&gt;
* L1-Cache: 20 KB (Daten) + 16 KB (Instruktionen)&lt;br /&gt;
* L2-Cache: 1 MB oder 2 MB&lt;br /&gt;
* SPARC V8&lt;br /&gt;
* MBus/XBus&lt;br /&gt;
* Erscheinungsdatum: 1994&lt;br /&gt;
* Fertigungstechnik: 0,8 µm BiCMOS &lt;br /&gt;
* Transistoranzahl: 3,1 Millionen&lt;br /&gt;
* Taktraten: 75–90 MHz&lt;br /&gt;
* Modellnummern &lt;br /&gt;
** SM71: 1 CPU, 1 MB L2-Cache, 75 MHz Bus: 50 MHz&lt;br /&gt;
** SM81: 1 CPU, 1 MB L2-Cache, 85 MHz Bus: 50 MHz&lt;br /&gt;
** SM81-2: 1 CPU, 2 MB L2-Cache, 85 MHz Bus: 50 MHz&lt;br /&gt;
** SM91-2: 1 CPU, 2 MB L2-Cache, 90 MHz Bus: 50 MHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* SPARC International Inc.: The SPARC Architecture Manual Version 8, 1991&lt;br /&gt;
* Sun Microsystems Computer Corporation: The SuperSPARC Microprocessor - Technical White Paper, 1992&lt;br /&gt;
* Sun Microsystems Computer Corporation: The SuperSPARC II Microprocessor - Technical White Paper, 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroprozessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sun Microsystems]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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