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	<title>Sumpotan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:07:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sumpotan&amp;diff=2862927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: war nie direktes Zitat, ref-fix, k</title>
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		<updated>2023-02-07T18:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;war nie direktes Zitat, ref-fix, k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sandakan Sabah Sompoton-01.jpg|mini|Sompoton, ausgestellt im Wisma Warisan Sandakan]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sumpotan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;sompoton&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Mundorgel]] aus einer [[Kalebasse]] mit [[Bambus]]pfeifen im Norden [[Borneo]]s. Das Blasinstrument war zuerst bei den [[Kadazandusun]] in Gebrauch, fand jedoch bald auch bei den [[Murut]] Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
W. J. Worth von der [[North Borneo Chartered Company]] führte 1923 eine eingehende Studie der Musikinstrumente Nordborneos durch und gab die erste wissenschaftliche Beschreibung einer &amp;#039;&amp;#039;sumpotan&amp;#039;&amp;#039; bei den Murut. Die &amp;#039;&amp;#039;sumpotan&amp;#039;&amp;#039; besteht demnach aus acht Bambuspfeifen, die senkrecht in einer leeren Kalebasse stecken, die als Windkammer dient. Eine der Pfeifen ist eine [[Attrappe]]; die übrigen produzieren mittels einer [[Durchschlagende Zunge|durchschlagenden Zunge]] die Töne einer [[Pentatonik|pentatonischen]] [[Tonleiter]]. Bei drei der Pfeifen wird der Ton durch Verschließen des Austrittslochs mit den Fingern der rechten Hand unterbrochen, drei weitere Pfeifen haben kleine Öffnungen am Einblas-Ende der Pfeife, die mit den Fingern der linken Hand geschlossen werden und die letzte Pfeife erzeugt einen [[Bordun]]. Hin und wieder erklingen zwei oder drei Pfeifen gleichzeitig. Einige der &amp;#039;&amp;#039;sumpotan&amp;#039;&amp;#039; sind sorgfältig verarbeitet und bemalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Worth&amp;quot;&amp;gt;W. J. Worth, zitiert in [[Owen Rutter]]: &amp;#039;&amp;#039;The Pagans of North Borneo&amp;#039;&amp;#039;. Hutchinson and Co, London 1929, Kapitel 7, § 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Pfeifen haben eigene Namen: &amp;#039;&amp;#039;lombohon, monongkol, suruk, baranat, randawi, tuntuduk&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;tinangga&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ong Chen Wei, Jedol Dayou. In: &amp;#039;&amp;#039;Borneo Science&amp;#039;&amp;#039;, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Mundorgel bei den [[Dayak]] mit sechs oder acht Pfeifen heißt &amp;#039;&amp;#039;kledi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Für die Windkammer wird ein reifer &amp;#039;&amp;#039;korobu&amp;#039;&amp;#039; (Flaschenkürbis) entkernt und getrocknet. Die Kalebasse wird mit einem rechteckigen Loch versehen, das groß genug ist, um das ganze Pfeifenbündel aufzunehmen. Für die Pfeifen wird &amp;#039;&amp;#039;sumbiling&amp;#039;&amp;#039;, eine dünn wachsende Bambusart Borneos verwendet. Der Bambus wächst in den Hügelregionen Sabahs, ebenso eine Palmenart, die &amp;#039;&amp;#039;polod&amp;#039;&amp;#039; genannt wird und aus deren Rinde die Zungen des Instruments gefertigt werden. Dazu wird die Rinde des &amp;#039;&amp;#039;polod&amp;#039;&amp;#039; geerntet und die Haut abgeschält. Daraus wird das &amp;#039;&amp;#039;sodi&amp;#039;&amp;#039; (Zunge) gemacht. Auf abgeholzten Dschungelflächen findet man ein &amp;#039;&amp;#039;loputung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;solingkawang&amp;#039;&amp;#039; genanntes Farn. Seine Halme werden abgeschnitten und geschält. Die Fasern von der Innenseite des Halms werden nach der Trocknung verwendet, um die Pfeifen in zwei Lagen zusammenzubinden. Eine Bienenart, die üblicherweise in Baumlöchern oder Bambusrohren zu finden ist, liefert schließlich das Bienenwachs, mit dem die Zungen befestigt werden und mit dem der Spalt zwischen Kalebasse und Pfeifen abgedichtet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sabah.edu.my/hw003.wcdd/sompoton.htm|wayback=20181230215702|text=&amp;#039;&amp;#039;The making of the Sompoton&amp;#039;&amp;#039;.}} sabah.edu.net&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ong Chen Wei, Jedol Dayou: [http://wwwsst.ums.edu.my/data/file/W2D0J9iGphS0.pdf &amp;#039;&amp;#039;Frequency Characteristics of Sound From Sompoton Musical Instrument.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Borneo Science&amp;#039;&amp;#039;, Band 25, 2009, S. 71–79&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://gadevd.blogspot.de/2008/04/sompoton-of-sabah.html &amp;#039;&amp;#039;Sompoton of Sabah.&amp;#039;&amp;#039;] gadevd.blogspot.de (mit Musikbeispiel); abgerufen am 18. Januar 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Sabah)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Durchschlagzungeninstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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