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	<title>Sumpfkalk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:45:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sumpfkalk&amp;diff=239739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rjh: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2024-08-29T14:01:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sumpfkalk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Suspension (Chemie)|Aufschlämmung (Suspension)]] von [[Calciumhydroxid]] (Ca(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Kalkhydrat, Löschkalk&amp;#039;&amp;#039;) in [[Wasser]]. Der Name Sumpfkalk kommt von der sehr alten Technik des &amp;#039;&amp;#039;Einsumpfens&amp;#039;&amp;#039; des Kalks in einer Grube, nachdem der [[Calciumoxid|Branntkalk]] mit Wasserüberschuss abgelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der &amp;#039;&amp;#039;Grubenkalk&amp;#039;&amp;#039; nach Monaten oder Jahren wieder aus der Grube gestochen, so ist er fein und geschmeidig, aber relativ fest, und oberhalb des gelöschten Kalks hat sich das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Kalk[[sinterwasser]]&amp;#039;&amp;#039; abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kalkbrei, Sumpf-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fettkalk&amp;#039;&amp;#039; wird die zähe teigig bis joghurtartige Suspension genannt, die nur mit wenig Wasser vermischt wurde. Verdünnt man diese weiter, so erhält man die wässrige &amp;#039;&amp;#039;Kalkmilch,&amp;#039;&amp;#039; die als &amp;#039;&amp;#039;Kalk[[tünche]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sumpfkalk.&amp;#039;&amp;#039; In: {{Literatur |Herausgeber=Angela Weyer et al. |Titel=EwaGlos. European Illustrated Glossary Of Conservation Terms For Wall Paintings And Architectural Surfaces |TitelErg=English Definitions with translations into Bulgarian, Croatian, French, German, Hungarian, Italian, Polish, Romanian, Spanish and Turkish |Verlag=Michael Imhof |Ort=Petersberg |Jahr=2015 |Seiten=388 |ISBN=978-3-7319-0260-7 |Online=[http://elearn.hawk-hhg.de/projekte/ewaglos/pages/download.php Download] |DOI=10.5165/hawk-hhg/233 }} {{Webarchiv|url=http://elearn.hawk-hhg.de/projekte/ewaglos/pages/download.php |wayback=20201125155445 |text=Download }}&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;[[Kalkfarbe]]&amp;#039;&amp;#039;) verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
Mischungen mit [[Gesteinsmehl]] und [[Gesteinskörnung]] werden als [[Schlämme (Beschichtung)|Kalkschlämme]] oder [[Kalkmörtel]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Technischer Kalkkreislauf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von Sumpfkalk wird [[Branntkalk]] (also gebrannter, aber ungelöschter Kalk) traditionell mit der zweieinhalb- bis dreifachen Menge Wasser vermischt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich-Wilhelm Borchert, Udo Steinhäuser, Werner Schulz: [https://books.google.de/books?id=bEs3PfOc1ToC&amp;amp;lpg=PA63&amp;amp;ots=KB2Flgh6NR&amp;amp;dq=wiesenkalk&amp;amp;pg=PA65#v=onepage&amp;amp;q=wiesenkalk&amp;amp;f=false Ziegeleigeschichte(n): ehemalige Ziegeleien an der Lehm- und Backsteinstraße], S. 65; BoD – Books on Demand, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Branntkalk reagiert unter [[Exotherme Reaktion|starker Wärmeentwicklung]] zu [[Löschkalk]] (Calciumhydroxid bzw. Kalkhydrat). Wenn die Wärme nicht rasch abgeführt wird, beginnt das Gemisch zu sieden und die Suspension erscheint wie eine kochende, dicke Suppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim handwerklichen Löschen von Branntkalk in Form von Stückkalk bilden sich sogenannte „Kalkspatzen“, die in vielen historischen Mauermörteln zu finden sind. Kalkspatzen sind bei der Verwendung des Löschkalks als [[Kalkfarbe]] und Putzmörtel unerwünscht, da sie noch Nachlöschen und kleine Fehlstellen in Mörtel oder Malschicht hervorrufen. Bis alle Kristallisationsvorgänge zum Abschluss kommen, ist eine relativ lange Lagerung erforderlich, die letztlich über die Qualität entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefahrstoffkennzeichnung&lt;br /&gt;
 | CAS             = {{CASRN|1305-62-0|Q182849}}&lt;br /&gt;
 | Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot;&amp;gt;{{GESTIS|Name=Calciumhydroxid|ZVG=1150|CAS=1305-62-0|Abruf=2017-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme|05|07}}&lt;br /&gt;
 | GHS-Signalwort  = Gefahr&lt;br /&gt;
 | H               = {{H-Sätze|315|318|335}}&lt;br /&gt;
 | EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
 | P               = {{P-Sätze|280|305+351+338}}&lt;br /&gt;
 | Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Branntkalk]] und [[Löschkalk]] sind stark [[Base (Chemie)|basische]] Stoffe. Bereits durch kleine Spritzer Branntkalk werden die Augen stark geschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Calciumhydroxid]] (Löschkalk, Sumpfkalk) ist reizend und kann zu schweren Augenschäden führen.&lt;br /&gt;
Im Kalkbrei wird zwar der größte Teil des Calciumhydroxids suspendiert, ein Teil geht jedoch in Lösung. Die wässrige Phase des Breis reagiert daher stark [[Base (Chemie)|alkalisch]], reizt die Haut und verursacht bei längerer Einwirkung Verätzungen. Besonders empfindlich sind die Schleimhäute und [[Auge]]n.&lt;br /&gt;
Daher sollte bei der Verarbeitung geeignete [[Persönliche Schutzausrüstung|Schutzausrüstung]] wie [[Handschuh]]e und [[Schutzbrille]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kontakt mit der Luft nimmt Calciumhydroxid [[Kohlenstoffdioxid]] auf, gibt Wasser ab und reagiert zu [[Calciumcarbonat]], also [[Kalkstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Sumpfkalk muss dicht verschlossen gelagert werden  &amp;lt;&amp;lt;  Traditionell wurde Sumpfkalk jahrelang in Kalkgruben gelagert, die in der Regel nicht luftdicht abgeschlossen waren. --&amp;gt;Sumpfkalk sollte nicht in [[Aluminium]]behältern aufbewahrt werden, da [[Korrosion]] auftreten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abtönen ==&lt;br /&gt;
Zum Abtönen sind nur kalkechte [[Pigment]]e geeignet. Werden keine weiteren [[Bindemittel]] zugegeben, lassen sich in der Regel nur [[Pastell]]töne erreichen, da reines Calciumhydroxid nur einen Pigment-Anteil von rund 5 % binden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Anstrichmittel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kalkfarbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sumpfkalk wird als [[Anstrichmittel]] nur mit Wasser verdünnt als [[Tünche|Kalktünche]] oder mit [[Füllstoff]]en vermengt als [[Bindemittel]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Kalkfarbe]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Kalkkaseinfarbe]]&amp;#039;&amp;#039; und anderen &amp;#039;&amp;#039;[[Mineralfarbe]]n&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Auftragen der Kalkmilch auf den Malgrund bindet das [[Calciumhydroxid]] durch Aufnahme von Kohlenstoffdioxid ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Verwendung als Farbe wird der dickflüssige Kalkbrei mit Wasser vermischt, bis er durchscheinend milchig ist und auf einer Messerklinge noch das Metall durchschimmert (Handwerkerregel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalkmilch wirkt wegen seiner alkalischen Reaktion keimtötend und wurde früher auch aus hygienischen Gründen zum Weißen von Wänden in Tierställen verwendet. Auch zur notdürftigen Sterilhaltung von frühen medizinischen Einrichtungen, Aborten oder Lagerstätten von Kadavern sowie zur [[Ledergerbung]] wurde Kalkwasser eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlämme und Mörtel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Baukalk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sumpfkalk mit drei bis höchstens vier Teilen Sand ergibt [[Kalkmörtel]] zur Verwendung als [[Mauermörtel|Mauer-]] und [[Putz (Bauteil)|Putzmörtel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdünnter Mörtel bzw. Kalkmilch mit zugesetztem [[Gesteinsmehl]] oder Feinsand wird als &amp;#039;&amp;#039;Kalkschlämme&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und ähnlich angedickter Kalkfarbe als Überzug auf mineralische Oberflächen gestrichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Knoepfli; Oskar Emmenegger: &amp;#039;&amp;#039;Wandmalerei bis zum Ende des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Handbuch der künstlerischen Techniken, Band 2, Wandmalerei und Mosaik.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun., Stuttgart 1990, ISBN 3-15-010345-2, S. 36. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mosaik ===&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Techniken des [[Mosaik]]setzens wird eine Mischung aus Sumpfkalk und feinem [[Flusssand]] sowie Wasser als provisorische Basis verwendet. Diese Basis bleibt über Wochen und Monate hinweg elastisch und weich, wenn sie zwischen den Arbeitszeiten mit einer Plastikfolie bedeckt wird, so dass die Mosaiksteine in einem längeren Zeitraum gesetzt werden können. Am Ende wird das Mosaik mittels einer mit wasserlöslichem Kleber auf die Vorderseite geklebten Lage [[Gaze|Mull]] aus der Kalk-Sand-Mischung gehoben und auf die endgültige Basis (häufig [[Zement]]) versetzt, der Mull anschließend entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restaurierung ===&lt;br /&gt;
In der Restaurierung&amp;lt;ref&amp;gt;Wehlte, Kap. 3 &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffe der Wandmalerei,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;209ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; legt man besonderen Wert auf lange [[Sumpfzeit]]en und der als &amp;#039;&amp;#039;Kirchenkalk&amp;#039;&amp;#039; vertriebene Kalk lagert 20 bis 25 Jahre in der Kalkgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Restaurierung von Bauwerken, Skulpturen und Bildwerken wird Kalkfarbe an die vorhandenen Untergründe angepasst.&lt;br /&gt;
Neben Wasser und Calciumhydroxid, die je nach Einsatzgebiet in Verhältnissen zwischen pastösem 1:3 und wässrigem 3:1 gemischt werden, finden diverse zusätzliche Bindemittel Verwendung ([[Saccharide]], organische [[Leim]]e, [[Acrylate]]) und [[Zuschlagstoff]]e wie [[Champagnerkreide]] oder [[Titandioxid]], die auch weißtönen, sowie auch zusätzliche [[Pigment]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sumpfkalk kann dann als [[Kalkwasser|Kalksinterwasser]] (für [[Fresko]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;farben), &amp;#039;&amp;#039;Wandfarbe, [[Schlämme (Beschichtung)|Kalkschlämme]],&amp;#039;&amp;#039; Kalk[[spachtelmasse]] oder Kalk[[Putz (Baustoff)|putzmasse]] eingesetzt werden. Bei letzteren wird feiner Sand zugesetzt, anderen auch [[Marmor]]mehle, und die Verarbeitungsstärke wird dicker.&lt;br /&gt;
Speziell eingestellte Kalkwerkstoffe härten schneller oder langsamer, haften gut am Untergrund, zeigen eine geringe [[Kreidung]] (sind wischfest) und eine niedrige Oberflächenspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Chemikalie ===&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kalkmilch&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Lac calcis&amp;#039;&amp;#039;) wird in der Chemie verwendet. Sie stellt dort eine verdünnte Suspension dar, aus der man nach dem Filtrieren [[Kalkwasser]], also eine gesättigte [[Calciumhydroxid]]-Lösung erhält. Dieses dient zum einfachen [[Nachweis (Chemie)#Kohlenstoffdioxid|Nachweis]] von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; ([[Kohlenstoffdioxid]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Chemie&amp;#039;&amp;#039; wird Kalkmilch für viele Verfahren verwendet, bei denen die [[Alkalität]] zum Abbinden von [[Säuren]] benötigt wird. Beispielsweise werden in der [[Wasseraufbereitung]] für [[Entsäuerung#Entsäuerung mit Calciumhydroxid|Entsäuerung]] und [[Entcarbonisierung#Kalkentcarbonisierung|Entcarbonisierung]] und in der [[Rauchgasentschwefelung#Verfahrensarten|Rauchgasentschwefelung]] für viele Nassverfahren große Mengen an Kalkmilch verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
Kalkputz wie auch Kalkfarbe sind billig, feuchtigkeitsbeständig, wirken [[Desinfektion|desinfizierend]] und [[fungizid]]. [[Schimmelpilz]] kann auf Kalkputz und Kalkfarbe nicht überleben, da sie stark alkalisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sumpfkalk bedarf keinerlei [[Synthese (Chemie)|synthetischer]] Stoffe, weder in der Herstellung, noch in Form von Zusatzstoffen wie z.&amp;amp;nbsp;B. gegen Schimmelbefall. Er ist daher sehr umweltfreundlich. Allerdings ist er stark alkalisch und darf nicht in Böden oder Gewässer gelangen. Nach dem Abbinden ist Kalkfarbe kaum wasserlöslich, daher geht durch Auswaschen davon keine Umweltgefahr aus. [[Saurer Regen]] kann sie zwar auflösen, aber nicht in großen Mengen in kurzer Zeit, zudem ist die entstehende Lösung dann nicht stark alkalisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
Kalk ist sehr empfindlich gegenüber Verfärbungen durch [[Eisen]] ([[Stockflecken]]) und [[Sulfat]]e, also im bodennahen Bereich. Insbesondere auf [[gips]]haltigen Untergründen kommt es zu [[Ausblühung]]en und&amp;amp;nbsp;– weil Gips [[hygroskopisch]] ist, Calciumcarbonat aber [[hydrophob]]&amp;amp;nbsp;– zu Schwefelfraß (Umwandlung von Kalk in Gips).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfälligkeit des Kalks gegenüber zu schnellem Austrocknen machen ihn bei warmem Wetter und insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung unbrauchbar. Daneben verträgt er in der Abbindezeit auch keine Temperaturen unter 4&amp;amp;nbsp;°C. Diese Einschränkungen der Verarbeitungszeiten haben dazu geführt, dass er aus dem gewerblichen Bauwesen zwischenzeitlich fast vollständig verdrängt wurde.&lt;br /&gt;
Neuerung in Außenbereichen üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Leimfarbe]]&lt;br /&gt;
* [[Marmorino]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Wehlte]]: &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffe und Techniken der Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Otto Maier Verlag, Ravensburg 1967, ISBN 3-473-48359-1.&lt;br /&gt;
* Kurt Schönburg: &amp;#039;&amp;#039;Naturstoffe an Bauwerken&amp;#039;&amp;#039; Eigenschaften, Anwendung,: Herausgeber: Deutsches Institut für Normung e.&amp;amp;nbsp;V. -DIN-, Beuth Verlag, 2010, ISBN 978-3-410-17355-7, 280 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschichtung (Baustoff)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauchemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wand und Decke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biowerkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bindemittel für Feststoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rjh</name></author>
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