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	<title>Sumpf-Torfmoos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:06:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sumpf-Torfmoos&amp;diff=1108299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gustav aus Neuruppin: /* Verbreitung und Standorte */ leichte Korrektur mit Quellenangabe</title>
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		<updated>2025-11-21T19:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbreitung und Standorte: &lt;/span&gt; leichte Korrektur mit Quellenangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sumpf-Torfmoos&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Sphagnum palustre&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Sphagnum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Sektion&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Torfmoose&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sphagnum&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sphagnaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Sphagnales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Sphagnopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Sphagnum palustre 051107.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Sumpf-Torfmoos (&amp;#039;&amp;#039;Sphagnum palustre&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sumpf-Torfmoos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sphagnum palustre&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Sphagnum cymbifolium&amp;#039;&amp;#039; (Ehrhart) R. Hedwig) ist ein Vertreter der [[Torfmoose|Torf- oder Bleichmoose]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphagnum&amp;#039;&amp;#039;). Man findet auch die Bezeichnungen „Gewöhnliches Torfmoos“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://portal.processware.de/artefakt/wc?action=artansicht&amp;amp;id=271&amp;amp;artid=2712-7-1-01-21&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;d=1278922545125 |titel=ARTeFAKT-Arten und Fakten |werk=Rote Listen und Schutzbestimmungen/Stammdaten von &amp;#039;&amp;#039;Sphagnum palustre&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=Rheinland-Pfalz – Landesamt für Umwelt; Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht |abruf=2010-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, „Breitblättriges Torfmoos“&amp;lt;ref&amp;gt;Redslob: &amp;#039;&amp;#039;Die Moose und Flechten Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Baensch Verlagshandlung, Dresden, 2. Auflage, um 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder „Kahnblättriges Torfmoos“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TH&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tlug-jena.de/flora_p/listen.html |titel=Listen der besonders geschützten Pflanzen- und Pilzarten in Thüringen |hrsg=Freistaat Thüringen Landesanstalt für Umwelt und Geologie |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131103132817/http://www.tlug-jena.de/flora_p/listen.html |archiv-datum=2013-11-03 |abruf=2013-11-01 |archiv-bot=2019-05-16 13:18:57 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kann wie alle Arten der [[Gattung (Biologie)|Sektion]] mit Hilfe elastischer Spiralfasern das 30-fache seines Trockengewichts an Wasser aufnehmen. Das vergleichsweise häufige und fast weltweit verbreitete Torfmoos wächst vor allem in nassen Wäldern, meist Nadelforsten und ist im Gegensatz zu den übrigen Vertretern dieser Moosgattung seltener in Mooren zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Das Sumpf-Torfmoos bildet kräftige bis zu 25 Zentimeter lange meist hellgrüne bis hellbraune Pflanzen mit Stängeldurchmessern zwischen 0,6 und 1,2 Millimetern. Die [[Blatt (Pflanze)#Epidermis|Epidermis]] (Hyalodermis) des Stammes ist dreischichtig, die Zellen weisen meist 1 bis 3, selten mehr Poren auf und sind reich an Spiralfasern. Die breit abgerundeten bis rechteckigen Stammblätter sind schmal [[hyalin]] gesäumt und messen etwa 1,2 bis 2 mal 0,9 bis 1,4 Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äste stehen in Büscheln zu drei bis sechs abspreizend am Stämmchen. Die Köpfchen sind meist deutlicher pigmentiert und knospenförmig. Sie tragen am Rand häufig längere mehr oder weniger bleiche und bis zu 2 Zentimeter lange Äste, so dass die Köpfchen und in ihrer Form etwas an die Blütenstände des Edelweiß erinnern. Die eiförmigen, hohlen Blätter sind zwischen 1 und 2 Millimeter breit. Sie bestehen aus einem Netzwerk aus im Querschnitt dreieckigen Grünzellen, welche durch Poren und Spiralen gekennzeichnet sind. Die Kapseln sind fast kugelig geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standorte ==&lt;br /&gt;
Das Sumpf-Torfmoos ist über ganz Europa bis Asien, in Teilen Amerikas, Australiens und Neuseelands verbreitet. Das Torfmoos ist vergleichsweise häufig. Es wächst an feuchten bis nassen Standorten. Die Art bildet große Teppiche oder aufgewölbte [[Bulte]] in basenreichen [[Niedermoor|Niedermooren]] feuchten Waldbrüchen, gerne in Nadelwäldern, oft auch entlang von Bächen und Wegböschungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hölzer, Adam (2010): Die Torfmoose Südwestdeutschlands und der Nachbargebiete. Weissdorn-Verlag Jena.&amp;lt;/ref&amp;gt; An ihren Wuchsorten kommen oft auch das [[Gefranstes Torfmoos|Gefranste Torfmoos]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphagnum fimbriatum&amp;#039;&amp;#039;), das [[Sphagnum subnitens|Glanz-Torfmoos]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphagnum subnitens&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Sphagnum squarrosum]]&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutzmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
Das Sumpf-Torfmoos wird von der Weltnaturschutzunion [[IUCN]] nicht in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] geführt und daher global betrachtet als ungefährdet angesehen. Die Bundesrepublik [[Deutschland]] stellt diese Torfmoosart mit derzeit ungefährdet in die nationale Rote Liste; ihr Land [[Saarland]] sieht sie in der Landesliste als ungefährdet an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://s4ads.com/rotelisten/redlists/getknoten.php3?knoten_id=14868&amp;amp;taxon=Sphagnum+palustre+L.&amp;amp;test=xxx |titel=Online-Abfrage nach „Sphagnum palustre“ in der Roten Liste gefährdeter Arten Deutschlands und seiner Bundesländer |hrsg=science4you |abruf=2010-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch die [[Schweiz]] stellt das Sumpf-Torfmoos in ihre nationale Rote Liste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bafu.admin.ch/publikationen/publikation/00912/index.html?lang=de |titel=Rote Liste der gefährdeten Arten der Schweiz/Moose |hrsg=Bundesamt für Umwelt BAFU |datum=2004 |abruf=2010-07-12 |kommentar=Suche nach Sphagnum palustre in PDF-Dokument}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bewertet es ebenfalls als nicht gefährdet („LC“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Arten der Torfmoose wird auch das Sumpf-Torfmoos mit der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] Nr. 92/43/EWG&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|1992|43|titel=(Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) |abruf=2010-07-12|konsolidiert=2007-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der aktualisierten Fassung vom 1. Januar 2007 erfasst und durch die Listung in Anhang V mit der Möglichkeit des Schutzes durch Regelung von Entnahme- und Nutzungseinschränkungen versehen. Darüber hinaus wird ihr Lebensraum durch Aufnahme der „Sauren Moore mit Sphagnum“ in Anhang I unter Schutz gestellt, wodurch für diese Lebensräume besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland definiert &amp;#039;&amp;#039;Sphagnum palustre&amp;#039;&amp;#039; mit allen Arten der Gattung in der [[Bundesartenschutzverordnung]] als besonders geschützte Art&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fkostenfreieinhalte%2Finfokostenfreieinhalte.jsp&amp;amp;fcstate=5&amp;amp;showdoccase=1&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.id=BJNR025810005#BJNR025810005BJNE001801377 |titel=Bundesartenschutzverordnung der Bundesrepublik Deutschland (BArtSchV) |hrsg=Bundesministerium der Justiz |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160106093648/https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fkostenfreieinhalte%2Finfokostenfreieinhalte.jsp&amp;amp;fcstate=5&amp;amp;showdoccase=1&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.id=BJNR025810005#BJNR025810005BJNE001801377 |archiv-datum=2016-01-06 |abruf=2010-07-12 |kommentar=Suche nach Sphagnum |archiv-bot=2023-01-17 00:43:04 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schweiz]] schützt das Sumpf-Torfmoos im Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.admin.ch/ch/d/sr/451/index.html |titel=Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz |hrsg=Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft |abruf=2010-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Moore als Lebensräume der Torfmoose und fördert die Renaturierung von Mooren und Moorlandschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sphagnum palustre in Bioreactor.jpg|mini|Das Sumpf-Torfmoos für das [[Mossclone]]-Projekt wird in einem Moosbioreaktor aus einer einzelnen Spore vermehrt]]&lt;br /&gt;
Im Projekt des 7. [[Forschungsrahmenprogramm]]s der [[Europäische Union|EU]] [[Mossclone]] wird das Sumpf-Torfmoos &amp;#039;&amp;#039;Sphagnum palustre&amp;#039;&amp;#039; in [[Moosbioreaktor]]en vermehrt, um daraus ein Messinstrument für die Luftreinhaltung zu entwickeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Video des Portals [[Euronews]] [http://de.euronews.com/2013/06/03/moose-sollen-luftverschmutzung-kontrollieren/ “Moose sollen Luftverschmutzung kontrollieren”] 3. Juni 2013; abgerufen am 6. Nov. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Website des Forschungsprojektes [http://www.mossclone.eu/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Dierßen: &amp;#039;&amp;#039;Bestimmungsschlüssel der Torfmoose in Norddeutschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Geobotanik in Schleswig-Holstein und Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Heft 50). Arbeitsgemeinschaft Geobotanik in Schleswig-Holstein und Hamburg, Kiel 1996, ISBN 3-00-000730-X.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Frey]], [[Jan-Peter Frahm]], Eberhard Fischer, [[Wolfram Lobin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Moos- und Farnpflanzen Europas&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kryptogamenflora.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4). Gustav Fischer, Stuttgart u. a. 1995, ISBN 3-437-30756-8.&lt;br /&gt;
* Martin Nebel, [[Georg Philippi]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Moose Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Spezieller Teil (Bryophyta: Sphagnopsida, Marchantiophyta, Anthocerotophyta).&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-3278-8.&lt;br /&gt;
* [[Volkmar Wirth]], [[Ruprecht Düll]]: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Flechten und Moose.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3517-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sphagnum palustre|Sumpf-Torfmoos (&amp;#039;&amp;#039;Sphagnum palustre&amp;#039;&amp;#039;)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=50&amp;amp;taxon_id=200000819 &amp;#039;&amp;#039;Sphagnum palustre&amp;#039;&amp;#039; in der Flora of North America]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.korseby.net/outer/flora/bryophyta/sphagnaceae/#sphagnum_palustre |titel=Sphagnaceae |werk=Korseby Online |abruf=2010-07-12}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.wisia.de/FsetWisia1.de.html |titel=WISIA Suchdienst gefährdeter Arten |werk=WISIA Online |hrsg=Deutsches Bundesamt für Naturschutz |abruf=2010-07-12 |kommentar=Abfrage nach Sphagnum palustre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torfmoose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang V)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gustav aus Neuruppin</name></author>
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