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	<title>Sumpf-Kiefer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T04:52:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sumpf-Kiefer&amp;diff=175506&amp;oldid=prev</id>
		<title>141.15.25.232: /* Verbreitung und Standort */ https://www.vdberk.de/baume/quercus-nigra/</title>
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		<updated>2025-02-28T08:06:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbreitung und Standort: &lt;/span&gt; https://www.vdberk.de/baume/quercus-nigra/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sumpf-Kiefer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pinus palustris&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Philip Miller|Mill.]] &amp;lt;!-- 1768 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kiefern&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pinus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pinoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kieferngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pinaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Koniferen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coniferales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coniferopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Pinus palustris2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sumpf-Kiefer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pinus palustris&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harz-Kiefer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Kiefern]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Kieferngewächse]] (Pinaceae). Sie kommt in den südöstlichen US-Bundesstaaten vor. Sie trägt die Englischsprachigen [[Trivialname]]n Longleaf Pine, Southern Yellow Pine, Georgia Pine oder früher Pitch Pine, dies führte zu Verwechselung mit der im Englischen gleichnamigen [[Pechkiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus rigida&amp;#039;&amp;#039;). Sie dient als Wahrzeichen für die US-[[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|Bundesstaaten]] [[Alabama]] und [[North Carolina]]. Sie ist eine der auffälligsten und wirtschaftlich wichtigsten Baumarten der amerikanischen Südstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A guide to the trees (Plate CXXXVII) (8435972230).jpg|mini|links|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;A guide to the trees&amp;#039;&amp;#039;, Tafel CXXXVII]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus palustris1.jpg|mini|Borke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Longleaf Pine Pinus palustris Young Sapling 1788px.jpg|mini|Sämling im Gras-Stadium]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Longleaf Pine01.jpg|mini|Nadeln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus palustris flower.JPG|mini|Zweig mit männlichen Blütenzapfen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus palustris, Watermelon Pond Preserve, Florida.jpg|mini|Zweig mit Nadeln und Zapfen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus palustris seeds.jpg|mini|Samen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Habitus ===&lt;br /&gt;
Die Sumpfkiefer wächst als [[Baum]], der Wuchshöhen von 24 und 37 Metern und [[Brusthöhendurchmesser]] von 61 bis 76 Zentimetern erreicht. Die relativ kurze [[Baumkrone|Krone]] ist offen und die Äste stehen rechtwinkelig vom geraden Stamm ab. Die kräftigen Jungtriebe sind ziemlich biegsam. Es werden je nach Witterungsbedingungen der Vegetationsperiode Triebe mit einem, in Extremfällen fünf bis sechs Zwischenquirlen gebildet. Die Terminaltriebe durchlaufen nur ein bis drei [[Wachstumsschub|Wachstumsschübe]] pro Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzelsystem und Symbiose ===&lt;br /&gt;
Die Sumpf-Kiefer bildet ein kräftiges [[Pfahlwurzel]]system aus, das bei tiefgründigen Substraten in Tiefen von bis zu 3,7 Metern vordringen kann. Verfestigte Substrate werden nicht durchwachsen. Das Lateralwurzelsystem konzentriert sich auf die oberen 60 Zentimeter. Auf oberflächennah verfestigten Standorten ist die Art windwurfgefährdet. Nach rund 7 Tagen hat die Keimwurzel der Sämlinge eine Länge von rund 6 Zentimetern erreicht. Eine [[Ektomykorrhiza]] mit dem [[Gemeiner Erbsenstreuling|Gemeinen Erbsenstreuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Pisolithus arhizus&amp;#039;&amp;#039;) verbessert das Wachstum der Sämlinge und erhöht ihre Überlebensrate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Borke ===&lt;br /&gt;
Junge Bäume haben eine tiefrissige, graue [[Borke]]. Altbäume haben eine unebene, annähernd orangebraune und durch flache Furchen getrennte Plattenborke mit einer elfenbeinfarbenen [[Kork]]schicht. Junge Triebe sind orange-braun gefärbt und mit Schuppen bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sämlinge ===&lt;br /&gt;
Eine morphologische Besonderheit der Art &amp;#039;&amp;#039;Pinus palustris&amp;#039;&amp;#039; stellt das so genannte „Gras-Stadium“ der [[Sämling]]e dar. Die Sämlinge bilden ein so kurzes [[Hypokotyl]] aus, dass die [[Kotyledon|Keimblätter]] knapp über dem Boden stehen. Kurz nach den Keimblättern erscheinen die Primärnadeln an einem 3 bis 7 Millimeter langen [[Epikotyl]]. Die ersten [[Kurztrieb]]e mit Sekundärnadeln erscheinen erst rund 2&amp;amp;nbsp;Monate später. Durch das späte Entwickeln der Sekundärnadeln sehen die Sämlinge so aus, als würden sie nur aus Nadel bestehen. Obwohl das Höhen- und Dickenwachstum eingeschränkt ist, entwickeln die Sämlinge während des Gras-Stadiums eine kräftige [[Terminalknospe]], ein extensives Wurzelsystem und einen stark erweiterten Wurzelhals. Das Gras-Stadium endet unter günstigen Bedingungen nach rund 2 Jahren, unter ungünstigen Bedingungen kann es jedoch auch bis zu 20&amp;amp;nbsp;Jahre andauern. Sämlinge, die eine Höhe von 15 bis 80 Zentimeter erreicht haben, sind bereits sehr widerstandsfähig gegenüber Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knospen und Nadeln ===&lt;br /&gt;
Die großen und auffälligen [[Winterknospe]]n haben silbrig weiße und bewimperte Knospenschuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hellgrünen [[Blatt (Pflanze)|Nadeln]] stehen zu dritt an Kurztrieben und werden von einer 1,5 bis 3,8 Zentimeter langen Nadelscheide umgeben. Im Querschnitt sind die Nadeln dreieckig, 20 und 45 Zentimeter lang und besitzen 4 bis 7 [[Harz (Material)|Harzkanäle]]. Man findet auf allen Seiten [[Stomata|Spaltöffnungen]]. Die Kanten sind ungezähnt und die Nadelspitze ist spitz. Die Nadeln stehen meist büschelig gehäuft an den Zweigenden. Sie fallen schon am Ende der 2. Vegetationsperiode ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten, Zapfen und Samen ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit erstreckt sich je nach Standort von Mitte Februar bis Anfang April. Die Blüten werden im Juli und August des Vorjahres angelegt. Die Witterungsbedingungen zur Zeit der Blütenanlage spielen eine entscheidende Rolle bei der Anzahl der ausgebildeten Blüten. Während männlich Blütenzapfen durch reichliche Regenfälle während der Wachstumsperiode gefördert werden, fördern ein warmes Frühjahr, ein früher Sommerbeginn und ein trockener Spätsommer die Bildung von weiblichen Blütenzapfen. Wärme beschleunigt die Blütenentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 bis 5 Zentimeter langen männlichen Blütenzapfen sind bis zur [[Bestäubung]] purpurrot gefärbt und stehen im unteren Kronenbereich. Die bis zu 1,8 Zentimeter langen weiblichen Blütenzapfen sind bis zur Bestäubung rot und verfärben sich danach gelblich grün. Am Ende des 1. Jahres sind die weiblichen Blütenzapfen rund 2,5 Zentimeter lang. Die [[Befruchtung]] erfolgt rund 14&amp;amp;nbsp;Monate nach der Bestäubung. Die [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] sind anfangs grün und verfärben sich zur Reife im September bis November des 2. Jahres rötlich braun. Die Zapfen sind bei einer Länge von 20 bis 45 Zentimetern eiförmig-zylindrisch und relativ schmal. Nach der Entlassung der Samen fallen sie ab, und es bleiben meist ein paar basale Zapfenschuppen am Baum zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die relativ großen, hellen Samen weisen dunkle Punkte auf, sind gefurcht und etwa 1,2 Zentimeter lang. Der gestreifte Flügel besitzt eine Länge von etwa 3,8 Zentimeter und weist ein schiefes oberes Ende auf. Das [[Tausendkorngewicht]] beträgt rund 92,5 Gramm. Die Ausbreitung erfolgt über den Wind ([[Anemochorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus palustris range map.png|mini|Verbreitungsgebiet der Sumpf-Kiefer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich großteils über die Ebenen der Atlantik- und Golfküste. Es reicht vom südöstlichen [[Virginia]] bis zum östlichen [[Texas]]. Nach Süden erstreckt es sich bis zum südlichen Teil des mittleren [[Florida]]s. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich bis zu 200 Kilometer landeinwärts. Ausgenommen davon sind die [[Piedmont (Appalachen)|Piedmont-Region]] und die Vorberge der [[Appalachen]] in Nord-[[Alabama]] und [[Georgia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sumpf-Kiefer besiedelt Höhenlagen von 0 bis 600 Metern. Sie gedeiht im warmen und feucht-gemäßigten [[Klima]]. Die Extremtemperaturen liegen im Verbreitungsgebiet zwischen 38&amp;amp;nbsp;°C und −18&amp;amp;nbsp;°C. Die Jahresniederschläge betragen zwischen 1.090 und 1.750&amp;amp;nbsp;mm und es kommt häufig zu kurzen Trockenperioden. Man findet diese Art häufig auf gut drainierten, flachen Sanden mit geringem Humusgehalt aber auch auf wechselfeuchten Sanden und sandigen Tonen, welche bei hohen Niederschlägen vernässen und entsprechend arm an Sauerstoff sind. Der [[Boden-pH]]-Wert liegt zwischen 3,5 und 6,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An trockenen Standorten bildet die Sumpf-Kiefer Mischbestände mit der [[Gabel-Eiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus laevis&amp;#039;&amp;#039;), der Schwarz-Eiche (&amp;#039;&amp;#039;Quercus marilandica&amp;#039;&amp;#039;), der [[Virginia-Eiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus virginiana&amp;#039;&amp;#039;), mit &amp;#039;&amp;#039;[[Quercus incana]]&amp;#039;&amp;#039; und mit Pfahl-Eiche (&amp;#039;&amp;#039;[[Quercus stellata]]&amp;#039;&amp;#039;). Mischbestände mit dem [[Blüten-Hartriegel]] (&amp;#039;&amp;#039;Cornus florida&amp;#039;&amp;#039;), der [[Amerikanische Persimone|Amerikanischen Persimone]] (&amp;#039;&amp;#039;Diospyros virginiana&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Amerikanischer Amberbaum|Amerikanischen Amberbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Liquidambar styraciflua&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Schwarzer Tupelobaum|Schwarzen Tupelobaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Nyssa sylvestris&amp;#039;&amp;#039;), der [[Sichelblättrige Eiche|Sichelblättrigen Eiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus falcata&amp;#039;&amp;#039;), mit &amp;#039;&amp;#039;[[Quercus laurifolia]]&amp;#039;&amp;#039;, mit Schwarz-Eiche (&amp;#039;&amp;#039;[[Quercus nigra]]&amp;#039;&amp;#039;) und mit dem [[Sassafrasbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Sassafras albidum&amp;#039;&amp;#039;) werden an feuchten Standorten gebildet. Die [[Tintenbeeren-Stechpalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Ilex glabra&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Ilex vomitoria]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Myrica cerifera]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[Geflügelter Sumach|Geflügelte Sumach]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhus copallina&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Sägepalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Serenoa repens&amp;#039;&amp;#039;) bilden an solchen Standorten die Strauchschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Sumpf-Kiefer ist eine wirtschaftlich wichtige Baumart der Südstaaten wird aber weniger intensiv bewirtschaftet und züchterisch bearbeitet als andere südliche Kiefernarten. Das harzreiche [[Holz]] wird zur Herstellung von Sperrholz, Zellstoff und Holzpellets genutzt. Es findet Verwendung als Balken, Pfähle, Schwellen und Pfeiler beim Bau von Brücken, Fabrik- und Lagerhallen. Im Innenausbau wird es als [[Furnier]] genutzt. Das [[Harz (Material)|Harz]] wurde zur Herstellung von Farben, Lacken, [[Linoleum]], Papier und Seifen genutzt, verliert aber wegen aufkommender synthetischer Stoffe mehr und mehr an Bedeutung. Die langen Nadeln wurden früher zu Flechtwerk, vor allem zu Körben und Schalen, verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultivierung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund des Gras-Stadiums der Sämlinge wurde die Sumpf-Kiefer weniger intensiv züchterisch bearbeitet als andere Kiefern des nordamerikanischen Südens. Bäume aus verschiedenen Herkünften weisen Unterschiede im Höhenwachstum, der Höhe der Abgänge, der Wurzelmorphologie, der Krankheitsresistenz und der Frosthärte auf. Zwischen einzelnen Individuen sind größere Unterschiede vorhanden als zwischen verschiedenen Herkünften. Küsten-Herkünfte wachsen schneller als Herkünfte aus dem Inland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz ===&lt;br /&gt;
Das nahezu weiße bis gelbliche, gelegentlich auch orange-weiß bis hellgelb gefärbte [[Splintholz]] hebt sich von dem gelben über orange bis roten und hellbraunen [[Kernholz]] ab. Die Bildung des Kernholzes setzt erst bei 20-jährigen Bäumen ein. Raschwüchsige, freistehende Bäume haben einen kleinen Kern, während langsam wachsende und dicht stehende Bäume einen dicken Kern haben. Die [[Jahresringe]] sind aufgrund des dunklen [[Spätholz]]es gut zu erkennen. Kennzeichnend für das [[Holz]] der Sumpf-Kiefer ist der intensive Harzgeruch, die mittlere bis hohe Schlagfestigkeit, die relativ starke [[Schwindung]], aber Stabilität nach der Trocknung und die geringe Haftung von Farben. Es lässt sich nur mäßig gut bearbeiten, ist schraub- und nagelfest und ist selbst in feuchten Lagen recht dauerhaft. Der Faserverlauf ist gerade aber unregelmäßig. Das Kurzzeichen als Handelsholz nach EN 13556 ist PNPL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Mechanische Eigenschaften&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Darrdichte]] (r&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;) || 0,54 || g/cm³&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--|-&lt;br /&gt;
| [[Druckfestigkeit]] (parallel zur Faser) || 0,847 || p.s.i.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scherfestigkeit]] (parallel zur Faser) || 1,510 || p.s.i. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten und Schädlinge ==&lt;br /&gt;
Krankheiten stellen im Allgemeinen keine große Bedrohung für die Sumpf-Kiefer dar. Der Pilz &amp;#039;&amp;#039;[[Mycosphaerella dearnessii]]&amp;#039;&amp;#039; verlängert das Gras-Stadium der Sämlinge und führt zu ihrer Entnadelung. Sämlinge, die unter Schirm aufwachsen, sind weniger anfällig. Nach Beendigung des Gras-Stadiums geht die Anfälligkeit ebenfalls zurück. Der [[Rostpilz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cronartium strobilinum]]&amp;#039;&amp;#039; befällt die weiblichen Blütenzapfen während des Abblühens und verhindert die Entwicklung von fruchtbaren Zapfen. Diese Zapfen werden häufig von [[Zünsler]]n der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Dioryctria]]&amp;#039;&amp;#039; zur Entwicklung genutzt, die anschließend auch gesunde Zapfen schädigen. &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium moniliforme]]&amp;#039;&amp;#039; dringt über Wunden ein und löst Harzgallen an Trieben aus. Ein Befall mit dem [[Wurzelschwamm]] (&amp;#039;&amp;#039;Heterobasidion annosum&amp;#039;&amp;#039;), verschiedenen &amp;#039;&amp;#039;[[Coleosporium]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten und mit &amp;#039;&amp;#039;[[Cronartium quercuum]]&amp;#039;&amp;#039; tritt im Vergleich zu den oben genannten Schadpilzen relativ selten auf und verursacht nur geringe Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf frischen Schlagflächen kann die Verjüngung von den beiden [[Rüsselkäfer]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Hylobius pales]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pachylobius picivorus]]&amp;#039;&amp;#039; befallen werden. Der [[Borkenkäfer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Dendroctonus frontalis]]&amp;#039;&amp;#039; greift die mittleren und oberen Stammpartien an während &amp;#039;&amp;#039;[[Dendroctonus terebrans]]&amp;#039;&amp;#039; die unteren Stammpartien angreift und Borkenpartien abtötet. Selten stirbt der ganze Baum ab. Der Zünsler &amp;#039;&amp;#039;[[Dioryctria abietella]]&amp;#039;&amp;#039; frisst an Blüten, Knospen und Trieben und miniert die Zapfen; die Samenbildung ist unterbunden. Der [[Wickler]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cydia ingens]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Zapfen- und Samenschädling und tritt vor allem in Samenplantagen auf. Als weitere Zapfen- und Samenschädlinge treten verschiedene Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Leptoglossus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tetrya]]&amp;#039;&amp;#039; in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Taxonomie ===&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Pinus palustris&amp;#039;&amp;#039; derfolgte 1768 durch [[Philip Miller]] in seinem Werk „Gardener&amp;#039;s Dictionary“, achte Auflage, Nummer 14.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Synonyme für &amp;#039;&amp;#039;Pinus palustris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mill.}} sind &amp;#039;&amp;#039;Pinus australis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Michx. f.}} und &amp;#039;&amp;#039;Pinus longifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Salisb.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hybriden ===&lt;br /&gt;
Wo sich das Verbreitungsgebiet der Sumpf-Kiefer (&amp;#039;&amp;#039;Pinus palustris&amp;#039;&amp;#039;) mit dem der [[Weihrauch-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus taeda&amp;#039;&amp;#039;) überlappt, kommt der natürlich entstandene [[Hybride]] &amp;#039;&amp;#039;[[Pinus × sondereggeri]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|H.H.Chapm. ex Sudw.}} vor. Dieser Hybride durchläuft kein Gras-Stadium und kann deshalb im Saatbeet leicht von der Sumpf-Kiefer unterschieden werden. In einigen Gebieten macht dieser Hybride bis zu 30 % der Bestände aus. Kreuzungsversuche verliefen erfolgreich mit &amp;#039;&amp;#039;[[Pinus echinata]]&amp;#039;&amp;#039; und mit &amp;#039;&amp;#039;[[Pinus elliottii]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2004 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=463–470}}&lt;br /&gt;
* [https://www.conifers.org/pi/Pinus_palustris.php Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Pinus palustris&amp;#039;&amp;#039;] bei [https://www.conifers.org/ &amp;#039;&amp;#039;The Gymnosperm Database&amp;#039;&amp;#039;.] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=24900204|WissName=Pinus palustris|Zugriff=2019-04-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=24900204|WissName=Pinus palustris|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Pinus palustris|Sumpf-Kiefer (&amp;#039;&amp;#039;Pinus palustris&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=39068&lt;br /&gt;
|ScientificName=Pinus palustris&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1998&lt;br /&gt;
|Assessor=Conifer Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=11. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1041856717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kiefern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.15.25.232</name></author>
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