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	<title>Sulki - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten|2=Dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sulki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sulcis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer Insellandschaft im südwestlichen [[Sardinien]] in der [[Provinz Sulcis Iglesiente]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Arcipelago Sulcis da Monte Sirai.jpg|miniatur| Blick auf Sulcis vom [[Monte Sirai]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama Cortoghiana.jpg|miniatur|Blick vom [[Monte Sirai]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name ist zurückzuführen auf die [[Phönizier|phönizische]] bzw. [[Punier|punische]] Siedlung Sulki auf der 108&amp;amp;nbsp;km² großen Insel [[Sant’Antioco]] im [[Sulcis-Archipel]], die heute wie ihr 12.000 Einwohner zählender Hauptort [[Sant’Antioco (Sardinien)|Sant’Antioco]] heißt. Sie war wie andere Gründungen ([[Monte Sirai]]) von einer starken Mauer umgeben, deren Reste noch zu besichtigen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bronzetto nuragico Sulcis.jpg|mini|links|hochkant=0.5|Bronzefigur der Nuraghenkultur aus Sulcis]]&lt;br /&gt;
Unweit von Sulki wurden [[Menhir]]e ([[Luxia Arrabiosa|Menhir von Terrazzu]]) gefunden, die gemeinsam mit Funden wie dem [[Obsidian]] vom [[Monte Arci]] darauf verweisen, dass auch dieser Teil Sardiniens (seit dem 6. Jahrtausend v. Chr.) von Ackerbauern bewohnt war. Unter dem [[Abri]] von Tatinu-Santadi fanden sich die Spuren der [[Bono-Ighinu-Kultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Die Phönizier gründen zwischen 900 und 700 v. Chr. mit [[Tharros]], &amp;#039;&amp;#039;Sulki&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Sulky&amp;#039;&amp;#039;, römisch &amp;#039;&amp;#039;Sulcis&amp;#039;&amp;#039;), [[Nora (Italien)|Nora]] und &amp;#039;&amp;#039;Karales&amp;#039;&amp;#039; (römisch &amp;#039;&amp;#039;Caralis&amp;#039;&amp;#039;, heute [[Cagliari]]) auf Sardinien die ersten eigenständigen Stadtstaaten und Handelsniederlassungen. Ein Beleg dafür ist die [[Stele von Nora]], eines der ältesten Schriftzeugnisse des westlichen Mittelmeeres. Die bereits in der Vorzeit durch einen drei Kilometer langen Damm mit dem Festland verbundene Insel wurde vor allem wegen ihrer [[Blei]]-, aber auch [[Eisen]]erz-, [[Kupfer]]-, [[Silber]]- und [[Zink]]vorkommen aufgesucht. Sulki, das unter der heutigen Stadt Sant’Antioco liegt, war ab 550 v. Chr. eine [[Kolonie]] Karthagos, die 238 v. Chr. in römische Herrschaft überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Baulichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tofet reconstruction.jpg|miniatur| Rekonstruktion des [[Tofet]] im Museum von Sant’Antioco]]&lt;br /&gt;
Punische [[Nekropole]]n des 5. bis 3. Jahrhunderts sind auch von [[Ibiza]], Puig des Molins ([[Mallorca]]) und [[Tuvixeddu]] in [[Cagliari]] bekannt, wo sie besser erhalten blieben, weil keine Nachnutzungen als christliche [[Katakombe]]n erfolgt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Tofet|Tophet]] auf dem [[Trachyt]]hügel von Sulcis wurde nur deshalb als Brandopferplatz der [[Ba’al|Baal]]-Kulte erkannt, weil es [[Bibel|biblische]] Texte über Brandopfer von Kindern im [[Palästina (Region)|palästinensischen]] Raum gab, die dort aber noch nicht entdeckt wurden. Erst die Grabung an der [[Lagune]] von Salambǒ, in der Ruinenstadt von [[Karthago]] zeigte, dass Tephatim auch außerhalb der Levante bestanden. Auf Sardinien sind [[Bithia]], Nora, Monte Sirai und [[Tharros]] sicher als solche Orte erkannt. Einige andere Orte sind in Diskussion. Die auf den Tephatim gefundenen Urnen und Votivstelen sind zumeist im Museum von Cagliari in Falle Sulki aber auch vor Ort im „Antiquarium“ zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus etwa 750 Jahren römischer Zeit (238 v. Chr. bis 534 n. Chr.) stammen die Reste des antiken Hafens und einer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem 4. und 5. Jahrhundert finden sich christliche [[Katakombe]]n und ein noch weitgehend intaktes labyrinthartiges Tunnelsystem unter der Altstadt. Einige Häuser bedienen sich sogar noch heute der antiken Grabkammern mit Reihen von Nischen als Keller. Öffentlich zugänglich sind die Katakomben der „Basilica di Sant’Antioco“ und die Grotten neben dem [[Ethnografie|ethnografischen]] Museum. In Sant’Antioco, das nach dem Schutzpatron der Insel benannt ist, wird 15 Tage nach Ostern das vermutlich älteste Fest der Insel, die „Sagra“, gefeiert. Über der Höhle, in der Sant’Antioco Martire starb, wurde im 5. Jahrhundert die Basilica errichtet. Zu Ehren des Schutzpatrons wurde wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert das große Fest begangen. 1124 überließ ein Richter aus Cagliari dem Heiligen sogar die Insel, die deshalb seinen Namen trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nachzeit ==&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde öfter von [[Sarazenen|sarazenischen]] [[Piraterie|Piraten]] geplündert und war im 16. Jahrhundert aufgegeben. Das 1812 errichtete Fortino Sabaudo (auch &amp;#039;&amp;#039;Su Pisu&amp;#039;&amp;#039; genannt) wurde wenig später von [[Korsika|korsischen]] [[Piraterie|Seeräubern]] zerstört. In der Nähe befinden sich teils noch heute genutzte [[Wohnhöhle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Pauli: &amp;#039;&amp;#039;Sardinien. Geschichte Kultur Landschaft. Entdeckungsreisen auf einer der schönsten Inseln im Mittelmeer&amp;#039;&amp;#039;. 7. Auflage. DuMont, Köln 1990, ISBN 3-7701-1368-3, (&amp;#039;&amp;#039;DuMont-Dokumente. DuMont-Kunst-Reiseführer&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Dionigi Scano: &amp;#039;&amp;#039;Storia dell’arte in Sardegna dal XI al XIV secolo.&amp;#039;&amp;#039; Cagliari-Sassari, Montorsi 1907, S.&amp;amp;nbsp;136–139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sulcis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=39/13/0/N|EW=8/29/0/E|type=adm2nd|region=IT-88}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4217687-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf Sardinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phönizische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karthagische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Sulcis Iglesiente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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