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	<title>Suite (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|suite}}: „Folge“ oder „Abfolge“) ist in der Musik eine Abfolge von [[Instrumentalmusik|Instrumental]]- oder [[Orchester]]stücken –&amp;amp;nbsp;meistens (in der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tanzsuite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) [[Tanz|Tänze]], manchmal auch [[Charakterstück]]e&amp;amp;nbsp;–, die ohne längere Pausen hintereinander gespielt werden. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts etablierte sich zunächst der Name [[Partita]] (französisch auch &amp;#039;&amp;#039;Partie&amp;#039;&amp;#039;), ein englischer Alternativ-Begriff (bei [[William Lawes]]) war &amp;#039;&amp;#039;Sett&amp;#039;&amp;#039;. Eine Suite mit einer (französischen) [[Ouvertüre]] als Einleitung wird als Ganzes ebenfalls oft als Ouvertüre oder als Ouvertürensuite bezeichnet. Eine ausschließlich von [[François Couperin]] verwendete alternative Bezeichnung ist &amp;#039;&amp;#039;Ordre&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Suitensatzform ==&lt;br /&gt;
Die modellhafte Form der meisten Einzel[[Satz (Musikstück)|sätze]] einer hoch- oder spät-[[Barockmusik|barocken]] Suite (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Johann Sebastian Bach|J.&amp;amp;nbsp;S. Bach]], [[Georg Philipp Telemann|Telemann]], [[Georg Friedrich Händel|Händel]] u.&amp;amp;nbsp;a.) nennt man Suitensatzform. Diese bezieht sich auf die meist verwendeten Tänze und bezeichnet eine Zweiteiligkeit, wobei beide Teile mit [[Wiederholungszeichen (Notenschrift)|Wiederholungszeichen]] enden. Grundlegend für die Form ist der harmonische Verlauf: Der erste Satzteil führt meist zur [[Dominante]], der zweite Teil von der Dominante zur [[Tonika]] zurück. Der Rückweg kann durch [[Modulation (Musik)|Modulationen]] (und eventuell eine [[Kadenz (Harmonielehre)|Kadenz]]) in eine benachbarte [[Tonart]] ausgeweitet sein – beispielsweise zur [[Tonikaparallele]]. Musikalischer Charakter und Tempo sind durchgehend in beiden Teilen einheitlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Tänze erscheinen in einer übergeordneten symmetrischen Dreiteiligkeit, im Sinne einer [[Da capo|Dacapo]]-Form. Dabei kann der mittlere Teil in der Paralleltonart stehen oder eine [[Variation (Musik)|Variation]] enthalten oder (im Falle von Orchestersuiten) durch eine reduzierte Instrumentalbesetzung charakterisiert sein, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* [[Bourrée]] I – Bourrée II – Bourrée I&lt;br /&gt;
* [[Menuett]] – [[Trio (Formteil)|Trio]] – Menuett&lt;br /&gt;
Die Satzbezeichnungen lauten dabei aber meistens nur &amp;#039;&amp;#039;Bourree I, II&amp;#039;&amp;#039;  oder &amp;#039;&amp;#039;Menuet I, II&amp;#039;&amp;#039;  o.&amp;amp;nbsp;ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sonst müssen nicht alle Suitensätze der beschriebenen zweiteiligen Suitensatzform entsprechen. Beispiele dafür sind einleitende Sätze wie [[Präludium|Präludien]], die ganz frei oder durchkomponiert sein oder einer anderen, nicht zweiteiligen Form entsprechen können. Auch eine einleitende französische [[Ouvertüre]] entspricht nicht der normalen Suitensatzform, selbst wenn sie nicht dreiteilig (langsam-schnell-langsam), sondern nur zweiteilig (langsam-schnell) sein sollte, da Tempo und Charakter wechseln.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine ebenfalls häufig vorkommende Ausnahme ist die [[Rondo (Musik)|Rondo]]-Form (A-B-A-C-A...), die besonders in Frankreich sehr beliebt war, aber auch in anderen europäischen Ländern gepflegt wurde. Dabei können auch Tänze wie das Menuett, die Gavotte u.&amp;amp;nbsp;a. in Rondoform erscheinen, was dann als &amp;#039;&amp;#039;Menuet en Rondeau&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet sein kann (aber nicht muss).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die [[Chaconne]] und die [[Passacaille]] entsprechen nicht dem zweiteiligen Modell, sondern entweder einer [[Variation (Musik)|Variationsform]] oder (besonders in Frankreich) einer Rondoform.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für die Sätze früher Suiten gilt die Bezeichnung „Suitensatzform“ oft nicht, da insbesondere [[Pavane]]n und [[Gaillarde]]n – aber auch [[Courante]]n im frühen 17. Jahrhundert – normalerweise dreiteilig (jeweils mit Wdh.), nicht zweiteilig, waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renaissance ==&lt;br /&gt;
[[Etienne du Tertre]] benutzte den Begriff „Suite“ erstmals 1557 für seine &amp;#039;&amp;#039;suyttes de bransles&amp;#039;&amp;#039;, die, wie zu jener Zeit üblich, aus einer Abfolge mehrerer [[Branle]]n bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die paarweise Anordnung von Tänzen in Form eines Tanzes mit folgendem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachtanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (manchmal auch „Hupfauf“ bzw. &amp;#039;&amp;#039;Hupff Auff&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Auff und Auff&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Bischoff]], [[Heinz Zirnbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lieder und Tänze auf die Lauten (um 1540) aus der Tabulaturhandschrift 1512 der Münchner Staatsbibliothek&amp;#039;&amp;#039;. B. Schott’s Söhne, Mainz 1938, S. 15–23 (&amp;#039;&amp;#039;Edition Schott&amp;#039;&amp;#039;, Band 3694); {{ISMN|979-0-00104416-5}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt) kann als Vor- oder Frühform der Suite angesehen werden. Dabei ist der Vortanz häufig ein geradtaktiger Tanz in langsamerem oder mäßigem Tempo und der Nachtanz ein schnellerer Tanz im Dreiertakt. Bekannte Beispiele sind die im 16. und frühen 17. Jahrhundert besonders beliebte Kombination [[Pavane|Pavana]] – [[Galliarde|Galliarda]], ebenso wie [[Passamezzo]] – [[Saltarello]]&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Apel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Orgel- und Klaviermusik bis 1700.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter-Verlag, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a.; Neuausgabe: 2004 (urspr. 1967), S. 222&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch Dantz – Proporz (Hupfauf).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adalbert Quadt]]: &amp;#039;&amp;#039;Lautenmusik aus der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; Nach Tabulaturen hrsg. von Adalbert Quadt. Band 1 ff. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1967 ff.; 4. Auflage: ebenda 1968, Band 2, S. 54–61 (verschiedene Tänze anonymer Verfasser aus dem Ende des 16. Jahrhunderts und von [[Bernhard Jobin]] mit &amp;#039;&amp;#039;Nachtanz&amp;#039;&amp;#039; bzw. Lieder von [[Melchior Neusidler]] mit &amp;#039;&amp;#039;Hupfauf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Proportio&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Tänze bilden tonartlich eine Einheit und der Nachtanz ist häufig (muss aber nicht) musikalisch eine Variation des Vortanzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese paarige Anordnung zweier Tänze wurde dann teilweise noch durch einen dritten Tanz zu einer kleinen „Suite“ ergänzt. Ein frühes Beispiel einer solchen dreiteiligen Kombination ist eine Tanz-Folge von „Pavana – Saltarello – Piva“ im vierten Buch von [[Joan Ambrosio Dalza]]s &amp;#039;&amp;#039;Intabolatura de Lauto&amp;#039;&amp;#039; (gedruckt 1508 bei [[Ottaviano dei Petrucci|Petrucci]]);&amp;lt;ref&amp;gt;Frances Mattingly, Reginald Smith Brindle: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Antonio Casteliono: Intabolatura de leuto de diversi autori.&amp;#039;&amp;#039; (1536). Trascrizione in notazione moderna di Reginald Smith Brindle. Edizioni Suvini Zerboni, Mailand (1974) 1978, S. XII.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso die von [[Pierre Attaingnant]] (Paris 1529 und 1530) publizierte [[Basse danse]] „&amp;#039;&amp;#039;La brosse&amp;#039;&amp;#039;“, die von manchen Autoren als wohl älteste mehrstimmige Suite angesehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Blume (Musikwissenschaftler)|Friedrich Blume]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Vorgeschichte der Orchestersuite im 15. und 16. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1925, S. 67 ff., 96 f. und 122 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Dagobert Bruger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pierre Attaingnant. Zwei- und dreistimmige Solostücke für die Laute.&amp;#039;&amp;#039; 1926, S. 11 f. (Verfasser evtl. „P.B.“) und 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Beispiele für dreiteilige Urformen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ragossnig&amp;quot;&amp;gt;[[Konrad Ragossnig]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Gitarre und Laute.&amp;#039;&amp;#039; Schott, Mainz 1978, ISBN 3-7957-2329-9, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Suite sind:&lt;br /&gt;
* [[Basse danse]] – Recoupe – [[Tourdion]]&lt;br /&gt;
* [[Passamezzo]] – [[Padouana|Padoana]] – [[Saltarello]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht mancher Autoren wurde die Urform des Vor- und Nachtanzes vor allem von [[Laute]]nisten zur Suite weiterentwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adalbert Quadt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lautenmusik aus der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; Nach Tabulaturen hrsg. von Adalbert Quadt. Band 1 ff. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1967 ff.; 4. Auflage ebenda 1968, Band 2, Vorwort (1967).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Barock ==&lt;br /&gt;
In der [[Barockmusik]] sind die Einzelstücke einer Suite in der Regel echte oder stilisierte [[Tanz|Tänze]] und stehen meistens in der gleichen [[Tonart]]. Der Zusammenhang wird neben der gemeinsamen Grundtonart manchmal auch durch Substanzgemeinschaft zwischen den Einzelsätzen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste erkennbare Suitenform ist 1610 [[Paul Peuerl]]s &amp;#039;&amp;#039;Newe Padouan, [[Intrada]], Dantz, und Galliarda&amp;#039;&amp;#039;, in denen die vier im Titel genannten Tänze in zehn Suiten erscheinen. Das &amp;#039;&amp;#039;Banchetto musicale&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Hermann Schein]] (1617) enthält zwanzig Abfolgen von jeweils vier verschiedenen Musikstücken. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts findet sich (bei P. Peuerl, [[Michael Praetorius|M. Praetorius]], M. Frank, [[Heinrich Schein|H. Schein]], [[Samuel Scheidt|S. Scheidt]] und [[Johann Staden|J. Staden]]) die „deutsche Variationensuite“, mit folgenden Sätzen:&lt;br /&gt;
* Paduana – Intrada – Dantz – Galliarda&lt;br /&gt;
* Pavana – Galliarde – [[Allemande]] – [[Courante]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ragossnig&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In England prägte [[William Lawes]] den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Set&amp;#039;&amp;#039; für seine Ensemble-Suiten und verwendete bereits Allemande, Courante und [[Sarabande]] zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Air (Musik)|Aires]]&amp;#039;&amp;#039; und anderen Tänzen wie Pavane, Gaillarde oder „Morriss“. Seine &amp;#039;&amp;#039;Royal Consort Setts&amp;#039;&amp;#039; (vor 1635) haben meistens 6 bis 7 Sätze und enden fast alle mit einer Saraband, ansonsten ist die Reihenfolge der Tänze nicht standardisiert; Beispiele sind:&lt;br /&gt;
* Aire – Aire – Corant – Alman – Corant – Saraband (Nr. 3 in d)&lt;br /&gt;
* Aire – Alman – Alman – Aire – Corant – Saraband (Nr. 7 in a)&lt;br /&gt;
* Pavan – Aire – Alman – Corant – Alman – Corant – Saraband (Nr. 9 in F)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solomusik ===&lt;br /&gt;
Die „klassische“ Suitenfolge wurde zwischen ca. 1640 und 1670 von [[Jacques Champion de Chambonnières|Chambonnières]], [[Johann Jakob Froberger|Froberger]], und [[Louis Couperin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete Reimann: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Formengeschichte der französischen Klassischen Suite mit besondere Berücksichtigung von Couperins-Ordres.&amp;#039;&amp;#039; 1940.&amp;lt;/ref&amp;gt; geschaffen, unter dem Einfluss französischer Lautenisten, unter anderem [[Denis Gaultier]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ragossnig&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde in ihrer Reinform vor allem in der deutschen [[Cembalo]]- und Lautenmusik verwendet und bestand aus der Abfolge:&lt;br /&gt;
: [[Allemande]] – [[Courante]] – [[Sarabande]] – [[Gigue]],&lt;br /&gt;
wobei die Gigue später als die anderen auftaucht und von Froberger auch häufig an zweiter Stelle, also zwischen Allemande und Courante, positioniert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Apel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Orgel- und Klaviermusik bis 1700.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter-Verlag, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a.; Neuausgabe: 2004 (urspr. 1967), S. 541 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ging man jedoch besonders im 17. Jahrhundert relativ locker mit der Reihenfolge der Suitensätze um. Handschriftliche Quellen mit Cembalomusik wie das [[Manuscrit Bauyn]] oder das Manuscrit Parville sortieren zwar Stücke nach Tonarten und Komponist, aber in einer Weise, die meistens nicht als sinnvolle, feststehende Reihenfolge einer Suite angesehen werden kann: Beispielsweise erscheinen von Chambonnières (im MS Bauyn) in der Tonart C-Dur hintereinander 5 Allemanden, 11 Couranten, 4 Sarabanden, 2 Giguen, weitere 5 Couranten und eine Chaconne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Apel-687&amp;quot;&amp;gt;Willi Apel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Orgel- und Klaviermusik bis 1700.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter-Verlag, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a.; Neuausgabe: 2004 (urspr. 1967), S. 686–687&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist so natürlich nicht als feststehende Suite gemeint –&amp;amp;nbsp;auch wenn dabei die obengenannte Standard-Reihenfolge durchscheint&amp;amp;nbsp;–, aber es können aus diesen Stücken sinnvolle Suiten zusammenstellt werden, wobei man sich nach der Satzfolge der Suiten in gedruckten Publikationen von Chambonnières (1670),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Apel-687&amp;quot; /&amp;gt; [[Nicolas Lebègue]] (1677, 1687), [[Jean-Henri d’Anglebert|D’Anglebert]] (1689) u.&amp;amp;nbsp;a. orientieren kann. Ähnliches gilt auch für die Tabulaturen mit französischer Lauten- und Gitarrenmusik.&amp;lt;ref&amp;gt;Adalbert Quadt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gitarrenmusik des 16.–18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Nach Tabulaturen hrsg. von Adalbert Quadt. Band 1–4. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1970 ff., Band 2, 3. Auflage ebenda 1972, Vorwort (1971), und Band 3: (Beispiele anonymer Suiten und Partien) S. 15–21, 27–29 und 33–35 sowie (Suite von François Campion) S. 40–43 und (vier Suiten von Robert de Visée) S. 46–60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Suite vorangestellt ist besonders im 17. Jahrhundert häufig ein [[Präludium]] bzw. ein &amp;#039;&amp;#039;Prélude&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Preludio&amp;#039;&amp;#039; – wie in Cembalosuiten von Louis Couperin, D’Anglebert, Lebègue, [[Benedikt Schultheiß|Schultheiss]] u.&amp;amp;nbsp;a., und in Suiten für [[Barockgitarre]] von [[Francesco Corbetta]], [[Robert de Visée]], [[François Campion]], [[Ludovico Roncalli]] und [[Santiago de Murcia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adalbert Quadt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gitarrenmusik des 16.–18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Nach Tabulaturen herausgegeben. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1970–1984, Band 1, S. 26–54, Band 3, S. 40–60, und Band 4, S. 1–14 und 26–47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische Clavecinisten des 17. und frühen 18. Jahrhunderts (wie Chambonnières, D’Anglebert u.&amp;amp;nbsp;a.) verwendeten typischerweise drei oder zwei Couranten pro Suite, und lockerten die Folge unter dem Einfluss von [[Jean-Baptiste Lully]]s [[Ballett]]en und [[Divertissement]]s durch weitere Tänze auf. So wurde es üblich, Sätze wie [[Menuett]], [[Gavotte]], [[Chaconne]], [[Passacaglia|Passacaille]], [[Canarie]], [[Bourrée]], [[Passepied]], [[Rondo (Musik)|Rondeau]] usw. einzuschieben (die man auch als „[[Galante Musik|Galanterien]]“ bezeichnete). In Frankreich stand am Ende der Suite häufig eine Gavotte und/oder ein Menuett.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Chambonnières, d’Anglebert, [[Élisabeth Jacquet de La Guerre|Élisabeth Jacquet de la Guerre]], [[Nicolas Lebègue|Lebègue]], [[Louis Marchand (Musiker)|Marchand]] u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt; In deutschen Solosuiten und vor allem bei [[Johann Sebastian Bach|Bach]] und [[Georg Friedrich Händel|Händel]] ist normalerweise die Gigue der letzte Satz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Suitenordnung wurde von Bach stets als Basis für seine Solo-Suiten verwendet, wobei er die zusätzlichen „Galanterien“ immer zwischen Sarabande und Gigue einschob; das gilt für die &amp;#039;&amp;#039;[[Französische Suiten|Französischen Suiten]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Englische Suiten|Englischen Suiten]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Clavierübung (Bach)#Clavierübung Teil I: Partiten|Partiten]]&amp;#039;&amp;#039; für [[Cembalo]], ebenso wie für die [[Suiten für Violoncello solo (Bach)|Suiten für Violoncello]], [[Sonaten und Partiten für Violine solo (Bach)|Violine]], [[Werke für Laute (Bach)#Suiten|Laute]] und [[Traversflöte]]. Auch Händel komponierte zahlreiche Suiten für Cembalo auf Grundlage der klassischen Suitenfolge, ging dabei jedoch weniger schematisch mit der Reihenfolge der Sätze um und es kommt bei ihm vor, dass beispielsweise die Courante, die Sarabande oder die Gigue fehlen. Ein extremes Beispiel ist Händels &amp;#039;&amp;#039;Suite in F-Dur HWV 427&amp;#039;&amp;#039; (1720), die keinen der traditionellen Tänze verwendet, sondern formal einer italienischen [[Sonata da chiesa]] entspricht (Adagio-Allegro-Adagio-Allegro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[François Couperin]] nannte seine Cembalosuiten „&amp;#039;&amp;#039;Ordre&amp;#039;&amp;#039;“, und er brachte ab ca. 1710 in Frankreich vor allem zahlreiche [[Charakterstück]]e in Mode, wobei die vier traditionellen, klassischen Tänze der Suite irgendwann fast ganz entfielen. Auch tonartlich findet eine gewisse Erweiterung statt: Häufig werden bei Couperin und seinen französischen Zeitgenossen innerhalb einer Suite (oder &amp;#039;&amp;#039;Ordre&amp;#039;&amp;#039;) Stücke in der Dur- und Moll-[[Varianttonart|Variante]] gemischt (z.&amp;amp;nbsp;B. g-moll und G-Dur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchestermusik ===&lt;br /&gt;
Schon am Hofe [[Ludwig XIV.|Ludwigs&amp;amp;nbsp;XIV.]] Ende des 17. Jahrhunderts wurde es modern, aus Opern oder Balletten von Lully und anderen französischen Komponisten wie [[André Campra]] oder [[André Cardinal Destouches]] Suiten von Orchesterstücken zusammenzustellen, dabei wurde der gesamten Suite oft eine [[Ouvertüre]] (ebenfalls aus der Oper) als Eröffnungssatz vorangestellt. Die Auswahl und Reihenfolge der Tänze oder Charakterstücke war in diesem Falle mehr oder weniger beliebig, bunt und der Fantasie überlassen, auch die Einheit der Tonart nicht unbedingt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Form wurde die Ouvertüren-Suite oder einfach nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ouvertüre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besonders bei [[Deutschland|deutschen]] Komponisten beliebt (allerdings in einheitlicher Tonart). Diese begannen, solche Werke nicht mehr (wie in Frankreich) aus Opern zusammenzustellen, sondern als eigenständige Instrumentalwerke zu komponieren, z.&amp;amp;nbsp;B. die sogenannten „Lullisten“ [[Johann Sigismund Kusser|Kusser]], [[Georg Muffat]], [[Johann Caspar Ferdinand Fischer]], [[Johann Joseph Fux]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Philipp Telemann]] soll etwa 1000 Orchestersuiten geschrieben haben, von denen 200 erhalten sind, die alle der Ouvertürensuite entsprechen; einige dieser Suiten verwenden Soloinstrumente, andere haben ein übergeordnetes außermusikalisches Programm, wie &amp;#039;&amp;#039;Alster Ouverture&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;La Bourse&amp;#039;&amp;#039; („Die Börse“), &amp;#039;&amp;#039;Burlesque de Don Quixote&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Ebb’ und Fluth&amp;#039;&amp;#039;. Von Johann Sebastian Bach stammen [[Orchestersuiten (Bach)|vier Orchestersuiten]]. Georg Friedrich Händel benutzte die Form für seine [[Wassermusik (Händel)|Wassermusik]] (aber nur für die erste von drei Suiten) und die [[Feuerwerksmusik]]. Bedeutende und zahlreiche Ouvertürensuiten schrieben auch [[Johann Friedrich Fasch]] und [[Christoph Graupner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr selten wurde die Form der Ouvertürensuite auch in der Solo-Literatur für Cembalo verwendet, namentlich von Händel in seiner Suite g-moll HWV 432 (1720), sowie von Bach in seiner &amp;#039;&amp;#039;Französischen Ouverture&amp;#039;&amp;#039; h-moll BWV 831 und in der Partita Nr. 4 D-Dur BWV 828.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Barockzeitalters um 1750 kam die Suite aus der Mode, an ihre Stelle traten [[Divertimento]], [[Serenade]], [[Nocturne (Musik)|Notturno]] und [[Kassation (Musik)|Kassation]] als Instrumentalmusik mit unterhaltsamem, heiterem bis tanzartigem Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Romantik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Suite&amp;#039;&amp;#039; für eine Auskopplung von Instrumentalsätzen aus einer [[Oper]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]-Suite&amp;#039;&amp;#039;), einer Bühnenmusik (&amp;#039;&amp;#039;[[Peer-Gynt-Suite]], [[L’Arlésienne (Bizet)|L’Arlésienne]]&amp;#039;&amp;#039;) oder einem [[Ballett]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Der Nussknacker|Nussknackersuite]]&amp;#039;&amp;#039;) benutzt, die – in mehr oder weniger bunter Folge – entweder vom Komponisten selbst oder von einem Bearbeiter vorgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Komponisten wie [[Camille Saint-Saëns]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Karneval der Tiere]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Jean Sibelius]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Karelia-Suite]]&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski]] wurde der Begriff für eine Abfolge von kleineren Stücken benutzt, die durch ein gemeinsames programmatisches Thema verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orchestersuiten wie in der Barockzeit, wie die historistische &amp;#039;&amp;#039;[[Aus Holbergs Zeit|Holberg-Suite]]&amp;#039;&amp;#039; oder die sieben Suiten von [[Franz Lachner]], sind Ausnahmeerscheinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. und 21. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Suite wurde auch im 20. Jahrhundert in unterschiedlichen Musikstilen benutzt. Beispielsweise komponierte [[Federico Moreno Torroba]] eine &amp;#039;&amp;#039;Suite castellana&amp;#039;&amp;#039; für Gitarre mit den Sätzen &amp;#039;&amp;#039;Fandanguillo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arada&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Danza&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrés Segovia]]: &amp;#039;&amp;#039;F. Moreno Torroba, Suite castellana&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 104). B. Schott’s Söhne, Mainz 1926; Neuausgabe Schott &amp;amp; Co., London 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gitarrist [[Narciso Yepes]] stellte aus im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts erschienenen Kompositionen von [[Gaspar Sanz]] eine 1971 veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;Suite española&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Narciso Yepes]]: &amp;#039;&amp;#039;Gaspar Sanz, Suite Española para guitarra.&amp;#039;&amp;#039; (1971). Union Musical Ediciones, Madrid 1992. Enthält neun Bearbeitungen (&amp;#039;&amp;#039;Españoletas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gallarda y Villano&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Danza de las hachas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rujero y Paradetas&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zarabanda al ayre español&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Passacalle de la Cavallería de Nápoles&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Folías&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;La miñona de Cataluña&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Canarios&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Operette]] wurden die einzelnen Stücke immer seltener vollständig übernommen und mit Überleitungen verbunden, so dass das [[Potpourri (Musik)|Potpourri]] entstand – eine Form, die im heutigen [[Medley]] immer noch lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Salonmusik]] bis hin zur [[Radiomusik]] des 20. Jahrhunderts ist die Suite als Auszug von musikalischen Bühnenwerken, beziehungsweise als Folge von Tänzen oder [[Charakterstück]]en allgegenwärtig. In diese Tradition fügen sich auch etwa die &amp;#039;&amp;#039;[[Suite für Varieté-Orchester]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Dmitri Schostakowitsch]] oder &amp;#039;&amp;#039;[[Mont Juic (Suite)|Mont Juic]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Lennox Berkeley]] und [[Benjamin Britten]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr beliebt sind Suiten auch bei Filmmusiken, wo diese ebenfalls ein zusammengeschnitenenes „Best-Of“ eines Soundtracks darstellen (häufig werden die einzelnen Stücke über sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Crossfades&amp;#039;&amp;#039; zusammengefügt, so dass von manchen Stücken lediglich Fragmente auftreten). Sehr häufig findet sich die Suite eines Soundtracks an letzter Stelle des CD-Scores, als sogenannte &amp;#039;End-Credits Suite&amp;#039;. Auch für Orchesterkonzerte sind Filmmusiksuiten beliebtes Repertoire – wobei ebenfalls nicht nur Originalorchestrationen, sondern ebenfalls zahlreiches Material für Laienorchester mit vereinfachter/reduzierter Instrumentation, bzw. Orchestration zur Verfügung steht (beispielsweise fehlen in diesen Arrangements häufig eher selten gespielte Instrumente, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kontrafagott]], und ebenso schweres Laufwerk o.&amp;amp;nbsp;Ä. wird häufig vom Arrangeur vereinfacht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jazz ===&lt;br /&gt;
Auch im [[Jazz]] gibt es zahlreiche Beispiele für Suiten:&lt;br /&gt;
* [[Duke Ellington]] (und [[Billy Strayhorn]]): &amp;#039;&amp;#039;[[Black, Brown and Beige]]&amp;#039;&amp;#039;, 1943; &amp;#039;&amp;#039;[[Such Sweet Thunder]]/Shakespearean Suite&amp;#039;&amp;#039;, 1957; &amp;#039;&amp;#039;Toot Suite&amp;#039;&amp;#039;, 1958; &amp;#039;&amp;#039;The Ellington Suites&amp;#039;&amp;#039; (inkl. &amp;#039;&amp;#039;The Queen’s Suite, The Goutelas Suite&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Uwis Suite&amp;#039;&amp;#039;), 1959; &amp;#039;&amp;#039;[[The Nutcracker Suite (Duke Ellington album)|The Nutcracker Suite]]&amp;#039;&amp;#039;, 1960; &amp;#039;&amp;#039;[[Far East Suite]]&amp;#039;&amp;#039;, 1966; &amp;#039;&amp;#039;New Orleans Suite&amp;#039;&amp;#039;, 1970; &amp;#039;&amp;#039;Afro-Eurasian Eclipse&amp;#039;&amp;#039;, 1971; &amp;#039;&amp;#039;Latin American Suite&amp;#039;&amp;#039;, 1972.&lt;br /&gt;
* [[Max Roach]]: &amp;#039;&amp;#039;[[We Insist! Freedom Now Suite|Freedom Now Suite]]&amp;#039;&amp;#039;, 1960.&lt;br /&gt;
* [[Oscar Peterson]]: &amp;#039;&amp;#039;Canadiana Suite&amp;#039;&amp;#039;, 1964.&lt;br /&gt;
* [[John Coltrane]]: &amp;#039;&amp;#039;[[A Love Supreme]]&amp;#039;&amp;#039;, 1965.&lt;br /&gt;
* [[Don Cherry (Musiker)|Don Cherry]]: &amp;#039;&amp;#039;Relativity Suite&amp;#039;&amp;#039;, 1973.&lt;br /&gt;
* [[Keith Jarrett]]: &amp;#039;&amp;#039;[[The Survivors’ Suite]]&amp;#039;&amp;#039;, 1976/1977.&lt;br /&gt;
* [[Charlie Watts]], [[Jim Keltner]]: &amp;#039;&amp;#039;Elvin Suite&amp;#039;&amp;#039;, 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rock ===&lt;br /&gt;
Und auch in der [[Rockmusik]], insbesondere beim [[Progressive Rock]], kann man Suiten finden:&lt;br /&gt;
* [[Deep Purple]]: [[April (Lied)|April]], 1968&lt;br /&gt;
* [[Procol Harum]]: [[Shine On Brightly|In Held ’Twas in I]], 1968&lt;br /&gt;
* [[Pink Floyd]]: [[Atom Heart Mother (Lied)|Atom Heart Mother]], aus dem [[Atom Heart Mother|gleichnamigen Album]], 1970 sowie [[Echoes]] aus dem Album [[Meddle]], 1971&lt;br /&gt;
* [[Van der Graaf Generator]]: [[Pawn Hearts|A Plague of Lighthouse Keepers]], 1971&lt;br /&gt;
* [[Genesis (Band)|Genesis]]: [[Foxtrot|Supper’s Ready]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Suerland |url=https://www.wn.de/muensterland/als-der-rock-die-kunst-entdeckte-1071536?&amp;amp;npg |titel=Als der Rock die Kunst entdeckte |werk=wn.de |datum=2021-02-28 |abruf=2023-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Steve Aldous: &amp;#039;&amp;#039;The Songs of Genesis.&amp;#039;&amp;#039; McFarland, 2020, ISBN 1-4766-8138-4, S.&amp;amp;nbsp;84 ({{Google Buch |BuchID=dbTeDwAAQBAJ |Seite=84}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1972&lt;br /&gt;
* [[Santana (Band)|Santana]]: Die ersten fünf Stücke von &amp;#039;&amp;#039;Eternal Caravan of Reincarnation&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;Song of the Wind&amp;#039;&amp;#039; aus dem Album [[Caravanserai]], 1972&lt;br /&gt;
* [[Manfred Mann’s Earth Band]]: &amp;#039;&amp;#039;Father of Day, Father of Night&amp;#039;&amp;#039; aus dem Album [[Solar Fire]], 1973&lt;br /&gt;
* [[Colosseum (Band)|Colosseum]]: &amp;#039;&amp;#039;Valentyne Suite&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Renaissance (Band)|Renaissance]]: [[Scheherazade and Other Stories|Song of Scheherazade]], 1975&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.babyblaue-seiten.de/album_1205.html#1262 |titel=Renaissance: Scheherazade And Other Stories: Review |werk=Babyblaue Prog-Reviews |abruf=2024-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[King Gizzard &amp;amp; the Lizard Wizard|King Gizzard and the Lizard Wizard]]: Das 2017 erschienene Album &amp;#039;&amp;#039;Murder of the Universe&amp;#039;&amp;#039; besteht aus drei separaten Suiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orientalische Musik ==&lt;br /&gt;
Auch außereuropäisch entwickelten sich suitenartige Darbietungsformen wie zum Beispiel der [[Radif#Aufführungspraxis|Radif]] im iranischen Kulturraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Tobias Feilen, Julia Rosemeyer, Christian Hohmann, Astrid Hippchen, Axel Beer, Martina Wollner, Andreas Menk, Camilla Bork|Lemma=Suite|Band=S8|1=SpalteVon|SpalteBis=|ID=mgg16112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4184006-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4184006-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Gattung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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