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	<title>Sui heredes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:13:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sui_heredes&amp;diff=909622&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus Cyron am 16. April 2025 um 16:44 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-16T16:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sui heredes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („&amp;#039;&amp;#039;Hauserben&amp;#039;&amp;#039;“) wurden in der römischen [[Antike]] Personen bezeichnet, die nach dem Tod des Familienoberhauptes (&amp;#039;&amp;#039;[[pater familias]]&amp;#039;&amp;#039;) rechtlich selbstständig (&amp;#039;&amp;#039;gewaltfrei&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;sui iuris&amp;#039;&amp;#039;) geworden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gaius (Jurist)|Gaius]], &amp;#039;&amp;#039;Institutionen&amp;#039;&amp;#039; 3,2–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der römischen Gesellschaft galt der Familienvater seit alters her als der uneingeschränkte Herr der Familie, zu der neben der unmittelbaren Familie auch die weiteren Personen des Haushaltes wie [[Sklaverei|Sklaven]] und [[Freigelassene im Römischen Reich|Freigelassene]] gehörten. Zunächst war das [[Familie#Einzelterminologie|Familienoberhaupt]] unbeschränkt in seinen Mitteln, im Verlauf der Geschichte wurde seine familiäre Allmacht aber zum Teil etwas eingeschränkt. Wenn das Familienoberhaupt starb, ergaben sich für die Erben neue Situationen. Kinder, Enkel und gegebenenfalls Ehefrauen (&amp;#039;&amp;#039;Frau in Ehegewalt&amp;#039;&amp;#039;, [[Römische Familie#Ehefrauen (uxores in manu)|&amp;#039;&amp;#039;uxor in manu&amp;#039;&amp;#039;]]), die im Erbrecht wie eine „Haustochter“ gestellt waren, adoptierte Kinder und nachgeborene Kinder (&amp;#039;&amp;#039;nascituri&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Posthumus|posthumi]]&amp;#039;&amp;#039;) erwarben unmittelbar im Moment des Todes des Familienvaters die [[Erbfolge (römisches Recht)|Erbschaft]] von Rechts wegen ([[ipso iure]]). Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob sie im [[Testament]] bedacht wurden oder [[Intestaterbfolge (römisches Recht)|gesetzlich]] berufen waren. Es war möglich, die Erbschaft auszuschlagen (&amp;#039;&amp;#039;abstentio&amp;#039;&amp;#039;), jedoch nur solange, wie sich ein [[Erbe|Erbnehmer]] noch nicht in den Erbschaftsprozess eingeschaltet hatte (&amp;#039;&amp;#039;immiscere&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sui heredes&amp;#039;&amp;#039; genossen ein formelles [[Bonorum possessio#Noterbrecht und Pflichtteil (contra tabulas)|Noterbrecht]] (&amp;#039;&amp;#039;praeteritio&amp;#039;&amp;#039;). Falls der Erbe vor der Volljährigkeit ebenfalls starb, konnte ein Ersatzerbe bestimmt werden (&amp;#039;&amp;#039;substitutio&amp;#039;&amp;#039;). Alle anderen möglichen Erben (&amp;#039;&amp;#039;Außenerben&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;extranei heredes&amp;#039;&amp;#039;) waren nur erbberechtigt, wenn sie testamentarisch bedacht wurden oder gesetzlich zum Erben berufen wurden. Somit schieden also auch schon aus dem Hausverband ausgeschiedene Personen, etwa durch [[Emanzipation|&amp;#039;&amp;#039;emancipatio&amp;#039;&amp;#039;]] oder Töchter durch eine &amp;#039;&amp;#039;[[Manusehe]]&amp;#039;&amp;#039;, als automatische Erbnehmer aus. Vor allem Töchter hatten bei ihrer [[Hochzeit|Heirat]] eine [[Mitgift]] erhalten, die als vorzeitig ausgezahltes Erbe galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Manthe]]: &amp;#039;&amp;#039;Sui heredes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Neue Pauly]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 11, Metzler, Stuttgart 2001, Sp. 1091 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbrechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Cyron</name></author>
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