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	<title>Suhlendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:52:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Suhlendorf&amp;diff=131995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-19T04:01:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Suhlendorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/56/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/46/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Suhlendorf in UE.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Uelzen&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Rosche&lt;br /&gt;
|Höhe              = 62&lt;br /&gt;
|PLZ               = 29562&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05820&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03360024&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SUO&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 14 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Lüchower Str. 15&amp;lt;br /&amp;gt;29571 Rosche&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.suhlendorf.de/ www.suhlendorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hans-Heinrich Weichsel&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Suhlendorf Alter Marktplatz mit Denkmal August 2020.jpg|mini|Suhlendorf, alter Marktplatz, mit Kriegerdenkmal 1870/71, 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suhlendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|plattdeutsch]]: Ssuhlnderp) ist eine Gemeinde im östlichen [[Landkreis Uelzen]], am Rand von [[Wendland]] und [[Drawehn]], [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Suhlendorf liegt in der [[Lüneburger Heide]] und ist ein [[Unterzentrum]] im Ostkreis Uelzen. Suhlendorf gehört zum [[Luheheide|Uelzener Becken]] sowie der Ilmenauniederung und liegt unmittelbar am Rand des Drawehns.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfn.de/landschaften/steckbriefe/landschaft/show/64300.html |titel=Landschaftsteckbrief. 64300 Uelzener Becken |werk=Bundesamt für Naturschutz |abruf=2020-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Südwestlich von Suhlendorf entspringt die [[Wipperau]], ein Nebenfluss der [[Ilmenau (Fluss)|Ilmenau]]. Der Ort befindet sich direkt an der [[Bundesstraße 71|Bundesstraße B71]], zwischen Uelzen und Salzwedel. Die [[Uelzen|Hansestadt Uelzen]] ist etwa 16 Kilometer entfernt. Bis [[Salzwedel]] sind es etwa 30 Kilometer und bis zur Kreisstadt [[Lüchow (Wendland)|Lüchow]] (Wendland) etwa 31 Kilometer. Der nächste [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Soltendieck&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Stendal–Uelzen]] ist etwa fünf Kilometer entfernt mit Zugverbindungen nach Uelzen, Salzwedel, [[Stendal]] und [[Berlin]]. Die Gemeinde Suhlendorf gehört zur [[Samtgemeinde Rosche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Suhlendorf gehören die Ortsteile [[Batensen]], [[Dallahn]], [[Dalldorf (Suhlendorf)|Dalldorf]], [[Groß Ellenberg]], [[Klein Ellenberg]], [[Grabau (Suhlendorf)|Grabau]], [[Güstau]], [[Kölau]], [[Molbath]], [[Nestau]], [[Növenthien]], [[Rassau (Suhlendorf)|Rassau]], Schlieckau und [[Wellendorf (Suhlendorf)|Wellendorf]] sowie [[Klein Malchau]] und [[St. Omer (Suhlendorf)|St. Omer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingemeindungen ==&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Batensen, Dallahn, Dalldorf, Ellenberg, Grabau, Güstau, Kölau, Molbath, Nestau, Növenthien, Rassau, Schlieckau und Wellendorf eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=238}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Suhlendorf ist ein ehemaliger [[Rundling]] und wurde (gesichert) erstmals 1289 vom Kloster Oldenstadt als „Zuilendorpe“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=B(odo) von Hodenberg |Titel=Geschichte des Klosters und Amts Oldenstadt |Sammelwerk=Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen |Datum=1852 |Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein angeblich für das Jahr 1142 genannter Beleg „Zwelendorpe“ findet sich in einer gefälschten Urkunde, die nach 1240 entstanden, aber noch dem 13. Jahrhundert zuzuordnen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen |Titel=Urkundenbuch der Bischöfe und des Domkapitels von Verden |Band=205 |Nummer=Bearb. von Arend Mindermann |Ort=Stade |Datum=2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jürgen Udolph]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.prof-udolph.com/ |titel=Prof. Udolph Zentrum für Namenforschung |abruf=2020-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hält eine Deutung des Ortsnamens aus dem Slawischen für wenig wahrscheinlich,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Udolph |Hrsg=Angelika Lauhus und Bodo Zelinsky |Titel=Slavische Ortsnamen im Kreis Uelzen |Sammelwerk=Slavische Forschungen. In memoriam Reinhold Olesch |Ort=Köln/Weimar/Wien |Datum=2005 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt; womit der Ort vermutlich einen germanischen (deutschen) und nicht slawischen Ursprung hat. Die Wissenschaft hat den Ursprung des Ortsnamens mittlerweile gründlich erforscht. Frühere Analysen deuteten auf „Dorf auf der Bodenschwelle“ hin. Heute gehen Geschichtswissenschaftler davon aus, dass der Name mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Familie Sulo zurückzuführen ist, die einst in der Region ansässig war und den Ortsnamen geprägt hat. In der Geschichts- und Namensforschung gilt ein schwach flektierter Personenname wie „Sulo“ als belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Dolle, Michael Flöer |Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Uelzen |Hrsg=Kirstin Casemir und Jürgen Udolph |Sammelwerk=Niedersächsisches Namensbuch (NOB), Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2023 |ISBN=978-3-7395-1518-2 |Seiten=280-282}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname entwickelte sich über Zuilendorpe (1289), Suwendorpe (1541) und Sulendorf (1571). Im Schenkungsregister des Abts [[Saracho von Rossdorf|Saracho]] wird Suhlendorf als Besitz des [[Corvey|Klosters Corvey]] aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Johann Friedrich Falke |Titel=Codes traditionum Corbeiensium |Ort=Leipzig/Wolfenbüttel |Datum=1752 |Seiten=Anhang S. 11 Nr. 155}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil es sich bei diesem Verzeichnis um eine Fälschung handelt, sind Bezüge zu Corvey eher zweifelhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle in der frühen Entwicklung des Ortes hat vermutlich der Turm der [[Wehrkirche]] gespielt. Dieser [[Wehrturm]] wurde vermutlich nicht, wie in der Heimatliteratur häufig behauptet, im Jahr 930 errichtet, sondern stammte mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem 11. Jahrhundert, da sich erst in diesem Zeitraum das massive Mauerwerk im Burgenbau durchsetzte. Aus geschichtswissenschaftlicher Sicht war der sogenannte Wehrturm vermutlich eine kleine [[Burg]], die von einem [[Vogt|Burgvogt]] oder einer niedrigeadligen Familie verwaltet und als [[Wohnturm]] genutzt wurde. Sehr wahrscheinlich wurde diese Kleinburg innerhalb eines [[Ringwall|Sächsischen Ringwalls]] errichtet, die [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich I]], Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches, in den Grenzgebieten seines Reiches zum Schutz vor Angriffen der Ungarn errichten ließ, die als Reitertrupps durchs ganze Land zogen und plünderten. Diese Annahme ist naheliegend, da der alte Ortskern von einem [[Kreisgrabenanlage|Ringgraben]] umgeben war, wie eine Zeichnung des Heimatforschers [[Adolf Bätge]] belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Schulze |Hrsg=Gemeinde Suhlendorf |Titel=Suhlendorf. Eine Chronik |Sammelwerk=Teil 1 |Auflage=2 |Ort=Suhlendorf |Datum=2012 |ISBN=978-3-943792-01-0 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wehrturm befand sich damals im Grenzgebiet zwischen [[Bardengau]] und [[Wendland]]. Dieses Grenzgebiet bei Suhlendorf war Kontaktzone zwischen slawischer und deutscher (sächsischer) Besiedelung. Der Verlauf dieser Grenze stellte damals keine konkrete Linie dar, sondern ist eher als ein Raum zu verstehen, der Slawen wie auch Sachsen trennte und zugleich verband.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Frey |Hrsg=Nils Bock, Georg Jostkleigrewe, Bastian Walter |Titel=Die Grenzlandschaft als Burgenlandschaft |Sammelwerk=Faktum und Konstrukt: Politische Grenzziehungen im Mittelalter: |Verlag=Rhema-Verlag |Ort=Münster |Datum=2011 |ISBN=978-3-86887-002-2 |Seiten=139}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend wurde im Raum von Suhlendorf zwischen den Stämmen Handel getrieben und friedlich zusammengelebt. Dennoch kam es auch immer wieder zu Angriffen und Überfällen. Der Suhlendorfer Wehrturm zeugt von diesen kriegerischen Auseinandersetzungen und war in diesem Grenzraum Verteidigungseinrichtung und zugleich auch ein [[Insigne|Machtsymbol]] der sächsischen Herrscher gegenüber den Slawen (Wenden). Damit war Suhlendorf ein früher Handelsplatz in dieser Region und für das Gebiet des Ostkreises Uelzen zugleich auch das Tor zum Wendland und zur Altmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franzosenzeit ===&lt;br /&gt;
Die alte Verbindung Suhlendorfs zum Wendland wurde in der [[Franzosenzeit]] erneut deutlich, denn Suhlendorf gehörte in der Zeit der napoleonischen Verwaltung zum Kanton [[Bergen an der Dumme|Bergen]] (an der Dumme). Das &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Repertorium über das [[Königreich Westphalen]]&amp;#039;&amp;#039; wies im Jahr 1813 für Suhlendorf 184 Einwohner und 22 Häuser aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Hassel |Titel=Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen |Verlag=Friedrich Vieweg |Ort=Braunschweig |Datum=1813 |Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Suhlendorfer Kirche.jpg|mini|hochkant|[[Marienkirche Suhlendorf]]]]&lt;br /&gt;
Eine starke Entwicklung erfuhr der Ort, als mit Erlass des kirchlichen Konsistoriums in Hannover am 27. Oktober 1774 die Trennung der Kirchspiele [[Rosche]] und Suhlendorf „um der besseren Seelsorge willen“ besiegelt wurde. Rund 200 Jahre bestand zwischen Rosche und Suhlendorf eine kombinierte Kirchengemeinde, die sich jedoch als problematisch erwiesen hat. Zum einen war das Kirchspiel Suhlendorf-Rosche räumlich zu groß, um ausreichend betreut zu werden, zum anderen befand sich der Dienstsitz des Pastors in Rosche, was zur Vernachlässigung der Schulaufsichtspflicht und der seelsorgerischen Aufgaben in der Gemeinde Suhlendorf führte. Durch diese Trennung wurde Suhlendorf wieder zu einem eigenständigen [[Kirchspiel]] erhoben. Den letzten eigenen Pastor vor der Zusammenlegung hatte Suhlendorf im Jahr 1534. Der erste Pastor nach der wiedererlangten Selbstständigkeit war im Jahr 1776 Friedrich Gerhard Müller.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolf Meyer-Immensen |Titel=Ein Pastor für 39 Dörfer! |Sammelwerk=Der Heidewanderer. Heimatbeilage der Allgemeinen Zeitung, Uelzen |Band=84. Jahrgang |Nummer=52 |Verlag=C. Becker |Ort=Uelzen |Datum=2008-12-27 |Seiten=209-212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=0|PARTEI3=FDP|ERGEBNIS3=16.2|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=53.7|ERGEBNIS4=8.6|PARTEI4=Grüne|JAHRALT=2016|ERGEBNISALT1=57.3|ERGEBNISALT2=24.5|ERGEBNISALT3=10.5|ERGEBNISALT4=7.7|ERGEBNISALT5=0|ERGEBNISALT6=0|ERGEBNISALT7=0|ERGEBNIS5=10.9|ERGEBNIS6=4.3|ERGEBNIS7=3.2|ERGEBNIS8=3.0|ERGEBNISALT8=0|PARTEI5=WGS|PARTEI6=Unabh.|PARTEI7=Linke|PARTEI8=Unabh.|ANMERKUNG5=[[Wählergemeinschaft]] Suhlendorf|ANMERKUNG6=[[Einzelbewerber]]in Ingeborg Hennings-von der Ohe|ANMERKUNG8=Einzelbewerber Eckhard Meyer|FARBE5=8a2be2}}Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Suhlendorf setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahljahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Freie Demokratische Partei|FDP]] &lt;br /&gt;
|WGS&lt;br /&gt;
|Linke|| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] &lt;br /&gt;
|Einzel|| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen-ros.itv-ue.de/kw2021/Gemeinderat/ergebnisse_gemeinde_66.html |titel=Gemeindewahl 2021 |werk=Samtgemeinderosche |datum=2021-11-15 |abruf=2022-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|13 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.itv-ue.de/kw2016/sg_rosche/g_suh/index.html |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2016 |abruf=2022-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 8 || 1 &lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -|| 1 &lt;br /&gt;
| -|| 3 || 13 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.itv-ue.de/kw2011/sg_rosche/g_suh/index.html Ergebnis Kommunalwahl 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7 (51,3 %) || 0 (5,5 %)&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -|| 2 (13,9 %) &lt;br /&gt;
| -|| 4 (29,2 %) || 13 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;_____________________&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WGS:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wählergemeinschaft Suhlendorf&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzel 2021:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ingeborg Hennings-von der Ohe&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Letzte [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister/Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Ehrenamtlicher [[Bürgermeister]] ist Hans-Heinrich Weichsel (CDU). Die Gemeindeverwaltung befindet sich in der Schulstraße 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
In rot ein silberner spitzbedachter Wehrturm, unten mit goldenem Schild, darin eine schwarze Wildsau über einer schwarzen Suhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Suhlendorf}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Suhlendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Suhlendorf Kaisergarten-Muehle.jpg|mini|Die Mühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Handwerksmuseum Suhlendorf August 2020.jpg|mini|[[Handwerksmuseum Suhlendorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Suhlendorf Hotel Waldmühle August 2020.jpg|mini|Hotel Waldmühle in Suhlendorf]]&lt;br /&gt;
Im [[Handwerksmuseum Suhlendorf]] wird in verschiedenen Gebäuden die Werk- und Arbeitsstätten von [[Schuhmacher]], [[Töpferei|Töpfer]], [[Schmied]], [[Stellmacherei|Stellmacher]], [[Sattler]], [[Polstern|Polsterer]], [[Imkerei]] und [[Tierarzt]]praxis dargestellt. Das Museum liegt auf dem Mühlenberg in der Nähe vom ehemaligen Standort der Suhlendorfer Bockwindmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.heideregion-uelzen.de/urlaub-freizeit/landerleben/handwerksmuseum-suhlendorf/index.php |text=Handwerksmuseum Suhlendorf |wayback=20111217091127 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Flyer Handwerksmuseum Suhlendorf, Museumsverein Suhlendorf e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Seit den frühen 1970er Jahren hat sich Suhlendorf zu einem Naherholungsort im Ostkreis Uelzen entwickelt. Zahlreiche Tagesgäste nutzen den Ort als Anlaufpunkt, um die reizvolle und naturbelassene [[Endmoräne]]nlandschaft zwischen Mühlenberg und [[Ilkenberg]] aufzusuchen. Ein weiter Anziehungspunkt ist das örtliche [[Handwerksmuseum Suhlendorf]] am Mühlenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plattdeutsch ===&lt;br /&gt;
Noch bis weit in die 1950er und 1960er Jahre hinein war die niederdeutsche Sprache (Plattdeutsch) auch in der Gemeinde Suhlendorf die alltägliche Umgangssprache. Der in Suhlendorf geborene Pastor Werner Klipp&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Klipp |Titel=Kort Büx und Lang Strümp |Verlag=esel-Verlag Elke Struckmann und Erika Lahann |Ort=Küsten |Datum=1993 |ISBN=3-9803611-0-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet im Regionalmagazin Wipperau-Kurier&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Werner Klipp |url=https://wipperau-kurier.de/index.php?cat=Datenpool&amp;amp;file=WK02_2012_web.pdf |titel=Suhlnderper Platt. Geschichten aus der Heimat |werk=Wipperau-Kurier |hrsg=Bahn-Media Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2012 |abruf=2020-08-08 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass zwar nicht jedes Dorf einen eigenen Dialekt sprach, aber bestimmte Wörter bereits innerhalb der Gemeinde, je nach Ort, in einer eigenen Aussprache genutzt wurden. Obwohl man das Wort &amp;#039;&amp;#039;Dorf&amp;#039;&amp;#039; im plattdeutschen als &amp;#039;&amp;#039;Dörp&amp;#039;&amp;#039; ausspricht, wird es im &amp;#039;&amp;#039;Suhlendorfer Platt&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Derp&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen. Der Ortsname wird dabei mit einem langen und spitzen S ausgesprochen: Sssuhlnderp. Diese besondere Betonung regte die Bevölkerung in der Umgebung zu &amp;#039;&amp;#039;Ökelriemels&amp;#039;&amp;#039; (Spottverse) an. Werner Klipp überlieferte folgenden Spottvers: „Sssüh an, sssüh an, de Sssuhlnderper SssuurSssaftSssuppSssüüpers!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Suhlendorf ist Sitz einer [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde]] ([[Kirchenkreis]] Uelzen, [[Sprengel Lüneburg]]). Im Ort besteht die 1903 erbaute [[Marienkirche (Suhlendorf)|Marienkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Suhlendorf besitzt zentrale Bedeutung für die Grundversorgung der örtlichen Bevölkerung und nimmt aufgrund der geografischen Lage eine wirtschaftliche Sonderstellung für die Grenzregion zwischen Landkreis Uelzen, Landkreis Lüchow-Dannenberg und dem Landkreis Salzwedel ein. Das Dorf verfügt über gewachsene Strukturen und war bis in die 1960er Jahre durch [[Landwirtschaft]] und [[Handwerk]] geprägt. Von 1893 bis Mitte der 1960er Jahre war der Ort Sitz der [[Molkereigenossenschaft Suhlendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tilmann Grottian |url=https://bahn-mediathek.com/wp-content/uploads/2021/10/2021-04_WEB.pdf |titel=Butter und Käse aus Suhlendorf |werk=Wipperau-Kurier |hrsg=Bahn-Media Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2021-11 |seiten=26 |abruf=2021-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute spielen vor allem ein überregional tätiger [[Landtechnik|Landmaschinenhandel]], Handwerksbetriebe, [[Spedition|Logistik]], [[Dienstleistung]], [[Autowerkstatt|Kfz-Gewerbe]], [[Einzelhandel]], [[Gastronomie]] und [[Hotel]]gewerbe sowie Unternehmen der [[Lebensmittelwirtschaft]] eine wirtschaftlich wichtige Rolle für den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Versorgung ===&lt;br /&gt;
Seit 1843 ist Suhlendorf Sitz eines niedergelassenen Arztes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hansestadt-uelzen.de/textonly/PortalData/1/Resources/Hansestadt/Dokumente/Archiv/Magistratsakten-Repertorium.pdf |titel=Magistrats-Akten der Stadt Uelzen Repertorium angelegt 1842 |hrsg=Hansestadt Uelzen |seiten=313 |abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Ort zu einem medizinischen Versorgungszentrum mit zentraler [[Arztpraxis|Gemeinschaftspraxis]] (Allgemeinmedizin), [[Zahnarzt]]praxis, [[Apotheke]], [[Sozialstation|Pflegedienst]] und verschiedenen therapeutischen Angeboten sowie [[Tierarzt]]praxis entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Bahn-Media Verlag]] befindet sich ein überregional tätiger Fachverlag im Ort, der auf Themen rund um den Verkehrsträger Schiene, Logistik und Wirtschaft spezialisiert ist. Er gibt viermal im Jahr das Regionalmagazin Wipperau-Kurierfür für den Ostkreis Uelzen und das angrenzende Wendland heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Ludolph Holekamp]] (1760–1832), Feldprediger, evangelisch-lutherischer Pastor und Ururgroßvater von [[Hans Fallada]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Karl Jacob|Friedrich Wilhelm Karl Jakob]] (1850–1906), Architekt und Kirchenbaumeister&lt;br /&gt;
* [[Adolf Bätge]] (1886–1958), in Suhlendorf geborener Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Beindorf]] (1887–1969), deutscher Maler, in Suhlendorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Madaus]] (1890–1942), Mediziner und Industrieller, geboren in Nestau&lt;br /&gt;
* [[Johannes Schubach]] (1915–1995), deutscher Maler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Wiechel-Kramüller |url=https://wipperau-kurier.de/index.php?cat=Datenpool&amp;amp;file=2019_04_Wipperau_Kurier.pdf |titel=Farbe, Licht und Landschaft |werk=Wipperau-Kurier |hrsg=Bahn-Media Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2019-11 |seiten=11 |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Horst Wrobel]] (1935–2022), deutscher Museumsgründer und Designer&lt;br /&gt;
* [[Horst Hrubesch]] (* 1951), ehemaliger [[Profifußball|Fußballprofi]] und [[Trainer]] verschiedener deutscher Jugend-Nationalmannschaften, lebte bis 2015 auf einem Anwesen in Klein Ellenberg in Suhlendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Hartmann |url=https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-u-21-em-in-schweden-nicht-nur-trainer-auch-ein-freund-1.115996 |titel=Nicht nur Trainer, auch ein Freund |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2010-05-17 |abruf=2020-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christian Wiechel-Kramüller]] (* 1966), in Suhlendorf geborener Fachjournalist, Autor, Herausgeber und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Philip Banse]] (* 1972), in Suhlendorf aufgewachsener Journalist und Podcaster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* [https://www.suhlendorf.de/ Offizielle Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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