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	<title>Suffix - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:02:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Suffix&amp;diff=20523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alazon: /* Adverbbildende Suffixe */</title>
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		<updated>2026-04-10T17:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Adverbbildende Suffixe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Suffixe in der Grammatik – zu anderen Bedeutungen siehe [[Suffix (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suffix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;suffixum&amp;#039;&amp;#039; „[unten] Angeheftetes“) – für bestimmte Fälle auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Endung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postfix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der traditionellen Grammatik auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachsilbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – ist in der [[Sprachwissenschaft]] ein [[Affix (Linguistik)|Affix]] (unselbständiger Wortbestandteil), das seinem jeweiligen [[Wortstamm]] bzw. seiner Basis nachfolgt. Im Gegensatz dazu steht das [[Präfix]], das seiner Basis vorausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Affixe können Suffixe zur Wortbildung dienen, man spricht dann von [[Derivation (Linguistik)|Derivation]], oder zur Bildung von [[Wortform]]en, also zur [[Flexion]]. Beispiele im [[Deutsche Sprache|Deutschen]] für Wortbildungs-Suffixe sind &amp;#039;&amp;#039;-ung&amp;#039;&amp;#039; wie in &amp;#039;&amp;#039;Bild-ung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-heit&amp;#039;&amp;#039; wie in &amp;#039;&amp;#039;Schön-heit.&amp;#039;&amp;#039; Ein Beispiel für ein Flexionssuffix ist das Element &amp;#039;&amp;#039;-s&amp;#039;&amp;#039; zum Ausdruck des [[Genitiv]]s, wie in &amp;#039;&amp;#039;de-s Mädchen-s.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Suffix muss nicht ganz außen am Wortende stehen, denn für ein Wort sind auch mehrere aufeinanderfolgende Schritte der Suffigierung möglich. So folgen etwa in der deutschen Wortform &amp;#039;&amp;#039;Schönheiten&amp;#039;&amp;#039; die Suffixe &amp;#039;&amp;#039;-heit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-en&amp;#039;&amp;#039; aufeinander: &amp;#039;&amp;#039;-heit&amp;#039;&amp;#039; ist ein Suffix zur Basis &amp;#039;&amp;#039;schön&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-en&amp;#039;&amp;#039; ist ein Suffix zur abgeleiteten Basis &amp;#039;&amp;#039;Schönheit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe und ihre Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Suffix und „Nachsilbe“ ===&lt;br /&gt;
Die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Suffix&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Silbe&amp;#039;&amp;#039; gehören unterschiedlichen [[Grammatik|grammatischen]] Ebenen an: Suffixe sind Einheiten der [[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]], [[Silbe]]n sind Einheiten der Lautstruktur ([[Phonologie]]). Die traditionelle Bezeichnung „Nachsilbe“ für ein Suffix ist daher problematisch, vor allem auch, weil sich die morphologischen und lautlichen Unterteilungen eines Wortes nicht decken müssen. Manche Suffixe enthalten gar keinen Vokal und kämen schon von daher nie als „Nachsilbe“ in Betracht, etwa &amp;#039;&amp;#039;-n&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-s&amp;#039;&amp;#039; (bei der Pluralbildung „Decke – Decken“ wird also keine Silbe hinzugefügt). Auch mit Vokal ist es für Flexionssuffixe und häufig bei [[Derivation (Linguistik)|Derivationssuffixen]] so, dass die Silbenbildung die Grenze zwischen Stamm und Suffix nicht respektiert:&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Wiese|Wiese (1996)]], S.&amp;amp;nbsp;57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Duden|Dudengrammatik (2009)]], Randnr. 25 / S.&amp;amp;nbsp;37f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: morphologische Grenze: &amp;#039;&amp;#039;acht-en, Acht-ung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: {{0|00000000f}} Silbengrenze: &amp;#039;&amp;#039;ach.ten, Ach.tung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: morphologische Grenze: &amp;#039;&amp;#039;Kind-er&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: {{0|00000000f}} Silbengrenze: &amp;#039;&amp;#039;Kin.der&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Derivationssuffix bildet dann eine eigene Silbe, wenn seine lautliche Struktur dafür sowieso passend ist, d.&amp;amp;nbsp;h. wenn es einen Vokal enthält und mit einem Konsonanten beginnt:&lt;br /&gt;
: morphologische Grenze: &amp;#039;&amp;#039;Kind-heit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: {{0|00000000f}} Silbengrenze: &amp;#039;&amp;#039;Kind.heit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In solchen Fällen kann dann auch die Suffixgrenze den Ausschlag geben; dies führt zu Silbenbildungen, die nur den Konsonanten des Suffixes benutzen, obwohl die normale Silbenbildung einen größeren Silbenansatz ergäbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Beispiele in der [[#Duden|Dudengrammatik (2009)]], Randnr. 25 / S.&amp;amp;nbsp;37f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier ist allerdings Variation möglich:&lt;br /&gt;
: morphologische Grenze: &amp;#039;&amp;#039;farb-los, lieb-lich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Silbengrenze vor Suffix: &amp;#039;&amp;#039;farb.los, lieb.lich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: alternative Sprechsilben: &amp;#039;&amp;#039;far.blos,  lie.blich&amp;#039;&amp;#039; (insbesondere süddeutsch)&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Wiese|Wiese (1996)]], S.&amp;amp;nbsp;68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der wissenschaftlichen Handbuchliteratur wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass Bezeichnungen wie „Vorsilbe / Nachsilbe“ wegen der Verwechslung grammatischer Ebenen ungünstig seien, obwohl sie traditionell existieren,&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Mugdan: &amp;#039;&amp;#039;Units of Word-Formation.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter O. Müller, Ingeborg Ohnheiser, Susan Olsen, Franz Rainer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Word-Formation. An International Handbook of the Languages of Europe&amp;#039;&amp;#039; (5 Bände). De Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-024624-7, Band 1, Artikel 15, S.&amp;amp;nbsp;235–301, hier S.&amp;amp;nbsp;263.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Hall|Hall (2000)]], S.&amp;amp;nbsp;535.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Teil wird dies so auch in der wissenschaftlichen Didaktik thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Riesel: &amp;#039;&amp;#039;Morphologiedidaktische Sondierungen – erste Bestandsaufnahmen und Perspektiven für eine qualitative Wende.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ursula Bredel]], Hartmut Günther (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orthographietheorie und Rechtschreibunterricht.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/Boston 2006, S. 49, ISBN 978-3-11-092119-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Mesch: &amp;#039;&amp;#039;Anknüpfungspunkte für eine Interface-Didaktik des Verbs – am Beispiel von Präfix- und Partikelverben.&amp;#039;&amp;#039; In: Birgit Mesch, Björn Rothstein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Was tun mit dem Verb? Über die Möglichkeit und Notwendigkeit einer didaktischen Neuerschließung des Verbs.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-039338-5, S.&amp;amp;nbsp;283–322. Siehe S.&amp;amp;nbsp;305, 313.&amp;lt;/ref&amp;gt; In didaktischer oder für Didaktiker verfasster Literatur findet die Bezeichnung aber nach wie vor Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;So auch in Manfred Krifka et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das mehrsprachige Klassenzimmer. Über die Muttersprachen unserer Schüler.&amp;#039;&amp;#039; Springer VS, Berlin/Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-34314-8, passim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Endung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Endung&amp;#039;&amp;#039; wird insbesondere in der älteren und [[Indogermanistik|indogermanistischen Sprachwissenschaft]] für Suffixe benutzt, die Flexion markieren; in diesem Kontext kann mit „Suffix“ dann ein Wortbildungssuffix gemeint sein. Jedoch ist „Flexionssuffix“ auch ein gängiger und widerspruchsfreier Ausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Hall|Hall (2000)]], S.&amp;amp;nbsp;535&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Suffix und Postfix ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Postfix&amp;#039;&amp;#039; ist ein relativ selten gebrauchter Terminus, der mit Suffix gleichbedeutend sein kann, in der [[Slawistik|slawistischen Sprachwissenschaft]] aber von &amp;#039;&amp;#039;Suffix&amp;#039;&amp;#039; unterschieden wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Mugdan: &amp;#039;&amp;#039;Suffix.&amp;#039;&amp;#039; In Peter O. Müller, Susan Olsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung.&amp;#039;&amp;#039; (= Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK), 2.2). Walter de Gruyter, Berlin 2022, ISBN 978-3-11-070899-8 (elektronisch), S.&amp;amp;nbsp;645–646.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im spezielleren Sinn ist mit &amp;#039;&amp;#039;Postfix&amp;#039;&amp;#039; gemeint, dass ein Suffix am Wortende nach anderen Affixen erscheint, obwohl es seiner Klassifikation nach näher am Stamm stehen sollte. Das hauptsächliche Beispiel ist die Bildung von reflexiven Verben in den slawischen und baltischen Sprachen: Das Reflexiv erscheint als Affix am Wortende nach der Personalform des Verbs, obwohl es seiner Funktion nach als Wortbildung zählen und dann näher am Stamm sein sollte:&amp;lt;ref&amp;gt;Lívia Körtvélessy: &amp;#039;&amp;#039;Word Formation in Slavic Languages.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Poznań Studies in Contemporary Linguistics,&amp;#039;&amp;#039; 52(3), 2016, S.&amp;amp;nbsp;455–501, [[doi:10.1515/psicl-2016-0002]]. Siehe S.&amp;amp;nbsp;475&amp;amp;nbsp;f., von dort das erste Beispiel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ukrainische Sprache|Ukrainisch]]:&lt;br /&gt;
 понабива-ти-ся&lt;br /&gt;
 &amp;#039;&amp;#039;ponabiva-ti-sja&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 vollstopfen-{{Kapitälchen|[[Infinitiv|inf]]-[[Reflexives Verb|refl]]}} = „sich drängen“&lt;br /&gt;
* [[Litauische Sprache|Litauisch]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel aus: Martin Haspelmath: &amp;#039;&amp;#039;The diachronic externalization of inflection.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Linguistics,&amp;#039;&amp;#039; 31 (1993), S.&amp;amp;nbsp;279–309. Siehe S.&amp;amp;nbsp;287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;#039;&amp;#039;dirba-mė-s&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 arbeiten-{{Kapitälchen|1.pl-refl}}&lt;br /&gt;
 „wir arbeiten für uns“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Suffix, Suffixoid und Komposition ===&lt;br /&gt;
Suffixe, oder generell Affixe, werden als unselbständige, grammatische Elemente eingestuft, im Gegensatz zu Wörtern, die frei stehen können. Ein [[Komposition (Grammatik)|Kompositum]] ist dann ein Wortbildungsprodukt aus Elementen, die normalerweise auch frei als Wörter vorkommen können; Ableitung bzw. Derivation ist hingegen Wortbildung mit Affixen. Zwischen beidem gibt es jedoch einen Graubereich, der daher kommt, dass manche Einheiten sich in historischen Übergängen und Zwischenstadien zwischen beiden Kategorien befinden. Diese Zwischentypen werden manchmal auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suffixoide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Hier kann es auch Meinungsverschiedenheiten in der Literatur geben, ob es sich um Suffixe handelt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suffixoide begegnen im Deutschen oft bei der Bezeichnung von Kollektiva.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Elsen|Elsen (2014)]], S.&amp;amp;nbsp;70.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesen Bildungen lassen sich deutlich noch Substantive erkennen, die aber verblasst sind und nicht mehr ihre volle Bedeutung aufweisen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-werk&amp;#039;&amp;#039; wie in Busch → &amp;#039;&amp;#039;Buschwerk&amp;#039;&amp;#039; (bedeutungsähnlich wie &amp;#039;&amp;#039;Gebüsch&amp;#039;&amp;#039;), ebenso &amp;#039;&amp;#039;Ast-werk&amp;#039;&amp;#039; (vgl. „Geäst“), &amp;#039;&amp;#039;Schuh-werk&amp;#039;&amp;#039; („(Art der) Schuhe“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-zeug:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Spiel-zeug, Schreib-zeug, Näh-zeug, Flick-zeug&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-wesen:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Finanz-wesen, Gesundheits-wesen, Rettungs-wesen&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ajektivische Suffixoide:&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Elsen|Elsen (2014)]], S.&amp;amp;nbsp;147&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-arm&amp;#039;&amp;#039; (nicht wörtlich wie in „Armut“): &amp;#039;&amp;#039;salz-arm, natrium-arm, regen-arm...&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-frei&amp;#039;&amp;#039; (nur: etwas nicht haben oder nicht erfordern): &amp;#039;&amp;#039;bündnis-frei, bügel-frei&amp;#039;&amp;#039; (letzteres von einem Verb abgeleitet).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Suffix und Klitikon ===&lt;br /&gt;
-- deutsches -s in Wackernagel-Position, nicht Bestandteil eines best. Wortes&lt;br /&gt;
-- romanische Sprachen: Zusammenschreibung definiert kein Suffix, verschiedene Reihung&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Suffixe im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flexionssuffixe ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deutsche Deklination|Deutsche Grammatik #Flexion für Person und Tempus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen wird sämtliche Flexion, die durch Affixe ausgedrückt wird, in Form von Suffixen ausgedrückt (daneben gibt es Stammveränderung). Beim Substantiv und beim Verb gibt es in geringem Umfang Fälle, die als Reihungen von zwei Suffixen analysiert werden können (wobei es hierzu auch Kontroversen gibt):&amp;lt;ref&amp;gt;Elke Ronneberger-Siebold: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; In: Gert Booij, Christian Lehmann, Joachim Mugdan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Morphologie / Morphology. Ein internationales Handbuch zur Flexion und Wortbildung / An International Handbook on Inflection and Word-Formation.&amp;#039;&amp;#039; 2&amp;amp;nbsp;Bände. Walter de Gruyter, Berlin 2000, ISBN 3-11-011128-4, Band 2, Abschnitt XVI – Systeme morphologischer Struktur: Sprachskizzen, S.&amp;amp;nbsp;1267–1285. Hier: S.&amp;amp;nbsp;1269 (rechte Spalte) für Substantive bzw. S.&amp;amp;nbsp;1271 r.&amp;amp;nbsp;Sp. für Verben. Der Vergleich zu Adjektiven von S.&amp;amp;nbsp;1270 li.&amp;amp;nbsp;Sp.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tag&amp;#039;&amp;#039; – (Nom.) Plural: &amp;#039;&amp;#039;Tag-e&amp;#039;&amp;#039; – [[Dativ]] Pl.: (an den) &amp;#039;&amp;#039;Tag-e-n&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Vgl.: &amp;#039;&amp;#039;Kind – Kind-er – Kind-er-n&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;sag(en)&amp;#039;&amp;#039; – Präteritum 2. Pers.: (du) &amp;#039;&amp;#039;sag-te-st&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bei der Flexion von Adjektiven gibt es keine Möglichkeit einer solchen Auftrennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortbildung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wortbildung des Deutschen spielen Suffixe die größte Rolle bei Nomina / [[Substantiv]]en; hier gibt es zwar auch einige Präfixe, aber wesentlich mehr Suffixe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Verb hingegen ist es umgekehrt: Hier geschieht der allergrößte Teil der Wortbildung stattdessen durch [[Präfix- und Partikelverben im Deutschen|Präfixe und Partikeln]]. Produktiv sind nur drei Ableitungstypen mit Suffixen, die Verben erzeugen:&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Fleiba|Fleischer &amp;amp; Barz]], S.&amp;amp;nbsp;376.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-ieren,&amp;#039;&amp;#039; teils auch mit Erweiterungen, wie in: „Spion“ → „spion&amp;#039;&amp;#039;-ieren&amp;#039;&amp;#039;“; „Ion“ → „ion&amp;#039;&amp;#039;-isieren&amp;#039;&amp;#039;“;  „Klasse“ → „klass-&amp;#039;&amp;#039;ifizieren&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
* „fest“ → „fest&amp;#039;&amp;#039;-igen&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
* „hust(-en)“ → „hüst&amp;#039;&amp;#039;-el-&amp;#039;&amp;#039;(n)“; auch: „blöd“ → „blöd&amp;#039;&amp;#039;-el-&amp;#039;&amp;#039;(n)“ (die Infinitivendung reduziert sich nach &amp;#039;&amp;#039;r/l&amp;#039;&amp;#039; regelmäßig zu &amp;#039;&amp;#039;-n&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Substantivbildende Suffixe ====&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Substantivierung #Substantivierung als Derivation}}&lt;br /&gt;
Einige häufige Suffixe, die Substantive erzeugen, sind:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[#Fleiba|Fleischer &amp;amp; Barz (2012)]], S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[-heit]] / [[-keit]]&amp;#039;&amp;#039; (Adjektiv → Substantiv): „Schön-heit“, „Heiter-keit“, „Sorglos-ig-keit“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; (Verb → Substantiv): „Such-e“, „Lüg-e“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-ei / -erei&amp;#039;&amp;#039;: 1. (Verb → Substantiv): „Zauber-ei“, „Such-erei“, „Streit-erei“; 2. (Substantiv → Substantiv): „Kantor-ei“, „Bäckerei“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[-ung]]&amp;#039;&amp;#039; (Verb → Substantiv): „Verantwort-ung“&lt;br /&gt;
* {{Anker|Ling}}&amp;#039;&amp;#039;-ling&amp;#039;&amp;#039; (Verb, Adjektiv → Substantiv): „Lehr-ling“, „Schütz-ling“, „Schön-ling“, „Günst-ling“, „Flücht-ling“, „Früh-ling“&lt;br /&gt;
Manche Suffixe verlangen zusätzlich [[Umlaut]] im Wortstamm (falls ein solcher verfügbar ist), allerdings ist dieses Phänomen nicht in allen Fällen regelmäßig:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-er&amp;#039;&amp;#039; (Verb → Substantiv): „k&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;au&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;f- → K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;äu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;f-er“, „tr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g- → Tr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g-er“. Aber: „Mal-er“, „Schalt-er“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-in&amp;#039;&amp;#039; (Substantiv (mask.) → Substantiv (fem.); „[[Movierung]]“): „K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ch → K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ch-in“, „B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;au&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;er → B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;äu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;er-in“, „Franz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;se → Franz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;s-in“. Aber: „Bulg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;r-in“, „M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ler-in“, „Skl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;v-in“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[#Fleiba|Fleischer &amp;amp; Barz (2012)]], S.&amp;amp;nbsp;236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-chen / -lein&amp;#039;&amp;#039; (Substantiv → Substantiv ([[diminutiv]])):  „H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nd → H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nd-chen“,  „B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ch → B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ch-lein“ (dazu viele weitere dialektale Varianten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-e&amp;#039;&amp;#039; (Adjektiv → Substantiv): „bl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ss → Bl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ss-e“, „g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t → G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t-e“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[#Fleiba|Fleischer &amp;amp; Barz (2012)]], S.&amp;amp;nbsp;196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektivbildende Suffixe ====&lt;br /&gt;
Einige häufige [[Adjektiv]]ierungssuffixe sind:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[#Fleiba|Fleischer &amp;amp; Barz (2012)]], S.&amp;amp;nbsp;57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-lich&amp;#039;&amp;#039; 1. (Substantiv → Adjektiv): „Mann“ → „männ&amp;#039;&amp;#039;-lich&amp;#039;&amp;#039;“, „Vertrag“ → „vertrag&amp;#039;&amp;#039;-lich&amp;#039;&amp;#039;“; 2. (Verb → Adjektiv): „vertrag(-en)“ → „verträg&amp;#039;&amp;#039;-lich&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[-bar]]&amp;#039;&amp;#039; (Verb → Adjektiv): „wasch(-en)“ → „wasch&amp;#039;&amp;#039;-bar&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-los&amp;#039;&amp;#039; (Substantiv → Adjektiv): „mühe&amp;#039;&amp;#039;-los&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adverbbildende Suffixe ====&lt;br /&gt;
[[Adverb]]ien können auch durch Suffixe gebildet werden (siehe auch unter [[Adverb #Abgeleitete Adverbien im Deutschen]]); anders als bei den anderen Wortarten gibt es hier keine Präfixe, die Adverbien neu ableiten (abgesehen davon allerdings: „gern“ (Adv) → „&amp;#039;&amp;#039;un&amp;#039;&amp;#039;gern“ (Adv)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für adverbbildende Suffixe:&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Fleiba|Fleischer &amp;amp; Barz (2012)]], S.&amp;amp;nbsp;58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-s&amp;#039;&amp;#039; 1. (Substantiv → Adverb): „mittag&amp;#039;&amp;#039;-s&amp;#039;&amp;#039;“ (siehe auch [[Adverb #Adverb und Substantiv]]); 2. (Adjektiv (Superlativ) → Adverb): „schnell-st&amp;#039;&amp;#039;-en-s&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-maßen&amp;#039;&amp;#039; (Adjektiv → Adverb): „bekannt-er&amp;#039;&amp;#039;-maßen&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;-weise&amp;#039;&amp;#039; (Adjektiv → Adverb): „fälschlich-er&amp;#039;&amp;#039;-weise&amp;#039;&amp;#039;“ (mit &amp;#039;&amp;#039;-er&amp;#039;&amp;#039; als [[Interfix]] oder Zusammenfassung zu „-erweise“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Fleiba|Fleischer &amp;amp; Barz (2012)]], S.&amp;amp;nbsp;58 trennen das &amp;#039;&amp;#039;-er&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;-ermaßen&amp;#039;&amp;#039; ab, jedoch nicht durchweg bei &amp;#039;&amp;#039;-erweise&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entlehnungen ===&lt;br /&gt;
Wortbildungsaffixe können auch aus anderen Sprachen [[Entlehnung|entlehnt]] werden. Im Deutschen und vielen anderen Sprachen geschieht dies vor allem bei wissenschaftlichen Begriffen. Siehe hierzu: [[Liste griechischer Suffixe]] und [[Liste lateinischer Suffixe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamen ===&lt;br /&gt;
In deutschen [[Ortsname]]n sind teilweise spezielle Suffixe auszumachen. Sie bilden Örtlichkeitsbezeichnungen z.&amp;amp;nbsp;B. aus Pflanzennamen (&amp;#039;&amp;#039;[[Eschede]]&amp;#039;&amp;#039; „Eschenort“, &amp;#039;&amp;#039;[[Fehrbellin]]&amp;#039;&amp;#039; „Weidenort“ zu slawisch &amp;#039;&amp;#039;verba&amp;#039;&amp;#039; „Weide“) oder Einwohnernamen aus Personennamen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Göppingen]]&amp;#039;&amp;#039; „bei den Leuten des Geppo“). [[Patronym]]e Suffixe geben Hinweise auf den Namen des Gründers oder einer wichtigen Person im Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;(Patron),&amp;#039;&amp;#039; z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Rochlitz]]&amp;#039;&amp;#039; zum slawischen Vornamen &amp;#039;&amp;#039;Rochol,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Jülich]]&amp;#039;&amp;#039; (← &amp;#039;&amp;#039;Juliacum&amp;#039;&amp;#039;) nach &amp;#039;&amp;#039;[[Gaius Iulius Caesar|Julius Caesar]].&amp;#039;&amp;#039; Ein bedeutender Teil dieser Elemente in Ortsnamen gehen auf [[Komposition (Grammatik)|Komposita]] zurück, zum Beispiel mit &amp;#039;&amp;#039;-hausen, -heim, -hof&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurden in der Sprachgeschichte zu Suffixen verschliffen; z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[-heim]]&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;[[-hausen]]&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;-em, -en, -um&amp;#039;&amp;#039; wie in [[Altsächsische Sprache|altsächsisch]] &amp;#039;&amp;#039;*Ōdfrīdes hūsun&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wiktionary]]: [[:wiktionary:en:hus#Old Saxon|hūs]]&amp;lt;/ref&amp;gt; → &amp;#039;&amp;#039;Otfredessen&amp;#039;&amp;#039; (1542) → [[Othfresen]] ([[Landkreis Goslar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für ein slawisches Suffix ist der Wortteil &amp;#039;&amp;#039;[[-witz]]&amp;#039;&amp;#039; in vielen Ortsnamen in Sachsen oder Brandenburg (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Räckelwitz]], wo es heute noch parallel zum sorbischen Namen des Ortes ist).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== In Sprachen mit isolierendem Sprachbau ==&lt;br /&gt;
{{überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pluralsuffixe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* men 们/們, Chinesisch (Mandarin)(modern), Plural für Personen und Lebewesen (darf nur verwendet werden, wenn der Plural nicht schon durch andere Satzelemente ersichtlich ist)&lt;br /&gt;
* 哋 dei6, Kantonesisch, Pluralsuffix für die Personalpronomen&lt;br /&gt;
* děng 等 Chinesisch (Mandarin)(klassisch), Pluralsuffix für Personalpronomen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Vietnamesisch hat einen umgekehrten Wortbau, hier wird der Plural durch die Präfixe 眾 chúng und 各 các angezeigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimunitivsuffixe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zi 子, Chinesisch (Mandarin), wörtlich „Sohn“ oder „Kind“, ist in seiner Bedeutung so stark abgeschwächt, dass es oft nur noch als Verdeutlichung einsilbiger Nomen fungiert. Entfällt in Dialekten mit größerem Silbenreichtum, wie etwa Kantonesisch. Zunehmend nur ein Nominalsuffix.&lt;br /&gt;
* er 儿/兒, Chinesisch (Mandarin), wörtlich „Sohn“, ebenfalls sehr in seiner Bedeutung geschwächt, und inzwischen eher ein Stilmittel, das besonders im Pekinger Mandarin verwendet wird. Auf die nördlichen Dialekte beschränkt.&lt;br /&gt;
* zai2 仔, Kantonesisch, wörtlich „Sohn“ oder „Kind“, Verniedlichung von Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektivsuffixe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* de 的, Chinesisch (Mandarin), Adjektivsuffix für Adjektive aus mehr als einer Silbe vor einem Nomen, nach einem Adverb des Grades (sehr, extrem usw.) entfällt es.&lt;br /&gt;
* 嘅 ge3, Kantonesisch, Wu und andere, Verwendung gleich wie 的, wahrscheinlich aus 個 go3 (Stück)&lt;br /&gt;
* 嗰 ko5, Gan (贛), Verwendung wie 的, Achtung: Dieses Zeichen bedeutet auf kantonesisch „jene“ (嗰 go2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschlechtssuffix:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 乸 naa2, Kantonesisch, Suffix für weibliche Tiere: 雞乸 gai1 naa2 Henne&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pejorativsuffix]]&lt;br /&gt;
* [[Suffixaufnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Nachsilbe|suffix=0}}&lt;br /&gt;
* Wiktionary: Liste der [[wikt: Kategorie:Suffix (Deutsch)|Suffixe im Deutschen]] (Kategorieseite)&lt;br /&gt;
* Webster’s Third New International Dictionary: {{Webarchiv |url=http://www.spellingbee.com/pre_suf_comb.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Prefixes, Suffixes, and Combining Forms.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070415000000}} (PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB; 62&amp;amp;nbsp;Seiten) In: &amp;#039;&amp;#039;spellingbee.com.&amp;#039;&amp;#039; 2002 (englisch).&lt;br /&gt;
* LEOs deutsche Grammatik: [https://dict.leo.org/grammatik/deutsch/Wortbildungsregeln/Derivation/To-N/Suffixe/Suffixe-dt.html &amp;#039;&amp;#039;Nomenableitung: Heimische Suffixe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[leo.org#Wörterbücher|leo.org]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Lehrvideo: [https://www.youtube.com/watch?v=boXzlf6xMGI&amp;amp;index=30&amp;amp;list=PLIEZCAWnE8ETxe2pcLGYimF1f4RvWsfWn &amp;#039;&amp;#039;Über „-ig“, „-ich“ und „-isch“&amp;#039;&amp;#039;] auf YouTube, 9. Mai 2016 (14:42&amp;amp;nbsp;Minuten).&amp;lt;!--LOL: 215 Abonnenten--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.pilzepilze.de/wisnsuf.html pilzepilze.de] (häufige Suffixe in der Botanik, speziell der [[Pilze]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|Duden}}&amp;#039;&amp;#039;Duden. Die Grammatik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Duden,&amp;#039;&amp;#039; 4). 8., überarbeitete Auflage. Dudenverlag, Mannheim u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-411-04048-3.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Elsen}}Hilke Elsen: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Morphologie des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-035893-3.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Fleiba}}[[Wolfgang Fleischer (Germanist)|Wolfgang Fleischer]], Irmhild Barz: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-025663-5.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Hall}}Christopher Hall: &amp;#039;&amp;#039;Prefixation, suffixation and circumfixation.&amp;#039;&amp;#039; In: Geert Booij, Christian Lehmann, Joachim Mugdan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Morphologie / Morphology. Ein internationales Handbuch zur Flexion und Wortbildung / An International Handbook on Inflection and Word-Formation.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;HSK,&amp;#039;&amp;#039; 17-1). Walter de Gruyter, Berlin 2000, ISBN 3-11-011128-4, S.&amp;amp;nbsp;535–545.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Stekauer}}Pavol Štekauer, Salvador Valera, Lívia Körtvélyessy: &amp;#039;&amp;#039;Word-Formation in the World’s Languages. A Typological Survey.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge (UK) 2012, ISBN 978-0-521-76534-3.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Wiese}}[[Richard Wiese]]: &amp;#039;&amp;#039;The phonology of German.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 1996, ISBN 978-0-19-829950-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* {{Anker|Stump}}Gregory Stump: &amp;#039;&amp;#039;Affix Positions.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Haspelmath, Ekkehard König, Wulf Oesterreicher, Wolfgang Raible (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Language Typology and Language Universals / Sprachtypologie und sprachliche Universalien. An International Handbook / Ein internationales Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Walter de Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-011423-2, Band 1, S.&amp;amp;nbsp;708–714.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4184003-3|LCCN=sh85056334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suffix (Grammatik)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Affix (Grammatik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linguistische Morphologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alazon</name></author>
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