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	<title>Sudetendeutsche Partei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:38:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-09-28T05:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Partei&lt;br /&gt;
| Partei = Sudetendeutsche Partei&lt;br /&gt;
| Parteilogo = [[Datei:Emblem of the Sudeten German Party.svg|125px]]&lt;br /&gt;
| Parteivorsitzender = [[Konrad Henlein]]&lt;br /&gt;
| Gründung = 1. Oktober 1933&amp;lt;br /&amp;gt;als &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Heimatfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;5. November 1935&amp;lt;br /&amp;gt;Umbenennung zu &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Partei&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Gründungsort = Eger&lt;br /&gt;
| Auflösung = 5 November 1938&lt;br /&gt;
| Zeitung = Die Zeit&lt;br /&gt;
| Ausrichtung = [[Nationalsozialismus]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[deutscher Nationalismus]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Alldeutsche Vereinigung]]&lt;br /&gt;
| Mitglieder = 1,35 Millionen (1938)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (SdP) wurde unter Führung von [[Konrad Henlein]] am 1. Oktober 1933 zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Heimatfront&amp;#039;&amp;#039; begründet. Auf Druck der tschechoslowakischen Regierung musste sie ihren Namen am 19. April 1935 in SdP ändern, um an den anstehenden Parlamentswahlen teilnehmen zu können. In den letzten Jahren der [[Erste Tschechoslowakische Republik|ersten tschechoslowakischen Republik]] wurde sie mit massiver Unterstützung des nationalsozialistischen [[NS-Staat|Deutschen Reiches]] sukzessive zur „[[Fünfte Kolonne|Fünften Kolonne]]“ Hitlers ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bis 1933 war der Teil der [[Sudetendeutsche]]n, der eine Zusammenarbeit mit dem entstandenen tschechoslowakischen Staat [[Aktivismus und Negativismus|grundsätzlich ablehnte]], in zwei [[Politische Partei|Parteien]] organisiert: die „Wertekonservativen“ in der [[Deutsche Nationalpartei (Tschechoslowakei)|Deutschen Nationalpartei]] (DNP) und die „Radikalen“ in der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei]] (DNSAP). Doch 1933 waren diese von der Prager Regierung verboten worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1933 gründete Konrad Henlein in [[Cheb|Eger]] die &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Heimatfront&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ziel der „Zusammenfassung aller Deutschen“ in der Tschechoslowakischen Republik. Henlein betonte die „christliche und deutsche Weltanschauung“ der &amp;#039;&amp;#039;Heimatfront&amp;#039;&amp;#039;, die auf dem Boden des tschechoslowakischen Staates stehe und den „Grundgedanken der Demokratie“ bejahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Osterloh: &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Heimatfront&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;. W. de Gruyter, Berlin 2012, S. 591.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutschen Heimatfront&amp;#039;&amp;#039; kam es bald zu Konflikten zwischen zwei Gruppierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite standen die Mitglieder des &amp;#039;&amp;#039;[[Kameradschaftsbund für volks- und sozialpolitische Bildung|Kameradschaftsbundes für volks- und sozialpolitische Bildung]]&amp;#039;&amp;#039; (KB), ein 1925 bzw. 1930 gegründeter Zusammenschluss junger Sudetendeutscher, der sich den Lehren [[Othmar Spann]]s vom [[Ständestaat|ständischen Staatsaufbau]] verschrieben hatte. Sie unterschieden sich in zwei Grundfragen vom Nationalsozialismus: Sie vertraten einen geistig-kulturellen Volksbegriff unter Ablehnung der nationalsozialistischen Rassenlehre. Und sie lehnten Gewalt zur Lösung nationaler Fragen ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Leopold Grünwald]] |Titel=Sudetendeutscher Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Sammelwerk=Veröffentlichungen des Sudetendeutschen Archivs |Band=23|Verlag=Riess-Druck und Verlag |Ort=Benediktbeuern |Datum=1986|Seiten=255}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Prominenteste Vertreter waren neben Henlein [[Walter Brand]], [[Heinz Rutha]] und [[Walter Heinrich (Ökonom)|Walter Heinrich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite standen die früheren Anhänger der DNSAP, die sich im „Aufbruch“-Kreis sammelten, benannt nach einer von  [[Rudolf Jung (Politiker)|Rudolf Jung]] mitbegründeten Zeitschrift. Diese Gruppe vertrat „[[Großdeutsche Lösung|großdeutsche]]“, [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] und [[Rassismus|rassistische]] Ansichten und stand von Beginn an in engem Kontakt zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in Deutschland. Bedeutender Vertreter neben Jung war [[Hans Krebs (Politiker)|Hans Krebs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralf Gebel&amp;quot;&amp;gt;Gebel: &amp;#039;&amp;#039;„Heim ins Reich!“&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst lag die Führung der Heimatfront in den Händen von Mitgliedern des KB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänglich lehnte die Führung der Sudetendeutschen Heimatfront zumindest offiziell den [[Nationalsozialismus]] von [[Adolf Hitler]] ab; viele ihrer Anhänger standen den Traditionen der [[Österreich-Ungarn|Habsburgermonarchie]] nahe und befürworteten perspektivisch eher die Vereinigung mit dem benachbarten [[Österreich]] als mit dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henlein forderte zunächst, dass die [[Tschechoslowakei]] ihrem Versprechen nachkomme, ihren Staat „wie eine zweite Schweiz“ aufzubauen, in dem alle [[Volksgruppe]]n eine weitreichende Autonomie zugestanden werden sollte. Unter Historikern ist bis heute umstritten, inwieweit es sich hierbei um Überzeugung oder – wie von Henlein später behauptet – um taktisches Verhalten gehandelt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt_99&amp;quot;&amp;gt;[[Heinz Höhne]]: [https://www.welt.de/print-welt/article581192/Kohen-ist-nicht-zu-fassen.html &amp;#039;&amp;#039;„Kohen“ ist nicht zu fassen. Zwei Studien über Konrad Henlein – Spion der Briten und Gauleiter des Sudetenlandes&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. August 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor den Parlamentswahlen im Mai 1935 benannte sich die &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Heimatfront&amp;#039;&amp;#039; auf Druck der tschechoslowakischen Regierung in &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Partei&amp;#039;&amp;#039; (SdP) um. Die Partei gewann landesweit die meisten Stimmen (1.249.530) aller Parteien und wurde nach der tschechischen Landwirtepartei [[Českoslovanská strana agrární|Republikánská strana zemědělského a malorolnického lidu]] zur zweitstärksten Partei im Abgeordnetenhaus der Tschechoslowakischen Republik; sie stellte 44 Sitze (von insgesamt 300) des Abgeordnetenhauses und 23 im Senat. Sie errang damit 68 Prozent der sudetendeutschen Wählerstimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alena Mípiková, Dieter Segert: [https://www.bpb.de/izpb/9638/republik-unter-druck?p=all &amp;#039;&amp;#039;Republik unter Druck&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Informationen zur politischen Bildung]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 276, 6. November 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin hatten bei den Parlamentswahlen im „Sudetengebiet“ noch der [[Bund der Landwirte (Tschechoslowakei)|Bund der Landwirte]], die [[Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik|sozialdemokratische]] und die [[Komunistická strana Československa|kommunistische]] Partei dominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahlerfolg machte die SdP zu einem Faktor in Hitlers außenpolitischen Überlegungen. War der Wahlkampf 1935 nicht zuletzt durch den [[Volksbund für das Deutschtum im Ausland]] finanziert worden, so flossen der SdP nun noch weitaus mehr Gelder von Seiten des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]], der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] und der [[Vierjahresplan]]behörde zu und vertieften die Abhängigkeit der Partei gegenüber dem „Dritten Reich“. 1936 revoltierte der „Aufbruch“-Kreis gegen die Parteiführung und erreichte, dass Brand als Stellvertreter Henleins im Oktober 1936 durch [[Karl Hermann Frank]] ersetzt wurde, der ins Lager der Radikalen gewechselt war. Nachdem Rutha im Oktober 1937 unter dem Vorwurf der Homosexualität festgenommen wurde und eine Schlägerei zwischen Abgeordneten der SdP und der tschechoslowakischen Polizei für Aufsehen sorgte, schwenkte auch Henlein auf den Kurs der Radikalen ein. Spätestens zum 19. November 1937, so der Historiker [[Ralf Gebel]], als Henlein sich erstmals an Hitler wandte und ihn bat, die Sudetendeutschen zu unterstützen, war die SdP zur [[Fünfte Kolonne|Fünften Kolonne]] Hitlers in der Tschechoslowakei geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gebel: &amp;#039;&amp;#039;„Heim ins Reich!“&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 51–55, zit. S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. März 1938 kam es zu einem Treffen beider Politiker.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/muenchnerabkommen &amp;#039;&amp;#039;Das Münchner Abkommen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Lebendiges Museum Online,&amp;#039;&amp;#039; [[LeMO]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei erhielt Henlein von Hitler die Weisung, der tschechoslowakischen Regierung stets Forderungen zu stellen, die diese unmöglich annehmen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1938 ging der Bund der Landwirte in der Sudetendeutschen Partei auf, und auch die Abgeordneten der [[Deutsche Christlich-Soziale Volkspartei|Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei]] schlossen sich der SdP an. Gleichzeitig wurde Druck auf die Deutschen in der Tschechoslowakischen Republik ausgeübt, der Partei beizutreten. Die Mitgliederzahl der SdP, die am 31. Dezember 1936 noch 459.833 betragen hatte, stieg von 548.338 am 31. Dezember 1937 auf 759.289 im März 1938 und 1.047.178 einen Monat später.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Osterloh: &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Heimatfront&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Antisemitismus.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5. &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;. W. de Gruyter, Berlin 2012, S. 592.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Geheiß Hitlers verabschiedete die SdP am 24. April 1938 das [[Karlsbader Programm]]. Die Erfüllung der in ihm geforderten weitgehenden Autonomierechte für die deutsche Minderheit, so zum Beispiel ein eigener Verwaltungsapparat, hätte das Ende des tschechoslowakischen Staates in seiner bisherigen Form bedeutet; es wurde denn auch von der tschechoslowakischen Regierung abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später erreichte die Partei bei Kommunalwahlen – die bereits in einem Klima der Einschüchterung gegenüber Andersdenkenden stattfand&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Brandes: [https://web.archive.org/web/20111110054101/http://www.uni-duesseldorf.de/home/Jahrbuch/2004/PDF/Brandes.pdf &amp;#039;&amp;#039;„Besinnungsloser Taumel und maßlose Einschüchterung“. Die Sudetendeutschen im Jahre 1938&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2004.&amp;#039;&amp;#039; Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf 2005, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; – etwa 90 Prozent der sudetendeutschen Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1938 wurde der [[Freiwilliger deutscher Schutzdienst|Freiwillige deutsche Schutzdienst]] (FS) gebildet, der aus dem Ordnungsdienst der SdP hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1938 –&amp;amp;nbsp;nach der Eingliederung der Sudetengebiete als [[Reichsgau Sudetenland]] in das Deutsche Reich infolge des [[Münchner Abkommen]]s&amp;amp;nbsp;– wurde die Sudetendeutsche Partei unmittelbar der NSDAP unterstellt. Ein letzter Parteitag wurde noch am 16. Oktober 1938 in [[Aussig]] abgehalten. Am 5. November 1938 wurde die Partei in [[Liberec|Reichenberg]] im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung für aufgelöst erklärt und die Übernahme in die NSDAP verkündet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralf Gebel&amp;quot; /&amp;gt; Da Hitler und einige andere führende Nationalsozialisten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Rudolf Heß]] und [[Reinhard Heydrich]]) nach wie vor der SdP misstrauten und sie für weltanschaulich unzuverlässig hielten, erfolgte keine automatische Übernahme der 1,35 Millionen SdP-Mitglieder. Diese konnten einen Aufnahmeantrag für die NSDAP stellen, die letztlich etwa 520.000 Mitglieder aus den Reihen der SdP übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralf Gebel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flügelkämpfe aus der Anfangszeit der Bewegung nahmen nach dem Anschluss der Sudetengebiete an das [[NS-Staat|Großdeutsche Reich]] ihre Fortsetzung. Einflussreiche Vertreter des Kameradschaftsbundes, die eine Eingliederung des Sudetenlands in das nationalsozialistische Deutsche Reich abgelehnt hatten –&amp;amp;nbsp;unter ihnen [[Walter Brand]]&amp;amp;nbsp;–, wurden politisch verfolgt, obwohl sie dem &amp;quot;Nationalsozialismus in gewisser Beziehung nahestanden&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leopold Grünwald |Titel=ebenda|Seiten=257}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. So wurden zu Beginn des Jahres 1940 in [[Dresdner Prozesse|Dresden Prozesse]] gegen Mitglieder des KB wegen angeblicher Homosexualität durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralf Gebel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SdP-Vorsitzende Konrad Henlein war als populäre Führungsfigur der Sudetendeutschen von Verfolgungen ausgenommen. Er erhielt die Titel eines [[Gauleiter]]s und [[Reichsstatthalter]]s des deutschen Reichsgaus Sudetenland und wurde von [[Heinrich Himmler]] zum „[[SS-Ehrenführer]]“ im Range eines SS-Obergruppenführers ernannt. Das bedeutete, dass Henlein als eines der wenigen Nichtmitglieder der [[Schutzstaffel|SS]] die SS-Uniform tragen durfte; er trat jedoch 1939 auch aktiv in die SS und NSDAP ein. Auf Betreiben Reinhard Heydrichs verlor Henlein jedoch während des Zweiten Weltkrieges spürbar an Einfluss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralf Gebel&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Zusammenbruch des Großdeutschen Reiches wurde 1945 auch die Sudetendeutsche Partei aufgelöst und verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralf Gebel: &amp;#039;&amp;#039;„Heim ins Reich!“ Konrad Henlein und der Reichsgau Sudetenland (1938–1945)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 83). Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-56391-2 (zugleich [[Dissertation]], [[Universität Bonn]], 1997; 2. Auflage: Oldenbourg, München 2000, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb00092896-5}}).&lt;br /&gt;
* [[Werner Röhr]]: &amp;#039;&amp;#039;September 1938. Die Sudetendeutsche Partei und ihr Freikorps.&amp;#039;&amp;#039; Edition Organon, Berlin 2008, ISBN 978-3-931034-06-1.&lt;br /&gt;
* [[Ronald M. Smelser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Henleinpartei. Eine Deutung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl Bosl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die erste Tschechoslowakische Republik als multinationaler Parteienstaat&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bad Wiesseer Tagungen des Collegium Carolinum.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Oldenbourg, München / Wien 1979, ISBN 3-486-49181-4, S. 187–202 ([http://ostdok.de/id/BV003299465/ft/bsb00049459?page=187 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/xx001037/ Abzeichen der SdP, 1935.] DHM&lt;br /&gt;
* [http://www.fronta.cz/dokument/sudetonemecka-strana-akcni-program-z-leta-1938 SdP: Grundplanung O.A., 1938]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5005267-6|LCCN=n/86/92232|VIAF=149627329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sudetendeutsche Partei| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sudetenkrise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antislawismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Cheb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Cheb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1938]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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