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	<title>Sucre - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grullab am 3. Februar 2026 um 19:44 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-03T19:44:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Hauptstadt von Bolivien. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Sucre (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Bolivien&lt;br /&gt;
|Name             = Sucre&lt;br /&gt;
|VName            =&lt;br /&gt;
|Stadtbild = Vista general de Sucre.jpg&lt;br /&gt;
|Bildunterschrift = Panorama&lt;br /&gt;
|Höhe             = 2808&lt;br /&gt;
|Fläche           =&lt;br /&gt;
|Breitengrad      = 19/2/52/S&lt;br /&gt;
|Längengrad       = 65/15/35/W&lt;br /&gt;
|Provinz          = [[Provinz Oropeza]]&lt;br /&gt;
|Departamento     = Chuquisaca&lt;br /&gt;
|Barrios          =&lt;br /&gt;
|Bürgermeister    = Rosario López Rojo de Aparicio &lt;br /&gt;
|Bev              = 275959&lt;br /&gt;
|Jahr             = Volkszählung 2024&lt;br /&gt;
|BevRef           = &lt;br /&gt;
|RangBev          = 6&lt;br /&gt;
|Aglo             =&lt;br /&gt;
|BevAglo          =&lt;br /&gt;
|PLZ              =&lt;br /&gt;
|Vorwahl          = (+591) 4&lt;br /&gt;
|URL              = https://sucre.bo/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sucre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈsukre}}], die konstitutionelle [[Hauptstadt]] von [[Bolivien]] und Sitz des obersten Gerichtshofs, liegt im zentralen Südteil des Landes und ist Hauptstadt des [[Departamento Chuquisaca]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist seit 1839 nach dem revolutionären Führer [[Antonio José de Sucre]] benannt und für ihre [[Schokolade]]n-Spezialitäten bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Cal Orcko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Sucre wurde 1538 von &amp;#039;&amp;#039;Pedro Anzurez Marques de Campo Redondo&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Ciudad de la Plata de la Nueva Toledo&amp;#039;&amp;#039; gegründet und war kurz als &amp;#039;&amp;#039;La Plata&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Charcas&amp;#039;&amp;#039; und auf Quechua als &amp;#039;&amp;#039;Chuquisaca&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Das heutige [[Bolivien]] wurde im 18. Jahrhundert für seinen Reichtum an [[Silber]] &amp;#039;&amp;#039;La Plata&amp;#039;&amp;#039; genannt ({{lang|es|&amp;#039;&amp;#039;plata&amp;#039;&amp;#039;}} bedeutet ‚Silber‘ bzw. ‚Reichtum‘ allgemein). Auch der [[Río de la Plata]] und Argentinien ({{laS|argentum|de=Silber}}), beide Zugang zu den silberreichen Gebieten, wurden nach diesem benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.argentinahistorica.com.ar/intro_libros.php?tema=6&amp;amp;doc=77&amp;amp;cap=350 Los nombres Río de la Plata y Argentina]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kolonialzeit ====&lt;br /&gt;
La Plata profitierte wirtschaftlich von seiner Nähe zu [[Potosí]] und fungierte als kulturelles, administratives und religiöses Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1559 wurde auf Befehl König [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]] in La Plata die [[Real Audiencia von Charcas]] mit Kompetenzen in Sachen Gerichts- und Finanzwesen sowie der allgemeinen Verwaltung eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://lanic.utexas.edu/project/tavera/bolivia/intro.html |titel=Fundación Histórica Tavera: Guía preliminar de fuentes documentales etnográficas para el estudio de los pueblos indígenas de Iberoamérica |werk=lanic.utexas.edu |kommentar=Geschichte und Verwaltung der Real Audienca von Charcas |sprache=es |abruf=27. Februar 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Anfang unterstanden dieser Audiencia Gebiete von [[Cusco]] bis [[Buenos Aires]], in denen aber nach und nach eigene Audiencias eingerichtet wurden. Nach einer Verwaltungsreform wurden ab 1782 von La Plata aus die vier &amp;#039;&amp;#039;[[Intendencia]]s&amp;#039;&amp;#039; La Plata, Potosí, Cochabamba und La Paz, zwischen 1784 und 1796 auch die Intendencia Puno verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Plata wurde 1552 Sitz eines Bischofs, der für ehemals vom [[Erzbistum Cuzco|Bistum Cuzco]] betreute Gebiete als &amp;#039;&amp;#039;Bistum La Plata o Charcas&amp;#039;&amp;#039; zuständig wurde. 1559 wurde mit dem Bau der [[Kathedrale von Sucre|Kathedrale]] begonnen. Bis zur Erhebung zum &amp;#039;&amp;#039;Erzbistum La Plata o Charcas&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1609 gehörte das neu formierte Bistum zum Einflussbereich des [[Erzbistum Lima|Erzbistums Lima]]. Mit der Zeit siedelten sich verschiedene kirchliche Orden, beispielsweise Jesuiten und Franziskaner, an und errichteten Klöster. 1924 erhielt das Erzbistum den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Erzbistum Sucre]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1622 unterzeichnete König [[Philipp III. (Spanien)|Philipp III.]] einen Befehl zur Gründung einer königlichen Universität. Durch eine Bulle Papst [[Gregor XV.|Gregors XV.]] aus dem Jahr 1623 zusätzlich legitimiert, konnte sich die Gründung „königlich und päpstlich“ nennen. Vor Ort trat 1624 der lokale Vorsteher der Jesuiten [[Juan Frías de Harrán]] als Gründer in Erscheinung, und auch das ursprüngliche Personal rekrutierte sich aus den Reihen der Padres. Fast zwangsläufig wurde mit dem Asienmissionar [[Franz Xaver|San Francisco Xavier]] dann auch ein Jesuit Namensgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Universidad Mayor, Real y Pontificia de San Francisco Xavier|Universidad Mayor, Real y Pontificia de San Francisco Xavier de Chuquisaca]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Lehrangebot umfasste zunächst Theologie, Philosophie, Latein sowie die indigene Sprache [[Aymara (Sprache)|Aymara]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://usfx.info/edif/index.php?id=0&amp;amp;pag=163&amp;amp;ex=yes |titel=Información Institucional |hrsg=Universidad San Francisco Xavier de Chuquisaca |sprache=es |abruf=2011-03-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111004161525/http://usfx.info/edif/index.php?id=0&amp;amp;pag=163&amp;amp;ex=yes |archiv-datum=2011-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unabhängigkeit ====&lt;br /&gt;
Nach der Unabhängigkeit von Spanien im Jahr 1825 wurde die Stadt zu Ehren von [[Antonio José de Sucre]] in &amp;#039;&amp;#039;Sucre&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und Hauptstadt des neuen Staates Bolivien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des wirtschaftlichen Niedergangs [[Potosí]]s sowie der schlechten Verbindungen mit dem Rest des Landes wurde Sucre im Jahr 1899&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pablo Regalsky |Datum=2010 |Titel=Political Processes and the Reconfiguration of the State in Bolivia |Sammelwerk=Latin American Perspectives |Band=37 |Nummer=3 |Seiten=35–50 |Fundstelle=hier S. 46 |DOI=10.1177/0094582X10364032 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Regierungssitz zugunsten von [[La Paz]] aufgegeben. Es blieb aber die konstitutionelle Hauptstadt des Landes und beherbergt den Obersten Gerichtshof &amp;#039;&amp;#039;(Corte Suprema de Justicia)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Sucre liegt auf rund {{Höhe|2800}}, hat ein sehr angenehmes, gemäßigtes Klima und gilt mit seinen reichen, gepflegten Plätzen und Parkanlagen als eine der schönsten Städte Südamerikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UNESCO-Weltkulturerbe ===&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Historische Stadt Sucre&lt;br /&gt;
|Bild          = La Catedral de San Felipe Neri, Sucre, Bolivia.JPG&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = [[Kathedrale von Sucre]]&lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{Bolivien}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Kultur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = (iv)&lt;br /&gt;
|Fläche        = &lt;br /&gt;
|Puffer        = &lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 566&lt;br /&gt;
|Region        = Lateinamerika und Karibik&lt;br /&gt;
|Jahr          = 1991&lt;br /&gt;
|Erweiterung   = &lt;br /&gt;
|Gefährdung    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altstadt von Sucre mit ihren weißen Gebäuden gilt als eines der am besten erhaltenen Beispiele einer Kolonialstadt in Südamerika und ist im typischen Schachbrettmuster angelegt. Im Jahr 1991 wurde die Altstadt als Ensemble von der [[UNESCO]] als [[Weltkulturerbe]] anerkannt. Die UNESCO begründete dies mit der Vielzahl gut erhaltener Häuser aus dem 18. Jahrhundert sowie damit, dass auch spätere Bauwerke mit Innenhöfen und unter Beibehaltung des Stils spanischer Kolonialarchitektur errichtet wurden. Ebenso unter Schutz stehen frühe Bauwerke wie beispielsweise die durch die ersten Siedler errichteten Kirchen von &amp;#039;&amp;#039;San Lazaro (1544)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Basilika St. Franziskus (Sucre)|San Francisco]] (1581)&amp;#039;&amp;#039;. Zur Anerkennung trug ebenfalls bei, dass die bolivianischen Behörden zum Schutz des Gesamtbilds bereits im Jahr 1988 ein weitgehendes Bauverbot für die angrenzenden Hügel erlassen und ein Programm zu deren Aufforstung gestartet hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://whc.unesco.org/en/list/566 Historic City of Sucre]. In: whc.unesco.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Casa de la libertad.jpg|mini|Casa de la Libertad]]&lt;br /&gt;
[[Datei:La Recoleta.jpg|mini|Kloster La Recoleta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Casa de la Libertad&amp;#039;&amp;#039; stellt den historischen Gebäudekomplex dar, in dem 1825 Boliviens Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Der Hauptsalon ist nach wie vor im Stil jener Zeit erhalten, in dem er die damaligen Revolutionäre beherbergte. In dem Museum werden die ersten Nationalflaggen, sowie all jene Dokumente aufbewahrt, die die historischen Ereignisse rund um die Erlangung der Unabhängigkeit dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Kloster la Recoleta&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1601 von Franziskanern gegründet und ist umgeben von viereckigen, mit steinsäulenbewehrten Gängen umrundeten Innenhöfen, in denen liebliche Gärten mit Rosen und blühenden Geranien angelegt sind. Die auf die restaurierte Kapelle hin ausgerichteten Wege führen zu einem schönen [[Chorgestühl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Die Webkunst der ansässigen [[Indigene Völker|Indigenen]] der Umgebung (Tarabuco) ist im &amp;#039;&amp;#039;Textilmuseum&amp;#039;&amp;#039; dokumentiert. Im nahegelegenen Kalkabbaugebiet [[Cal Orcko]] kann man die auf mehrere Quadratkilometer verteilten und am besten erhaltenen &amp;#039;&amp;#039;Dinosaurierspuren&amp;#039;&amp;#039; der Welt besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Veraltet|dieses Absatzes|Museum ist laut Tripadvisor anscheinend geschlossen|seit=2024}}&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Museo de los Niños Tanga Tanga&amp;#039;&amp;#039; gibt es interaktive Ausstellungen zu den Themen Bolivianische Kultur, Gesundheit, Umwelt, Wissenschaft und erneuerbare Energien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.quipusbolivia.org/tangatanga.html |titel=Museo de los Niños Tanga Tanga |sprache=en |abruf=2025-06-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190213014559/http://www.quipusbolivia.org/tangatanga.html |archiv-datum=2019-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur der [[Jungfrau Maria]], die in Sucre verehrt wird, besitzt einen speziellen Stellenwert in Bolivien. Frauen, die keine Kinder mehr wollen, bringen der Jungfrau eine Puppe und bitten sie, keine Kinder mehr zu bekommen. Andere Frauen, die gerne Kinder wollen, gehen zu ihr, und nehmen eine Puppe mit und bitten sie, ihr den Kindersegen zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt per Luftlinie gut zwischen allen größeren Städten des Landes liegt, ist sie verkehrsmäßig relativ abgelegen. Aufgrund des schwierigen, bergigen Geländes dauert das Vorankommen auch trotz des stetigen Ausbaus der Straßen seit etwa dem Jahr 2000 verhältnismäßig lange. Es gibt Busverbindungen in alle Städte des Region und nach La Paz, Cochabamba, [[Potosí]], [[Uyuni]], [[Tarija]] und Santa Cruz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neugebaute [[Flughafen Sucre|Flughafen „Alcantarí“]] liegt 25&amp;amp;nbsp;km südöstlich der Stadt. Von hier gibt es Flugverbindungen in die anderen größeren Städte wie [[La Paz]], [[Cochabamba]] und [[Santa Cruz de la Sierra|Santa Cruz]]. Der innenstadtnahe alte Flughafen „Juana Azurduy de Padilla“ wird nicht mehr bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine nicht mehr genutzte Bahntrasse von [[Potosí]] über Sucre bis nach [[Tarabuco]]. Während der Teil der Trasse von Sucre nach Osten schon länger nicht mehr in Betrieb war, wurde die Trasse von Sucre nach Potosí noch bis in die 2010er Jahre von einem [[Schienenbus|Ferrobus]] bedient. Er war wesentlich langsamer als der Bus auf der Straße, bot aber stattdessen eine sich malerisch durch die Berge windende Strecke und erschloss einige Dörfer, die über die Straße schwer zu erreichen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Universidad Mayor, Real y Pontificia de San Francisco Xavier|Universidad Mayor, Real y Pontificia de San Francisco Xavier de Chuquisaca]] (USFX) wurde 1624 gegründet und ist somit 24 Jahre älter als die bekannte [[Harvard University]]. Das Studienangebot umfasst neben Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auch Technik, Jura, Sprachen und Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Universidad Andina Simón Bolívar]] (UASB) wurde 1985 durch die [[Andengemeinschaft]] gegründet, um die Integration der Andenländer im Bereich der universitären Bildung voranzutreiben. Neben dem Hauptsitz in Sucre bestehen Nationalsitze in [[Quito]] ([[Ecuador]]) sowie [[Caracas]] ([[Venezuela]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl der Stadt hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts auf ein Mehrfaches erhöht:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Quelle&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
! 40.128&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online=https://unstats.un.org/unsd/demographic/products/dyb/dybsets/1955%20DYB.pdf |Hrsg=Statistical Office of the United Nations, Department of Economic and Social Affairs |Titel=Demographic Yearbook 1955 |Verlag=United Nations Publication |Ort=New York |Datum=1955 |Seiten=189 |Sprache=en fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
! 63.625&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citypopulation.de/Bolivia_d.html Thomas Brinkhoff: City Population]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
! 131.769&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ine.gob.bo/indice/poblacion92Proy.aspx?gestion=1992 Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 1992]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
! 193.876&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ine.gob.bo/comunitaria/comunitariaVer.aspx?Depto=01&amp;amp;Prov=01&amp;amp;Seccion=01 INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
! 237.480&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ine.gob.bo/index.php/censos-y-banco-de-datos/censos/ |titel=Censo Nacional de Población y Vivienda 2012|autor=INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia |sprache=es |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2024&lt;br /&gt;
! 275.959&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cpv2024.ine.gob.bo/index.php/tabulados |titel= Poblacional Censo Población y Vivienda 2024|autor=INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia |sprache=es |abruf=2025-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Sucre liegt östlich des bolivianischen [[Altiplano]] am Westrand der [[Cordillera Central (Bolivien)|Cordillera Central]]. Das Klima ist ein gemäßigtes Höhenklima und ein typisches [[Tageszeitenklima]], bei dem die mittlere Temperaturschwankung im Tagesverlauf stärker ausfällt als im Jahresverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahresdurchschnittstemperatur in der Region liegt bei etwa 16&amp;amp;nbsp;°C (siehe Klimadiagramm Sucre), die Monatsdurchschnittswerte schwanken zwischen 14&amp;amp;nbsp;°C im Juni/Juli und 17&amp;amp;nbsp;°C im Oktober/November. Der Jahresniederschlag beträgt etwa 700&amp;amp;nbsp;mm und weist fünf [[Aridität|aride]] Monate von Mai bis September mit Monatswerten unter 25&amp;amp;nbsp;mm auf, und eine deutliche [[Regenzeit|Feuchtezeit]] von Dezember bis Februar mit Monatsniederschlägen zwischen 125 und 150&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = aktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200&lt;br /&gt;
| QUELLE = [http://wetterkontor.de/de/klima/klima2.asp?land=bo&amp;amp;stat=85283 wetterkontor.de]&lt;br /&gt;
| Überschrift = &lt;br /&gt;
| Ort = Sucre&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 19.5&lt;br /&gt;
| hmfeb = 19.0&lt;br /&gt;
| hmmär = 19.4&lt;br /&gt;
| hmapr = 19.3&lt;br /&gt;
| hmmai = 19.6&lt;br /&gt;
| hmjun = 19.1&lt;br /&gt;
| hmjul = 19.4&lt;br /&gt;
| hmaug = 19.9&lt;br /&gt;
| hmsep = 20.6&lt;br /&gt;
| hmokt = 20.8&lt;br /&gt;
| hmnov = 21.2&lt;br /&gt;
| hmdez = 20.0&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = 12.8&lt;br /&gt;
| lmfeb = 12.3&lt;br /&gt;
| lmmär = 12.2&lt;br /&gt;
| lmapr = 11.6&lt;br /&gt;
| lmmai = 10.2&lt;br /&gt;
| lmjun =  8.5&lt;br /&gt;
| lmjul =  8.3&lt;br /&gt;
| lmaug =  9.9&lt;br /&gt;
| lmsep = 11.2&lt;br /&gt;
| lmokt = 12.4&lt;br /&gt;
| lmnov = 12.8&lt;br /&gt;
| lmdez = 12.9&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 150&lt;br /&gt;
| nbfeb = 126&lt;br /&gt;
| nbmär = 108&lt;br /&gt;
| nbapr =  46&lt;br /&gt;
| nbmai =  10&lt;br /&gt;
| nbjun =   4&lt;br /&gt;
| nbjul =   2&lt;br /&gt;
| nbaug =  14&lt;br /&gt;
| nbsep =  23&lt;br /&gt;
| nbokt =  56&lt;br /&gt;
| nbnov =  72&lt;br /&gt;
| nbdez = 124&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Luftfeuchtigkeit für den jeweiligen Monat in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lfjan = 67&lt;br /&gt;
| lffeb = 70&lt;br /&gt;
| lfmär = 68&lt;br /&gt;
| lfapr = 62&lt;br /&gt;
| lfmai = 46&lt;br /&gt;
| lfjun = 43&lt;br /&gt;
| lfjul = 39&lt;br /&gt;
| lfaug = 44&lt;br /&gt;
| lfsep = 46&lt;br /&gt;
| lfokt = 47&lt;br /&gt;
| lfnov = 52&lt;br /&gt;
| lfdez = 60&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
* {{ARG}} [[La Plata (Argentinien)|La Plata]], [[Argentinien]] (seit 2005)&lt;br /&gt;
* {{ECU}} [[Quito]], [[Ecuador]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jaime de Zudáñez]] (1772–1832), Unabhängigkeitskämpfer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Juana Azurduy de Padilla]] (1780–1862), lateinamerikanische Guerilla-Führerin im Kampf gegen die Spanier&lt;br /&gt;
* [[Mariano Enrique Calvo]] (1782–1842), vom 9. Juli 1841 bis zum 22. September 1841 Präsident von Bolivien&lt;br /&gt;
* [[Hilarión Daza]] (1840–1894), Präsident Boliviens von 1876 bis 1879&lt;br /&gt;
* [[Belisario Boeto]] (1841–1900), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hernando Siles Reyes]] (1882–1942), Präsident Boliviens 1926–1930 und Gründer der Partido Nacionalista (PN)&lt;br /&gt;
* [[Miguel A. Valda Paredes]] (1884–1957), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Cleto Loayza Gumiel]] (1888–1968), Bischof von Potosí&lt;br /&gt;
* [[Adolfo Costa du Rels]] (1891–1980), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Mamerto Urriolagoitia Harriague]] (1895–1974), Präsident Boliviens 1949–1951&lt;br /&gt;
* [[José María Velasco Maidana]] (1900–1989), Komponist und Regisseur&lt;br /&gt;
* [[Jorge Ruiz]] (* 1924), Filmpionier, Dokumentarfilmer und Kameramann&lt;br /&gt;
* [[David Padilla]] (1927–2016), Militär; 1978–1979 &amp;#039;&amp;#039;de facto&amp;#039;&amp;#039; Präsident der Republik Bolivien&lt;br /&gt;
* [[Jorge Gallardo Lozada]] (* 1934), Schriftsteller und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Edmundo Luis Flavio Abastoflor Montero]] (* 1943), Erzbischof von La Paz&lt;br /&gt;
* [[Jeyson Auza]] (* 1981), Arzt und Politiker (MAS)&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Zambrana]] (* 1981), Schachgroßmeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sucre, Bolivia|Sucre}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://sucre.bo/ Internetpräsenz der Stadtverwaltung Sucre (spanisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.icba-sucre.edu.bo/ Internetpräsenz des Deutsch-Bolivianischen Kulturinstituts in Sucre (ICBA) (deutsch, spanisch und englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.lib.utexas.edu/maps/jog/latin_america/se-20-13-sucre-bolivia-2001.pdf Reliefkarte der Region Sucre 1:250.000] (PDF; 11,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20220319212108/http://www.udape.gob.bo/portales_html/portalSIG/atlasUdape1234567/atlas10_2009/html/atlas10_m.htm Municipio Sucre – Übersichtskarten Nr. 10101]&lt;br /&gt;
* [http://www.ine.gob.bo/publicaciones/visorPdf.aspx?Codigo=010101&amp;amp;tipo=1 Municipio Sucre – Detailkarte und Bevölkerungsdaten] (PDF; 738 kB) (&amp;#039;&amp;#039;spanisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160428014448/http://www.ine.gob.bo/PDF/DIFD/IndicadoresSociodemograficosProvinciaMunicipiosChuquisaca.pdf Departamento Chuquisaca – Sozialdaten der Municipios] (PDF; 4,21 MB) (&amp;#039;&amp;#039;spanisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=566}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Bolivien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4118870-6|LCCN=n/80/70842|VIAF=134865231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sucre| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstadt in Südamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Amerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Bolivien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antonio José de Sucre als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1538]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort einer Verwaltungseinheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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