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	<title>Subsidien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:25:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Subsidien&amp;diff=89293&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst, Typografie</title>
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		<updated>2023-10-23T08:59:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst, Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subsidien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (der [[Singular]] &amp;#039;&amp;#039;Subsidium&amp;#039;&amp;#039; wird fast nie gebraucht; {{laS|subsidium}}, [[Plural]] &amp;#039;&amp;#039;subsidia&amp;#039;&amp;#039; „Hilfsmittel“) sind Unterstützungsleistungen, durch die ein bestimmter Zweck erfüllt werden soll, z.&amp;amp;nbsp;B. dass der Begünstigte sich entsprechend den Wünschen des Unterstützers verhält. Der Begriff Subsidien ist heute veraltet, stattdessen wird von [[Subvention]]en oder finanziellen [[Zuwendung]]en gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
Subsidien bezeichnete ursprünglich das dritte Treffen der [[Römisches Reich|altrömischen]] [[Schlachtreihe]], das erst im Notfall in den Kampf eingriff (&amp;#039;&amp;#039;siehe [[Treffentaktik]]&amp;#039;&amp;#039;). Später wurde der Begriff im übertragenen Sinne für Unterstützungen, Hilfsmittel oder -gelder verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brockhaus&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig/Mannheim 2006, Bd. 26, s.v. Subsidien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelalter ==&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] wurden auch verschiedene [[Steuer]]n als Subsidien bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brockhaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste größere Subsidien zahlten die Päpste an [[Karl I. (Neapel)|Karl von Anjou]], um damit die Eroberungen des [[Königreich Sizilien|Königreichs Sizilien]] zu unterstützen. Obwohl Subsidien mit einem bestimmten Zweck verbunden sind (beispielsweise der Abwehr der [[Osmanisches Reich|Türken]]), wurden sie auch zweckentfremdet verwendet. Anders als der Tribut waren sie kein Zeichen der Unterwerfung, sondern in der Regel [[vertrag]]lich vereinbart. So wurde 1751 der Subsidienvertrag zwischen [[Heiliges Römisches Reich|Deutschland]] und Frankreich erneuert und bescherte dem [[Hochmeister]] des [[Deutscher Orden|Deutschherrenordens]], [[Clemens August I. von Bayern]], einen fühlbaren Zuwachs an Reichtum und Ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
In der Neuzeit entwickeln sich Subsidien zu einem wichtigen Mittel der [[Diplomatie]], bei dem ein Staat einem anderen Hilfsgelder aufgrund eines sogenannten „Subsidien-Vertrages“ zukommen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brockhaus&amp;quot; /&amp;gt; Besonders England nutzte immer wieder Subsidienzahlungen, um eigene Truppeninterventionen zu vermeiden. So wurde Preußen im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] durch englische Subsidien in seinem Kampf gegen Österreich, Frankreich und Russland unterstützt. [[Frankreich]] verstärkte im gleichen Krieg seine Truppen durch [[Württembergische Armee#Subsidienregimenter|württembergische]] [[Subsidienregiment]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiliges Römisches Reich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Neuzeit waren es aber vor allem eine Reihe von Fürsten kleinerer Länder im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], welche die Aufstellung von Subsidienregimentern betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Neues Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 13, Leipzig 1976, S. 294&amp;lt;/ref&amp;gt; Besondere Bekanntheit erlangten dabei die Fürsten der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], welche ihre Einheiten geschlossen an fremde Mächte vermieteten (→ &amp;#039;&amp;#039;[[Subsidienregiment]]&amp;#039;&amp;#039;) Das letzte deutsche Subsidienregiment war von 1787 bis 1808 das württembergische [[Kapregiment]] in Diensten der [[Niederländische Ostindien-Kompanie|Niederländischen Ostindien-Kompanie]]. Bereits die zeitgenössische Kritik sprach von einem moralisch verwerflichem [[Soldatenhandel]], welcher seinen Niederschlag auch in [[Friedrich Schiller]]s Drama »[[Kabale und Liebe]]« (1784) fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landgrafschaft Hessen-Kassel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Soldatenhandel unter Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel}}&lt;br /&gt;
Die höchsten Einnahmen aus Subsidien erzielten die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgrafen von Hessen-Kassel]] im 17. und 18. Jahrhundert. Hierbei zahlte in der Regel Großbritannien Subsidien an den Landgrafen. Dafür warb er [[Soldat]]en an oder berief seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Untertanen zum [[Wehrdienst]] ein, rüstete und bildete sie aus, und stellte diese Kontingente dann dem König von Großbritannien für dessen Kriege zur Verfügung. Dieser [[Soldatenhandel]] in großem Stil begann unter Landgraf [[Karl (Hessen-Kassel)|Karl]] (1654–1730) Ende des 17. Jahrhunderts, zum Beispiel im Jahr 1687 mit der Ausleihe von Truppen an die [[Republik Venedig]] zum Einsatz gegen die [[Osmanisches Reich|Osmanen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Hans Philippi|Titel=Landgraf Karl von Hessen-Kassel, 1654–1730|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=1980|Seiten=12|ISBN=978-3-87822-079-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und setzte sich unter seinen Nachfolgern fort. Die Subsidien wurden bald zur Haupteinnahmequelle der Landgrafschaft und machten die Landgrafen [[Wilhelm VIII. (Hessen-Kassel)|Wilhelm VIII.]] (1682–1760), [[Friedrich II. (Hessen-Kassel)|Friedrich II.]] (1720–1785), und [[Wilhelm I. (Hessen-Kassel)|Wilhelm IX.]] (1743–1821) zu den vermögendsten Fürsten in Deutschland. Landgraf Wilhelm VIII. vermietete während des [[Österreichischer Erbfolgekrieg|österreichischen Erbfolgekriegs]] Truppen sowohl an England als auch an dessen Gegner, Kaiser [[Karl VII. (HRR)|Karl VII.]] Er „vermietete“ nahezu 17.000 Soldaten für 1,254 Millionen Pfund Sterling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zeitraum von der Mitte des 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts fallen die Anlage einer Reihe von Repräsentativbauten in Kassel und Umgebung; unter anderem die Anlage des [[Bergpark Wilhelmshöhe|Bergparks Wilhelmshöhe]] mit dem [[Herkules (Kassel)|Herkules]], des barocken Parks [[Karlsaue]] mit dem [[Marmorbad]] und der [[Orangerie (Kassel)|Orangerie]], der Bau von [[Schloss Wilhelmsthal (Calden)|Schloss Wilhelmsthal]] und der [[Löwenburg (Kassel)|Löwenburg]] (siehe dazu auch [[Blutdollar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Conversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; A. F. Macklot, Stuttgart 1818, S.&amp;amp;nbsp;516 ({{Google Buch |BuchID=V6o0AAAAMAAJ |Seite=PA516 |Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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