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	<title>Subscriptio (Diplomatik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:28:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Subscriptio_(Diplomatik)&amp;diff=2646354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef Moser: /* Andere Urkunden */ t</title>
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		<updated>2025-08-30T19:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Andere Urkunden: &lt;/span&gt; t&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Énumération des aûmones qui doivent être distribuées chaque année par les rois de France pendant le carême. - Archives Nationales - AE-II-261.jpg|mini|[[Almosen]]stiftung [[Ludwig IX. (Frankreich)]] mit dessen Monogramm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Matilde di Canossa - signature.jpg|mini|Eigenhändige Signatur von Mathilde von Tuszien, Juni 1107. Das doppelte S bedeutet „SubScripsi“ („Ich habe unterzeichnet“), d.&amp;amp;nbsp;h., dass die Markgräfin das Dokument approbiert hat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeugen1266.jpg|mini|Zeugenunterschriften auf einer Urkunde aus [[Messina]] aus dem Jahr 1266]]&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subscriptio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subscriptiones&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, da mehrere Elemente dazugehören können, bezeichnet die [[Diplomatik]] den ersten Teil des [[Eschatokoll]]s (Schlussprotokolls) im mittelalterlichen [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit#Urkundenformeln|Urkundenformular]]. Die ursprüngliche Wortbedeutung „Unterschrift“, „Unterfertigung“ deckt aber nur einen kleineren Teil der Fälle ab. Je nach Aussteller der Urkunde sind die Subscriptiones unterschiedlich ausgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscherurkunden ==&lt;br /&gt;
In den Diplomen der Könige und Kaiser gehören dazu die [[Signumzeile]] mit dem [[Monogramm]] des Herrschers und die [[Rekognitionszeile]], teilweise mit einem [[Rekognitionszeichen]]. Für diese Zeilen wird wie für die [[Intitulatio]] (Angabe der Stellung bzw. Funktion) als Auszeichnungsschrift eine [[Elongata]] (langgezogene Schriftvariante) verwendet. Von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] bis ins beginnende elfte Jahrhundert beteiligte sich der Herrscher persönlich nur durch den [[Vollziehungsstrich]] (nur letzter Strich eigenhändig), unter [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] und [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] tritt die Namensunterschrift des Herrschers auf. Regelmäßig war der persönliche Anteil des Ausstellers in Byzanz. Neben dem &amp;#039;&amp;#039;Legimus&amp;#039;&amp;#039; oder dem &amp;#039;&amp;#039;Menologem&amp;#039;&amp;#039; sind auch Unterschriften mit Nennung des Namens und Titels belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Dölger]], [[Johannes Karayannopulos]]: &amp;#039;&amp;#039;Byzantinische Urkundenlehre.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Kaiserurkunden&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Altertumswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Abteilung 12: &amp;#039;&amp;#039;[[Byzantinisches Handbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Teil 3, Band 1). Beck, München 1968, S. 54–56 und öfters.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Notariatsinstrument]]en findet sich die Unterschrift des Erzkanzlers, die von einem Kanzleimitarbeiter ausgeführt und als Rekognition bezeichnet wird. Entstanden aus der kursiven Verbindung von &amp;#039;&amp;#039;ss&amp;#039;&amp;#039; als Kürzel für &amp;#039;&amp;#039;subscripsi&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ich habe unterschrieben&amp;#039;&amp;#039;), nahm diese Rekognition im 9. und 10. Jahrhundert eine Form an, die man als Bienenkorb bezeichnete, doch gibt es auch architektonische Ausgestaltungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:62&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus-Peter Schäffel |Titel=Tinte und Feder |Hrsg=Stiftarchiv Sankt Gallen |Sammelwerk=Lebenswelten des frühen Mittelalters in 36 Kapiteln. |Verlag=Kunstverlag Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2019 |ISBN=978-3-95976-182-6 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nötig sind auch die Unterschriften der Zeugen, die in objektiver Form vom Notar eingetragen sein können, wobei der Form &amp;#039;&amp;#039;Signum manus …&amp;#039;&amp;#039; (Zeichen der Hand …) ein Kreuz vorangesetzt wird, das in der Regel dem betreffenden Zeugen zuzuschreiben ist, da es unterschiedlich gezeichnet ist. Schreibkundige Personen unterzeichnen nach dem subjektiv formulierten Muster &amp;#039;&amp;#039;+ Ego N. subscripsi&amp;#039;&amp;#039; (+ Ich N. habe unterschrieben), &amp;#039;&amp;#039;+ Ego N. testis sum&amp;#039;&amp;#039; (+ Ich N. bin Zeuge) oder in anderen Varianten. Bisweilen finden sich auch versifizierte Formulierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Enzensberger: &amp;#039;&amp;#039;Non populus parvus. Versifizierte Zeugenfirmen und Notarsunterschriften im Urkundenwesen Süditaliens.&amp;#039;&amp;#039; In: Roberto Paciocco, Luigi Pellegrini, Antonio Appignani (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aspetti della cultura dei laici in area adriatica. Saggi sul tardo medioevo e sulla prima età moderna&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Biblioteca di „Studi medievali e moderni“. Sezione medievale.&amp;#039;&amp;#039; 2). Edizioni Scientifiche Italiane, Neapel 1998, ISBN 88-8114-408-5, S. 11–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Notariatssignet]] war ein persönliches Erkennungszeichen und bildete sich im 11. und 12. Jahrhundert aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Päpstliche Urkunden ==&lt;br /&gt;
In den päpstlichen Privilegien gehören zur Subscriptio die [[Rota (Diplomatik)|Rota]] (Name und Devise) und das [[Benevalete]] (Schlusswunsch), zwischen denen die Unterschrift des Papstes steht. Darunter sind in drei Spalten die Unterschriften der Kardinäle angeordnet, links die [[Kardinalpriester]], unter dem Papst die [[Kardinalbischof|Kardinalbischöfe]] und rechts die [[Kardinaldiakon]]e. Für die Kardinäle aller Ordines liefern die Unterschriften biographische Eckdaten. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Dienstalter, bei [[Abwesenheit|Absenz]]en werden die entsprechenden Zeilen frei gelassen. Der Grad der Eigenhändigkeit ist unterschiedlich, jedoch gibt es in jeder Unterschrift einen eigenhändigen Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Urkunden ==&lt;br /&gt;
Urkunden, die nicht aus der Kanzlei des Papstes oder eines Herrschers stammten, zeigen schlichtere Rekognitionsausführungen. Die Subskriptionszeichen sind sehr individuell, ihre Ausgestaltung reicht von Bienenkörben über Pentagramme bis zu einfachen Wollknäueln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:62&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexMA|8|1268|1268|Unterfertigung, -svermerk|[[Peter Csendes]]|}}&lt;br /&gt;
* {{LexMA|8|1272|1273|Unterschrift|Peter Csendes|}}&lt;br /&gt;
* [[Werner Maleczek]]: &amp;#039;&amp;#039;Sottoscrizioni autografe come mezzo di convalida (sec. IX–XIII)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Prolusioni academiche.&amp;#039;&amp;#039; 8). Scuola Vaticana di Paleografia, Diplomatica e Archivistica, Città del Vaticano 2014, ISBN 978-88-85054-23-3.&lt;br /&gt;
* Werner Maleczek: &amp;#039;&amp;#039;Autographen von Kardinälen des 13. und 14. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Claudia Feller, [[Christian Lackner (Historiker)|Christian Lackner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Manu propria. Vom eigenhändigen Schreiben der Mächtigen (13.–15. Jahrhundert)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; 67). Böhlau, Wien 2016, ISBN 978-3-205-20401-5, S. 69–148.&lt;br /&gt;
* [[Mathias Schmoeckel]], [[Werner Schubert (Jurist)|Werner Schubert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Geschichte des deutschen Notariats seit der Reichsnotariatsordnung von 1512&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Schriften zur Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 17). Nomos, Baden-Baden 2012, ISBN 978-3-8329-7642-2.&lt;br /&gt;
* Mathias Schmoeckel, Werner Schubert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Geschichte des Notariats der europäischen Traditionen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Schriften zur Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 12). Nomos, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-8329-4068-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hist-hh.uni-bamberg.de/hilfswiss/Urkundenformulare.html#subscriptio Urkundenformulare] von [[Horst Enzensberger]]&lt;br /&gt;
* [http://www.hist-hh.uni-bamberg.de/ringvorlesung/unterschrift.html Unterschriften] in der Ringvorlesung &amp;#039;&amp;#039;Zeichen&amp;#039;&amp;#039; (2003) von Horst Enzensberger&lt;br /&gt;
* {{RegestaImp|Unterfertigung*}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Notariats]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Moser</name></author>
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