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	<title>Sublingual - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:54:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sublingual&amp;diff=54611&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2026-01-12T17:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sublingual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;s.&amp;amp;nbsp;l.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) kommt aus dem [[Latein]]ischen (&amp;#039;&amp;#039;sub&amp;#039;&amp;#039; „unter“ + &amp;#039;&amp;#039;lingua&amp;#039;&amp;#039; „Zunge“) und bezeichnet entweder die [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|anatomische Lage]], also alles, was &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unterhalb der Zunge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt, oder die [[Applikationsform|Applikationsart]]. So gibt es zum Beispiel eine sublingual gelegene [[Speicheldrüse]], eine sublinguale [[Fieberthermometer|Fiebermessung]] oder die sublinguale Resorption von Nitroglyzerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Applikationsart ==&lt;br /&gt;
In der [[Pharmazie]] bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;sublingual&amp;#039;&amp;#039; eine Verabreichungsform ([[Applikationsform]]) für Wirkstoffe, die schnell durch die unter der Zunge liegende Mundschleimhaut resorbiert werden sollen. Dafür werden spezielle schnell freisetzende [[Darreichungsform]]en wie beispielsweise Schmelzfilme oder [[Zerbeißkapsel]]n verwendet. Der Hauptteil des Arzneistoffes wird nach der Freisetzung durch die dünne [[Mundschleimhaut]] unter der Zunge resorbiert. Nur ein geringer Anteil des [[Arzneistoff]]es wird buccal ([[Buccaltablette|Wangeninnenflächen]]) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;perlingual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die perlinguale Strophanthin-Therapie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039;, 2. Januar 1953, Band 95, Nr. 1, S. XXXVII.&amp;lt;/ref&amp;gt; (über die [[Zunge]]nschleimhaut) aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://online6.edqm.eu/ep903/ |titel=European Pharmacopoeia Online |hrsg=EDQM |datum= |abruf=2017-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SayeedAshraf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sayeed, Ashraf |url=http://www.pharmtech.com/considerations-developing-sublingual-tablets-overview |titel=Considerations in Developing Sublingual Tablets – An Overview |hrsg=PharmTech.com |datum= |abruf=2017-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der ständigen Speichelbildung im Mund und der kleinen Resorptionsfläche muss der zu resorbierende Wirkstoff einige Voraussetzungen erfüllen. So können nur geringe Mengen Wirkstoff sublingual verabreicht werden. Zusätzlich muss der Wirkstoff eine ausgeprägte [[Lipophilie|Lipophilität]] besitzen, um durch die Schleimhaut diffundieren zu können. [[Log P|LogP-Werte]] von 1 bis 5 werden angestrebt: Unter 1 sind die Wirkstoffe meist zu hydrophil, um die lipophile Zellmembran zu überwinden, und bei Werten über 5 akkumuliert der Wirkstoff in der lipophilen Membran und gelangt nicht ins Blut. Weiterhin können nur kleine Wirkstoffe durch die Schleimhaut gelangen. Allgemein gilt eine Faustregel von 500 [[Molekülmasse|Da]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SayeedAshraf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der sublingualen Einnahme gelangt der Wirkstoff schneller in den [[Blutkreislauf]], da das venöse Blut aus der [[Mundschleimhaut]] direkt in die [[Vena cava superior|obere Hohlvene]] fließt. Bei der [[Peroral|oralen]] Einnahme muss der Wirkstoff erst die [[Leber]] passieren, um in den großen Kreislauf zu gelangen, wobei er eventuell chemisch verändert wird (sogenannter [[First-Pass-Effekt]]). Dies ist bei der sublingualen Einnahme nicht der Fall, die Leber wird umgangen. Ein weiterer Vorteil gegenüber der oralen Einnahme ist, dass das Medikament auch bei starken Schluckbeschwerden eingenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell können auch Medikamente, die vom Hersteller zur Injektion vorgesehen sind, so verabreicht werden (es gibt z.&amp;amp;nbsp;B. Sprühfläschchen zu kaufen, in die Ampullen eingelegt werden können; Handelsname &amp;#039;&amp;#039;Adapplicator&amp;#039;&amp;#039;). Bei schlecht wasserlöslichen oder schwer [[Resorption|resorbierbaren]] Wirkstoffen ist eine sublinguale Einnahme jedoch nicht möglich. Darüber hinaus garantieren die Hersteller die Wirksamkeit ihrer Präparate nur bei Anwendung gemäß den mitgelieferten Empfehlungen. Für den sogenannten [[Off-Label-Use]] (Anwendung abweichend vom Zulassungsinhalt) ist der Arzt allein verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen von sublingualen Zubereitungen sind normale [[Schmelztablette]]n, die den Wirkstoff zwar schnell freisetzen, bei denen dieser jedoch nicht sublingual resorbiert wird und erst im Magen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medikamente, die häufiger sublingual gegeben werden ==&lt;br /&gt;
* [[Nitroglyzerin]] bei [[Angina Pectoris]]&lt;br /&gt;
* [[Lorazepam]] bei Angstzuständen und zur sofortigen [[Sedierung]], auch bei Krampfanfällen&lt;br /&gt;
* [[Buprenorphin]] bei starken Schmerzen&lt;br /&gt;
* [[Fentanyl]]citrat bei starken [[Schmerztherapie|Schmerzen]]&lt;br /&gt;
* [[Nicotin]] bei der [[Tabakabhängigkeit|Raucherentwöhnung]]&lt;br /&gt;
* Allergene im Zuge einer [[Hyposensibilisierung|sublingualen Immuntherapie]] (SLIT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|sublingual}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Applikationsform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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