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	<title>Subglazialer Vulkan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:21:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Subglazialer_Vulkan&amp;diff=2132146&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LexiCont: Verlinkungen zu anderen Wikipedia-Artikeln vorgenommen</title>
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		<updated>2025-04-01T12:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkungen zu anderen Wikipedia-Artikeln vorgenommen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mt Erebus and Ross Island -ARL-.JPG|mini|[[Mount Erebus]] in der [[Antarktis]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mt Redoubt 2009-03-21 1237756418 ak231.JPG|mini|[[Mount Redoubt (Alaska)|Mount Redoubt]] in [[Alaska]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;subglazialer Vulkan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vulkan]], dessen Hauptkrater unter einem [[Gletscher]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Gebiete, in denen besonders viele subglaziale Vulkane vorkommen, befinden sich in den [[Pol (Geographie)|Polargegenden]], vor allem auf der Insel [[Island]], in [[Alaska]] und in der [[Antarktis]]. Aber auch hochgelegene Gebirgsregionen etwa in [[Japan]], mit dem [[Fuji (Vulkan)|Fujiyama]], einem der berühmtesten Vulkane der Welt, die [[Kamtschatka]]-Halbinsel in [[Russland]] oder die [[Anden]] z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Chile]], [[Bolivien]] und [[Peru]] haben derartige Vulkane aufzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologische Charakteristika ==&lt;br /&gt;
Man muss hier unterscheiden zwischen nur im Gipfelbereich von Gletschern bedeckten Bergen wie etwa bei den [[Anden]]gipfeln oder auf der [[Kamtschatka]] der Fall einerseits, und den fast gänzlich unter dem Eis liegenden Bergen in der [[Antarktis]] oder auf Island andererseits. Im ersten Falle kann man die Struktur der Berge i.&amp;amp;nbsp;Allg. deutlich erkennen, meist handelt es sich um [[Schichtvulkan|Strato-]] oder [[Caldera (Krater)|Calderavulkane]]. Hingegen lässt sich die Struktur unter dem Eis liegender Berge nur mit Hilfe von Computer- und Satellitentechnologie annähernd erahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stratovulkane bauen sich aus abwechselnden Lava- und Ascheschichten auf. Falls es sich um einen [[Zentralvulkan]] handelt, wird er hauptsächlich, wie etwa beim [[Torfajökull]] aus [[Rhyolith]] bestehen und mindestens eine – normalerweise in dem Fall mit Eis gefüllte – [[Caldera (Krater)|Caldera]] gebildet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An inzwischen frei liegenden Bergen aus der [[Kaltzeit|Eiszeit]], erkennt man, dass sie, wenn sie unter einem Gletscher lagen, aus [[Palagonit]]tuff bzw. [[Hyaloklastit]]en und [[Kissenlava|Kissenlaven]] bestehen, welche über einem Schlot Kegel gebildet haben, über einer Ausbruchsspalte jedoch [[Palagonitrücken]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ari Trausti Guðmundsson: &amp;#039;&amp;#039;Lebende Erde. Facetten der Geologie Islands.&amp;#039;&amp;#039; Reykjavík (Mál og Menning) 2007, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sveifluháls]] bei [[Krísuvík]] im Südwesten von Island.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Ausbruchsformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MountRedoubtEruption.jpg|links|mini|Aschewolke des Mount Redoubt 1990, gesehen von der Westseite des [[Kenai Peninsula]]]]&lt;br /&gt;
Es handelt sich um explosive und [[phreatomagmatische Eruption]]en, die meist von [[Gletscherlauf|Gletscherläufen]] oder [[Lahar]]s begleitet werden und enormen Schaden anrichten können, wie man etwa bei der [[Vulkankatastrophe]] von [[Armero]] in [[Kolumbien]] beim Ausbruch des gletscherbedeckten Andenvulkans [[Nevado del Ruiz]] im Jahre 1985 feststellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf subglazialer Eruptionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Subglacial Eruption-numbers.svg|mini|Subglaziale Eruption]]&lt;br /&gt;
[[Magma]], das bei einem [[Vulkanausbruch]] durch Schlote oder Spalten aufsteigt und die Grenze zwischen Gesteinsschicht und oft mehrere hundert Meter dicker Eisdecke erreicht, schmilzt zunächst eine Höhlung in das Eis. Gleichzeitig sinkt das Eis an seiner Oberfläche mehr oder minder schnell und stark ein und es bildet sich eine Art Kessel. Die Höhlung über dem Magma füllt sich bei großen Eruptionen und entsprechender Dicke des Eises bis zu 9/10 mit [[Schmelzwasser]]. Ab diesem Verhältnis jedoch schwimmt der Gletscher auf dem Schmelzwasser auf, dasselbe bricht durch die Eisbarriere und rauscht in einer riesigen Flutwelle die Hänge hinunter. Diesen Vorgang konnte man z.&amp;amp;nbsp;B. 1996 bei der Eruption des unter dem Vatnajökull-Gletscherschild gelegenen Vulkans [[Gjálp]] beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange der Wasserdruck über dem Magma noch ausreichend ist, formen sich Kissenlaven über der Ausbruchsstelle. Falls die Eruption in dieser Phase endet, bleibt ein Rücken oder ein Kegel aus solchen Laven zurück. Ein Beispiel wäre [[Sigalda]] in der Nähe des Vulkans [[Hekla]] in Island.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschreitet jedoch der Wasserdruck ein gewisses Limit, so findet ein Phasenwechsel in eine phreatomagmatische oder explosive Phase statt. Dabei wird in mehr oder minder großer Menge [[Tephra]] oder andere vulkanische Lockermaterialien wie [[Brekzie|Breccien]] oder Schlacken produziert. Falls die Eruption hier innehält, sind das Ergebnis [[Palagonitrücken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hält die Eruption jedoch weiter an, beginnt Lava auszuströmen, füllt den Krater und fließt an den Flanken herunter oder auch über den Gletscher. Falls der Krater zunächst mit (Schmelz-)Wasser angefüllt war, müssen die Laven sich zunächst in Form von Kissenlaven bis zur Wasseroberfläche aufbauen und erst dann werden auf sie Lavaschichten produziert, die sich dann wie auf trockenem Land anhäufen. Weil aber der Gletscher, die Materialien in strenger Form hält, werden die Flanken des sich somit aufbauenden [[Tafelvulkan]]s sehr steil sein. Beispiele für derartige Tafelvulkane sind etwa [[The Table]] im [[Kanada|kanadischen]] [[Kaskadenkette|Cascades]]-Gebirgszug oder [[Herðubreið]] in Island.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach: Þorleifur Einarsson: &amp;#039;&amp;#039;Geology of Iceland. Rocks and Landscape.&amp;#039;&amp;#039; Reykjavík (Mál og Menning) 2002, S. 75 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere bekannte Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grímsvötn NASA.jpg|mini|Ausbruch des Grímsvötn-Vulkans in Island, 2004, Satellitenbilder]]&lt;br /&gt;
In Island waren vor allem vier vergletscherte Vulkane in den letzten Jahrhunderten aktiv: [[Grímsvötn]] und [[Öræfajökull]], die beide vom enormen Gletscherschild des [[Vatnajökull]] (ca. 8.000&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) bedeckt sind, [[Eyjafjallajökull]] und [[Katla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngster Zeit, d.&amp;amp;nbsp;h. im März und April 2010, hat vor allem [[Eyjafjallajökull]] von sich reden gemacht. In dem Fall liegt ein [[Stratovulkan]] unter einer mittelgroßen Gletscherkuppe. Der [[Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010|Ausbruch im Frühjahr 2010]] produzierte bis zu 8.000&amp;amp;nbsp;m hohe Aschewolken, ein Ausbruch eher mittlerer Größe (vgl. [[Vulkanexplosivitätsindex]]), der allerdings aufgrund einerseits der Zusammensetzung der Wolken aus besonders feinkörnigen [[Andesit]]-Teilchen und andererseits ungünstiger Windrichtungen den Flugverkehr in Europa für fast eine Woche schwer behinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mount Redoubt (Alaska)|Mount Redoubt]] in [[Alaska]] etwa hatte größere Ausbrüche in den Jahren 1990 und 2009 zu verzeichnen, bei denen Asche u.&amp;amp;nbsp;a. auf [[Anchorage]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Vulkanen in Chile]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Vulkanen in der Antarktis]]&lt;br /&gt;
* [[Subglazialer See]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkane in Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Subglacial volcanoes}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Vulkanausbruch|Vulkanausbruch}}&lt;br /&gt;
* [[Deutschlandfunk.de]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wissenschaft im Brennpunkt]]&amp;#039;&amp;#039; 22. August 2010, [[Monika Seynsche]]: [https://www.deutschlandfunk.de/spiel-mit-dem-feuer.740.de.html?dram:article_id=111909 &amp;#039;&amp;#039;Spiel mit dem Feuer – Wenn Vulkane auf Gletscher treffen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Forschung aktuell]]&amp;#039;&amp;#039; 16. Juli 2018, [[Volker Mrasek]]: [&amp;#039;&amp;#039;Brodeln unter dem Eis&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Smithsonian Institution]] &amp;#039;&amp;#039;Global Volcanism Program&amp;#039;&amp;#039;, [https://volcano.si.edu/reports/usgs/index.cfm volcano.si.edu: &amp;#039;&amp;#039;Weekly Volcanic Activity Report&amp;#039;&amp;#039;] (&amp;quot;Wöchentlicher Bericht zur Vulkanaktivität&amp;quot; [weltweit])&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 13-4-020: &amp;quot;404 - Not found&amp;quot; * [[Universität Island]], [http://www.raunvis.hi.is/~alexandr/glaciorisk/jokulhlaup/subglaVolc/vatna/index.html raunvis.hi.is: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] (&amp;quot;Subglaziale Vulkane unter dem Vatnajökull&amp;quot;) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkantyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subglazialer Vulkan| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LexiCont</name></author>
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