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	<title>Subdiakon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:11:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Subdiakon&amp;diff=170625&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-34876-56: /* Römisch-katholische Kirche */ Satzbau</title>
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		<updated>2025-11-20T13:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Römisch-katholische Kirche: &lt;/span&gt; Satzbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IteMissaEst-2.jpg|mini|Subdiakon in [[Tunicella]] bei einer Feier der [[Tridentinische Messe|Messe nach dem &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; von 1962]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subdiakon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{laS|sub}} ‚unterhalb‘ und {{grcS|διάκονος|diákonos}} ‚Diener, Helfer‘) bekleidet ein [[Liturgie|liturgisches]] Dienstamt. Der &amp;#039;&amp;#039;Subdiakonat&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] die erste der höheren [[Weihesakrament|Weihen]], die seit dem 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Vorstufe zum [[Priester (Katholizismus)|Priesteramt]] gespendet wurde. In den orthodoxen Kirchen wird die Weihe zum Subdiakon hingegen zu den [[Niedere Weihe|niederen Weihen]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römisch-katholische Kirche ==&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter wurde die Subdiakonatsweihe als ein [[Sakramentalien|Sakramentale]]&amp;lt;ref&amp;gt;überwiegende Meinung gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Sakrament&amp;#039;&amp;#039;, wie Thomas von Aquin und andere behaupteten&amp;lt;/ref&amp;gt; verstanden. Der Subdiakon war [[Klerus|Kleriker]] und hatte im Unterschied zu den Trägern der niederen Weihen ([[Ostiarier]], [[Lektor (römischer Ritus)|Lektor]], [[Exorzismus|Exorzist]] und [[Akoluth]]) mit der Subdiakonatsweihe die Verpflichtung zum [[Stundengebet]] und seit dem Ende des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zum [[zölibat]]ären Leben übernommen. Zuletzt galt der Subdiakonat jedoch lediglich als Zwischenstufe zur [[Priesterweihe]] und wurde nur kurze Zeit ausgeübt, so dass in der Liturgie die Aufgaben des Subdiakons meist von einem Priester wahrgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Neuordnung der Weiheämter durch Papst [[Paul VI.]] im Jahr 1972 wurde die Spendung der Weihe zum Subdiakon für den [[Römischer Ritus|römischen Ritus]] mit dem päpstlichen [[Motu proprio]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ministeria quaedam]]&amp;#039;&amp;#039; ausgesetzt und seine liturgischen Funktionen in der Beauftragung (im lateinischen Originaltext &amp;#039;&amp;#039;[[Institutio]]&amp;#039;&amp;#039;, „Einsetzung“) zum [[Lektor (römischer Ritus)|Lektor]] und der zum [[Akolyth]]en weitergeführt. In [[Gesellschaft apostolischen Lebens|Gesellschaften apostolischen Lebens]], die die Gottesdienste nach dem [[Tridentinische Messe|&amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; von 1962]] feiern, wie etwa die [[Priesterbruderschaft St. Petrus]], wird die Subdiakonatsweihe weiterhin als Vorstufe zur Priesterweihe erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Liturgiereform]] (und heute in Gruppierungen, die die Liturgiereform Papst [[Paul VI.|Pauls VI.]] nicht mitvollziehen) trat der Subdiakon in sogenannten [[Levitenamt|levitierten Hochämtern]] und [[Pontifikalamt|Pontifikalämtern]] in Erscheinung. Seine Hauptaufgabe waren dabei der Dienst am [[Altar]] und der Vortrag der [[Epistel]]. Er wurde daher auch &amp;#039;&amp;#039;Epistolar&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Subdiakon trug bei der Feier der [[Heilige Messe|Heiligen Messe]] über der [[Albe]] die [[Tunicella]], die sich spätestens in der [[Barock]]zeit vollständig an die [[Dalmatik]] des [[Diakon]]s angeglichen hatte, als Obergewand und den [[Manipel (Liturgische Kleidung)|Manipel]] als Zeichen seines Amtes, aber im Unterschied zum Diakon niemals eine [[Stola (liturgische Kleidung)|Stola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die meisten Subdiakone diese Weihestufe nur kurzzeitig innehatten, wurde (und wird in der außerordentlichen Form des römischen Ritus) die Rolle des Subdiakons gewöhnlich von einem Priester, manchmal auch von einem Diakon ausgeführt; zudem besteht nach dem kanonischen Recht die Möglichkeit, die Funktion männlichen [[Laie (Religion)|Laien]] zu übertragen. Sie wurde jedoch meist nur in Bezug auf die früher zum Klerus gerechneten „niederen Kleriker“ genutzt, also Anwärter, die mindestens die [[Tonsur]] empfangen haben. In der ordentlichen Form des römischen Ritus haben die [[Konzelebration]] und die [[Messe mit Diakon]] das Levitenamt abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ostkirche ==&lt;br /&gt;
In den [[Ostkirche]]n vor allem des [[Byzantinischer Ritus|byzantinischen Ritus]] gibt es das Amt des Hypodiakons ({{grcS|ὑπό|hypó}} ‚unterhalb‘ und {{lang|grc|διάκονος|diákonos}} ‚Diener, Helfer‘), dessen Weihe zu den [[Niedere Weihen|niederen]] zählt. Der Hypodiakon ist, wie auch Priester und Diakone, nicht zum [[Zölibat]] verpflichtet. Er kann aber nach der Weihe nicht mehr heiraten bzw. vor der Weihe höchstens einmal verheiratet gewesen sein (Quinisextum/Trullanum can. 3, 4, 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protestantismus ==&lt;br /&gt;
In der [[evangelisch-lutherische Kirche|evangelisch-lutherischen Kirche]] wurde &amp;#039;&amp;#039;Subdiakon&amp;#039;&amp;#039; als Titel des im Rang auf den Diakon folgenden Geistlichen verwendet. In der [[Herrnhuter Brüdergemeine]] hat sich der Titel erhalten, „während Diakonus und ähnliches als lutherische Amtsbezeichnungen mit der Gleichstellung der Geistlichen einer Gemeinde verschwanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakon (Diakonus, Diakonisse)&amp;#039;&amp;#039;, S. 4. Digitale Bibliothek Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Religion in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; S. 6955 (vgl. RGG Bd. 2, S. 161)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LThK|Hans-Jürgen Feulner|Subdiakon|3|9|1068}}&lt;br /&gt;
* „Religion in Geschichte und Gegenwart“ (Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft), J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 3. Auflage, Art. „Diakon“&lt;br /&gt;
* Heinrich Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Das Subdiakonat, dessen historische Entwicklung und liturgisch-kanonistische Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|26998|Klerus|Autor=[[Carl Pfaff]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchliches Amt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienst (römischer Ritus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-34876-56</name></author>
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