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	<title>Subartu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:41:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Subartu&amp;diff=676579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-07-31T05:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Near East topographic map with toponyms 3000bc-en.svg|mini|Der Nahe Osten im 3. Jahrtausend v. Chr. mit Subartu nördlich von Akkad.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subartu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sumerische Sprache|sumerisch]] KUR SU.BIR&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;KI&amp;lt;/sup&amp;gt;; [[Akkadische Sprache|akkadisch]] Šubartum/Subartum; [[Assyrische Sprache|assyrisch]] &amp;lt;sup&amp;gt;mât&amp;lt;/sup&amp;gt;Šubarri) lag nördlich von Babylonien am [[Tigris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Šubartu findet sich auch in den [[Amarna-Briefe]]n und als Šbr in [[Ugarit]]. Nur einmal (BM 121057, 123532A) findet sich in assyrischen Inschriften die Schreibung  &amp;lt;sup&amp;gt;mât&amp;lt;/sup&amp;gt;su-bar-te.&amp;lt;ref&amp;gt;A. R. Millard, &amp;#039;&amp;#039;Fragments of Historical Texts from Nineveh: Middle Assyrian and Later Kings&amp;#039;&amp;#039;, Iraq 32/2, 1970, 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Millard wertet dies als Beleg für babylonischen Einfluss und will die Tafel in die Regierungszeit von [[Tukulti-Ninurta I.]] oder [[Tiglat-pileser I.]] setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache von Subartu wird auf akkadisch als &amp;#039;&amp;#039;Su&amp;lt;sup&amp;gt;KI&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;SU.BIR&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;AKI&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; (aus Šubartu) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende der neuassyrischen Zeit und besonders in [[Neubabylonisches Reich|neubabylonischer Zeit]] wird Šubartu auch als Bezeichnung für [[Assyrien]] verwendet (Inschriften von [[Nabupolassar]], [[Nebukadnezar II.]] und [[Nabonid]]). Noch in der Regierungszeit von [[Kambyses II.]] werden šubaräische und [[Kimmerer|kimmerische]] Gefangene erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits [[Sargon von Akkad]] soll gegen Šubir zu Felde gezogen sein, was, da auch Kampagnen gegen [[Simurru]] am [[Kleiner Zab|Kleinen Zab]] belegt sind, nicht völlig auszuschließen ist. [[Naram-Sin (Akkad)|Naram-Sin]] behauptet gar, seine Herrschaft bis Šubartu und den Zedernwald ([[Amanos Dağları|Amanusgebirge]]) ausgedehnt zu haben. [[Išbi-Īrra]], König von [[Isin]] rühmt sich seiner Siege gegen Šubartu und [[Elam (Altertum)|Elam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Šubaräische Namen sind in Babylon seit der [[Ur-III-Zeit]] ([[Šu-Sîn]]) belegt, was [[Gernot Wilhelm]] auf Sklavenhandel zurückführt. Unter [[Ammidatana]] und [[Ammi-saduqa|Ammiṣaduqua]] werden eine Reihe subaräischer Sklaven erwähnt, frühere Belege sind spärlich (einer aus der Regierungszeit von [[Rim-Sin]], zwei aus der von [[Šamšu-iluna]]).&amp;lt;ref&amp;gt;I. J. Gelb, &amp;#039;&amp;#039;Hurrians and Subarians&amp;#039;&amp;#039;, Chicago 1944, 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hammurapi I. (Babylon)|Hammurabi]] von Babylon meldet in seinem 30. Regierungsjahr einen Sieg über Šubartum und seine Könige. Aus seiner Zeit werden auch šubaräische Sklaven erwähnt. In [[Kassiten|kassitischer]] Zeit führte [[Kurigalzu II.]] Krieg gegen Šubartum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster assyrischer König soll [[Assur-uballit I.|Aššur-uballit]] (nach Inschriften von [[Adad-nirari I.|Adad-nîrāri I.]]) Siege gegen die Šubaräer gewonnen haben. Tukulti-Ninurta I. nennt sich dann Eroberer des ausgedehnten Šubaru und der [[Gutäer|Guti]]-Länder, [[Assurhaddon]] König der Länder von Šubartu, Guti und [[Hatti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Subartu wurde zuerst 1891 durch P. Jensen verwendet. [[Arthur Ungnad]] interpretierte ihn als erster als Völker- bzw. Landesname und nahm an, dass die [[Mitanni]] aus Subartu stammten und frühe [[Hethiter]] waren. Seit 1900 entwickelte er seine Pan-Subaräische Theorie, nach der Subaräer nicht nur die Gründer des [[assyrisches Reich|assyrischen Reiches]] waren, sondern im gesamten Gebiet zwischen Anatolien und Ägypten gelebt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Buch von 1936 legte er die These vor, dass die Subaräer die Urbevölkerung des Gebietes zwischen dem Mittelmeer und Persien, [[Armenien]] und Mesopotamien waren. Sie seien, wie er den Reliefs von [[Tell Halaf]] entnahm [[Brachycephalie#Verwendung in der Archäologie und Humanmedizin|brachycephal]] und in ihrer Frühzeit die Schöpfer der bemalten [[Halaf-Kultur|Halaf-Keramik]] ([[Buntkeramik]]), später der [[Luwische Sprache|hethitischen Hieroglypheninschriften]] gewesen. Ihr Zentrum nahm Ungnad am oberen [[Chabur]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ephraim Avigdor Speiser]], [[Benno Landsberger]] und [[Cyril John Gadd]] wollten Subartu und Hurri ([[Hurriter]]) gleichsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte in Šubaru ==&lt;br /&gt;
* Arinu&lt;br /&gt;
* Šasili&lt;br /&gt;
* Turḫu&lt;br /&gt;
* Ubumme&lt;br /&gt;
* Zaduri&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Als Götter von Subartu werden genannt:&lt;br /&gt;
* [[Teššub]]&lt;br /&gt;
* [[Šauška]]&lt;br /&gt;
* Zizānu&lt;br /&gt;
* Parsi&lt;br /&gt;
* Nawarsi&lt;br /&gt;
* [[Lahuratil]], der auch aus Elam bekannt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ignace Gelb]], &amp;#039;&amp;#039;Hurrians and Subarians&amp;#039;&amp;#039;,  Chicago: University of Chicago Press 1944.&lt;br /&gt;
* [[Ephraim Avigdor Speiser]], &amp;#039;&amp;#039;Mesopotamian Origins: the Basic Population of the Near East&amp;#039;&amp;#039;, Philadelphia: University of Pennsylvania press/London: H. Milford, Oxford university press 1930.&lt;br /&gt;
* [[Arthur Ungnad]], &amp;#039;&amp;#039;Die ältesten Völkerwanderungen Vorderasiens. Ein Beitrag zur Geschichte und Kultur der Semiten, Arier, Hethiter und Subaräer&amp;#039;&amp;#039;, Kulturfragen 1, Breslau 1923, 4–8.&lt;br /&gt;
* Arthur Ungnad, &amp;#039;&amp;#039;Subartu. Beiträge zur Kulturgeschichte und Völkerkunde Vorderasiens&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Leipzig 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4581560-4|VIAF=244287425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Geographie (Alter Orient)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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