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	<title>Subalternoffizier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:59:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mr.Lovecraft: /* Deutschland */</title>
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		<updated>2026-03-31T13:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subalternoffizier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich, d.&amp;amp;nbsp;h. während des 17. Jahrhunderts, ein aus dem Französischen abgeleitetes Wort, das einen nachgeordneten [[Offizier]], meist unterhalb der Ebene des Kompaniechefs ohne eigene Befehls- und Strafgewalt bezeichnete (abgeleitet vom Lateinischen „sub alter“, unter einem anderen)&amp;lt;ref&amp;gt;in Frankreich in diesem Sinne schon gebraucht seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts, vgl. Sicard: &amp;#039;&amp;#039;Histoire des institutions militaires françaises.&amp;#039;&amp;#039; 1831, T. I, 325&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Wort, das nach dem Dreißigjährigen Krieg allmählich in die deutsche militärische Sprache übernommen wurde, bezeichnete keinen offiziellen Rang oder Titel, sondern wies nur auf den Unterschied zu den Stabsoffizieren (französisch auch „officiers supérieurs“), der [[Generalität]] oder den Verwaltungsoffizieren hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Militärverlag der DDR (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur Deutschen Militärgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1985, s.&amp;amp;nbsp;v. Subalternoffizier; Rüstow: &amp;#039;&amp;#039;Militärisches Hand-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1858, s.&amp;amp;nbsp;v. Offizier&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort galt zunächst nur für den „[[Leutnant]]“, den Stellvertreter des [[Kompaniechef]]s sowie den [[Fähnrich]], den Träger der Kompaniefahne (so bei der Infanterie, bei der Kavallerie hieß der entsprechende Rang [[Kornett (Offizier)|„Cornet“ oder „Kornett“]]), die Mitte des 17. Jahrhunderts außer dem Kompanieführer die einzigen Offiziere in einer [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Meynert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kriegswesens und der Heerverfassungen in Europa.&amp;#039;&amp;#039; 1869, Bd. 3, 39&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der allmählichen Abschaffung der Kompaniefahne verlor der Fähnrich immer mehr seine ursprüngliche Bedeutung und damit auch seinen Rang als Offizier (in Preußen endgültig 1807).&amp;lt;ref&amp;gt;Rüstow: &amp;#039;&amp;#039;Militärisches Hand-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1858, s.&amp;amp;nbsp;v. Offizier&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1800 behielt der Fähnrich zunächst nur noch im [[Geschichte der British Army|britischen]] und [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Heer]] seinen Offiziersrang, in den meisten anderen Armeen ist er seitdem ein [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] im Unteroffiziersrang. Die Anzahl der Offiziere in einer Kompanie erhöhte sich bei den meisten Armeen erst im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts allmählich.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüstow: &amp;#039;&amp;#039;Militärisches Hand-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1858, s.&amp;amp;nbsp;v. Offizier&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zahlreichen Armeen nahm der (offizielle) Kompaniechef eine Zwischenstellung zwischen den höherrangigen [[Stabsoffizier]]en und den nachgeordneten Subalternoffizieren ein. In Armeen, die eine [[Kompaniewirtschaft]] besaßen, wurde häufig auch der „[[Stabskapitän]]“ oder „Stabshauptmann“, der die Kompanie an Stelle eines hochrangigen – oft nur nominellen – Kompaniechefs tatsächlich leitete, zu den Subalternoffizieren gerechnet. Der Rang „Stabshauptmann“ entsprach also einem „Stabskapitän“, sie waren beide die faktischen Chefs einer Kompanie, die zusätzlich noch einen (nominellen) Kompaniechef besaß. Die unterschiedliche Bezeichnung erklärt sich aus den abweichenden Namenskonventionen unterschiedlicher Armeen. Die Beförderung vom Stabshauptmann zum Hauptmann konnte erst dann erfolgen, wenn der Offizier (tatsächlicher) Kompaniechef wurde. Der Rang kann daher nicht mit dem heutigen Rang „[[Stabshauptmann]]“ bei der Bundeswehr gleichgesetzt werden. Allerdings wurde dies nicht in allen Heeren und auch nicht zu allen Zeiten einheitlich gehandhabt. Seit der Abschaffung der Kompaniewirtschaft (um 1800) wurden in den meisten deutschsprachigen Heeren auch die Hauptleute zu den Subalternoffizieren gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüstow: &amp;#039;&amp;#039;Militärisches Hand-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1858, s.&amp;amp;nbsp;v. Kompaniewirtschaft und s.&amp;amp;nbsp;v. Offizier&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung des Begriffs in der Neuzeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In älteren deutschen Heeren wurden zu den &amp;#039;&amp;#039;Subalternoffizieren&amp;#039;&amp;#039; gezählt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterleutnant, Secondelieutenant, Leutnant&lt;br /&gt;
* [[Oberleutnant]], Premierlieutenant&lt;br /&gt;
* Stabskapitän (Stabshauptmann), [[Kapitänleutnant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber auch&lt;br /&gt;
* [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]], [[Rittmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heer]] des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreiches]] wurden die [[Dienstgradgruppe]] &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)#Dienstgradgruppen|Subalternoffiziere]]&amp;#039;&amp;#039; zwischen der Dienstgradgruppe der [[Unteroffizier]]e und der Dienstgradgruppe der [[Stabsoffizier|Stabsoffiziere]] mit den Dienstgraden [[Feldwebelleutnant]], Leutnant und Oberleutnant als Subalternoffiziere bezeichnet. Das galt analog auch für die [[Kaiserliche Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bundeswehr]] wird der Begriff offiziell nicht verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Subalternoffizier&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in der [[Schweizer Armee]] [[Offizier]]e der [[Dienstgrade der Schweizer Armee|Dienstgrade]] [[Leutnant]] und [[Oberleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subalternoffiziere werden meist als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] oder Spezialisten eingesetzt. Als Spezialistenfunktionen seien insbesondere [[Artillerie]]-Schießkommandanten oder Detachementsführer der [[Fallschirmaufklärer Kompanie 17|Fallschirmaufklärer]] genannt. In beiden Spezialistenfunktionen führen diese Offiziere nur kleine Einheiten von ca. 3–5 Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hein: &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Buch vom Deutschen Heere.&amp;#039;&amp;#039; Reprint der Ausgabe von 1901, Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0271-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Leutnant]] und [[Oberleutnant]] als vergleichbare Dienstgradgruppe bei der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Dienstgrade der Schweizer Armee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Subalternoffiziere Subalternoffizier in Meyers Konversationslexikon von 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.admin.ch/ch/d/sr/510_107_0/a30.html Subalternoffizier im Dienstreglement der Schweizerischen Armee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstgrad (Schweizer Armee)|!Subalternoffizier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mr.Lovecraft</name></author>
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