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	<title>Subalpine Molasse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T04:20:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-27T02:41:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subalpine Molasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Geologie ein schmaler Bereich von aufgeschobenen, steilgestellten [[Molasse]]sedimenten am Alpennordrand bezeichnet. Andere Bezeichnungen der Subalpinen Molasse sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molassezone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faltenmolasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Subalpinen Molasse befinden sich die Gesteine der [[Vorlandmolasse]] in überwiegend ungestörter Lagerung. Beide Einheiten gehören zum [[Molassebecken]] (s. dort zu Einzelheiten der Ausformung der heutigen Oberfläche, [[Stratigraphie (Geologie)|Schichtenfolge]] und [[Tektonik]]). &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Süden wird die subalpine Molasse von den Ketten des [[Helvetikum]]s, der [[Flyschzone]] und teilweise den Nördlichen Kalkalpen begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Subalpine Molasse.jpg|thumb|250px|Blick vom [[Hohgant]] nach Nordosten: Die Hügelkette, die sich von links in die Bildmitte zieht ([[Marbachegg]] und Beichlen), besteht aus subalpiner Molasse, während am rechten Bildrand die Helvetische Randkette ([[Schrattenfluh]]) zu sehen ist]]&lt;br /&gt;
Die Zone der subalpinen Molasse erstreckt sich in einem schmalen, meist etwa 10 km breiten Streifen entlang dem gesamten Alpennordrand von der Region [[Genf]] ([[Arve (Fluss)|Arvetal]]) bis etwa zum Austritt des [[Inn|Inntals]] aus den Alpen. Vereinzelt tritt subalpine Molasse auch weiter östlich bis in die Region des [[Wienerwald]]es zutage. Jenseits des [[Wiener Becken]]s zieht sich eine Zone von gefalteten und überschobenen Molassegesteinen vor den Karpaten entlang (Subkarpatische Molasse). Charakteristisch sind relativ langgestreckte Höhenzüge mit schiefen [[Nagelfluh]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;rippen; sie weisen im Gegensatz zu den Bergen der (Helvetischen) Randkette und den [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] keine schroffen Felswände aus Kalkstein auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Berge der subalpinen Molasse sind in der Schweiz [[Mont Pèlerin]] (1080 m ü. M.), [[Honegg]] (1546 m ü. M.), [[Beichlen]] (1770 m ü. M.), [[Rigi]]-Kulm (1797 m ü. M.) und Rigi-Scheidegg (nicht aber Rigi-Hochfluh), [[Rossberg (Zentralschweizer Voralpen)|Rossberg]] (1580 m ü. M.), [[Speer (Berg)|Speer]] (mit 1950 m ü. M. der höchste Punkt der subalpinen Molasse) und [[Kronberg (Berg)|Kronberg]] (1663 m ü. M.). Östlich des Rheintals setzt sich das Gebiet im [[Bregenzer Wald]] und in der [[Hochgratkette]] (im [[Hochgrat]] 1832 m ü. M.) fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter östlich ist die Subalpine Molasse in Bayern etwa ab der Linie [[Kempten (Allgäu)]] – [[Sonthofen]] an der Oberfläche nicht mehr durchgängig aufgeschlossen, sondern von den [[Moräne]]nbildungen der [[Würmeiszeit]] weitflächig überdeckt; zugleich wird die Zone nach Osten schmaler, bis sie ungefähr am Inntal verschwindet. Bekannte Höhenzüge sind der [[Hoher Peißenberg|Hohe Peißenberg]] nördlich des [[Staffelsee]]s, der [[Tischberg (Oberbayern)|Tischberg]] zwischen [[Starnberger See]] und [[Isar]]tal, der aus der [[Münchner Schotterebene]] herausragende [[Taubenberg]] sowie der [[Irschenberg (Naturraum)|Irschenberg]] am Rand des [[Rosenheimer Becken]]s. Knapp vor [[Wien]] tritt die Subalpine Molasse im Bereich [[Neulengbach]] (Schlossberg, [[Buchberg (Wienerwald)|Buchberg]]) – [[Sieghartskirchen]] nochmals kleinräumig zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich an das Gebiet der subalpinen Molasse schließt ein Abschnitt gestauchter und deshalb leicht gefalteter Molasse an. Im Süden wird die subalpine Molasse je nach Region von den Ketten des Helvetikums, von der [[Flyschzone]] des [[Penninikum]]s oder den Nördlichen Kalkalpen begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Entstehungsgeschichte werden die Berge der subalpinen Molasse geologisch meist zum [[Schweizer Mittelland]] respektive zum [[Alpenvorland]] gezählt. Geographisch gehören Berge wie Rigi, Speer und andere in Anbetracht ihrer Höhe jedoch bereits zu den [[Voralpen]]. Die Grenzziehung zwischen Mittelland und Alpen ist hier also unscharf und hängt vom jeweiligen Standpunkt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Toni Labhart|Toni P. Labhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Ott Verlag, Thun 2001, S. 16–17, 22–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Oberflächenformen ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehungsgeschichte==&lt;br /&gt;
[[Bild:Nagelfluh.jpg|thumb|right|150px|Tertiäre Nagelfluh vom [[Speer (Berg)|Speer]], einem Berg in den Schweizer Voralpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die subalpine Molasse zeigt zunächst die gleiche Entstehungsgeschichte wie die Molassesedimente im [[Mittelland (Schweiz)|Schweizer Mittelland]] und im bayerischen [[Alpenvorland]]. In der zweiten Hälfte der Alpenfaltung, das heißt in einer Periode die etwa vor 20 Millionen Jahren begann und rund 15 Millionen Jahre dauerte, wurden dann die [[Helvetisches System|helvetischen Decken]] über die alpenrandnahe Molasse geschoben. Das Ausmaß der Überschiebung beträgt im Mittel in der Schweiz etwa 15 bis 25 km, kann aber regional auch wesentlich größer sein. Direkt am Rand der [[Tektonische Decke|Überschiebungsdecken]] wurde ein Teil der Molasse emporgedrückt, schräg gestellt und in einzelne Schuppen zerlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zone mit schräg gestellten, gegen die Alpen einfallenden Schichten wird heute als subalpine Molasse benannt. Sie ist [[Allochthon (Geologie)|allochthon]], das heißt, sie wurde im Zuge der Gebirgsbildung an ihre heutige Position gebracht. Die subalpine Molasse besteht zur Hauptsache aus [[Nagelfluh]], einem Konglomerat aus gerundeten Gesteinsblöcken unterschiedlicher Größe, die mit einem Bindemittel (Kalk, Sand und Ton) zu einem zusammenhängenden Gestein verfestigt sind. Zwischen den Nagelfluhschichten sind auch feinkörnige [[Sandstein]]- und [[Mergel]]schichten eingelagert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Kartenmaterial ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Schweiz 1:500 000&amp;#039;&amp;#039; Schweizerische Geologische Kommission, 1980&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologischer Wanderführer Schweiz. Teil 1: Die geologischen Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;. Hans Heierli, Ott Verlag, 173 S., 2. Auflage, Thun 1983. ISBN 3-7225-6282-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Bayern 1:500000 mit Erläuterungen&amp;#039;&amp;#039;. Bayrisches Geologisches Landesamt, München, 4. Auflage 1996.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Übersichtskarte der Republik Österreich mit tektonischer Gliederung 1:1.000.000&amp;#039;&amp;#039; Geologische Bundesanstalt Wien, revidierter Nachdruck, Verlag Frytag, Berndt und Artaria, Wien 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.geologie.ac.at/RockyAustria/molasse.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Molassezone &amp;amp; Neogenbecken: Zermahlene Alpen&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20130130100809}} Webseite der Geologischen Bundesanstalt Wien.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.molasse.net/ |text=Website der wissenschaftlichen Vereinigung zur Erforschung des Molassebeckens |wayback=20170902231058}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
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