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	<title>Subakute Thyreoiditis de Quervain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-14T12:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = E06.1&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Subakute Thyreoiditis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 5A03.1&lt;br /&gt;
| Data-01 = Subakute Thyreoiditis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;subakute Thyreoiditis de Quervain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nach dem Erstbeschreiber [[Fritz de Quervain]] benannte Erkrankung der [[Schilddrüse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache der subakuten Thyreoiditis de Quervain ist noch weitgehend ungeklärt. Die Erkrankung beginnt meist [[subakut]], das heißt innerhalb weniger Tage. Es kommt zu einer Entzündung der Schilddrüse, einer [[Thyreoiditis]], die [[Histologie|histologisch]] durch typische &amp;#039;&amp;#039;[[Riesenzelle]]n&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet ist. Sie geht mit einer meist leicht [[Struma|vergrößerten Schilddrüse]] &amp;#039;&amp;#039;(Struma)&amp;#039;&amp;#039;, ausgeprägten lokalen Symptomen wie starken Schmerzen in Hals-, Ohr- und Kieferregion und [[Dysphagie|Schluckbeschwerden]] sowie Allgemeinbeschwerden wie allgemeinem Krankheitsgefühl und Gliederschmerzen einher. Die über mehrere Monate andauernde Entzündung der Schilddrüse läuft typischerweise in mehreren Phasen ab. Zunächst kommt es zu einer [[Hyperthyreose|Schilddrüsenüberfunktion]] &amp;#039;&amp;#039;(Hyperthyreose)&amp;#039;&amp;#039;, gefolgt von einer kurz andauernden normalen Schilddrüsenfunktion ([[Euthyreose]]). Diese geht in eine Phase der [[Hypothyreose|Schilddrüsenunterfunktion]] &amp;#039;&amp;#039;(Hypothyreose)&amp;#039;&amp;#039; über. Während einer Erholungsphase normalisiert sich schließlich die Schilddrüsenfunktion wieder und es kommt in der Regel zu einer vollständigen Ausheilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diagnose wird klinisch im Rahmen der [[Anamnese]], bei klinischen Untersuchungen und mit Hilfe von Laborparametern gestellt. Im Zweifel kann mit Hilfe einer Gewebeentnahme ([[Biopsie]]) die Diagnose gesichert werden. Die subakute Thyreoiditis de Quervain ist normalerweise eine selbstlimitierende Erkrankung, das heißt, sie heilt ohne Behandlung innerhalb eines Jahres aus. Durch eine Therapie mit schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten können der Krankheitsverlauf und die Symptome gemildert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ebenfalls nach Fritz de Quervain benannte Erkrankung, die gelegentlich auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Quervain-Krankheit]]&amp;#039;&amp;#039; oder häufiger als &amp;#039;&amp;#039;Tendovaginitis stenosans de Quervain&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird, hat nichts mit der subakuten Thyreoiditis gemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Die Erkrankung wird auch kurz als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thyreoiditis de Quervain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quervain-Thyreoiditis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Darüber hinaus gibt es weitere [[Synonym]]e für die Erkrankung. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subakute nicht-eitrige Thyreoiditis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dient der Unterscheidung von der eitrigen oder [[Akute Thyreoiditis|akuten Thyreoiditis]]. Aufgrund typischer [[Histologie|histologischer]] Veränderungen sind die Synonyme &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riesenzell-Thyreoiditis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Vorkommen von Riesenzellen) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;subakute granulomatöse Thyreoiditis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Vorkommen von [[Granulom]]en) anzutreffen. Da als Ursache eine Infektion mit Viren diskutiert wird, bezeichnen einige Mediziner die Erkrankung als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;virale Thyreoiditis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr häufig ist der alternative Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;subakute Thyreoiditis (SAT)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu finden. Da ein subakuter Verlauf allerdings auch bei anderen Schilddrüsenentzündungen vorkommt, insbesondere bei den &amp;#039;&amp;#039;subakuten lymphozytären Thyreoiditiden&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Stumme Thyreoiditis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Postpartum-Thyreoiditis]]&amp;#039;&amp;#039;), kann es zu Verwechslungen kommen. Zudem kann die Erkrankung auch akut verlaufen, so dass vorgeschlagen wurde, den Begriff „subakut“ zu vermeiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schatz&amp;quot;&amp;gt;H. Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Thyreoiditis de Quervain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 100, 1975, S.&amp;amp;nbsp;2377–2380, [[doi:10.1055/s-0028-1106551]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die subakute Thyreoiditis de Quervain ist die häufigste mit Schmerzen einhergehende Schilddrüsenerkrankung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mönig301&amp;quot;&amp;gt;H. Mönig, B. Harbeck: &amp;#039;&amp;#039;Thyreoiditis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 133, 2008, [[doi:10.1055/s-2008-1046710]], S.&amp;amp;nbsp;301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei bis zu 5&amp;amp;nbsp;Prozent aller Schilddrüsenerkrankungen des Erwachsenen handelt es sich um eine Quervain-Thyreoiditis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engkakul428&amp;quot;&amp;gt;P. Engkakul, P. Mahachoklertwattana, P. Poomthavorn: &amp;#039;&amp;#039;Eponym : de Quervain thyroiditis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Pediatrics.&amp;#039;&amp;#039; Band 170, Nummer 4, April 2011, {{ISSN|1432-1076}}, [[doi:10.1007/s00431-010-1306-4]], PMID 20886353, S.&amp;amp;nbsp;428.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frauen sind 4- bis 7-mal häufiger betroffen als Männer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engkakul428&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umfangreiche Untersuchungen zur [[Epidemiologie]], insbesondere zur Häufigkeit der Erkrankung, gibt es nur wenige. Nach einer der größten [[Kohortenstudie]]n betrug die [[Inzidenz (Medizin)|Inzidenz]] in [[Olmsted County]], [[Minnesota]], in den Jahren 1960 bis 1997 4,9 Fälle pro 100.000 Einwohner und Jahr. Das Alter der Patienten lag zwischen 14 und 87 Jahren, der Häufigkeitsgipfel in der 4. und 5. Lebensdekade.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fatourechi&amp;quot;&amp;gt;V. Fatourechi et al.: &amp;#039;&amp;#039;Clinical features and outcome of subacute thyroiditis in an incidence cohort: Olmsted County, Minnesota, study.&amp;#039;&amp;#039; [[J Clin Endocrinol Metab]]. Mai 2003 ;88(5), PMID 12727961, S.&amp;amp;nbsp;2100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unabhängig von dieser Kohortenstudie gibt es vereinzelte [[Fallbericht (Medizin)|Fallberichte]] über die Quervain-Thyreoiditis bei Kindern, deren Lebensalter in diesen Veröffentlichungen zwischen 1,7 und 10 Jahren lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engkakul428&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde in einigen Studien eine saisonale Häufung im Frühjahr&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gärtner647&amp;quot;&amp;gt;R. Gärtner: &amp;#039;&amp;#039;Entzündliche Schilddrüsenerkrankungen Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie&amp;#039;&amp;#039;. Der Internist, Volume 43, Number 5, [[doi:10.1007/s00108-002-0550-8]], S.&amp;amp;nbsp;647&amp;lt;/ref&amp;gt; oder im Sommer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mönig301&amp;quot; /&amp;gt; beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Die Ursache der subakuten Thyreoiditis de Quervain ist nicht bekannt. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Entzündung die Folge einer [[Virusinfektion]] ist, da sich in zurückliegenden Studien bei den meisten Patienten eine kürzlich vorausgegangene Infektion der [[Atemweg|oberen Atemwege]] eruieren ließ. Ein Zusammenhang mit den klassischen respiratorischen Virusinfektionen, zum Beispiel durch [[Enteroviren]] und [[Coxsackie-Virus|Coxsackie-Viren]], konnte allerdings nicht gezeigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Luotola et al.: &amp;#039;&amp;#039;Evaluation of infectious etiology in subacute thyroiditis--lack of association with coxsackievirus infection&amp;#039;&amp;#039;. APMIS (1998) 106(4): S. 500–504 PMID 9637274&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rachel Desailloud, Didier Hober |url=https://virologyj.biomedcentral.com/articles/10.1186/1743-422X-6-5 |titel=Viruses and thyroiditis: an update. |werk=Virol Journal 6, 5 (2009) |datum=2009-01-12 |sprache=en |abruf=2022-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; SARS-CoV-2 gilt nach aktuellem Kenntnisstand als möglicher Auslöser einer subakuten Thyreoiditis de Quervain.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Berg |url=https://www.pharmazeutische-zeitung.de/immer-auch-an-eine-schilddruesenentzuendung-denken-132326/ |titel=Halsschmerzen nach Covid-19: Immer auch an eine Schilddrüsenentzündung denken |werk=Pharmazeutische Zeitung online - Die Zeitschrift der Deutschen Apotheker |hrsg=ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V., Berlin |datum=2022-04-04 |sprache=de |abruf=2022-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berufsverband-nuklearmedizin.de/presse/pressemitteilungen/meldung/news/fruehlingserkaeltungen-und-covid-19-maerz-2022/ |titel=Frühlingserkältungen und Covid-19 |hrsg=Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2022-03-31 |sprache=de |abruf=2022-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alessandro Brancatella, Debora Ricci, Nicola Viola, Daniele Sgrò, Ferruccio Santini, Francesco Latrofa |url=https://academic.oup.com/jcem/article/105/7/2367/5838793 |titel=Subacute Thyroiditis After Sars-COV-2 Infection |werk=The Journal of Clinical Endocrinology &amp;amp; Metabolism, Volume 105, Issue 7, July 2020, Pages 2367–2370 |datum=2020-05-21 |sprache=en |abruf=2022-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind [[genetische Prädisposition]]en für Träger der [[Human Leukocyte Antigen|humanen Leukozytenantigene]] &amp;#039;&amp;#039;HLA-B35&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;HLA-B67&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Individuen, die einen dieser [[Haplotyp]]en besitzen, haben ein – im Falle von HLA-B35 bis zu 50-fach – erhöhtes Risiko, an einer subakuten Thyreoiditis de Quervain zu erkranken.&amp;lt;ref&amp;gt;N. Ohsako et al.: &amp;#039;&amp;#039;Clinical characteristics of subacute thyroiditis classified according to human leukocyte antigen typing.&amp;#039;&amp;#039; J Clin Endocrinol Metab. 1995 Dec;80(12):3653-6. PMID 8530615&amp;lt;/ref&amp;gt; Der HLA-B35 Haplotyp konnte in mehreren Studien bei weit mehr als der Hälfte der an subakuter Thyreoiditis de Quervain erkrankten Patienten nachgewiesen werden. Eine familiäre Häufung konnte bisher nur in wenigen Fällen nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;E. F. Zein et al.: &amp;#039;&amp;#039;Familial occurrence of painful subacute thyroiditis associated with human leukocyte antigen-B35.&amp;#039;&amp;#039; Presse Med. 2007 May;36(5 Pt 1):808-9. Epub 2007 Mar 23. PMID 17383147&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer häufigen Annahme zufolge spielen bei der Entstehung der Schilddrüsenentzündung sowohl die Virusinfektion als auch eine Autoimmunreaktion eine Rolle, das heißt eine Reaktion des Immunsystems gegen das körpereigene Schilddrüsengewebe. Als zugrunde liegender Mechanismus wird ein [[Molekulare Mimikry|molekulares Mimikry]] vermutet. Der Umstand, dass die subakute Thyreoiditis de Quervain im Gegensatz zu anderen [[Autoimmunerkrankung]]en selbstlimitierend ist, spricht jedoch gegen diese Hypothese.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uptodate&amp;quot;&amp;gt;K. D. Burman: &amp;#039;&amp;#039;Subacute granulomatous thyroiditis&amp;#039;&amp;#039;. UpToDate v15.3, August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome und Krankheitsverlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TSH concentration in subacute thyroiditis (german description).png|mini|Schematische Darstellung des zeitlichen Verlaufs der TSH-Konzentration bei der subakuten Thyreoiditis de Quervain.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkrankung beginnt subakut. Charakteristisch für die Thyreoiditis de Quervain ist ein mehrphasiger Krankheitsverlauf. Dabei kann die Symptomatik stark variieren und nicht jeder Patient zeigt Symptome jeder hier beschriebenen Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch ist ein [[Prodromalstadium]] mit allgemeinem Krankheitsgefühl, [[Dysphagie|Schluckbeschwerden]], [[Rachenentzündung]] (Pharyngitis), [[Myalgie|Muskel-]] und [[Arthralgie|Gelenkschmerzen]] sowie leichtem [[Fieber]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heufelder&amp;quot;&amp;gt;A. E. Heufelder et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Thyreoiditiden: Aktueller Stand der Pathogenese, Diagnostik und Therapie.&amp;#039;&amp;#039; Dtsch Arztebl 1998; 95(9): A-466 / B-394 / C-368. [http://www.aerzteblatt.de/V4/archiv/artikel.asp?id=9655 Online-Version]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bindra1769&amp;quot; /&amp;gt; Infolge einer Entzündungsreaktion der Schilddrüse entstehen im Verlauf in der Regel starke Schmerzen. Diese können unter anderem zum Ohr und in den Unterkiefer ausstrahlen. Bei Druckausübung auf das Schilddrüsenlager können sich die Schmerzen verstärken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heufelder&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem kann der Druckschmerz im Krankheitsverlauf die Lokalisation wechseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bindra1769&amp;quot;&amp;gt;A. Bindra, G. D. Braunstein: &amp;#039;&amp;#039;Thyroiditis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American family physician.&amp;#039;&amp;#039; Band 73, Nummer 10, Mai 2006, {{ISSN|0002-838X}}. PMID 16734054, S.&amp;amp;nbsp;1769.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entzündung führt zu einer Zerstörung der [[Schilddrüse#Histologie|Schilddrüsenfollikel]], die mit einem Abbau des darin gespeicherten [[Thyreoglobulin]]s einhergeht. Die [[Schilddrüsenhormon]]e [[Triiodthyronin]] &amp;#039;&amp;#039;(T&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039; und [[Thyroxin]] &amp;#039;&amp;#039;(T&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039; werden unkontrolliert in das Blut freigesetzt. Durch die erhöhte Blutkonzentration von Schilddrüsenhormonen wird die Bildung von [[Thyreotropin]] &amp;#039;&amp;#039;(TSH)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Hirnanhangdrüse]] (Hypophyse) gehemmt, sodass die Neubildung von Schilddrüsenhormonen vermindert wird. Es kommt zum klinischen Bild einer [[Schilddrüsenüberfunktion]] und bei bis zu 50&amp;amp;nbsp;Prozent der Patienten zum Bild einer [[Thyreotoxikose]] (Vergiftungserscheinung durch den Überschuss an Schilddrüsenhormonen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pearce&amp;quot; /&amp;gt; Typische Symptome einer Hyperthyreose sind [[Hyperhidrose|starke Schweißproduktion]], [[Tachykardie|beschleunigter Herzschlag]], [[Gewichtsverlust]], [[Nervosität]] und [[Tremor|Zittern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Zustand dauert an, bis die Vorräte an Schilddrüsenhormonen erschöpft sind und es letztlich, nach einer kurzen Phase mit normaler Schilddrüsenfunktion, zu einer [[Schilddrüsenunterfunktion]] kommt. Bei bestehender Hypothyreose sind typische Symptome Leistungsminderung, Antriebsschwäche, Gewichtszunahme, [[Bradykardie|langsamer Herzschlag]] und [[Hypotonie|niedriger Blutdruck]]. Je nach Schwere und Phase der Erkrankung kann es zusammengefasst zu Zeichen einer Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion kommen, weshalb die Symptomatik dieser Erkrankung im Verlauf sehr variabel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krankheit dauert mehrere Monate an. In der Regel kommt es innerhalb von zwölf Monaten auch ohne den Einsatz von Medikamenten zu einer vollständigen und spontanen Ausheilung (Selbstlimitierung). Bei 5&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pearce&amp;quot;&amp;gt;E. N. Pearce, A. P. Farwell, L. E. Braverman: &amp;#039;&amp;#039;Thyroiditis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New England Journal of Medicine]].&amp;#039;&amp;#039; Band 348, Nummer 26, Juni 2003, S.&amp;amp;nbsp;2646–2655, {{ISSN|1533-4406}}. [[doi:10.1056/NEJMra021194]]. PMID 12826640. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 15&amp;amp;nbsp;Prozent&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bindra1769&amp;quot; /&amp;gt; der Betroffenen bleibt eine dauerhafte Schilddrüsenunterfunktion bestehen, so dass eine Langzeittherapie mit Schilddrüsenhormonen erfolgen muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bindra1769&amp;quot; /&amp;gt; Nur in 2&amp;amp;nbsp;Prozent der Fälle kommt es zu einem Wiederauftreten ([[Rezidiv]]) der subakuten Thyreoiditis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pearce&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Histologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Multinucleate giant cell in subacute thyroiditis.jpg|mini|Riesenzelle]]&lt;br /&gt;
Das histologische Bild der subakuten Thyreoiditis ist durch eine [[granulom]]atöse Entzündung und das Vorliegen von Riesenzellen geprägt. Die Granulome bestehen neben den Riesenzellen aus abgestorbenen Zellen ([[Nekrose|Zellnekrosen]]) und [[Makrophage]]n. Im Rahmen der Entzündungsreaktion kommt es zu einer Zerstörung der Follikelepithelzellen der Schilddrüse und zum Austritt von [[Kolloid]], das durch die Riesenzellen [[Phagozytose|phagozytiert]] wird. Die Granulome treten im Schilddrüsengewebe nur an einigen Stellen auf. Das restliche Schilddrüsengewebe erscheint unversehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sheu343&amp;quot;&amp;gt;S.-Y. Sheu, K. W. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Entzündliche Schilddrüsenerkrankungen Epidemiologie, Klinik und Morphologie.&amp;#039;&amp;#039; Der Pathologe, Volume 24, Number 5 [[doi:10.1007/s00292-003-0628-7]], S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Bei der klinischen Untersuchung ist eine druckschmerzhafte Schilddrüse typisch, die asymmetrisch vergrößert sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vermutete oder vorhandene Vergrößerung der Schilddrüse kann mit Hilfe einer [[Sonografie|Schilddrüsensonographie]] bestätigt werden. Dabei zeigt sich ein im „gesunden“ Schilddrüsengewebe nicht vorkommendes inhomogenes Muster, bei dem sich echoarme und echoreiche Regionen abwechseln. Bei den echoarmen Regionen handelt es sich um die Entzündungsherde der Erkrankung. Sie stellen sich am Monitor dunkel dar, da sie den Schall schlechter reflektieren als normales Schilddrüsengewebe (siehe [[Untersuchung der Schilddrüse#Sonografie|Untersuchung der Schilddrüse]]). Das Ausmaß der Schilddrüsengefäßversorgung, der Vaskularisation, lässt sich ebenfalls darstellen. Sie ist bei der subakuten Thyreoiditis de Quervain verringert bis normal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pearce&amp;quot; /&amp;gt; Dies unterscheidet die Thyreoiditis de Quervain beispielsweise vom [[Morbus Basedow]], bei dem die Vaskularisation wesentlich ausgeprägter ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pearce&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diagnose kann durch die Bestimmung verschiedener Laborparameter im Blut gestützt werden. Als Zeichen der [[Entzündungsreaktion]] sind die Entzündungsparameter [[C-reaktives Protein]] &amp;#039;&amp;#039;(CRP)&amp;#039;&amp;#039; und die [[Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit]] &amp;#039;&amp;#039;(BSG)&amp;#039;&amp;#039; fast immer deutlich erhöht. Die Zahl der [[Weiße Blutkörperchen|weißen Blutkörperchen]] ist normal oder leicht erhöht ([[Leukozytose]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pearce&amp;quot; /&amp;gt; Letzteres ist ebenfalls ein Zeichen für eine aktive Entzündungsreaktion. In Abhängigkeit von der Krankheitsphase sind die Schilddrüsenfunktionsparameter verändert. In der hyperthyreoten Phase sind TSH erniedrigt und die Schilddrüsenhormone erhöht, in der euthyreoten Phase sind die Parameter im Normbereich und in der hypothyreoten Phase sind TSH erhöht und die Schilddrüsenhormone erniedrigt. Für die Differentialdiagnostik spielt die Bestimmung der [[Untersuchung der Schilddrüse#Autoantikörper|schilddrüsenspezifischen Antikörper]] eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestehen Zweifel an der Diagnose, kommen zur Differentialdiagnostik eine [[Schilddrüsenszintigraphie]] sowie eine Probeentnahme durch [[Feinnadelaspiration]] mit anschließender histologischer Untersuchung infrage. Beide Verfahren gehören bei diesem Krankheitsbild nicht zur Routinediagnostik und sind nur in Einzelfällen, insbesondere bei atypischen Verläufen, erforderlich. Die [[Jod]]aufnahme, die quantitativ mit der Schilddrüsenszintigraphie gemessen werden kann, ist durch die entzündungsbedingte Jod-Transport-Störung und den verminderten TSH-Spiegel meist stark reduziert. Insbesondere in einer thyreotoxischen Phase ist die Jodaufnahme massiv verringert (24-Stunden-[[Uptake|Aufnahme]] von &amp;lt;sup&amp;gt;123&amp;lt;/sup&amp;gt;Jod unter 5&amp;amp;nbsp;Prozent), was bei differentialdiagnostischen Überlegungen hilfreich ist, beispielsweise zur Abgrenzung eines [[Morbus Basedow]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pearce&amp;quot; /&amp;gt; Bei der [[Feinnadelbiopsie]] (Feinnadelaspiration) wird sonographisch gesteuert Schilddrüsengewebe mit einer dünnen Nadel entnommen (Biopsie), das anschließend in der [[Pathologie]] histologisch untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Subakute Thyreoidits Sonogramm.jpg|Subakute Thyreoiditis im Ultraschall: diffuse Echoarmut.&lt;br /&gt;
 SD-Sono002.jpg|Zum Vergleich: normale Echogenität der Schilddrüse&lt;br /&gt;
 Subakute Thyreoiditis vor Therapie.jpg|[[Schilddrüsenszintigrafie]] bei Subakuter Thyreoiditis: verminderter [[Uptake]].&lt;br /&gt;
 Subakute Thyreoiditis nach Therapie.jpg|Normalisierung nach Therapie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differentialdiagnose ==&lt;br /&gt;
Die subakute Thyreoiditis de Quervain ist die häufigste Ursache einer schmerzhaften Schilddrüse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fatourechi&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt jedoch weitere Erkrankungen, die zu Schmerzen in der Schilddrüse führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Differentialdiagnose|Differentialdiagnostisch]] muss vor allem an eine [[akute eitrige Thyreoiditis]] gedacht werden, die meist durch Bakterien verursacht wird. Die Schilddrüse ist wie bei der subakuten Thyreoiditis de Quervain druckschmerzhaft. Die [[Lymphknoten]] im Halsbereich sind vergrößert und ebenfalls schmerzhaft. Die Haut über der Schilddrüse ist oftmals gerötet. Im Labor zeigen sich meist Zeichen einer schweren [[Bakterielle Infektion|bakteriellen Infektion]] oder [[Sepsis]]. In der Schilddrüsensonographie können eventuell [[Abszess]]e nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Symptome wie die subakute Thyreoiditis verursacht eine [[Palpationsthyreoiditis]], die sich durch Abtasten ([[Palpation]]) der Schilddrüse entwickeln kann, beispielsweise vor operativen Eingriffen. Außerdem beobachtet man eine leicht schmerzhafte Schilddrüsenschwellung auch bei der [[Hashimoto-Thyreoiditis]]. Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist bei dieser Erkrankung jedoch nicht erhöht und im Schilddrüsensonogramm zeigt sich in der Regel eine durchgehend echoarme Schilddrüse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gärtner647&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sind andere granulomatöse Erkrankungen als Ursache in Betracht zu ziehen. Dazu gehören unter anderem die [[Tuberkulose]], die [[Sarkoidose]] und Erkrankungen aus dem [[Rheumatischer Formenkreis|rheumatoiden Formenkreis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sheu344&amp;quot;&amp;gt;S.-Y. Sheu, K. W. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Entzündliche Schilddrüsenerkrankungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Pathologe.&amp;#039;&amp;#039; 24, 2003, [[doi:10.1007/s00292-003-0628-7]], S.&amp;amp;nbsp;344.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Therapie erfolgt in der Regel symptomatisch. Verwendet werden vor allem schmerz- und entzündungshemmende Substanzen aus der Gruppe der [[Nichtsteroidales Antirheumatikum|nichtsteroidalen Antirheumatika]] &amp;#039;&amp;#039;(NSAR)&amp;#039;&amp;#039;, beispielsweise [[Acetylsalicylsäure]] &amp;#039;&amp;#039;(ASS)&amp;#039;&amp;#039; und [[Ibuprofen]]. Wenn diese Medikamente für eine symptomatische Behandlung nicht ausreichen, werden [[Glukokortikoid]]e, in erster Linie [[Prednisolon]], zur Entzündungshemmung eingesetzt. Kann weder mit der NSAR- noch mit der Glukokortikoidtherapie eine Schmerzlinderung herbeigeführt werden, muss die Diagnose in Frage gestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uptodate&amp;quot; /&amp;gt; Treten deutliche Krankheitszeichen der Schilddrüsenüberfunktion wie eine [[Tachykardie|Erhöhung der Herzfrequenz]] auf, können diese ebenfalls symptomatisch behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei vielen Schilddrüsenüberfunktionen eingesetzten [[Thyreostatika]] spielen bei der Behandlung der subakuten Thyreoiditis de Quervain keine Rolle, da keine gesteigerte Produktion von Schilddrüsenhormonen, sondern nur eine vermehrte Ausschüttung von bereits gebildeten Hormonen zugrunde liegt. Auch in der meistens milden hypothyreoten Phase ist nur in seltenen Fällen eine spezifische Therapie notwendig. Eine Ausnahme besteht, wenn die hypothyreote Phase deutlich verlängert ist. In diesem Fall ist die Substitution von Schilddrüsenhormonen indiziert. Hierzu werden meist [[Thyroxin|L-Thyroxin]]-Präparate verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizingeschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste ausführliche Publikation über die subakute granulomatöse Thyreoiditis mit insgesamt 18 Fallbeschreibungen stammt von [[Holger Mygind]]. Er bezeichnete die Erkrankung 1895 als „Thyroiditis Acuta Simplex“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engkakul427&amp;quot;&amp;gt;P. Engkakul, P. Mahachoklertwattana, P. Poomthavorn: &amp;#039;&amp;#039;Eponym : de Quervain thyroiditis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Pediatrics.&amp;#039;&amp;#039; Band 170, Nummer 4, April 2011, S.&amp;amp;nbsp;427, {{ISSN|1432-1076}}. [[doi:10.1007/s00431-010-1306-4]]. PMID 20886353. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mygind&amp;quot;&amp;gt;Holger Mygind: &amp;#039;&amp;#039;Thyroiditis Acuta Simplex.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Laryngology, Rhinology, and Otology.&amp;#039;&amp;#039; 9, 1895, S.&amp;amp;nbsp;181–193, [[doi:10.1017/S1755146300152771]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heute übliche Bezeichnung „Subakute Thyreoiditis de Quervain“ geht auf [[Fritz de Quervain]] zurück, der die Erkrankung 1904 histopathologisch charakterisierte und von anderen Schilddrüsenentzündungen differenzierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engkakul427&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;F. de Quervain: &amp;#039;&amp;#039;Die akute nicht eitrige Thyreoiditis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus den Grenzgebieten der Medizin und Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;. 1904 (Suppl. 1), S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage für die Publikation von de Quervain waren sechs eigene Untersuchungspräparate und eine Literaturrecherche mit insgesamt 57 Fallbeispielen, die bis in das Jahr 1814 zurückgehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinberg&amp;quot;&amp;gt;Franz U. Steinberg: &amp;#039;&amp;#039;Subacute Granulomatous Thyroiditis: A Review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of Internal Medicine.&amp;#039;&amp;#039; 52, 1960, S.&amp;amp;nbsp;1014, [[doi:10.7326/0003-4819-52-5-1014]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Warum die Erkrankung nach de Quervain und nicht nach Mygind benannt wurde, ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Höhepunkte der Thyreologie: Eine historische Vignette.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel.&amp;#039;&amp;#039; 2014, 7 (1), S. 24 [http://www.kup.at/kup/pdf/11989.pdf PDF-Version.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alan P. Farwell: &amp;#039;&amp;#039;Subacute Thyroiditis.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|9781451120639}} S. 418–422.&lt;br /&gt;
* P. Engkakul, P. Mahachoklertwattana, P. Poomthavorn: &amp;#039;&amp;#039;Eponym : de Quervain thyroiditis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Pediatrics.&amp;#039;&amp;#039; Band 170, Nummer 4, April 2011, {{ISSN|1432-1076}}, S.&amp;amp;nbsp;427–431, [[doi:10.1007/s00431-010-1306-4]], PMID 20886353 (Review).&lt;br /&gt;
* R. Hörmann: &amp;#039;&amp;#039;Schilddrüsenkrankheiten&amp;#039;&amp;#039;. ABW-Wissenschaftsverlag, 4. Auflage, 2005, ISBN 3-936072-27-2, S. 106 ff.&lt;br /&gt;
* W. Böcker u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Pathologie&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Urban und Fischer Verlag, 2004, ISBN 3-437-42381-9, S. 388 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.med.uni-duesseldorf.de/CytoPathologie/abb52.htm Histologische Abbildung mit Riesenzellen bei subakuter Thyreoiditis de Quervain der Universität Düsseldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Endokrinologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schilddrüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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