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	<title>Sualafeldgau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:37:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sualafeldgau&amp;diff=1064133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32X: Linkfix; Form</title>
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		<updated>2026-01-19T11:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix; Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sualafeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sualafeldgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein nach der [[Franken (Volk)|fränkischen]] Eroberung [[Herzogtum Bayern|Bayerns]] im 8. Jahrhundert eingerichteter [[Gau]] zwischen der oberen [[Altmühl]] bis nördlich der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Sualafeldgau war nach dem Flüsschen [[Schwalb (Wörnitz)|Schwalb]], einem Nebenfluss der [[Wörnitz]], benannt, weshalb das entsprechende [[Donau]]gebiet zunächst „Schwalbfeld“ hieß. Die [[Franken (Volk)|Franken]] sprachen das „Schwalb“ jedoch als „Swala“ aus, weshalb sich der Name „Swalafeld“ einbürgerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen zum östlich davon gelegenen bayerischen [[Nordgau (Bayern)|Nordgau]] verliefen etwa von [[Stepperg]] an der [[Donau]] über [[Wellheim]], [[Dollnstein]], [[Nennslingen]] und [[Roth]] nach [[Schwabach]]. Im Norden bildete der Fluss [[Schwabach (Rednitz)|Schwabach]] die Grenze zum [[Rangau]]. Später jedoch umfasste der Gau nur noch den südlichen Teil mit Gebieten südlich der Donau. Das Zentrum bildete wohl ein fränkischer [[Königspfalz|Königshof]] in [[Gosheim (Huisheim)|Gosheim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wanderung ins Land der Schwalbfelder&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20150524115652 |url=http://www.kulturwanderungen.de/bistum/pdf/91schwal.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Entlang der Schwalb, einem Nebenbach der Wörnitz, am Ostrand des Ries&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 388&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Köbler: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Deutschen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Beck, 2007, ISBN 3406549861, S.&amp;amp;nbsp;66 und 264.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Radenzgau]] stößt im Süden mit der [[Regnitz]], der [[Schwabach (Rednitz)|fränkischen Schwabach]] und der [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]] an den [[Nordgau (Bayern)|Nordgau]]. Die Fränkische Schwabach ist zugleich Grenze zum Sualafeld. Ein [[Altstraße|Altweg]] führt von [[Feuchtwangen]] über den Schleifenberg hinaus und weiter über [[Sankt Ulrich (Feuchtwangen)|St. Ulrich]], [[Metzlesberg]], die [[Oberlottermühle|Obere Lottermühle]], [[Schwaighausen (Dentlein am Forst)|Schwaighausen]], [[Langfurth]] und [[Ammelbruch]] bis hin zum Limestor bei [[Dühren (Wittelshofen)|Dühren]]. Zum Teil fällt dieser Altweg mit der Grenze des ehemaligen Landgerichtes Graisbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{HistLexBay|45953|iquelle|Hans-Georg Hofacker|Kaiserliches Landgericht Graisbach|2014-02-14|2026-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen die [[Grafschaft Öttingen]] zusammen, die nach den Grenzbeschreibungen von 1315, 1419 und 1594 auf den Westgiebel der [[Kloster Unserer Lieben Frau zu Feuchtwangen|Feuchtwanger Stiftskirche]] als Festpunkt hinzieht. Dieser Weg scheidet die fränkischen Gaue Sualafeld und [[Riesgau]], aus denen die [[Grafschaft]]en [[Grafschaft von Lechsgemünd-Graisbach|Graisbach]] und [[Grafschaft Oettingen|Oettingen]] hervorgingen, und muss demnach vorfränkisch sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geschichte-feuchtwangen.de/Funk/Funk041.htm &amp;#039;&amp;#039;Vom Mittelmain zur Donau.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Wilhelm Funk (Heimatforscher)|Wilhelm Funk]]: &amp;#039;&amp;#039;Feuchtwangen – Werden und Wachsen einer fränkischen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Sommer &amp;amp; Söhne, Feuchtwangen 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals schriftlich wurde der vielleicht schon in alamannischer Zeit entstandene Gau in einer Urkunde von 793 erwähnt, in der [[Graf]] [[Helmoin]] ein Gebiet um den Ort [[Gosheim (Huisheim)|Gosheim]] dem [[Bischof von Freising]] schenkt. Möglicherweise gab es noch einen Grafen Ortleip vor dieser Zeit. Als Graf des Gaus nachgewiesen ist erst ein Erlvin für das Jahr 802. Die Grenzen des Sualafeldgaus lassen sich nicht genau bestimmen, wird er doch zwischen den Jahren 751/52 und 1188 insgesamt nur 34 Mal erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dies und das Folgende nach: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 40 (2006), S. 51 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon stammen nur fünf Erwähnungen aus dem 8. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 798, nach der Auflösung des [[Bistum Neuburg|Bistums Neuburg]], gelang es [[Gerhoh (Eichstätt)|Gerhoh von Eichstätt]], den Sualafeldgau (mit [[Heidenheim (Mittelfranken)|Heidenheim]] und [[Solnhofen]]) für das [[Bistum Eichstätt]] zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629144019/http://www.bautz.de/bbkl/g/gerhoh_v_e.shtml |autor=Bruno W. Häuptli|artikel=GERHOH von Eichstätt|band=26|spalten=463-466}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das „Salafeld“ wurde vom [[Bistum Augsburg]] abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Teilung des Reiches im Jahr 839 wurde der Sualafeldgau nicht mehr zu Baiern gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christofer Zwanzig: &amp;#039;&amp;#039;Gründungsmythen fränkischer Klöster im Früh- und Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Steiner, 2010, S. 127, Amm. 586.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 854 wird ein Graf [[Ernst (Nordgau)|Ernst I.]] vom Nordgau erwähnt, vielleicht auch Graf im Sualafeld. Er fiel 908 gegen die [[Ungarn]]. Ihm folgte Ernst II.,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Kraus (Historiker)|Andreas Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Beck, München 1997, S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem wiederum Ernst III., Ernst IV., Ernst V., Hartwig Graf im Sualafeld sowie Guntpold Graf im Sualafeld folgten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. W. Wegener: &amp;#039;&amp;#039;Genealogische Tafeln zur Mitteleuropäischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;; Göttingen 1962; Seite 205&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Urkunde aus dem Jahre 996 wird ein Adelhard als Gaugraf genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinrich von Lang: Regesta sive Rerum Boicarum Autographa ad annum usque MCCC: e Regni Scriniis, Band 1, 1822, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt; Was Ernst II. 1007 in Beziehung zu den späteren [[Hirschberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hirschberg]] setzt, ist neben dem gleichen Namen die Tatsache, dass er im Besitz des Gutes [[Dollnstein]] im Sualafeldgau war, ein Besitz, der sich im 12. Jahrhundert in den Händen der Hirschberger befand.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 28 (1965), S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gau befand sich lange Zeit im Besitz der [[Grafen von Lechsgemünd]]. Unter Kaiser [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] wurde 1035 ein gewisser [[Liutgar von Lechsgemünd]] als [[Gaugraf]] erwähnt: Er gründete das [[Kloster St. Walburg]] in [[Eichstätt]]. 1053 verlieh Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] der bischöflichen Kirche zu Eichstätt den Forst- und Wildbann im Sualafeldgau. Am 17. Mai 1053 übergab er [[Viktor II.|Bischof Gebhard]] von Eichstätt auch einige Orte, die alle im Sualafeldgau des Gaugrafen Chuno lagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht des Historischen Vereins im Rezat-Kreis, Band 6, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1135 stiftete Graf Heinrich II. von Lechsgemünd das [[Kloster Kaisheim]]. Sein Nachfolger Graf Volchrad ist von 1135 bis etwa 1145 überliefert. Sein Sohn Diepold war von 1149 bis 1187 Graf, ihm folgte der noch langlebigere Berchtold I. (1193–1253).&amp;lt;ref&amp;gt;Studien zur Bayerischen Verfassungs- und Sozialgeschichte (1975), S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Grafen von Lechsgemünd fiel der Sualafeldgau 1342 an die [[Wittelsbach]]er.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Thiele (Historiker)|Andreas Thiele]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzählende Genealogische Stammtafeln.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, 1991, ISBN 3894064609, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 694.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?qs=Sualafeld Literatur zu Sualafeld] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.kloster-auhausen.de/k_kloster_gesch_1525.html Fluss Schwalb (Karte)]&lt;br /&gt;
* [https://gemeinde-marxheim.de/leben-wohnen/ortsteile-und-geschichte Informationen zur Geschichte des Gemeindegebietes] auf gemeinde-marxheim.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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