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	<title>Sučany - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Su%C4%8Dany&amp;diff=1192927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aline Ollivier: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-04T20:54:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ort in der Mittelslowakei. Für Informationen zum bis 1948 gleichnamigen Ort in südwestlicher Richtung siehe [[Nitrianske Sučany]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Slowakei&lt;br /&gt;
|NAME = Sučany&lt;br /&gt;
|GEMEINDEART = Gemeinde&lt;br /&gt;
|WAPPEN = Coat of Arms of Sučany.svg&lt;br /&gt;
|KRAJ = Žilinský kraj&lt;br /&gt;
|OKRES = Martin&lt;br /&gt;
|REGION = Turz{{!}}Turiec&lt;br /&gt;
|CODE = 512648&lt;br /&gt;
|PLZ = 038 52&lt;br /&gt;
|VORWAHL = 0 43&lt;br /&gt;
|HÖHE = 393&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 33.264&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 49/6/0/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 18/59/30/E&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = Martin Rybár&lt;br /&gt;
|ADRESSE = Obecný úrad Sučany&amp;lt;br /&amp;gt;Námestie SNP 8&amp;lt;br /&amp;gt;038 52 Sučany&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.sucany.sk&lt;br /&gt;
|STAND_VERWALTUNG = Oktober 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sučany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Szucsány&amp;#039;&amp;#039; – bis 1895 &amp;#039;&amp;#039;Szucsán&amp;#039;&amp;#039;) ist eine große Gemeinde in der [[Slowakei|Mittelslowakei]] mit {{EWZ|SK|512648}} Einwohnern (Stand {{EWD|SK|512648}}), administrativ Teil des [[Okres Martin]] innerhalb des [[Žilinský kraj]]. In der traditionellen Landschaft [[Turz]] (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Turiec&amp;#039;&amp;#039;) ist Sučany nach Einwohnerzahl die größte nichtstädtische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sučany29.JPG|mini|links|Die Waag bei der Straßenbrücke nach Turany]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Talkessel [[Turčianska kotlina]] an beiden Ufern der [[Waag]] sowie an deren Kanal &amp;#039;&amp;#039;Krpeliansky kanál&amp;#039;&amp;#039;. Nördlich der Waag hat die Gemeinde Anteil an der [[Kleine Fatra|Kleinen Fatra]], weiter östlich erhebt sich die [[Große Fatra]]. Höchster Punkt des 33,26 km² großen Gemeindegebietes ist der [[Malý Kriváň (Kleine Fatra)|Malý Kriváň]] in der Kleinen Fatra mit {{Höhe|1671|SK|link=true}} Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von {{Höhe|393|SK}} und ist acht Kilometer von [[Martin (Slowakei)|Martin]], 30 Kilometer von [[Žilina]] sowie 33 Kilometer von [[Ružomberok]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Sučany sind [[Krasňany]] im Norden, [[Turany]] im Osten, [[Turčianska Štiavnička]] im Südosten, [[Sklabinský Podzámok]] im Süden, Martin und [[Turčianske Kľačany]] im Westen sowie [[Lipovec (Martin)|Lipovec]] und [[Nezbudská Lúčka]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sučany13.JPG|mini|links|Blick auf die katholische Kirche und den Ort]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sučany 9820.jpg|mini|links|Wasserkraftwerk an der Waag]]&lt;br /&gt;
Das heutige Gemeindegebiet ist seit der [[Jungbronzezeit]] dauerhaft besiedelt, als hier sich Angehörige der [[Lausitzer Kultur]] niederließen und je eine Burgstätte in den Gemarkungen &amp;#039;&amp;#039;Hradiská&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Skala&amp;#039;&amp;#039; bauten. Weiter fand man hier Spuren der [[Puchauer Kultur]], die Kontakte mit dem [[Römisches Reich|Römischen Reich]] unterhielt. Die [[Slawen]] erreichten das Gebiet im 9. Jahrhundert und bewohnten zur Zeit des [[Mährerreich]]s und frühen ungarischen Staates die alten Burgstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 13. Jahrhundert war das Gebiet königliche Besitzung im sogenannten [[Komitat Sohl|&amp;#039;&amp;#039;Sohler Dominium&amp;#039;&amp;#039;]], erst im 14. Jahrhundert entstand das [[Komitat Turz]]. Der Ort wurde zum ersten Mal 1258 als &amp;#039;&amp;#039;Suchan&amp;#039;&amp;#039; schriftlich erwähnt und war damals Besitz eines gewissen Detrich, Sohn von Mikó, später Besitz der [[Burg Sklabiňa]]. 1350 wurde Sučany zum Marktflecken ([[Oppidum#Mittelalter|Oppidum]]) und erhielt eigene Verwaltung, [[Hochgerichtsbarkeit]], Befreiung von Maut, weiter das Recht, Bier zu brauen und Branntwein zu herstellen. Im 15. Jahrhundert kam noch ein Salzlager, in dem Salz aus Polen gelagert war. Die ursprüngliche Urkunde ging bereits im 15. Jahrhundert verloren, deshalb sind diese Rechte nur aus der späteren Erneuerung bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuzeit war Sučany Sitz eines Herrschaftsgebiets, seit 1541 unter der Kontrolle des Geschlechts &amp;#039;&amp;#039;Nyáry&amp;#039;&amp;#039;, das neben Sučany selbst auch die Orte [[Podhradie (Martin)|Podhradie]], [[Nolčovo]], [[Krpeľany]] und Konské (heute Teil von Podhradie) umfasste. 1557 wohnten 84 Haushalte im Ort, 1715 waren es 83 Haushalte. Im 18. Jahrhundert kamen Juden nach Sučany, wurden bald zur Oberschicht des Städtchens und ließen 1820 eine Synagoge bauen. 1828 zählte man 221 Häuser und 1425 Einwohner, die als Händler, Hutmacher und Landwirte beschäftigt waren. Durch den Bau den [[Kaschau-Oderberger Bahn]] in den frühen 1870er Jahren kam es zum Aufschwung der Industrie: so entstanden in Sučany drei Brennereien, eine Ziegelei (Gründungsjahr 1878) und eine Dampfsäge (Gründungsjahr 1894). Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kamen 50 Einwohner des Ortes ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1918 gehörte der im [[Komitat Turz]] liegende Ort zum [[Königreich Ungarn]] und kam danach zur [[Tschechoslowakei]] beziehungsweise heute Slowakei. In der [[Erste Tschechoslowakische Republik|ersten tschechoslowakischen Republik]] entwickelte sich das Kulturleben, ebenso wie die Industrie. Kurz nach der Gründung des [[Slowakischer Staat|Slowakischen Staates]] kam es am 25. April 1939 zu einer Demonstration gegen die [[Hlinkas Slowakische Volkspartei|Staatspartei]], die durch Armeeeinsatz aufgelöst wurde. 1942 wurde die jüdische Gemeinde durch Vertreibung in deutsche Vernichtungslager nahezu vollständig ausgelöscht. Kurz nach dem Ausbruch des [[Slowakischer Nationalaufstand|Slowakischen Nationalaufstandes]] wurde die Gegend hart umkämpft, wobei 52 Personen fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde fast der gesamte Ortskern verbaut, es entstand ein Wasserkraftwerk an der Waag nördlich von Sučany, die Fabrik &amp;#039;&amp;#039;Prefa&amp;#039;&amp;#039; zur Herstellung von [[Vorfertigung|vorgefertigten Bauteilen]], das Holzwerk &amp;#039;&amp;#039;Drevona&amp;#039;&amp;#039; und eine modernisierte Ziegelei. Somit ist Sučany bis heute eine von Industrie geprägte Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Slovak municipality|pop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sučany 1 0059.jpg|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Sučany 4673 Einwohner, davon 4276 [[Slowaken]], 51 [[Roma in Tschechien und der Slowakei|Roma]], 21 [[Tschechen]], 7 [[Polen (Volk)|Polen]], jeweils 4 [[Magyaren in der Slowakei|Magyaren]] und [[Mährer (Volksgruppe)|Mährer]], 3 [[Karpatendeutsche|Deutsche]], 2 [[Bulgaren]] und 1 [[Russen|Russe]]. 3 Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 301 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2267 Einwohner bekannten sich zur [[Römisch-katholische Kirche in der Slowakei|römisch-katholischen Kirche]], 1102 Einwohner zur [[Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei|Evangelischen Kirche A. B.]], 25 Einwohner zur [[Evangelisch-methodistische Kirche|evangelisch-methodistischen Kirche]], 9 Einwohner zur [[Pfingstbewegung]], 7 Einwohner zu den Siebenten-Tags-Adventisten, 4 Einwohner zur Bahai-Religion, 3 Einwohner zu den Zeugen Jehovas, jeweils 2 Einwohner zur [[Orthodoxe Kirche der Tschechischen Länder und der Slowakei|orthodoxen Kirche]] und zur reformierten Kirche sowie 1 Einwohner zu den Baptisten; 48 Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession. 742 Einwohner waren [[Atheismus|konfessionslos]] und bei 448 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udaje.statistics.sk/tabulky.html Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Denkmäler ==&lt;br /&gt;
* römisch-katholische Kirche Mariä Himmelfahrt (bis 1977 St. Sophia) aus dem 13. Jahrhundert, 1590 erneuert und erweitert, nach 1774 barockisiert. Im Inneren weist die Kirche gotische architektonische Details auf, die Ausstattung stammt größtenteils aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* evangelische Toleranzkirche aus dem Jahr 1783, der Turm wurde erst 1859 gebaut&lt;br /&gt;
* Pranger aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Geburtshaus von Juraj Langsfeld&lt;br /&gt;
* Gemeinsames Grab von 55 Partisanen, die im Slowakischen Nationalaufstand fielen&lt;br /&gt;
{{WeiterePUSR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde betreibt einen Kindergarten mit vier Klassen sowie eine Grundschule mit neun Klassen, die den Namen des Slowakischen Nationalaufstandes trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das 1991 gegründete bilinguale Milan-Hodža-Gymnasium (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Bilingválne gymnázium Milana Hodžu&amp;#039;&amp;#039;), wo Unterricht auf Slowakisch und Englisch stattfindet und die Matura in beiden Sprachen abgelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sučany 9786.jpg|mini|links|Haltestelle Sučany]]&lt;br /&gt;
Durch Sučany verläuft die [[Cesta I. triedy 18|Straße 1. Ordnung 18]] von Martin nach Ružomberok, im Ort zweigen Straßen 3. Ordnung Richtung Podhradie und Turčianska Štiavnička ab. Fernverkehr nutzt seit dem 10. Juli 2015 den fertigen Abschnitt Dubná Skala–Turany der [[Diaľnica D1|Autobahn D1]], die hier in einem Streifen zwischen der Eisenbahn und der Waag verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besitzt eine Haltestelle an der zweigleisigen [[Bahnstrecke Košice–Žilina]], an dem täglich mehrere Nahverkehrszugpaare anhalten. Anbindung an Schnell-, IC- und EC-Züge besteht im siebeneinhalb Kilometer entfernten Bahnhof [[Vrútky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel Sinapius-Horčička]] (1640–1688), slowakischer evangelischer Theologe und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Juraj Langsfeld]] (1825–1849), slowakischer Lehrer und Offizier der slowakischen Freiwilligenarmee in der Revolution 1848/49&lt;br /&gt;
* [[Milan Hodža]] (1878–1944), slowakischer Journalist, Politiker und Ministerpräsident der Tschechoslowakei (1935–1938)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.e-obce.sk/obec/sucany/sucany.html Eintrag auf e-obce.sk] (slowakisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Martin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1224693450|VIAF=1863156565717423500008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sucany}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1258]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aline Ollivier</name></author>
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