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	<title>Stylolith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T05:37:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stylolith&amp;diff=1371211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MArcus Sinus: /* Literatur */ + Link R. Vinx</title>
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		<updated>2025-01-30T15:32:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Link R. Vinx&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stylolite in czarnov limestone2 sk.JPG|miniatur|Stylolithische Struktur in einem polierten Anschnitt des slowakischen „[[Žarnov]]-Marmors“ (von links oben nach rechts unten verlaufend), hebt sich durch den weiß erscheinenden [[Sparit|spätigen Calcit]], der sich an der Drucklösungsfläche gebildet hat, deutlich von der schwärzlichen [[Matrix (Geologie)|Matrix]] des [[Trias (Geologie)|mitteltriassischen]] Kalksteins ab und lässt sich durch die gezackte Form deutlich von den ebenfalls mit spätigem Calzit verfüllten nicht-stylolithischen [[Kluft (Geologie)|Klüften]] im Gestein unterscheiden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stylolithen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Strukturen, die überwiegend in sedimentären [[Karbonatgestein]]en und deren [[Metamorphes Gestein|metamorphen]] Pendants auftreten. Sie gehen auf [[Drucklösung]]svorgänge an [[Trennfläche (Geologie)|Trennflächen]] zurück und zeichnen sich in Anschnitten quer zu diesen Trennflächen als verschiedenfarbige wellig-gezackte Linien ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung für dieses Gesteinsmerkmal leitet sich vom griechischen Wort &amp;#039;&amp;#039;στυ̃λος&amp;#039;&amp;#039; für Pfeiler ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsweise ==&lt;br /&gt;
Stylolithen bilden sich in Sedimentgesteinen, wenn erhöhter Auflastdruck (siehe [[lithostatischer Druck]]) zu partiellen Auflösungserscheinungen von [[Mineral]]en im Gestein führt. Typischerweise verlaufen sie entlang von [[Schichtung|Schichtflächen]]. Durch Auftreten seitlichen Druckes ([[Tektonik|tektonische]] Beanspruchung) können sie auch an [[Trennfläche (Geologie)|Trennflächen]] auftreten, die senkrecht oder schrägwinklig zur Sedimentationsebene orientiert sind. Sie sind dann von feinen Frakturen schwer zu unterschieden, wenn sie wenig zackige Formen ausgebildet haben. Da einfache Brüche und Klüfte aber oft auch auf Dehnungsvorgänge zurückgehen, erweitern sich diese in ihrem Verlauf nicht selten und sind dann mit Sekundärmineralen verfüllt, was bei Stylolithen so nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stylolite siklos limestone h.jpg|miniatur|Stylolithen (rotviolett) im ungarischen „Siklos-Marmor“ (polierter Anschnitt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stylolithen finden sich häufig in chemisch relativ reinen (monomineralischen) und homogenen Gesteinen. Ihr charakteristisches Bild sind sägezahnförmige zackige Adern. Hauptsächlich treten sie in karbonatischen Sedimentgesteinen und Metamorphiten auf. In seltenen Fällen wurden Stylolithen auch in [[Quarzit]]en, [[Sandstein]]en und [[Tonstein]]en (Argillite) beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;А. Н. Криштофовича: Геологический словарь, том II. Москва 1960, S. 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Betrachter fallen besonders jene mit roter, violetter oder schwarzer Farbe auf. Stylolithen in grauen und beigen Tönen sind weniger augenscheinlich. Die Farben stammen meist von Eisen- oder Manganoxidimprägnationen, ähnlich den [[Dendrit (Kristallographie)|Dendriten]] in Sedimentgesteinen. Andere Sedimentgesteine enthalten entlang der stylolithischen Strukturen [[Tonminerale|tonige]] Schichten und [[Malachit]]einlagerungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Raymond Perrier: &amp;#039;&amp;#039;Les roches ornementales&amp;#039;&amp;#039;. Ternay 2004, S. 301&amp;lt;/ref&amp;gt; Die farbigen Einlagerungen sind Rückstände von Mineralen, die bei der Druckbeanspruchung nicht in Lösung gegangen sind. In manchen Fällen begleitet Calcit und Quarz die unregelmäßige Oberfläche stylolithischer Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Korngrenzen von [[Oolith]]en oder [[Knollenkalk|knolligen Gesteinsstrukturen]] können Mikrostylolithen auftreten. Sie werden bei manchen [[Oolith|oolithischen]] Kalksteinen und [[Knollenkalk]]en beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Form stellen bündelartige Erscheinungsformen von Stylolithen im Dezimeterbereich in Sedimentgesteinen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische und optische Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Sie sind in Werksteinen häufig als attraktives Linienbild dann wahrnehmbar, wenn der Rohblock senkrecht zur Sedimentationsebene aufgesägt wurde. Lässt sich das Gestein aus technischen Gründen nur parallel zur Schichtenebene sägen, markieren sich Stylolithen als fleckig-wolkige Feinstrukturen und bewirken einen farbigen Gesamteinfluss in der Fläche oder fleckenartige Ausbildungen, was zu einer deutlichen Farbschwankung in den produzierten Chargen führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* А. Н. Криштофовича: &amp;#039;&amp;#039;Геологический словарь&amp;#039;&amp;#039;, том II. Москва 1960&lt;br /&gt;
* Hans Murawski: &amp;#039;&amp;#039;Beringer Geologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1957 &lt;br /&gt;
* Raymond Perrier: &amp;#039;&amp;#039;Les roches ornementales&amp;#039;&amp;#039;. Ternay 2004, ISBN 2-9508992-6-9&lt;br /&gt;
* Johannes H. Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;Naturwerksteine in Architektur und Baugeschichte von Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2006, ISBN 978-3-928651-12-7&lt;br /&gt;
* [[Roland Vinx]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesteinsbestimmung im Gelände&amp;#039;&amp;#039;. München 2005, ISBN 3-8274-1513-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Petrologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MArcus Sinus</name></author>
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