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	<title>Stuttgarter Talkessel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:38:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-17T14:06:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
{{QS-Geowissenschaften|Knacknüsse=Ja}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart.jpg|mini|Bebauung des Stuttgarter Talkessels. Blick von der Weinsteige zum Kräherwaldrücken, zwischen 1890 und 1900.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heslach und Karlshöhe.jpg|mini|Typisch hügeliges Stadtbild am Stuttgarter Talkessel: Blick auf die [[Karlshöhe (Stuttgart)|Karlshöhe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart Süd und Mitte.JPG|mini|Stuttgart Süd und Mitte von der [[Weinsteige]] gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart vom Fernsehturm 1.jpg|mini|Blick auf den Kessel vom [[Stuttgarter Fernsehturm]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Photo Flug Heslach Hasenberg.JPG|mini|Luftbild der Stadtteile [[Heslach]] und [[Hasenberg (Stuttgart)|Hasenberg]]. Die bei Hanglagen typische, perlenkettenartige Villenbebauung ist erkennbar.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Talkessel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Nesenbachbucht&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein Teil des [[Naturraum]]s [[Stuttgarter Bucht]]. Er umfasst das Einzugsgebiet des [[Nesenbach]]s und seiner Zuflüsse unterhalb seiner Oberlaufschlucht, darunter vor allem des [[Vogelsangbach (Nesenbach)|Vogelsangbachs]]. Diese [[Tal|Hohlform]] im [[Keuperbergland]] des [[Südwestdeutsches Stufenland|Südwestdeutschen Stufenlandes]], eine von Südwest nach Nordost von ihnen ausgeräumte linke Seitenbucht des [[Neckar]]tals, ist zwischen den Hangfüßen ein bis drei Kilometer breit und etwa doppelt so lang, ihre Hänge steigen die [[Keuper]]-Stufe an, auf der Südseite sogar bis zum [[Unterjura]]. Auf ihrem Grund liegt in einer Senke auf Höhen um {{Höhe|240|DE-NN}} die [[Kernstadt|Kern-]] und Innenstadt [[Stuttgart]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physische Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Kessel liegt nördlich vor dem Trauf der [[Filder]], der von der Höhe des [[Bopser]]s ({{Höhe|485.2|DE-NN}}) bis auf den Grund abfällt. Etwa an seinem südlichsten Punkt läuft in [[Heslach]] in nordöstlicher Laufrichtung der auf den Fildern entstehende Nesenbach aus seiner Stufenrand-[[Klinge (Geomorphologie)|Klinge]] zu, von dem bald nichts mehr oberirdisch zu sehen ist. Im Bereich des [[Löschwasserteich]]s nimmt er von links den heute gänzlich in verdecktem Kanal laufenden [[Vogelsangbach (Nesenbach)|Vogelsangbach]] auf, der jenseits des in der [[Karlshöhe (Stuttgart)|Karlshöhe]] ({{Höhe|343|DE-NN}}) auslaufenden [[Hasenberg (Stuttgart)|Hasenbergs]] entsteht und die nordwestlichen Teile des Talkessels ausgeräumt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten wird der Kessel begrenzt von einem sich etwa 5&amp;amp;nbsp;km weit nordöstlich ziehenden, recht schmalen Bergrücken vor dem benachbarten kleineren [[Feuerbach (Neckar)|Feuerbachtal]], welcher nahe dem [[Birkenkopf]] (heute {{Höhe|511|DE-NN}}, um etwa 40&amp;amp;nbsp;m künstlich erhöht) ansetzt, lange Höhen von über {{Höhe|400|DE-NN}} hält und dann vom [[Höhenpark Killesberg|Killesberg]] aus zum [[Pragsattel]] (ca. {{Höhe|300|DE-NN}}) abfällt. Eine niedrigere Fortsetzung läuft danach über den [[Burgholzhof]] ({{Höhe|359|DE-NN}}) weiter bis nach [[Münster (Stuttgart)|Münster]] im Neckartal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Killesberg hat dieser Rücken im Bereich des [[Feuerbacher Heide|Gähkopfes]] ({{Höhe|409|DE-NN}}) einen südöstlichen Vorsprung, unterhalb dessen die Sohle der Nesenbachbucht im Bereich des Hauptbahnhofes mit nur etwa 1&amp;amp;nbsp;km Breite am schmälsten ist. Denn auf ihrer Ostseite zieht sich gegenüber vom [[Frauenkopf (Berg, Stuttgart)|Frauenkopf]] ({{Höhe|462.3|DE-NN}}) her ein kürzerer Hügelzug nach Norden bis zur jenseitigen [[Uhlandshöhe]] ({{Höhe|355|DE-NN}}), jenseits dessen der Stadtteil [[Gaisburg]] im viel kleineren Nebental des Klingenbachs liegt. Nordöstlich dieser Engstelle fallen die Randberge der Bucht deutlich niedriger aus, sie öffnet sich deshalb ab hier zum Neckartal hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Talkessel wird im Süden von den Keuperrandhöhen des [[Schwäbisches Keuper-Lias-Land|Schwäbischen Keuper-Lias-Landes]] begrenzt. [[Zeugenberg]]e wie der Frauenkopf im Stuttgarter Süden weisen [[Schwarzer Jura|Schwarzen Jura]] ([[Lithostratigraphie|lithostratigraphisch]] [[Unterjura]]) auf. Die verebneten Hänge aus [[Löwenstein-Formation|Stubensandstein]] sind regelmäßig bewaldet. Da das [[Substrat (Boden)|Ausgangsmaterial]] für die [[Pedogenese|Bodenbildung]] sich erdzeitlich häufig veränderte, entstanden zahlreiche [[Bodentyp]]en: [[Braunerde]]n, [[Pelosol|Tonböden]] und die weit verbreiteten kalkhaltigen Lockergesteine ([[Parabraunerde]]n).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-03 |url=http://www.stuttgart.de/item/show/19775 |text=Der Stuttgarter Talkessel |fix-attempted=}} auf stuttgart.de, abgerufen am 25. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Stuttgarter Talkessels schließt sich das bisweilen von [[Löss]] überlagerte [[Grabfeld-Formation|Gipskeuperhügelland]] an, auf welchem gehaltvolle Weine angebaut werden. Im weiteren Verlauf geht das Gelände in die [[Muschelkalk]]- und [[Unterer Keuper|Lettenkeuperhochfläche]] der [[Gäu (Baden-Württemberg)|Kulturlandschaft des Gäus]] über, in welches sich hier der Neckar tief eingeschnitten hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bodenexponate.de/htm/landwirtschaft/keuper.htm |wayback=20120414092735 |text=Böden – Die dünne Haut der Erde |archiv-bot=2019-05-16 09:55:59 InternetArchiveBot }} auf bodenexponate.de, abgerufen am 25. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großklimatische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Das Stadtklima ist stark davon geprägt, dass im Stuttgarter Talkessel verhältnismäßig niedrige Windgeschwindigkeiten vorherrschen. Dies liegt nicht allein an der örtlichen Besonderheit der Kessellage, vielmehr prägt die Lage Stuttgarts im landschaftlichen Kontext selbst diesen Umstand der Luftdruckverteilung. Die Höhenzüge [[Schwarzwald]], [[Schwäbische Alb]], [[Schurwald]] sowie der [[Schwäbisch-Fränkischer Wald|Schwäbisch-Fränkische Wald]] schatten die gesamte Region von Winden ab, weshalb neben der Fruchtbarkeit der Böden auch dieser Umstand an den Hängen Stuttgarts [[Weinbau]] ermöglicht. Die Einflüsse der für Süddeutschland typischen vorgeschobenen Ausläufer der [[Azorenhoch]]s bringen übergeordnete Wetterberuhigungen mit sich. Zudem übt das Relief Süddeutschlands auf die Windgeschwindigkeit eine größere Bremswirkung aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klima&amp;quot; /&amp;gt; Die Frischluftzuströme (Belüftungsachsen) verlaufen über bodennahe Kaltluftbahnen, wie das [[Kaltental (Stuttgart)|Kaltental]] und das Nesenbachtal.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geographie.uni-stuttgart.de/seminare/lehrpfad/klima/Uebersicht.html Aspekte des Stadtklimas mit einer Abbildung der „Ströme kalter Frischluft in den Stuttgarter Talkessel“] auf geographie.uni-stuttgart.de, abgerufen am 25. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonnenscheindauer ===&lt;br /&gt;
Zwischen Juli und September werden in Stuttgart die höchsten Sonnenscheinwerte erzielt, wobei die Mittagsstunden dieser Monate häufig Sonnenausfall mit sich bringen. [[Cumulus|Quellwolkenbildungen]] über der Stadt sind dafür ursächlich. In den Wintermonaten herrscht insbesondere in den Morgen- und Abendstunden weniger Sonnenschein über der Stadt, wobei sich nach Erkenntnissen des Stuttgarter Wetteramtes hierin der Einfluss der [[Orografie]] äußert. Die den Stuttgarter Talkessel umgebenden Randhöhen bewirken für die Stadt eine beträchtliche Horizontneigung, die bei niedrigem Sonnenstand im Winter die Sonnenscheindauer deutlich herabsetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klima&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Temperaturverhältnisse und Luftfeuchtigkeit ===&lt;br /&gt;
Der Strahlungshaushalt eines Ortes steht im Zusammenhang mit seinen Temperaturverhältnissen. Sowohl die Maximum- wie die Minimumtemperaturen liegen im Stuttgarter Talkessel nahezu durchweg höher als in anderen Regionen um Stuttgart herum. In erster Linie liegt das daran, dass von der zugestrahlten Energie im Talkessel mehr aufgenommen wird und lange gehalten werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klima&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Feinstaubalarm Stuttgart A81 20170128.jpg|mini|„Feinstaubalarm in Stuttgart“&amp;lt;br /&amp;gt;Am 28. Januar 2017 auf der [[Bundesautobahn 81|A 81]] ausgeschildert.]]&lt;br /&gt;
Da der Stuttgarter Talkessel nur schwach durchlüftet ist, ist die Dichte der [[Rauch]]- und [[Staub]]teilchen besonders hoch. Diese bilden [[Kondensationskern]]e, an denen [[Wasserdampf]] sich teilweise in Form von Tröpfchen absetzt. Im Winter weist Stuttgart einen großen Überschuss an [[Nebel]]tagen auf, was ebenfalls auf die abgeschlossene Kessellage mit stagnierender Luft zurückzuführen ist. Da Stadtnebel zu den schädlichsten Erscheinungen des [[Stadtklima]]s zählt, wurde auch aus diesem Grund zum 1. März 2008 die [[Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung|Feinstaubplakettenpflicht]] eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klima&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2016 wurde an Wintertagen mit hoher Feinstaubbelastung und wenig Luftaustausch Feinstaubalarm ausgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/585690? &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart löst ab Januar 2016 bei andauernder austauscharmer Wetterlage Feinstaub-Alarm aus.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;stuttgart.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; An die Bürgerschaft wurde appelliert, freiwillig weniger Schadstoffe zu erzeugen und Komfortkamine auszulassen. Die Halbierung der Fahrpreise (Kinderticket) und kostenlose Fahrscheine für Firmen sollten zusätzlich Autofahrer zum Umstieg auf den [[ÖPNV|öffentlichen Personennahverkehr]] motivieren und so die Emissionen senken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stuttgart.de/feinstaubalarm/ &amp;#039;&amp;#039;(Kein )Feinstaubalarm.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;stuttgart.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2020 wurde der Feinstaubalarm beendet, nachdem die Grenzwerte der Luftreinhaltung an allen Messstationen eingehalten wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Stuttgart |url=https://www.stuttgart.de/leben/umwelt/luft/feinstaubalarm.php |titel=Feinstaubalarm |hrsg=Stadt Stuttgart |datum=15.04.2020 |abruf=12.07.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windverhältnisse ===&lt;br /&gt;
Die in verschiedenen Höhen aufragenden Häuserwände stellen eine Behinderung der Luftströmungen dar, da hohe Reibungseffekte auftreten und den Wind im Stuttgarter Talkessel bis zum [[Kaltluftstau|Stillstand]] ausbremsen. Es bildet sich ein Luftkissen aus, über welches die nachströmende Luft aufsteigen muss.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Kratzer, 1956, S. 96 (Lit.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geländegestaltung des Kessels nimmt jedoch selbst erheblichen Einfluss auf die Windgeschwindigkeiten. Im enger werdenden Nesenbachtal zwischen Kaltental und [[Heslach]] erhöht sich der [[Düsenströmung|Düseneffekt]], um ab Heslach durch die Bremswirkung der Häuser wieder mehr zur Ruhe zu gelangen. Nordostwinde können in den Übergangsjahreszeiten festgestellt werden. Die nördlichen und südlichen Randhöhen wie auch der Stuttgarter Kessel selbst verlaufen in südwest-nordöstlicher Richtung. Diese Tatsache bewirkt, dass häufig Nordwinde zu Nordostwinden und Südwinde zu Südwestwinden umgelenkt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klima&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Talkessels ==&lt;br /&gt;
=== Gartenbau im Talkessel ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Industrialisierung]] war der Stuttgarter Talkessel bis 1850 geprägt von [[Gartenbau|stadtnaher Landwirtschaft]], in der heutigen Innenstadt wurde damals [[Gemüsebau|Gemüse angebaut]]. Erwerbsgartenflächen (Maulbeeren) lagen beispielsweise am „Bollwerk“ kurz vor der Stadtbefestigung, heute Fritz-Elsas-Straße. Die zunehmende Besiedlung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verdrängte den Gartenbau nach außen auf einen Ring in den umliegenden Weinbergen. Weiter noch wich der Anbau jenseits des Talkessels aufs „Lange Feld“ gegen [[Stammheim (Stuttgart)|Stammheim]] zu, aufs [[Schmidener Feld]] gegen [[Waiblingen]] zu und auf die Gemarkung [[Botnang]]s im Westen der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Lohrberg: &amp;#039;&amp;#039;Stadtnahe Landwirtschaft in der Stadt- und Freiraumplanung.&amp;#039;&amp;#039; [[doi:10.18419/opus-17]] [http://books.google.nl/books?id=H6Tf3gqDTIIC&amp;amp;pg=PA70&amp;amp;dq=stuttgarter+talkessel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ftKzUJXqCZDEsgac8oCgDw&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwBjgK#v=onepage&amp;amp;q=stuttgarter%20talkessel&amp;amp;f=false (books.google.nl)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allein um die Stadtfriedhöfe herum bewahrte sich eine Kultur von Zierpflanzenbebauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Stuttgart blieb vom [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lange verschont. Dank ihrer Kessellage konnte die Stadt durch Einnebelungen „unsichtbar“ gemacht werden. Diese und weitere Tarnmaßnahmen, wie die Abdeckung des „Theatersees“ im [[Schlossgarten (Stuttgart)|Oberen Schlossgarten]], hielten bis 1942 Bombenangriffe vom Talkessel fern. Die kriegswichtigen Werke der Firma [[Robert Bosch (Unternehmen)|Bosch]] (heutiges Bosch-Areal im Stuttgarter Westen) waren jedoch ein ständiges Ziel [[England|englischer]] Angriffsversuche. Stuttgart war mit seinen Industriestandorten „das deutsche Coventry“, die Stadt stand deshalb ab dem 6. September 1943 im Fadenkreuz stärkerer Angriffe. Hierbei wirkten amerikanische und britische Bomberstaffeln zusammen, ohne dabei allerdings Erfolge zu erzielen, die Angriffe galten als „kostspieliges Fiasko“. Erst diejenigen des Jahres 1944 legten die Stuttgarter Innenstadt in Schutt und Asche. Stuttgart war deshalb nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu großen Teilen verwüstet; mehr als die Hälfte aller Gebäude waren zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Moersch, Reinhold Weber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit nach dem Krieg: Städte im Wiederaufbau.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, 2008, ISBN 978-3-17-019724-4. [http://books.google.nl/books?id=sX1SKOzFrjcC&amp;amp;pg=PA339&amp;amp;dq=stuttgarter+talkessel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ftKzUJXqCZDEsgac8oCgDw&amp;amp;ved=0CD8Q6AEwBzgK#v=onepage&amp;amp;q=stuttgarter%20talkessel&amp;amp;f=false (books.google.nl)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Trümmermassen wurde zwischen 1953 und 1957 auf den [[Birkenkopf]] geschüttet, wodurch die Höhe der Bergkuppe um rund 40 Meter anwuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;Steintafel am Fuß des Berges ([https://maps.google.de/maps?vpsrc=6&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=48.76445,9.132788&amp;amp;spn=0.001853,0.004823&amp;amp;t=m&amp;amp;z=18&amp;amp;layer=c&amp;amp;cbll=48.76445,9.132788&amp;amp;cbp=12,0,,0,0&amp;amp;photoid=po-64255868 Foto bei Google Maps]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf ihrem Gipfel sind heute noch viele Fassadenreste zerstörter Gebäude zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* O. Behre: &amp;#039;&amp;#039;Das Klima von Berlin. Eine meteorologisch-hygienische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1908.&lt;br /&gt;
* R. Geiger: &amp;#039;&amp;#039;Das Klima der bodennahen Luftschicht.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 78). Braunschweig 1950.&lt;br /&gt;
* H. Greiner: &amp;#039;&amp;#039;Staubniederschlagsmessungen in Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Techn. Überwachung 3.1962. Nr. 9, S. 349–352.&lt;br /&gt;
* A. Kratzer: &amp;#039;&amp;#039;Das Stadtklima.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 90). Braunschweig. 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtklima-stuttgart.de/index.php?klima_klimaatlas_9_kaltluft Weiterführende Informationen] vom Amt für Umweltschutz in Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klima&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.stadtklima-stuttgart.de/stuttgart/webham/klima.htm Darstellung der mittleren Verhältnisse und die großklimatische Einordnung Stuttgarts] auf stadtklima-stuttgart.de, abgerufen am 25. November 2012.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtklimatologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter und Klima in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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