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	<title>Stuttgarter Kabelattentat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:47:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stuttgarter_Kabelattentat&amp;diff=1170802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gomera-b: /* Nachwirkung */ -POV</title>
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		<updated>2025-11-11T10:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachwirkung: &lt;/span&gt; -POV&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Kabelattentat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zerstörten vier junge Stuttgarter Kommunisten ein Rundfunkkabel, mit dem eine Rede [[Adolf Hitler|Adolf Hitlers]] übertragen wurde, als dieser am 15.&amp;amp;nbsp;Februar 1933 in [[Stuttgart]] war. In Stuttgart wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die Legende verbreitet, Hitler habe die Stadt wegen dieses „Anschlags“ nie wieder besucht. Das Kabelattentat war der erste Anschlag gegen Adolf Hitler und blieb es auch für längere Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swr2/literatur/90-jahre-stuttgarter-kabelattentat-wie-kommunisten-eine-radiouebertragung-hitlers-kappten-100.html |autor=Eva Marburg |titel=90 Jahre Stuttgarter Kabelattentat – Wie Kommunisten eine Radioübertragung Hitlers kappten |werk=SWR.de |datum=2023-02-15 |sprache=de |abruf=2023-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Hitler besuchte im Wahlkampf vor den [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahlen am 5.&amp;amp;nbsp;März 1933]] Stuttgart, um dort eine Rede zu halten. Er sprach in der [[Stadthalle Stuttgart|Stadthalle]]; die Rede wurde auch auf den [[Marktplatz (Stuttgart)|Stuttgarter Marktplatz]] übertragen und im [[Süddeutscher Rundfunk#Vorläufer des SDR (1924–1945)|damaligen Süddeutschen Rundfunk (SÜRAG)]] in Stuttgart und im [[Hessischer Rundfunk#Anfänge als Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG|damaligen Südwestdeutschen Rundfunk (SÜWRAG)]] in [[Frankfurt am Main]] gesendet. Gegen Ende der Rede, die von 20:15 bis 21:25 Uhr dauern sollte, wurde die Übertragung um 21:17&amp;amp;nbsp;Uhr unterbrochen, weil ein oberirdisches Rundfunkkabel in einer Hofeinfahrt in der Werderstraße&amp;amp;nbsp;20 durchtrennt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptstadt Stuttgart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart im Dritten Reich. Die Machtergreifung. Von der republikanischen zur braunen Stadt. Eine Ausstellung des Projekts Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1983, S.&amp;amp;nbsp;295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgeführt wurde die Tat von den vier jungen Arbeitern Wilhelm Bräuninger, Alfred Däuble, [[Hermann Medinger]] und Eduard Weinzierl. Die Anregung dazu erhielten sie wahrscheinlich von [[Kurt Hager]], der später Mitglied des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-[[Politbüro]]s der DDR wurde. Laut Harald Stingele stammte die Idee jedoch von dem Postangestellten [[Theodor Decker (Widerstandskämpfer)|Theodor Decker]]; er lieferte die Information, wo die Übertragungskabel oberirdisch verliefen, da er im Telegrafenbauamt arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.erinnerung-an-das-kabelattentat-im-stuttgarter-osten-denkmal-fuer-die-kabelattentaeter-gefordert.8822adbe-972e-47fc-83a7-3e15db3a07ea.html |titel=Erinnerung an das Kabelattentat im Stuttgarter Osten: Denkmal für die Kabelattentäter gefordert |datum=2023-02-16 |sprache=de |abruf=2023-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Stingele |url=https://www.stolpersteine-stuttgart.de/biografien/theodor-decker-schoenbuehlstr-78/ |titel=Theodor Decker, Schönbühlstr.&amp;amp;nbsp;78 |werk=Stolpersteine-Stuttgart.de |datum=2009-05 |sprache=de |abruf=2023-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vier hatten schon an einer anderen Stelle versucht, an das Kabel heranzukommen, wo sie aber von [[Sturmabteilung|SA]]-Posten angesprochen worden waren. In der Werderstraße lenkten Bräuninger und Weinzierl die Passanten ab, indem sie sie in ein Gespräch verwickelten, Däuble stieg inzwischen auf Medingers Schultern und durchschlug das Kabel in rund vier Metern Höhe. Die vier konnten unerkannt entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen beim damaligen Süddeutschen Rundfunk konnten sofort feststellen, dass nur ein Schaden am Übertragungskabel für die Unterbrechung verantwortlich sein konnte, und begaben sich zu Adolf Hitler, um ihre Unschuld zu beteuern. Zur Verantwortung gezogen wurden schließlich drei Postbeamte, weil damals die [[Deutsche Postgeschichte 1919–1945|Post]] für die Rundfunkkabel verantwortlich war. Die drei Beamten wurden kurzzeitig beurlaubt, konnten aber bereits im Februar ihre Arbeit wieder aufnehmen. Der Landtagsabgeordnete [[Johannes Fischer (Politiker, 1880)|Johannes Fischer]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]) hatte sich in einer kleinen Anfrage für sie eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Arbeiter blieben in Stuttgart, trafen sich dort in Kneipen und hatten wohl auch mit ihrer Tat angegeben. Auf Grund eines Wirtshausstreits und [[Denunziation]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-album-90-jahrestag-des-kabelattentats-wie-vier-junge-maenner-eine-hitler-rede-sabotiert-haben.13e5b949-ed69-4c30-933e-1638ea19a95f.html |titel=Stuttgart-Album: 90. Jahrestag des „Kabelattentats“: Wie vier junge Männer eine Hitler-Rede sabotiert haben |sprache=de |abruf=2023-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie schließlich 1935/36 verhaftet und zu [[Gefängnisstrafe]]n zwischen 21 Monaten und zwei Jahren verurteilt. Der Staatsanwalt forderte eine Bestrafung wegen [[Hochverrat]]s, das Gericht aber meinte, dass die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zur Tatzeit noch nicht verboten war, und sah auch strafmildernd, dass die Angeklagten verärgert waren, dass ihrer Partei die „Wahlagitation“ im Rundfunk verboten war.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptstadt Stuttgart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart im Dritten Reich. Die Machtergreifung. Von der republikanischen zur braunen Stadt. Eine Ausstellung des Projekts Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1983, S.&amp;amp;nbsp;297.&amp;lt;/ref&amp;gt; Däuble, einer der Verurteilten, war mehrfach inhaftiert, u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Kurt Schumacher]] im [[Lager Heuberg]]. Er konnte sich 1942 als Soldat in [[Thessaloniki]] dank Fürsprache seines Hauptmanns der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Matthäus Eisenhofer]], der Begründer des [[Süddeutscher Rundfunk|Süddeutschen Rundfunks (SDR)]], behauptete in seinen Memoiren &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben im Rundfunk&amp;#039;&amp;#039;, dass Hitler danach in Stuttgart nie wieder eine Rede gehalten habe, trotz eines nochmaligen Redeauftritts Hitlers in der Stadthalle Stuttgart im Rahmen eines eintägigen Kurzbesuchs am 1.&amp;amp;nbsp;April 1938.&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Bericht in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Kinzigtäler&amp;#039;&amp;#039; vom 2.&amp;amp;nbsp;April 1938 wird erwähnt, dass Adolf Hitler zuvor „fast drei Jahre lang“ nicht mehr in [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|Württemberg]] und in Stuttgart gewesen sei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rolf Schlenker, &amp;#039;&amp;#039;1933 – ein Beil gegen Hitler&amp;#039;&amp;#039;, Silberburg Verlag, Tübingen 2020, ISBN 978-3-8425-2207-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.stolpersteine-stuttgart.de/wir-suchen-nach-weiterem-material/andere-medien/werderstrasse-20-das-stuttgarter-kabelattentat/ |titel=Werderstraße 20: Das Stuttgarter Kabelattentat |werk=Stolpersteine-Stuttgart.de |datum= |sprache=de |abruf=2023-12-13 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Inkl. Originalmitschnitt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/swr/video/abendschau/vor-30-jahren--hitler-besuch-in-stuttgart/swr-de/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExNzY5MDI/ &amp;#039;&amp;#039;Vor 30 Jahren: Hitler-Besuch in Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039;] Beitrag des [[Süddeutscher Rundfunk|SDR]]/[[Südwestrundfunk|SWR]] vom 21.&amp;amp;nbsp;Februar 1963; 4&amp;amp;nbsp;Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Stuttgart)|Kabelattentat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschistische Aktivitäten und Organisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gomera-b</name></author>
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