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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stuten</id>
	<title>Stuten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stuten&amp;diff=317433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Einzelheiten */ Bindestrich mitverlinkt</title>
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		<updated>2026-04-17T06:01:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelheiten: &lt;/span&gt; Bindestrich mitverlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rosinenstuten with slices.jpg|miniatur|Rosinenstuten]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stuten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Rheinischen auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Norddeutschen auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klöben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Kloeben |titel=Duden {{!}} Klöben {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |abruf=2020-11-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein regional gebräuchlicher Sammelbegriff für große, kompakte Gebäcke aus mittelschwerem [[Feine Backwaren|Hefefeinteig]]. Die Abgrenzung von Stuten zu [[Hefezopf|Hefezöpfen]], Kränzen und anderem Formgebäck aus mittelschwerem Hefeteig liegt in der schlichteren Form.&amp;lt;ref name=&amp;quot;techno&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-7734-0150-2|Seite=274}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelheiten ==&lt;br /&gt;
Abweichend bezeichnet der Begriff „Stuten“ auch nicht süße, frei geschobene oder im [[Backform|Kasten]] gebackene [[Weißbrot|Weiß-]] oder [[Mischbrot|Weizenmischbrote]]. Beispiel ist Münsterländer oder Westfälischer Bauernstuten, ein Gattungsbegriff für ein Weizenmischbrot. Diese Stuten haben einen hohen Weizenmehlanteil, eine matte, leicht gemehlte und längs geschnittene Oberfläche. Die Zugabe von Fett oder Milch ist üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Stuten entstehen aus einem [[Hefeteig]], der relativ reich an Fett und Zucker ist. Ein typischer Stutenteig enthält auf 100 Teile Weizenmehl 10–25 Teile Fett, 10–15 Teile Zucker, 45–55 Teile Flüssigkeit (Wasser, Milch), 3–10 Teile Hefe und 0–30 Teile Vollei.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Hanneforth: &amp;#039;&amp;#039;Herstellung von Feinen Backwaren.&amp;#039;&amp;#039; In: Wilfried Seibel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feine Backwaren.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Behr, Hamburg 2001, ISBN 3-86022-852-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie können mit Früchten und Ölsamen gefüllt sein; ein bekanntes Beispiel ist Rosinenstuten mit [[Rosinen|Sultaninen oder Korinthen]] und üblicherweise auch [[Mandelbaum|Mandeln]], [[Orangeat]] und [[Zitronat]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;techno&amp;quot;/&amp;gt; Stuten werden in der Kastenform oder als frei geschobener brotartiger Laib gebacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Buttermilchstuten&amp;#039;&amp;#039; enthält mindestens 0,15 l [[Buttermilch]] (oder die entsprechende Menge Buttermilchpulver und Wasser) auf 1 kg Mehl.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Butterstuten&amp;#039;&amp;#039; muss auf 100 Teile Getreideerzeugnisse und/oder Stärken 10 Teile Butter oder 8,2 Butterreinfett oder 8,2 Teile Butterfett enthalten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosinenstuten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Korinthenstuten&amp;#039;&amp;#039; enthält auf 100 Teile Getreideerzeugnisse und/oder Stärken mindestens 30 Teile Rosinen, Sultaninen oder Korinthen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mandelstuten&amp;#039;&amp;#039; mit gestiftelten oder gehackten süßen [[Mandelbaum|Mandeln]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schmalzstuten&amp;#039;&amp;#039; gehört ebenfalls zu den feinen Backwaren, wobei der Anteil an Schmalz und Zucker recht hoch ist. Dadurch hält sich der Stuten lange frisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mürbestuten&amp;#039;&amp;#039; ist ein helles Weißbrot mit Milch, Fett und Zucker, was dem Gebäck einen kuchenähnlichen Charakter verleiht.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quarkstuten&amp;#039;&amp;#039; enthält auf 100 Teile Getreideerzeugnisse und/oder Stärken mindestens 10 Teile Speisequark oder die entsprechende Menge Trockenerzeugnisse.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wochenendstuten&amp;#039;&amp;#039;. Feine Backware mit hohen Anteil Fett, Zucker und Trockenfrüchten, wodurch eine besonders lange Frischhaltung gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Gebäcksorten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ongeschwedde.jpg|mini|Onjeschwedde]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Stutenkerl]]&amp;#039;&amp;#039;, ein menschenförmiges Gebildebrot der Vorweihnachtszeit,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Flachswickel]], [[Striezel]], [[Hefezopf|Hefezöpfe und -kränze]]&amp;#039;&amp;#039; unterscheiden sich von Stuten durch ihre aufwendigere Formgebung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;techno&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klöben&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Zweig: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Beil von Wandsbek]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 27 &amp;#039;&amp;#039;„Sie hatte einen Hamburger Klöben, einen Stollen aus Kuchenteig mit Mandeln und Rosinen... in der Backröhre.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der [[Hamburger Küche]] und aus [[Kiel]],&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kilmerstuten]]&amp;#039;&amp;#039; in Norddeutschland,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Heißwecke]]&amp;#039;&amp;#039; in Norddeutschland,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Onjeschwedde]]&amp;#039;&amp;#039; im Großraum [[Mönchengladbach]], zumeist in [[Rheydt]] und [[Wickrath]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Poschweck]]&amp;#039;&amp;#039; im Großraum [[Aachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Stuten&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von dem norddeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;Steiß&amp;#039;&amp;#039; ab, das für den dicken Teil des Oberschenkels steht, und weist so auf die charakteristische Form des Gebäcks hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;. 21. Auflage. Berlin 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Blatz&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom [[Frühneuhochdeutsche Sprache|frühneuhochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;placz, blacz&amp;#039;&amp;#039; = „flach geformter Kuchen, Fladen“ (15.&amp;amp;nbsp;Jh.) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwds.de/wb/etymwb/Platz |titel=›Platz‹ in: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen |sprache=de |abruf=2024-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stutentrine und Markgraf]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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