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	<title>Sturmtief Paula - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sturmtief_Paula&amp;diff=1238389&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T14:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sturmtief Paula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Sturmtief]], das vom 26.&amp;amp;nbsp;bis zum 27.&amp;amp;nbsp;Januar 2008 durch [[Deutschland]] und [[Österreich]] zog. Der Sturm verursachte in weiten Teilen Österreichs erhebliche [[Sturmschaden|Schäden]], insbesondere in der Forstwirtschaft einen der schwersten Waldschäden jeglicher Art seit 1945. In Österreich begann der [[Sturm]] in den frühen Morgenstunden des 27.&amp;amp;nbsp;Januar 2008 und erreichte je nach Region am Sonntagnachmittag bis in die Abendstunden mit [[Orkan]]stärke seinen Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Wetterereignisse in Österreich offiziell keinen Namen haben, wurde in vielen österreichischen Medien auf die durch die [[Freie Universität Berlin]] vergebene deutsche Patenschaft für das Sturmtief zurückgegriffen und der Name &amp;#039;&amp;#039;Paula&amp;#039;&amp;#039; verwendet (siehe [[Namensvergabe für Wetterereignisse]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetterlage ==&lt;br /&gt;
Bereits am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 2008 zog das Sturmtief Paula über Deutschland hinweg. Die höchsten registrierten Windgeschwindigkeiten wurden mit 126&amp;amp;nbsp;km/h am Nachmittag in [[Glücksburg (Ostsee)|Glücksburg]]/[[Meierwik]] an der [[Flensburger Förde]] in [[Schleswig-Holstein]] sowie mit Orkanböen bis 140&amp;amp;nbsp;km/h auf dem {{Höhe|1141.2|DE-NHN|link=true}} hohen [[Brocken]] in [[Sachsen-Anhalt]] gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiten Teilen Österreichs erreichte &amp;#039;&amp;#039;Paula&amp;#039;&amp;#039; am darauf folgenden Sonntag, dem 27.&amp;amp;nbsp;Januar 2008 [[Orkan]]stärke ([[Beaufortskala|Beaufort]]&amp;amp;nbsp;12). Die höchsten Geschwindigkeiten wurden am [[Schneeberg (Niederösterreich)|Schneeberg]] mit 230&amp;amp;nbsp;km/h gemessen, am [[Feuerkogel (Höllengebirge)|Feuerkogel]] in Oberösterreich waren es noch 165&amp;amp;nbsp;km/h. Aber auch in Tallagen waren es noch in weiten Bereichen über 100&amp;amp;nbsp;km/h. So wurden am [[Flughafen Graz]] 119&amp;amp;nbsp;km/h gemessen, in [[Irdning]] im Ennstal wurde sogar ein Spitzenwert von 145&amp;amp;nbsp;km/h im Tal gemessen. Im westlichsten Bundesland [[Vorarlberg]] wurden kaum Auswirkungen wahrgenommen. Die [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik|ZAMG]] hatte bereits am Mittwoch vorher die [[Landeswarnzentrale]]n über die starken Stürme informiert, wobei keine genaue Ortsangaben gemacht werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohen [[Windgeschwindigkeit]]en in Österreich resultierten aus starken [[Luftdruck|Druckunterschieden]] in der [[Erdatmosphäre]]. Während im Westen ein kräftiges [[Hochdruckgebiet|Hoch]], das Hoch &amp;#039;&amp;#039;Bernd&amp;#039;&amp;#039;, herrschte, gab es im Osten das ebenfalls starke [[Tiefdruckgebiet|Tief]] &amp;#039;&amp;#039;Paula&amp;#039;&amp;#039;. Dazwischen entstanden große Luftdruckunterschiede, die der Wind in annähernd Nord-Süd-Ausrichtung ausglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://kaernten.orf.at/stories/252589/ |title=Noch 2.000 Haushalte ohne Strom |date=2008-01-28 |publisher=ORF Kärnten| accessdate=2011-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außergewöhnlich waren dabei aber nicht die hohen Geschwindigkeiten auf den Bergen, sondern jene in den Tallagen, die durch eine [[föhn]]ige Komponente in der den Alpenkamm überquerenden Presswinde ihre Ursache hatte. Durch das vergleichsweise weit im Osten liegende Zentrum des Tiefdruckkomplexes waren im Unterschied zu üblichen atlantischen [[Sturmtief]]s der Alpenost- und südostrand ausnehmend stark betroffen. Meteorologen meinten, dass ein Wintersturm dieser Stärke in Südostösterreich nur alle 20 bis 30 Jahre vorkomme. Der [[Orkan Emma|Orkan &amp;#039;&amp;#039;Emma&amp;#039;&amp;#039;]] vier Wochen später, wie auch die Orkane [[Orkan Kyrill|&amp;#039;&amp;#039;Kyrill&amp;#039;&amp;#039;]] (im Jahr davor) und die zwei schweren &amp;#039;&amp;#039;[[Orkan Vivian|Vivian]]&amp;#039;&amp;#039; (1990) und &amp;#039;&amp;#039;[[Lothar (Orkan)|Lothar]]&amp;#039;&amp;#039; (1999) hatten die Alpensüdseite kaum betroffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse358385&amp;quot; &amp;gt; {{cite web| url=http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/358385/index.do | title=Gewaltige Schäden durch Sturm „Paula“ | date=2008-01-28 | publisher=Die Presse| accessdate=2011-02-17| archiveurl=https://web.archive.org/web/200802251202/http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/358385/index.do| archivedate=2008-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naas Paula-Denkmal.jpg|mini|Denkmal Sturm Paula]]&lt;br /&gt;
Die Wirkung und die angerichteten Schäden waren in Österreich großflächig, und von ähnlichem Ausmaß wie bei &amp;#039;&amp;#039;Kyrill&amp;#039;&amp;#039;. Die größten Schäden richtete der Sturm in der [[Steiermark]] (weit heftiger als Kyrill, von dem die Alpensüdseite wenig betroffen war), im südlichen [[Niederösterreich]], in [[Kärnten]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse358197&amp;quot;&amp;gt; {{cite web| url=http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/358197/index.do | title=Sturmtief „Paula“: Schaden in Millionenhöhe | date=2008-01-28 | publisher=Die Presse| accessdate=2011-02-17| archiveurl=https://web.archive.org/web/200804220807/http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/358197/index.do| archivedate=2008-04-22}} &amp;lt;/ref&amp;gt; und teilweise in [[Oberösterreich]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur in den Wäldern wurde starker [[Windbruch]] hervorgerufen. Auch zahlreiche Störungen an den Verkehrsverbindungen waren die Folge. Sowohl die [[ÖBB]]&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/?url=/?id=3199271 Standard]&amp;lt;/ref&amp;gt; kostenplichtig 4.&amp;amp;nbsp;März 2008--&amp;gt; als auch Straßenverbindungen waren stundenlang unterbrochen. Auf der [[Österreichische Südbahn|Südbahn]] musste die Hauptstrecke wegen Oberleitungsschäden gesperrt werden. Auch ca.&amp;amp;nbsp;100.000 Haushalte waren teilweise bis in die Nacht zum Montag ohne Strom, da immer wieder Bäume in die Leitungen fielen und sie unterbrachen. Allein in der Steiermark waren 750 Stromleitungen unterbrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse358385&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem musste teilweise wegen der Gefährlichkeit bei den Reparaturen auf ein Nachlassen des Sturmes gewartet werden. Durch herabfallende Stromleitungen kam es auch vereinzelt zu [[Waldbrand|Waldbränden]], wie in der Obersteiermark.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://steiermark.orf.at/stories/252437/ |title=Verletzte und schwere Schäden durch Sturm |date=2008-01-28 |publisher=ORF Steiermark| accessdate=2011-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch am Montag waren mittags noch einige tausend Häuser in entlegenen Gegenden ohne Strom. Obwohl auch in Wien Spitzengeschwindigkeiten von 112&amp;amp;nbsp;km/h gemessen wurden, war die Schadensbilanz nicht so hoch. Es kam nur immer wieder zu Beeinträchtigungen im Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während am Mittwoch die Stromversorgung in Kärnten nahezu wiederhergestellt war, waren in der Steiermark noch immer 1200 Haushalte ohne Strom. Auch die Südbahn zwischen [[Frohnleiten]] und [[Bruck an der Mur]] war nur eingeschränkt möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://steiermark.orf.at/stories/253234/ |title=Immer noch 1.200 Haushalte ohne Strom |date=2008-01-30 |publisher=ORF Steiermark| accessdate=2011-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schäden ==&lt;br /&gt;
Durch umherfliegende Teile wurden 17 Personen verletzt. Es fanden aber keine lebensbedrohlichen Unfälle statt. Allerdings waren bei den Aufräumungsarbeiten im Forst in der folgenden Woche zwei Tote zu beklagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://steiermark.orf.at/stories/253666/ |title=Bereits zwei Tote nach Forstunfällen |date=2008-02-01 |publisher=ORF Steiermark| accessdate=2011-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere Schäden traten in verbauten Gebieten auf. So sprach die Berufsfeuerwehr Graz mit 403 konkreten Einsatzaufgaben und weiteren hunderten Notrufen und Anfragen von einem der intensivsten Katastropheneinsätze in der Geschichte der [[Berufsfeuerwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-12 |url=http://www.bf-graz.at/newswriter/article.php?article_file=1201510633.txt |text=Sturm über Graz –&amp;amp;nbsp;der Tag danach |archivebot=2018-12-06 00:15:57 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [[Österreichischer Bundesfeuerwehrverband|Österreichischem Bundesfeuerwehrverband]] rückten bis Sonntag Abend 1.065 [[Feuerwehr in Österreich|Feuerwehren]] mit 15.870 Helfern zu 4.560 Einsätzen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.bundesfeuerwehrverband.at/oebfv/index.php?&amp;amp;id=1&amp;amp;backPID=1&amp;amp;tt_news=156&amp;amp;cHash=a83ccd6522 |title= Aktuelles |date=2008-01-28 |publisher=Bundesfeuerwehrverband ÖBFV| accessdate=2011-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Bundesheer]] wurde zur Assistenzleistung angefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.bundesheer.at/organisation/regional/stmk/galerie.php?id=1368&amp;amp;currRubrik=68 |title=Sturm &amp;quot;Paula&amp;quot; in der Steiermark: Eine Zwischenbilanz |accessdate=2008-03-08 |publisher= Bundesministerium für Landesverteidigung}}&amp;amp;nbsp;– mit Bildergalerien der Einsätze&amp;lt;/ref&amp;gt; Dienstag begannen Soldaten des [[Pionier (Militär)|Pionierbataillons]] mit dem Freimachen von Verkehrswegen von Orten im [[Bezirk Feldkirchen]], die noch immer von der Außenwelt abgeschnitten waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://kaernten.orf.at/stories/252841/ |title=Eine Million Festmeter Holz am Boden |date=2008-01-29 |publisher=ORF Kärnten| accessdate=2011-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im restlichen Europa richtete das Sturmtief vergleichsweise geringe Schäden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den versicherten Schaden schätzen die Versicherungen auf zirka 70 bis 90 Millionen Euro; der Windbruch ist dabei nicht eingeschlossen, da dieser nicht versicherbar ist, er wird aber mindestens ebenso hoch eingeschätzt. Schätzungen über den mittelbaren Schaden belaufen sich auf etwa 280 Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF.st 253712&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=http://oesterreich.orf.at/steiermark/stories/253712/ |title=91 Mio. Euro Schaden im steirischen Wald |date=2008-02-01 |publisher=ORF Steiermark| accessdate=2011-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker| Folgen von Paula und Emma}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forstwirtschaftliche Folgen von Paula und Emma ==&lt;br /&gt;
Nach ersten Schätzungen haben die beiden Stürme &amp;#039;&amp;#039;Paula&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Orkan Emma|Emma]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Anfang März&amp;amp;nbsp;– in Österreich einen Waldschaden angerichtet, der den Rekordschaden von &amp;#039;&amp;#039;[[Orkan Vivian|Vivian]]/[[Orkan Wiebke|Wiebke]]&amp;#039;&amp;#039; 1990 erreicht und bei weitem den von &amp;#039;&amp;#039;Kyrill&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 2007 übertrifft. Insgesamt wird von 6,2&amp;amp;nbsp;Millionen [[Erntefestmeter]] Sturmholz durch &amp;#039;&amp;#039;Paula&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OTS0105&amp;quot;&amp;gt; {{cite web |url=http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080201_OTS0105 |title=PRÖLL zu Orkan Paula: Erste Schätzungen des Schadens belaufen sich auf 6,2 Millionen Erntefestmeter - BILD |date=2008-02-01 |work= Digitale Pressemappe |publisher=Lebensministerium |format= OTS0105 5 WI 0287 MLA0001 CI| accessdate=2011-02-17}} &amp;lt;/ref&amp;gt; und geschätzten 1,9&amp;amp;nbsp;Millionen [[Festmeter]] durch &amp;#039;&amp;#039;Emma&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OTS0132&amp;quot;&amp;gt; {{cite web |url=http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080307_OTS0132&amp;amp;ch=wirtschaft |title=Emma: Sturmschäden im Wald liegen weit unter den Befürchtungen |date=2008-03-07 |work= Digitale Pressemappe |publisher=Lebensministerium |format= OTS0132 5 WI 0191 MLA0002 CI Fr| accessdate=2011-02-17}} &amp;lt;/ref&amp;gt; ausgegangen (&amp;#039;&amp;#039;Vivian/Wiebke:&amp;#039;&amp;#039; ~7,5&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Efm&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA 2001&amp;quot;&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Sechster Umweltkontrollbericht des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft an den Nationalrat&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel&amp;amp;nbsp;7. &amp;#039;&amp;#039;Wald&amp;#039;&amp;#039;, Abb.&amp;amp;nbsp;9, S.&amp;amp;nbsp;321. In: Umweltbundesamt: &amp;#039;&amp;#039;Diverse Publikationen.&amp;#039;&amp;#039; Band 067, Wien 2001, ISBN 3-85457-593-9 ([http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/umweltkontrolle/2001/07_wald.pdf Webdokument], PDF 0,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;; &amp;#039;&amp;#039;Kyrill:&amp;#039;&amp;#039; 3,4&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Efm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hillmann/AFZ&amp;quot;&amp;gt;Martin Hillmann, AFZ-DerWald 22/2007, S.&amp;amp;nbsp;1190–1191; AFZ 5/2007, S.&amp;amp;nbsp;250; AFZ 3/2007, S.&amp;amp;nbsp;153; zit. nach &amp;#039;&amp;#039;[http://www.wzforum.de/forum2/read.php?7,1276898,1277426 Schadensbilanz Kyrill – eingehendere forstliche Betrachtungen]&amp;#039;&amp;#039; von Martin Hubrig, Posting in &amp;#039;&amp;#039;Ereignisanalysen:Wetterzentrale Forum&amp;#039;&amp;#039;, 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2008 10:27&amp;lt;/ref&amp;gt;). Paulas Schadwirkung traf besonders den Vorland- und Alpenraum im Südosten, davon die Steiermark mit 4&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;fm, was ein Mehrfaches des Schadens des Orkans &amp;#039;&amp;#039;Kyrill&amp;#039;&amp;#039; ist und fast einem Ganzjahreseinschlag entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt; {{cite web |url=http://steiermark.orf.at/stories/254402/ |title=Forstdirektion warnt vor Panikverkäufen |date=2008-01-25 |publisher=ORF Steiermark| accessdate=2011-02-17}} &amp;lt;/ref&amp;gt; In Kärnten wurden etwa 1,5&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;fm umgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{cite web |url=http://kaernten.orf.at/stories/254186/ |title=Fichten sind nicht schuld an Sturmschäden |date=2008-02-03 |publisher=ORF Kärnten| accessdate=2011-02-17}} &amp;lt;/ref&amp;gt; Forstexperten sprechen von einer der schwersten Schadenslage im südostösterreichischen Wald seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Emma wirkte sich vornehmlich auf die Voralpen [[Tirol (Bundesland)|Tirols]] und [[Oberösterreich]]s aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu &amp;#039;&amp;#039;Kyrill&amp;#039;&amp;#039;, dessen Schadwirkung in den anfangs holzknappen Winter 2006/2007 gefallen war, wirken sich die Schäden von Paula und Emma nach den beiden extrem warmen Wintern negativ auf den Holzpreis aus. Erleichternd ist die europaweit vergleichsweise geringe Schadholzmenge, erschwerend kommt aber der umfangreiche Schneebruch nach dem besonders schneereichen Winter der Alpen-Südlagen hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IfW&amp;quot;&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[http://bfw.ac.at/rz/bfwcms.web?dok=7208 „Paula“ folgt „Kyrill“ ein Jahr später]&amp;#039;&amp;#039;, Institut für Waldschutz, BFW/Bundesamt für Wald&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF.st 253712&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestand wie bei allen [[Wintersturm|Winterstürmen]] akute Gefahr einer [[Borkenkäfer]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;plage&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[http://bfw.ac.at/rz/bfwcms.web?dok=7211 Aufarbeitung von Sturmschäden im Wald – aus Forstschutzsicht]&amp;#039;&amp;#039;, Institut für Waldschutz, BFW/Bundesamt für Wald&amp;lt;/ref&amp;gt;, was etwa nach &amp;#039;&amp;#039;Vivian/Wiebke&amp;#039;&amp;#039; zu weiteren knapp 2&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Efm Verlust geführt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA 2001&amp;quot;/&amp;gt; Außerdem wurden [[Verklausung]]en befürchtet, falls größere Niederschläge folgen sollten, bevor das [[Totholz]] beseitigt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesland Kärnten wirkte dem Problem mit der Zurverfügungstellung von [[Nasslager]]n entgegen, damit die Forstwirte das Bruchholz schnell aufarbeiten konnten, es aber nicht sofort verkaufen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;Vivian&amp;#039;&amp;#039;, die unter anderem besonders in den Hochlagen Schäden angerichtet hatte, zeigten sich jahrelang zunehmend schwere [[Murgang|Vermurungen]] durch die langsam fortschreitende Bodenlockerung (insbesondere beim [[Hochwasser in Mitteleuropa 1997|Jahrhundertregen im Sommer 1997]]). Die [[Österreichische Bundesforste|österreichischen Bundesforste]] planten Neuaufforstungen so schnell wie möglich, aber unter größerer Berücksichtigung der Sturmresistenz der Wälder durchzuführen. Nachdem in Zukunft mit gehäuften Wettersituationen wie dieser zu rechnen war, startet das [[Austrian Institute of Technology]] in Seibersdorf ein Forschungsprogramm, bei welchem sturmresistente [[Fichten]] gezüchtet werden sollten, um damit neu aufzuforsten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://noe.orf.at/stories/254051/ Fichte soll „fit“ für Stürme werden]&amp;#039;&amp;#039;, ORF Niederösterreich, vom 3.&amp;amp;nbsp;Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paula erreichte gemeinsam mit Emma den Schaden durch &amp;#039;&amp;#039;Vivian/Wiebke&amp;#039;&amp;#039; 1990 wie auch den [[Schneebruch]] von 1979 mit etwa 6&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Efm,&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA 2001&amp;quot;/&amp;gt; stellt sich also als eines der folgenschwersten forstwirtschaftlichen Schadereignisse der zweiten Republik heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sturmtief]], mit weiteren Beispielen von Stürmen mit hoher Schadwirkung&lt;br /&gt;
* [[Liste von Wetterereignissen in Europa]]&lt;br /&gt;
* [[Namensvergabe für Wetterereignisse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sturmtief Paula}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://news.orf.at/080128-21064/ Sturm richtet Millionenschaden an]&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;Zusammenfassung auf News ORF.at, 28.&amp;amp;nbsp;Jänner 2008&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.fireworld.at/cms/story.php?id=15220&amp;amp;menu=4 Österreich: Schwerer Jänner-Sturm mit bis zu 130 km/h fordert Feuerwehren]&amp;#039;&amp;#039;, fireworld.at, –&amp;amp;nbsp;Lageberichte der [[Feuerwehr in Österreich|Feuerwehren]], geschrieben am 27. Jänner 2008 23:15:16&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;amp;artikel=2008-01-28_01 Die Steiermark war vom Sturm am Wochenende am stärksten betroffen]&amp;#039;&amp;#039;, [[ZAMG]] –&amp;amp;nbsp;meteorologische Analyse&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://bfw.ac.at/rz/bfwcms.web?dok=7208 „Paula“ folgt „Kyrill“ ein Jahr später]&amp;#039;&amp;#039;, Institut für Waldschutz, BFW/Bundesamt für Wald –&amp;amp;nbsp;zum Forstschaden&lt;br /&gt;
* [http://www.ots.at/presseaussendung.php?ch=wirtschaft&amp;amp;schluessel=OTS_20080201_OTS0105&amp;amp;ex=1 Bilder] zur Presseaussendung &amp;#039;&amp;#039;PRÖLL zu Orkan Paula&amp;#039;&amp;#039;, Lebensministerium&amp;lt;ref name=&amp;quot;OTS0105&amp;quot;/&amp;gt;, Fotograf: BMLFUW/Kern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orkan|Paula]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturkatastrophe 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forststurmschaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetterereignis (Mitteleuropa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetterereignis (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Geschichte (Zweite Republik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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