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	<title>Sturmschar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sturmschar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Bund der [[Katholische Jugendbewegung|katholischen Jugendbewegung]], der 1929 aus Teilen der [[Deutsche Jugendkraft|Deutschen Jugendkraft]] (DJK) und des [[Katholischer Jungmännerverband|Katholischen Jungmännerverbands]] (KJMV) gegründet wurde und bis zum allgemeinen Verbot der katholischen Jugendverbände im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] in den Jahren 1938/39 arbeiten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Obwohl bereits 1922 zahlreiche von der [[Jugendbewegung]] geprägte Gruppen die DJK verlassen und den Jugendbund der [[Kreuzfahrer (Jugendverband)|Kreuzfahrer]] gegründet hatten, bildeten sich innerhalb dieses katholischen Sportverbandes nach kurzer Zeit erneut zahlreiche Wandergruppen, die die Formen und Ideen der aufkommenden [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]] aufnahmen. Zunächst bildeten diese Gruppen ab 1926 die „Reichsgemeinschaft der Wandergruppen“, der ein „Reichswanderwart“ vorstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kindt&amp;quot;&amp;gt;Werner Kindt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation der Jugendbewegung, Bd. 3&amp;#039;&amp;#039;, S. 763ff. ISBN 3-424-00527-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Ludwig Wolker]], der 1926 Reichspräses des KJMV wurde, gewann die Wanderbewegung in den katholischen Jugendverbänden einen wichtigen Förderer. Wolker förderte insbesondere den aus der Bündischen Jugend kommenden [[Elite]]gedanken innerhalb der Wandergruppen, um so eine stabile Kerngruppe für die Übernahme von Führungsaufgaben in der katholischen Jugendarbeit zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Verbandstag des KJMV am 7. Oktober 1929 verselbständigten sich die Wandergruppen in zwei eigenständigen Verbänden, die beide Mitglied im KJMV wurden. Ein kleinerer Teil bildete die [[Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg]], während sich der Großteil der Gruppen in der Sturmschar zusammenschloss. Der neue Jugendbund wuchs schnell, Anfang 1933 hatte Sturmschar 23.040 Mitglieder&amp;lt;ref&amp;gt;{{HistLexBay|44953|iquelle|Ulrich Stoll|Sturmschar, 1929–1938/39|2010-02-10|2015-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zumeist Führungsaufgaben in den örtlichen katholischen Jungmännervereinen übernahmen. Pfingsten 1932 wurde das erste Reichstreffen der Sturmschar auf der [[Feste Kaiser Alexander]] bei [[Koblenz]] durchgeführt. Das Treffen mit 2.700 Teilnehmern stand unter der Losung: „Wir bauen am Reich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Sommer 1933 wurde die Arbeit auch der katholischen Jugendverbände durch staatliche Regelungen und Verbote stark zugunsten der [[Hitler-Jugend]] eingeschränkt. Dennoch konnte die Sturmschar – auch gemeinsam mit anderen katholischen Jugendverbänden – bis 1935 noch verschiedene größere Treffen durchführen. So unter anderem an Ostern 1934 auf einem „exterritorialen“ Rheindampfer, da ein Treffen von den Bezirksregierungen rechts und links des [[Rhein]]s untersagt worden war. Bei diesem Treffen schloss sich die ursprünglich aus dem [[Quickborn-Arbeitskreis|Quickborn]] kommende [[Jungenschaft|Deutschmeister-Jungenschaft]], in der auch [[Willi Graf]] aktiv war, der Sturmschar an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kindt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe- und Wendepunkt der Arbeit der Sturmschar war eine Rom-Wallfahrt mit Papst-Audienz an Ostern 1935, an der unter der Führung von [[Franz Steber]] und [[Hans Niermann]] 1.570 Mitglieder teilnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://das-emsland.net/Zivilcourage%20und%20Widerstand%20in%20Rheine/niermann.html |wayback=20070312032849 |text=Hans Niermann |archiv-bot=2019-05-16 09:40:16 InternetArchiveBot }}, aufgerufen am 1. Juni 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Rückreise wurden alle Teilnehmer an der deutsch-schweizerischen Grenze auf Anordnung der [[Gestapo]] festgehalten und durchsucht, Fahnen, Zelte und [[Pfadfinderkluft|Kluftbestandteile]] wurden unter der Vorwurf der „bündischen Umtriebe“ beschlagnahmt. Die Weiterreise wurde erst nach Protesten aus dem Ausland gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der zunehmenden Verfolgung zu entgehen, änderte die Sturmschar 1937 ihren Namen in &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft [[Michael (Erzengel)|Sankt Michael]]&amp;#039;&amp;#039; und entließ alle Mitglieder unter 18 Jahren aus dem Bund. Gemeinsam mit dem KJMV wurde sie unter diesem Namen – nach mehreren regionalen Verboten – am 6. Februar 1939 von der Gestapo aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gründeten ehemalige Mitglieder der Sturmschar die &amp;#039;&amp;#039;Katholische Junge Mannschaft&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Bund katholischer Männer und Frauen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Die Sturmschar war in zwei Altersgruppen unterteilt: &lt;br /&gt;
* die [[Jungenschaft]] für die 14- bis 18-Jährigen und &lt;br /&gt;
* die Jungmannschaft für die Mitglieder über 18 Jahren.&lt;br /&gt;
In der Jungmannschaft bildeten jeweils zehn Mitglieder einen so genannten „Block“ und je fünf „Blöcke“ ein „Aktiv“. Parallel dazu wurden die Schüler der Oberschulen in „Albertus-Gilden“ zusammengefasst&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=65 Sturmsschar in Köln], aufgerufen am 1. Juni 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;. Fast alle Angehörigen der Jungmannschaft übernahmen in anderen katholischen Verbänden Führungsaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kluft der Sturmschar bestand aus einem silbergrauen Hemd und einer kurzen, dunkelgrauen Hose. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Börger, Hans Schroer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sie hielten stand. Sturmschar im Katholischen Jungmännerverband Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1990 (2. korr. Auflage). ISBN 3-7761-0007-9 &lt;br /&gt;
* Franz Henrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Bünde katholischer Jugendbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Kösel, München 1968&lt;br /&gt;
* Karl Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Eine katholische Generation zwischen Kirche und Welt. Studien zur Sturmschar des Katholischen Jungmännerverbandes Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Wißner, Augsburg 1993 (2. veränd. Auflage). ISBN 3-928898-21-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.jugend1933-45.de/portal/jugend/thema.aspx?bereich=projekt&amp;amp;root=26635&amp;amp;id=5249&amp;amp;redir= Jugend in Deutschland 1918 bis 1945: Sturmschar (NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln)]&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44953|link|Ulrich Stoll|Sturmschar, 1929–1938/39|2010-02-10|2015-02-25}}&lt;br /&gt;
* [https://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?L=65 Sturmschar in Köln] (mit Beispielen zu nationalsozialistischen Repression)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Jugendverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1929]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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