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	<title>Sturmius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sturmius&amp;diff=183477&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (BoslBayerBio)</title>
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		<updated>2026-01-10T19:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (BoslBayerBio)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Fulda Sturmius-Altar.jpg|mini|St.-Sturmius-Altar im Fuldaer Dom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HeinrichvBmed.jpg|mini|[[Medaille]] [[Heinrich von Bibra]]s von 1779 aus Anlass seines Goldenen Ordensjubiläums (Vorderseite) und des 1000. Todesjahres des hl. Sturmius (Rückseite)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Mark Notgeld 1921 Stadt Marsberg No 005588 Ausschnitt.png|mini|Abbildung des hl. Sturmius auf [[Notgeld]] der Stadt [[Niedermarsberg]] (1921): „St. Sturmius, der Apostel des Diemeltales, verkündet das Evangelium“.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sturmius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (selten auch Sturmio, in den [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quellen]] jedoch zumeist in nicht [[Latinisierung|latinisierter Form]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sturmi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Sturmis, gelegentlich auch Styrmi, Styrme, in älterer [[Sekundärliteratur]] meist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. P. Engelbert: &amp;#039;&amp;#039;Die Vita Sturmi.&amp;#039;&amp;#039; S. 73, Anm. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; * wohl nach 700 als Spross „einer [[Geschichte Bayerns|westbayerischen]] [[Grundherrschaft|Grundherrenfamilie]] aus dem [[Sempt]]-[[Isen]]gebiet unweit von [[Freising]]“&amp;lt;ref&amp;gt;P. Engelbert: &amp;#039;&amp;#039;Die Vita Sturmi.&amp;#039;&amp;#039; S. 6. Vgl. Wilhelm Störmer: &amp;#039;&amp;#039;Eine Adelsgruppe um die Fuldaer Äbte Sturmi und Eigil und den Holzkirchener Klostergründer Troand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft und Herrschaft (Festgabe für Karl Bosl).&amp;#039;&amp;#039; München 1969, S. 1–34.&amp;lt;/ref&amp;gt;, nach einer lokalen Überlieferung in [[Aiglsdorf]] Markt [[Nandlstadt]]; † ca. [[17. Dezember]] [[779]] in [[Fulda]]) war [[Missionar]], [[Priestermönch]], Gründer und erster [[Abt]] des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengeschichtliche Zeitumstände ==&lt;br /&gt;
Sturmis Leben fällt in die Epoche der [[Mission (Christentum)|Mission]] des 8. Jahrhunderts auf dem Kontinent. Als Schüler von Winfried [[Bonifatius]], dem bedeutendsten der [[Angelsachsen|angelsächsischen]] Missionare, die damals dem Grundsatz der [[Peregrinatio]] folgend zur Verbreitung des christlichen Glaubens unter den [[Germanen|germanischen]] Stämmen der [[Bajuwaren|Baiern]], [[Alemannen]], [[Franken (Volk)|Mainfranken]], [[Thüringer]], [[Friesen]] und [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] auf den Kontinent kamen,&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter R. Bauer u. a. (Hrsg.), Mönchtum – Kirche – Herrschaft 750 – 1000. Thorbecke, Sigmaringen 1998; Friedrich Prinz, Frühes Mönchtum im Frankenreich: Kultur und Gesellschaft in Gallien, den Rheinlanden und Bayern am Beispiel der monastischen Entwicklung (4.-8. Jahrhundert). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2. erg. Aufl. Darmstadt 1988 (zuerst 1965); Arnold Angenendt, Monachi peregrini. Studien zu Pirmin und den monastischen Vorstellungen des frühen Mittelalters. Fink, München 1972;&amp;lt;/ref&amp;gt;  unterstützte er diesen beim Aufbau einer kirchlichen Organisation und Infrastruktur im [[Mainfranken|mainfränkisch]]-[[Thüringen|thüringischen]] Raum. Entscheidend war seine Rolle als Gründerabt der späteren [[Kloster Fulda|Reichsabtei Fulda]], die eine große Bedeutung als Stützpunkt der [[Sachsenkriege Karls des Großen|Sachsenmission]] und auch bei der militärischen Sicherung des von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] eroberten Sachsen ([[Eresburg]]) sowie als kulturelles Zentrum im rechtsrheinischen Germanien nördlich der [[Main]]linie spielte. Wichtig für die Zukunft des Klosters war Sturmius‘ erfolgreicher Kampf für dessen Unabhängigkeit und um die [[Reliquie]]n des Bonifatius, die auch von [[Mainz]] als seinem Amtssitz und [[Dokkum]], seinem Sterbeort, beansprucht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die meisten Informationen über das Leben des Sturmi stammen aus der von Sturmis Verwandtem und späterem Fuldaer Abt [[Eigil von Fulda]] verfassten &amp;#039;&amp;#039;Vita Sturmi&amp;#039;&amp;#039;, für deren vieldiskutierte, für die Interpretation wichtige Datierung sich ein später Ansatz in die Zeit 818–820 durchzusetzen scheint, woraus sich ergibt, dass der Rückblick auf die Gründergestalt und Gründungsgeschichte aus der Perspektive der nach Abt [[Ratgar]]s Sturz 817 eingeleiteten [[Anianische Reform|monastischen Reform]] erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Frühdatierung (vor 800, spätestens 814) begründeten Georg Hüffer: &amp;#039;&amp;#039;Korveier Studien. Quellenkritische Untersuchungen zur Karolinger-Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1898, S. 124, Anm. 2 und Wolfgang Hessler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Abfassungszeit von Eigils Vita Sturmi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 9, 1958, S. 1–17, zuletzt verteidigt von Pius Engelbert: &amp;#039;&amp;#039;Wann ist Eigils Vita Sturmi entstanden.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Heinemeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Historische Kommission für Hessen (1897–1997).&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1997, S. 35–45. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 61); Für die Spätdatierung (818–820) zuerst Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Die Vita Aegil des Brun Candidus als Quelle zu Fragen aus der Geschichte Fuldas im Zeitalter der anianischen Reform.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 42, 1992, S. 19–48, hier S. 38, Anm. 79; Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Die Vita Aegil abbatis Fuldensis des Brun Candidus. Ein Opus geminum aus dem Zeitalter der anianischen Reform in biblisch-figuralem Hintergrundstil.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1992, S. 19, Anm. 38. (Fuldaer Hochschulschriften 17);  Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Text, Bild und Architektur als Träger einer ekklesiologischen Konzeption von Klostergeschichte. Die karolingische Vita Aegil des Brun Candidus von Fulda (ca. 840).&amp;#039;&amp;#039; In: Gottfried Kerscher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hagiographie und Kunst. Der Heiligenkult in Schrift, Bild und Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer, Berlin 1993, S. 75–106, hier S. 81 mit Anm. 37, S. 100; Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Vita Aegil abbatis Fuldensis a Candido ad Modestum edita prosa et versibus. Ein opus geminum des IX. Jahrhunderts. Einleitung und kritische Edition.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1994, S. XV, Anm. 19; Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Die Ermordung des Erzbischofs Bonifatius durch die Friesen. Suche und Ausgestaltung eines Martyriums aus kirchenpolitischer Notwendigkeit?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 57, 2005, S. 95–132, hier S. 98, Anm. 13; im Anschluß an Becht-Jördens z. T. mit weiteren Argumenten Johannes Fried: &amp;#039;&amp;#039;Fulda in der Bildungs- und Geistesgeschichte des früheren Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: Gangolf Schrimpf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Fulda in der Welt der Karolinger und Ottonen.&amp;#039;&amp;#039; Knecht, Frankfurt am Main 1996, S. 3–38, hier S. 17, Anm. 63. (Fuldaer Studien 7); Josef Semmler: &amp;#039;&amp;#039;Instituta Sancti Bonifatii. Fulda im Widerstreit der Observanzen.&amp;#039;&amp;#039; In: Gangolf Schrimpf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Fulda in der Welt der Karolinger und Ottonen.&amp;#039;&amp;#039; (s. unten Literatur) S. 79–103, hier S. 82f. mit Anm. 35, S. 83; Stefan Patzold: &amp;#039;&amp;#039;Konflikte im Kloster. Studien zu Auseinandersetzungen in monastischen Gemeinschaften des ottonisch-salischen Reichs.&amp;#039;&amp;#039; Matthiesen, Husum 2000, S. 353, Anm. 232. (Historische Studien 463); Für 816/817 [[Petra Kehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehungszeit der Vita Sturmi des Eigil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 46, 1994, S. 11–20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die frühe Sturmi-[[Chronologie]] ist unsicher. Umstritten ist, bei welcher der drei Reisen des Winfried Bonifatius nach Bayern es zur Begegnung mit Sturmi kam, der ihm noch als Knabe (wohl als [[puer oblatus]]) von seinen Eltern anvertraut wurde. Am wahrscheinlichsten ist die erste Reise (um 719), während die auch erwogene Ansetzung während einer der beiden späteren Reisen von vermutlich 734 und 738, als ersterer die Neuordnung der Kirchenorganisation im bayerischen bzw. [[Geschichte Österreichs|österreichischen]] Gebiet durchführte (Gründung der Bistümer [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]], [[Bistum Regensburg|Regensburg]] und [[Bistum Passau|Passau]], sowie [[Erzbistum München und Freising|Freising]]), verschiedene chronologische Schwierigkeiten mit sich bringen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. St. Schipperges: &amp;#039;&amp;#039;Bonifatius ac socii eius.&amp;#039;&amp;#039; Anm. 133f., S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schloss sich Bonifatius an und wurde im [[Benediktinerkloster]] [[Fritzlar]] bei Abt [[Wigbert]] ausgebildet. Im [[Hessen|nordhessischen]] Raum war er als [[Missionar]] unterwegs, wo er nach unsicherer Überlieferung 736, wahrscheinlich aber erst 742/743 in Haerulfisfeld (heute [[Bad Hersfeld]]) eine mönchische Einsiedelei errichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Datierungsproblem siehe [[Abtei Hersfeld]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu einem unbestimmten Zeitpunkt wurde er in Fritzlar zum Priester [[Priesterweihe|geweiht]]. Im Jahre 744 wurde er von Bonifatius beauftragt, in einem Gebiet namens Eichloha (vermutlich war es der Name einer Zentmark oder Hundertschaft im [[Gau|Altgau]] [[Buchonia]]) ein Kloster zu gründen. Der Grundbesitz, vier Meilen um das neue Kloster, war eine [[Karlmann-Schenkung|Schenkung]] des fränkischen Hausmeiers [[Karlmann (Hausmeier)|Karlmann]], die auf dessen Initiative von den lokalen Grundbesitzern ergänzt wurde. Da letztere an Sturmi tradiert haben sollen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vita Sturmi.&amp;#039;&amp;#039; c. 12; vgl. Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Neue Hinweise zum Rechtsstatus des Klosters Fulda aus der Vita Aegil des Brun Candidus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 41, 1991, S. 11–29, hier S. 26–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dürfte dieser, und nicht Bonifatius, auch der Empfänger der [[Karlmann-Schenkung]] gewesen sein. Das Kloster errichtete Sturmi an einer [[Furt]] über die [[Fulda (Fluss)|Fulda]], wo sich vermutlich ein etwa 50 Jahre zuvor von [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] verwüsteter [[Fronhof|Herrenhof]] befunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründungsphase wurde Abt Sturmi in den Jahren 747 und 748 für einen längeren Aufenthalt im Kloster des heiligen [[Benedikt von Nursia]], [[Abtei Montecassino|Monte Cassino]], nach [[Italien]] gesandt, um dort die vermeintlich urbenediktinischen &amp;#039;&amp;#039;consuetudines&amp;#039;&amp;#039; (Lebensformen) kennenzulernen und sie in Fulda einführen zu können. 751 erreichte Bonifatius, der angesichts seines schwindenden Einflusses und der Unsicherheit hinsichtlich seiner Nachfolge um die Zukunft seines Missions- und Reformwerkes besorgt gewesen sein muss, durch das in seinem Auftrag von [[Lullus (Lul)|Lullus]] erwirkte sogenannte [[Zachariasprivileg]] von Papst [[Zacharias (Papst)|Zacharias&amp;amp;nbsp;I.]] eine begrenzte [[Exemption]] für die Abtei, die somit –&amp;amp;nbsp;eher symbolisch&amp;amp;nbsp;– direkt dem [[Papst]] unterstellt und dadurch unabhängig von [[Bischof|bischöflicher]] und weltlicher Gewalt wurde. Zuständig für [[Weihesakrament|Weihen]] und andere bischöfliche Amtshandlungen blieb jedoch weiterhin der [[Diözese|Diözesan]], in dessen [[Diözese|Sprengel]] die Amtshandlung vorzunehmen war. Er durfte allerdings nicht auf eigene Initiative tätig werden, sondern hatte die Einladung ([[Invitatio]]) durch Abt und [[Konvent (Kloster)|Konvent]] abzuwarten. Dies sollte nach dem Tode von Bonifatius zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Bonifatiusschülern, dem Bischof und späteren [[Erzbischof]] von Mainz Lullus und Sturmi, führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Umstände gelang es Sturmi, sich gegen die Bischöfe von [[Erzbistum Utrecht (römisch-katholisch)|Utrecht]] und [[Bistum Mainz|Mainz]] durchzusetzen und Bonifatius in Fulda beisetzen zu lassen. Dies steigerte die Bedeutung der Abtei Fulda stark. Die Abtei erhielt dadurch viele Schenkungen und wurde zu einem bedeutenden [[Wallfahrt]]sort im [[Ostfrankenreich|ostfränkischen Reich]], an den auch viele [[Angelsachsen]] pilgerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturmi konnte sich auch gegen die Bischöfe von Mainz (bzw. nach älterer Auffassung [[Würzburg]]) behaupten, die versuchten, die Exemption der Abtei rückgängig zu machen. Sturmi wurde in diesem Zusammenhang bei dem [[Hausmeier]] [[Pippin der Jüngere|Pippin]] denunziert, von diesem abgesetzt und von 763 bis 765 in die [[Abtei Jumièges]] ([[Normandie]]) in die Verbannung geschickt, während das Kloster Fulda, unter Beschlagnahmung des Zachariasprivilegs, Bischof Lullus von Mainz unterstellt wurde. Er wurde jedoch 765 rehabilitiert, und das Zachariasprivileg wurde zurückerstattet. 774 erhielt die Abtei Fulda von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] den [[Königsschutz]] und damit den Status eines königlichen [[Eigenkloster]]s bzw. einer [[Reichsabtei]]. In diesem Jahr erhielt Sturmi für die Abtei ein Missionsgebiet an der [[Diemel]] und der [[Weser]]. Das [[St. Bonifatius (Hameln)|Stift St. Bonifatii]] in [[Hameln]] wurde von Sturmius gegründet. Auch [[Minden]] gehörte in dieses Missionsgebiet. 779 begleitete Sturmi Karl den Großen auf einem Feldzug nach [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]], wo er erkrankte. Bald nach seiner Rückkehr nach Fulda starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultische Verehrung ==&lt;br /&gt;
Bereits die Wahl des herausgehobenen Begräbnisortes, der Ostchor der [[Fuldaer Dom|Salvatorbasilika in Fulda]], wo kurz danach auch die Nichte des Bonifatius, die später ebenfalls als Heilige verehrte Äbtissin [[Lioba von Tauberbischofsheim]] († um 782), bestattet wurde, lässt erkennen, dass sich ein schrittweiser Übergang von [[Memorialwesen|Memoria]] (Totengedenken) zu kultischer Verehrung anbahnte. Die weiteren Schritte wurden von Abt Eigil von Fulda, einem Verwandten Sturmis, der über zwanzig Jahre in Fulda unter Sturmius Mönch gewesen war, vorangetrieben. Nach der 818 wegen des [[Krypta|Kryptenbaus]] in der neuen [[Ratgar-Basilika|Ratgerbasilika]] erforderlich gewordenen Umbettung der beiden „geistlichen Kinder“ des Bonifatius, erfolgte 820 deren feierliche [[Reliquientranslation|Translation]] in das südliche [[Kirchenschiff|Seitenschiff]] zum [[Ignatius von Antiochien|Ignatius]][[altar]]. [[Liturgie|Liturgisch]] wurde diese räumliche Verbindung dadurch mit Sinn aufgeladen, dass auf den Termin des Festes dieses Heiligen, den 17. Dezember, zusätzlich der Gedenktag für den Gründerabt Sturmi und das Totengedenken für alle Brüder gelegt wurde. Dadurch wurde sinnfällig zum Ausdruck gebracht, dass Ignatius von [[Antiochia am Orontes]], der als zweiter Nachfolger des Apostels [[Simon Petrus]] auf dem Stuhl des [[Patriarchat von Antiochien|Patriarchats von Antiochien]] galt, und der Gründerabt Sturmi gemeinsam als [[Schutzpatron|Patrone]] für das Seelenheil der Brüder des Klosters Fulda wirkten. Spätestens von diesem Zeitpunkt an galt Sturmi demnach als [[Heiliger]] und hatte einen herausgehobenen Platz in der Altarlandschaft der Salvatorbasilika, die als Abbild der [[Heilsgeschichte]] und der Geschichte des [[Mönchtum]]s konzipiert war.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Sturmi oder Bonifatius.&amp;#039;&amp;#039; S. 133–154; Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Die Vita Aegil des Brun Candidus als Quelle zu Fragen aus der Geschichte Fuldas im Zeitalter der anianischen Reform&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 42, 1992, S. 19–48, hier S. 36–39; Gereon Becht-Jördens &amp;#039;&amp;#039;Text, Bild und Architektur als Träger einer ekklesiologischen Konzeption von Klostergeschichte. Die karolingische Vita Aegil des Brun Candidus von Fulda (ca. 840)&amp;#039;&amp;#039;. In: Gottfried Kerscher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hagiographie und Kunst. Der Heiligenkult in Schrift, Bild und Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Dietrich Reimer, Berlin 1993, S. 75–106, hier S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eigil war auch der Autor der wohl im Hinblick auf die Translation und Neuordnung der Anniversarfeier 820 verfassten &amp;#039;&amp;#039;Vita Sturmi&amp;#039;&amp;#039;, die im Schlusskapitel von der Erwartung der Brüder berichtet, Sturmi werde nach seinem Tod zu Gott gelangen und könne dort als ihr Patron durch seine Fürbitte für sie wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigil, Vita Sturmi, c. 26 (ed. Pius Engelbert, &amp;#039;&amp;#039;Die Vita Sturmi des Eigil von Fulda&amp;#039;&amp;#039;, Marburg 1968), S. 162. Zur Datierungsdiskussion s. oben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Hinweis diente als Rechtfertigung der kultischen Verehrung und der entsprechenden Maßnahmen. Abt Eigil veranlasste auch die Konzeption einer Sturmi-Messe für den Anniversartag (Jahresgedenktag), wohl durch [[Hrabanus Maurus]], und die Lesung der Vita an diesem Sturmigedenktag.&amp;lt;ref&amp;gt;Brun Candidus, Vita agil abbatis Fuldensis, c. 22, 1 (ed. Gereon Becht-Jördens, &amp;#039;&amp;#039;Vita Aegil Abbatis Fuldensis a Candido ad Modestum edita prosa et versibus. Ein Opus geminum des IX. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Marburg 1994), S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem wohl auf [[Karolingische Buchmalerei|karolingische]] Vorbilder zurückgehenden [[Buchmalerei|illuminierten]] Fuldaer [[Sakramentar]] der [[Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen|Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen]] (um 975) erscheint Sturmi in einer [[Eschatologie|eschatologischen]] Bildkomposition zum [[Allerheiligen]]fest als [[Psychopompos|Seelenführer]] seiner Mönche und kommendiert (empfiehlt und geleitet) auf dem [[Frontispiz]], als heiliger Abt [[Heiligenschein|nimbiert]], den Hrabanus Maurus den Päpsten [[Gelasius I.]] und [[Gregor der Große|Gregor dem Großen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Litterae illuminatae. Zur Geschichte eines literarischen Formtyps in Fulda.&amp;#039;&amp;#039; In: Gangolf Schrimpf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Fulda in der Welt der Karolinger und Ottonen.&amp;#039;&amp;#039; Josef Knecht, Frankfurt am Main 1996, S. 325–364, hier S. 348, Anm. 72; S. 355–361 (Fuldaer Studien 7); Gereon Becht-Jördens’ Rezension von Éric Palazzo: &amp;#039;&amp;#039;Les sacramentaire de Fulda. Étude sur L’iconographie et la liturgie à l’epoque ottonienne&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Abt-Herwegen-Instituts der Abtei Maria Laach, Band 77). Aschendorff, Münster 1994. In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 48, 1998, S. 401–413, hier S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sturmi wurde so zur Repräsentationsfigur der asketischen Anfänge des Klosters und seiner vermeintlich urbenediktinischen Tradition. Während Lioba 836 erneut umgebettet wurde und ihre endgültige Ruhestätte in [[St. Peter (Petersberg)|St. Peter]] auf dem Petersberg fand, befinden sich die Reliquien Sturmis bis heute im Dom zu Fulda, allerdings aufgrund der Baumaßnahmen des 18. Jahrhunderts nicht mehr am ursprünglichen Ort. Der Schädel ist, von einer Mitra gekrönt, im Dommuseum ausgestellt. 1139 sprach Papst [[Innozenz II.]] Sturmi, dessen zunächst von seinem Verwandten Abt [[Eigil von Fulda|Eigil]] († 822) so entschieden geförderter Kult später in den Hintergrund getreten zu sein scheint, beim zweiten [[Laterankonzil]] in Rom offiziell heilig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Petra Kehl: &amp;#039;&amp;#039;Heiligenverehrung in der Reichsabtei Fulda.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Oktober 2009 wurde auf dem neugestalteten Fuldaer [[Borgia]]splatz eine lebensgroße Bronzestatue des Heiligen, Nachbildung einer alten Holzplastik im Stadtteil [[Malkes]] eingeweiht. Damit wurde endlich ein Plan verwirklicht, welcher schon [[1879]] zum 1100. Todestag Sturmius von Stadtrat und Bürgerausschuss gefasst worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Mott]]: Bayerischer Querkopf im besten Sinne / Sturmius gründete Musterkloster und Siedlung Fulda / Würdiges Denkmal blieb ihm bisher versagt; in: [[Fuldaer Zeitung]], 22. Juni 2005, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktag ==&lt;br /&gt;
Der katholische, evangelische und orthodoxe Gedenktag ist der 17. Dezember, der Tag des Hl. Ignatius, auf den die Anniversarfeier Sturmis wegen der Nähe seines Todestages zu diesem Heiligenfest von Abt Eigil verlegt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ikonografie ==&lt;br /&gt;
* als heiliger Abt, [[Heiligenschein|nimbiert]], barfuß im Mönchsgewand auf dem [[Frontispiz]] des Fuldaer [[Sakramentar]]s (saec. X. 3/4, Göttingen, niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek 2 Ms. theol. 231 Cim., fol. 1v; vgl. Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Litterae illuminatae. Zur Geschichte eines literarischen Formtyps in Fulda&amp;#039;&amp;#039;. In: Gangolf Schrimpf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Fulda in der Welt der Karolinger und Ottonen&amp;#039;&amp;#039; [Fuldaer Studien 7]. Josef Knecht, Frankfurt am Main 1996, S. 326–364, hier S. 355–361; Abb. 5).&lt;br /&gt;
* als heiliger Abt, nimbiert und mit Buch an der Spitze der Fuldaer Mönche, Fuldaer [[Sakramentar]]s (saec. X. 3/4, Göttingen, niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek 2 Ms. theol. 231 Cim., fol. 111r (Vgl. Becht-Jördens, &amp;#039;&amp;#039;Litterae illuminatae. Zur Geschichte eines literarischen Formtyps in Fulda&amp;#039;&amp;#039;. In: Gangolf Schrimpf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Fulda in der Welt der Karolinger und Ottonen&amp;#039;&amp;#039; (s. unten Literatur) S. 348–351; Christine Sauer, &amp;#039;&amp;#039;Allerheiligenbilder in der Buchmalerei Fuldas&amp;#039;&amp;#039;. In: Gangolf Schrimpf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Fulda in der Welt der Karolinger und Ottonen&amp;#039;&amp;#039; (s. unten Literatur) S. 365–402; Abb. 1).&lt;br /&gt;
* als heiliger Abt, nimbiert und mit Spruchband zusammen mit dem heiligen Bonifatius auf dem Frontispiz des [[Codex Eberhardi]] (saec. XII., Marburg, Staatsarchiv, Hs. K. 426, fol. 6r, vgl. Becht-Jördens&amp;#039;&amp;#039;Litterae illuminatae. Zur Geschichte eines literarischen Formtyps in Fulda&amp;#039;&amp;#039;. In: Gangolf Schrimpf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Fulda in der Welt der Karolinger und Ottonen&amp;#039;&amp;#039; (s. unten Literatur) S. 357; Abb. 7).&lt;br /&gt;
* spätere Darstellungen: vgl. [[Konrad Kunze]], &amp;#039;&amp;#039;Sturmius von Fulda&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der christlichen Ikonographie&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8, Herder, Freiburg 1976, Sp. 410.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Ikonografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Sturmi oder Bonifatius. Ein Konflikt im Zeitalter der anianischen Reform um Identität und monastisches Selbstverständnis im Spiegel der Altartituli des Hrabanus Maurus für die Salvatorbasilika zu Fulda. Mit Anhängen zur Überlieferung und kritischen Edition der Tituli sowie zu Textquellen zur Architektur und Baugeschichte der Salvatorbasilika&amp;#039;&amp;#039;. In: Marc-Aeilko Aris, Susanna Bullido del Barrio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hrabanus Maurus in Fulda. Mit einer Hrabanus Maurus-Bibliographie (1979–2009).&amp;#039;&amp;#039; Josef Knecht, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-7820-0919-5, S. 123–187. (Fuldaer Studien 13)&lt;br /&gt;
* Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Die Ermordung des Erzbischofs Bonifatius durch die Friesen. Suche und Ausgestaltung eines Martyriums aus kirchenpolitischer Notwendigkeit?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 57, 2005, S. 95–132, hier S. 98–108; S. 118f.&lt;br /&gt;
* Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Neue Hinweise zum Rechtsstatus des Klosters Fulda aus der Vita Aegil des Brun Candidus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 41, 1991, S. 11–29.&lt;br /&gt;
* [[Pius Engelbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vita Sturmi des Eigil von Fulda. Literarkritisch-historische Untersuchung und Edition.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1968. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck 29)&lt;br /&gt;
* Ulrich Hussong: &amp;#039;&amp;#039;Chronologische Darstellung. Die Geschichte des Klosters Fulda von der Gründung bis ins 11. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Hamberger (Politiker)|Wolfgang Hamberger]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Fulda.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1 &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches&amp;#039;&amp;#039;. Parzeller, Fulda 2009, ISBN 978-3-7900-0397-0, S. 143–165, hier S. 143–145.&lt;br /&gt;
* Ulrich Hussong: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsabtei Fulda im frühen und hohen Mittelalter. Mit einem Ausblick ins späte Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Heinemeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fulda in seiner Geschichte. Landschaft, Reichsabtei, Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1995, ISBN 3-7708-1043-0, S. 89–179, hier S. 89–107. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 57)&lt;br /&gt;
* [[Werner Kathrein]]: &amp;#039;&amp;#039;Fulda, St. Salvator. Geschichtlicher Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germania Benedictina.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7: &amp;#039;&amp;#039;Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Eos, St. Ottilien 2004, ISBN 3-8306-7199-7, S. 213–271, hier S. 213–218.&lt;br /&gt;
* Petra Kehl: &amp;#039;&amp;#039;Heiligenverehrung in der Reichsabtei Fulda&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Heinemeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fulda in seiner Geschichte. Landschaft, Reichsabtei, Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1995, ISBN 3-7708-1043-0, S. 181–199, hier S. 195f.&lt;br /&gt;
* Stefan Patzold: &amp;#039;&amp;#039;Chronologische Darstellung: Der lange Weg vom Kloster zur Stadt – Fulda in der Zeit der Karolinger und Ottonen&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Hamberger u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Fulda.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1 &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches&amp;#039;&amp;#039;. Parzeller, Fulda 2009, ISBN 978-3-7900-0397-0, S. 166–179, hier S. 166–171.&lt;br /&gt;
* Mechthild Sandmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Folge der Äbte&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Klostergemeinschaft von Fulda im früheren Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Fink, München 1978, Bd. 1. ISBN 3-7705-1378-9, S. 178–204, hier S. 181–182.&lt;br /&gt;
* Stefan Schipperges: &amp;#039;&amp;#039;Bonifatius ac socii eius. Eine sozialgeschichtliche Untersuchung des Winfrid-Bonifatius und seines Kreises.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag,  Mainz 1996, S. 142–146. (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte im Auftrag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte 79)&lt;br /&gt;
* Karl Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Mönchsgemeinschaft in Fulda&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Klostergemeinschaft von Fulda im früheren Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Fink, München 1978,  Bd. 1. ISBN 3-7705-1378-9, S. 108–135.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lexikonartikel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|40|718|1409|1410|St. Sturm, Sturmi, Sturmus, Sturmius oder Sturmio}}&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Sturm |BK-Nummer=2 |Eintragsnummer=1 |Band=17 |Seite=11 |zenoID=20011031603}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|37|1||Sturm|[[Wilhelm Wattenbach]]|ADB:Sturm}}&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|766|766|Sturmi (Sturmius, Sturm), Heiliger, OSB|autor=Na|gnd=103105158}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629115720/http://www.bautz.de/bbkl/s/s4/sturmius.shtml |band=11|spalten=149-150|autor=Nicolaus Heutger|artikel=Sturmius (Heiliger)}}&lt;br /&gt;
* Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Sturmi&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8, 1997, Sp. 269–270.&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|657||Sturmi|Stefan Schipperges|103105158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|103105158}}&lt;br /&gt;
* [https://www.erzbistum-muenchen.de/Page069326.aspx Hl. Sturmius auf] erzbistum-muenchen.de&lt;br /&gt;
* [http://www.weyer-neustadt.de/content/DesktopDefault.aspx?tabid=178 &amp;#039;&amp;#039;Missionare in Franken&amp;#039;&amp;#039;: Willibrord, Bonifatius, Burkard, Lullus, Megingaud,&amp;amp;nbsp;…] weyer-neustadt.de&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=103105158|titel=Sturmius, Hl.|datum=025-12-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=---|NACHFOLGER=[[Baugulf von Fulda|Baugulf]]|AMT=[[Liste der Äbte und Bischöfe von Fulda|Abt von Fulda]]|ZEIT=744–779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103105158|VIAF=12709530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Missionar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Theologe (8. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (8. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bonifatius]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 779]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bajuware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sturmius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sankt Sturmius; Sturm; Sturmi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Missionar, Gründer und erster Abt des Klosters Fulda&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=nach 700&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 17. Dezember 779&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fulda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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