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	<title>Sturm Kegel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:02:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sturm_Kegel&amp;diff=704134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Liebermary: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-30T22:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sturm Kegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1892]] in [[Wehlheiden]]; † [[13. Januar]] [[1979]] in [[Essen]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Sturmius Maria Alfred Augustinus Kegel&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Architekt]], [[Stadtplaner]] und [[Baubeamter]]. In den 1950er Jahren war er Direktor des Siedlungsverbands Ruhrkohlenbezirk (Ruhrsiedlungsverband; heute: [[Regionalverband Ruhr]]). Er gilt als Pionier der [[Luftreinhaltung]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sturm Kegel war der Sohn des Baumeisters [[Georg Kegel]] und wurde 1892 im heute zu [[Kassel]] gehörenden Wehlheiden geboren. Er war ein Urenkel des [[Kamtschatka]]-Erforschers [[Johann Karl Ehrenfried Kegel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1920, unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg, studierte er Architektur und Städtebau an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]]. Er wurde wie sein Vater Mitglied der katholischen Studentenverbindung &amp;#039;&amp;#039;[[AV Gothia Hannover|AV Gothia]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Kartellverband|KV]]. Nach dem Tode seines Vaters leitete er von 1913 – unterbrochen durch Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg – bis 1920 noch das Architekturbüro seines Vaters in Kassel. 1920 schloss er sein Studium als [[Diplom-Ingenieur]] ab und war dann in Ludwigshafen als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbauführer&amp;#039;&amp;#039; ([[Referendar]] in der öffentlichen Bauverwaltung) tätig. Hier wurde er aktives Mitglied der gerade gegründeten katholischen Studentenverbindung &amp;#039;&amp;#039;K.St.V. Eckart Mannheim&amp;#039;&amp;#039; im KV. 1922 legte er das 2. Staatsexamen zum [[Regierungsbaumeister]] ([[Assessor]]) ab. In der Hierarchie der staatlichen Bauverwaltung brachte er es bis zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungs- und Baurat&amp;#039;&amp;#039;. Von 1923 bis 1926 arbeitete er beim Reichsneubauamt [[Ludwigswinkel]], ab 1926 bei der städtischen Bauverwaltung in [[Haspe]], bei der Eingemeindung von Haspe nach [[Hagen]] 1929 wurde er als leitender Baubeamter übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1934 kam er nach Essen und wirkte dort als [[Beigeordneter]] und Bau[[dezernent]], nach 1945 leitete er den Wiederaufbau der im Krieg stark zerstörten Stadt. Von 1951 bis zu seiner Pensionierung am 1. Januar 1958 amtierte Sturm Kegel als Verbandsdirektor des [[Regionalverband Ruhr|Siedlungsverbands Ruhrkohlenbezirk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Kegel gilt als Pionier der Luftreinhaltung in Deutschland. Bereits 1952 stellte er ein eigenes Luftreinhaltekonzept in Form eines ausgearbeiteten Gesetzentwurfs öffentlich vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai F. Hünemörder: &amp;#039;&amp;#039;Die Frühgeschichte der globalen Umweltkrise und die Formierung der deutschen Umweltpolitik (1950–1973)&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Kiel, Franz Steiner Verlag, 2002, ISBN 3-515-08188-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach sollten alle Luftverschmutzer des Reviers in einer Luft-Genossenschaft zusammengefasst werden, die technische Richtlinien für die Luftreinigung konzipieren und durchgreifende Reinigungsmaßnahmen veranlassen sollte. Die Großindustrie sollte aus eigenen Mitteln die zur Luftverbesserung nötigen Filter-Aggregate finanzieren. &amp;#039;&amp;#039;(„Wer das Recht hat, viel Geld zu verdienen hat auch die Pflicht, das Land von Staub und Gas freizuhalten.“)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1961&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365482.html Zu blauen Himmeln – Der Spiegel, 9. August 1961]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit erreichte er, dass dieses Thema im öffentlichen Bewusstsein auftauchte&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43062355.html Dein Schornstein raucht – Der Spiegel, 30. Mai 1956]&amp;lt;/ref&amp;gt; und sich der [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag von Nordrhein-Westfalen]] des Themas erstmals annahm&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1961&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Uekötter: &amp;#039;&amp;#039;Von der Rauchplage zur ökologischen Revolution&amp;#039;&amp;#039;. Klartext, Essen 2003, ISBN 3-89861-195-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenamtlich wirkte er im Verein zur Erhaltung der [[St. Viktor (Xanten)|Xantener Stiftskirche]], dessen Vorsitzender er ab 1961 war, und er trieb den Wiederaufbau der Stiftskirche voran. Er war stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Vereins für Verkehrswesen in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kegel war ein begeisterter KVer, bis zu seinem Tode war er Vorsitzender des Altherrenvereins der &amp;#039;&amp;#039;Gothia Hannover&amp;#039;&amp;#039;, in deren Verbindungshaus ein Raum nach Sturmius Kegel benannt ist. Darüber hinaus war Kegel seit 1952 Ehrenphilister des &amp;#039;&amp;#039;K.St.V. Carolingia Aachen&amp;#039;&amp;#039; und Mitglied weiterer KV-Verbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde er von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Nicola Canali|Nicola Kardinal Canali]] zum [[Ritterorden|Ritter]] des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 29. April 1956 durch [[Lorenz Jaeger]], Großprior der deutschen Statthalterei, investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Blauer Himmel über dem Ruhrgebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ruhrgebiet. Gesicht einer Industrielandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Schönen Bücher, 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Richard Gessner. Ein Maler sieht das Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; 1953. (zusammen mit Otto Brües)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonderheiten des rheinisch-westfälischen Wirtschaftsgebietes.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftlicher Verein für Verkehrswesen, Essen 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk. Die ordnende Hand im Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk, Essen 1953. (zusammen mit Gerhard Steinhauer)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Revier lebt nach harten Gesetzen. De Sonderheiten des Ruhrgebietes.&amp;#039;&amp;#039; Bundeszentrale für Heimatdienst, 1954. (zusammen mit Gerhard Steinhauer)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ordnung im Straßenverkehr geht alle an! Grundsätzliche Thesen und Forderungen zur Straßenverkehrspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftlicher Verein für Verkehrswesen, Essen 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Koß in Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 2. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). SH-Verlag, Schernfeld 1993, ISBN 3-923621-98-1, S. 65 f.&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; 17. Ausgabe, Schmidt-Römhild Verlag, 1971, S. 515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|61556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=no2003044918|VIAF=306114746|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2026-05-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kegel, Sturm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kegel, Sturm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kegel, Sturmius Maria Alfred Augustinus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Stadtplaner und Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wehlheiden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Liebermary</name></author>
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