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	<title>Sturm 34 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sturm_34&amp;diff=1417501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T14:06:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sturm 34&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Rechtsextremismus|rechtsextreme]] [[Freie Kameradschaften|freie Kameradschaft]] in [[Mittweida]], deren Mitglieder mehrere brutale Überfälle verübten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.zeit.de/news/artikel/2008/08/12/2591658.xml| titel=Rechtsextremismus : &amp;quot;Sturm 34&amp;quot;: Staatsanwälte legen Revision ein | werk=[[Zeit Online]]| datum=2008-08-12| abruf=2021-01-06| archiv-url=http://web.archive.org/web/20160308034657/http://www.zeit.de/news/artikel/2008/08/12/2591658.xml| archiv-datum=2016-03-08| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2007 wurde sie vom [[Sächsisches Staatsministerium des Innern|sächsischen Innenminister]] verboten. Ihre Anführer wurden im August 2008 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung, Vereinsstruktur und Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Sturm 34&amp;#039;&amp;#039; wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. März 2006 von ca. 30–40 Männern und Frauen gegründet. Anlässlich eines Festes im rechtsextremen Milieu stieg einer der Teilnehmer auf den Tisch und rief den &amp;#039;&amp;#039;Sturm 34&amp;#039;&amp;#039; aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,570513,00.html Spiegel online 6. August 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Name war von einer [[Sturmabteilung|SA-Brigade]] übernommen, die während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] in der Region Mittweida stationiert war. Der &amp;#039;&amp;#039;Sturm 34&amp;#039;&amp;#039; setzte sich aus Mitgliedern aller sozialen Schichten zusammen. Das Alter der Mitglieder reichte von Jugendlichen bis Mittvierzigern. Unter den 175 Aktiven oder Sympathisanten waren 50 Frauen und Mädchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/795585.html n-tv vom 26. April 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]-Kreisvorsitzende von Mittweida hat Sturm 34 mehrfach für Veranstaltungen angefordert. Dabei stiftete er deren Mitglieder zu Straftaten an, indem er sie beispielsweise aufgefordert hat, gegen Linke, die auf der Veranstaltung auftauchen würden, körperliche Gewalt anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sächsischer Landtag|sächsische Landtagsabgeordnete]] [[Kerstin Köditz]] ([[Die Linke]]) bezeichnete Sturm 34 als „den bewaffneten Arm der NPD“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sueddeutsche.de/politik/212/305182/text/ |wayback=20080813061355 |text=Süddeutsche Zeitung Online, 6. August 2008    }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überfälle und deren Folgen ==&lt;br /&gt;
Ziel der Gruppe war es, die Region durch Gewalt und martialisches Auftreten zu terrorisieren und einzuschüchtern. Sie richtete sich vornehmlich gegen Ausländer und Vertreter der [[Politische Linke|Linke]]n. Beispielsweise überfiel sie das Büro der Ortsgruppe der [[Die Linke|Linkspartei]], Döner-Imbissstände, Afrodeutsche und Punks. Die Angriffe erfolgten meist aus einer zahlenmäßig überlegenen Gruppe heraus. So standen sich an einer Torfgrube in Mittweida 15 bis 20 Mitglieder des Sturms 34 und acht Jugendliche gegenüber. Während eines Dorffestes in [[Rochlitz]] fielen bis zu 25 Mitglieder ein. Dabei trugen sie schwarze Kleidung, hatten die Köpfe kahl geschoren und trugen mit Sand gefüllte Handschuhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.lvz-online.de/aktuell/content/70111.html |text=Leipziger Volkszeitung |archivebot=2019-05-16 09:35:52 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2006 schlugen 15 Mitglieder an einer Tankstelle in [[Stollberg/Erzgeb.|Stollberg]] ohne erkennbaren Anlass auf einige junge Männer ein. Auch nachdem eines der Opfer am Boden lag, traten sie weiter auf dieses ein. Eine Zeugin beschrieb dies später so, dass der am Boden liegende wie ein Fußball für die Täter gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sueddeutsche.de/politik/212/305182/text/ |wayback=20080813061355 |text=Süddeutsche Zeitung vom 6. August 2008  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 2007 führte die Polizei mit 200 Einsatzkräften Hausdurchsuchungen durch und fand dabei unter anderem [[Schreckschusswaffe]]n, [[Sturmhaube (Skimaske)|Sturmhauben]] und rechtsextremes Propagandamaterial. Am selben Tag verbot der sächsische Innenminister [[Albrecht Buttolo]] die Gruppe mit sofortiger Wirkung. Er begründete dies mit den Angriffen auf Ausländer und Andersdenkende, die auf Errichtung einer „[[National befreite Zone|national befreiten Zone]]“ um Mittweida abzielten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/795585.html n-tv am 26. April 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strafprozess ==&lt;br /&gt;
=== Gefährliche Körperverletzung ===&lt;br /&gt;
Am 6. August 2008 verurteilte das [[Landgericht Dresden]] zwei Angeklagte aus dem Führungskader des Sturms 34 wegen [[Gefährliche Körperverletzung|gefährlicher Körperverletzung]] zu [[Jugendstrafe|Jugendhaftstrafen]] zwischen drei und dreieinhalb Jahren. Ein weiterer Angeklagter wurde mit einem Jahr Haft auf [[Strafaussetzung zur Bewährung|Bewährung]] gestraft. Laut dem Richter sei das Kernproblem der Angeklagten gewesen, dass es ihnen „am intellektuellen Inventar gefehlt habe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung einer kriminellen Vereinigung ===&lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft erhob auch Anklage wegen [[Kriminelle Vereinigung|Bildung einer kriminellen Vereinigung]], da der Sturm 34 keineswegs nur eine „Sauf- und Schlägertruppe“ gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.zeit.de/news/artikel/2008/08/04/2585931.xml| titel=&amp;#039;&amp;#039;Sturm 34&amp;#039;&amp;#039;: Haftstrafen für Rädelsführer gefordert | werk=[[Zeit Online]]| datum=2008-08-08| abruf=2021-01-05| archiv-url=http://web.archive.org/web/20161018194533/http://www.zeit.de/news/artikel/2008/08/04/2585931.xml| archiv-datum=2016-10-18| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Richter sprach die Angeklagten in diesem Punkt aber frei, da es am Gruppenwillen gefehlt habe. Die Staatsanwaltschaft legte gegen das Urteil in diesem Punkt Revision beim [[Bundesgerichtshof]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?sessionid=838745D58921455F9D27E1A019540715&amp;amp;docid=264847&amp;amp;docClass=NEWS&amp;amp;site=Beck%20Aktuell&amp;amp;from=HP.10  Staatsanwaltschaft legt gegen Urteile im «Sturm 34»-Prozess Revision ein]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser urteilte am 3. Dezember 2009 (Az.: 3 StR 277/09), dass der Sturm 34 durch seine Zielsetzungen eine kriminelle Vereinigung war und gab damit der Revision statt. Der Prozess wurde an das Landgericht Dresden zurückverwiesen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,7952540,00.html |text=Prozess gegen Sturm 34 vom Bundesgerichtshof an das Landgericht Dresden zur erneuten  Verhandlung zurückverwiesen |archivebot=2019-05-16 09:35:52 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welches im Urteil vom 13. April 2011 die Bildung einer kriminellen Vereinigung als gegeben sah.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ Webarchiv | url=http://www.mdr.de/nachrichten/8463806.html | wayback=20110416074905 | text= Bewährungsstrafen im &amp;quot;Sturm 34&amp;quot;-Prozess - Gruppe war eine kriminelle Vereinigung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2013 bestätigte das Landgericht Dresden eine Verurteilung von fünf Rädelsführern von Sturm 34 wegen schwerer Körperverletzung, Sachbeschädigung und [[Bildung einer kriminellen Vereinigung]] zu Bewährungs- und Geldstrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/01/17/urteil-gegen-nazigegner-ein-fatales-gesellschaftspolitisches-signal_11085&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Folgen ==&lt;br /&gt;
Die Milde des Urteils vom 16. Januar 2013 mag darin begründet gewesen sein, dass das Landgericht Dresden diesen Prozess jahrelang verschleppt hatte. Noch ein paar Jahre später, im September 2018, wurde „der gewalttätige Kopf von &amp;#039;&amp;#039;Sturm 34&amp;#039;&amp;#039;“ Tom W. erneut verhaftet, weil er Gründungsmitglied der kriminellen Vereinigung [[Revolution Chemnitz]] war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Kraske]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Riss. Wie die Radikalisierung im Osten unser Zusammenleben zerstört.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein Verlag, Berlin 2020, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das einstige &amp;#039;&amp;#039;Sturm 34&amp;#039;&amp;#039;-Mitglied Christian K. gilt nun als Kopf dieser Zelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Kraske: &amp;#039;&amp;#039;Der Riss. Wie die Radikalisierung im Osten unser Zusammenleben zerstört.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein Verlag, Berlin 2020, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie Kameradschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Mittweida)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neonazistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2007]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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