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	<title>Stunksitzung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T12:52:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stunksitzung&amp;diff=157034&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Deirdre: /* Programm */</title>
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		<updated>2025-08-22T16:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Programm&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stunksitzung-logo.png|mini|Logo der Stunksitzung]][[Datei:Sitzungspräsidentin Biggi Wanninger und Elferrat Stunksitzung 2013.JPG|mini|Sitzungspräsidentin Präsidentin [[Biggi Wanninger]] und der [[Elferrat]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stunksitzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine alternative [[kabarett]]istische [[Prunksitzung|Sitzung]] im [[Kölner Karneval]]. Die Bezeichnung spielt auf die „Prunksitzungen“ des organisierten Sitzungskarnevals an, von denen sich die Stunksitzung bewusst abgrenzt. Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Stunk&amp;#039;&amp;#039; ist eine Abwandlung von [[Gestank]] und steht für Provokation und angezettelten Streit. In der Karnevalssession 2010/2011 fanden 50 Sitzungen mit rund 55.000 [[Jeck]]en statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger der Stunksitzung ist die Tuschfactory GmbH, die im Geschäftsjahr 2014/15 einen Jahresüberschuss von rund 230.000 Euro erzielte. Geschäftsführer sind die Schauspielerin [[Biggi Wanninger]] und der Musiker Georg Kunz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stunksit-Köl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stunksitzung.de/impressum/ |titel=Kölner Stunksitzung – Impressum |werk=stunksitzung.de |abruf=2023-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tuschfactory GmbH: &amp;#039;&amp;#039;Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2015&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht im &amp;#039;&amp;#039;[[Bundesanzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; am 8. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm ==&lt;br /&gt;
Die Themen der politischen Nummern reichen von der Weltpolitik über die deutsche Politszene bis zu Kölner Lokalthemen. Artistische Nummern und die [[Verballhornung]] bekannter Filme, klassischer Musik und Lieder – oft auf [[Kölsch (Sprache)|Kölsch]] – ergänzen das Programm. Beliebte Ziele des Spotts sind unter anderem Politiker, die [[Bundeswehr]], die [[katholische Kirche]] und früher insbesondere [[Joachim Meisner|Kardinal Meisner]], die [[Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf|Düsseldorfer Rivalität]], der lokale Fußballverein [[1.&amp;amp;nbsp;FC Köln]] sowie die [[Bergheim]]er (Provinzspott) und die traditionellen Karnevalsgesellschaften, insbesondere das [[Kölner Dreigestirn]] und die [[Rote Funken|Roten Funken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Mitwirkende ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koebes Underground.jpg|mini|Die [[Hausband]] [[Köbes Underground]] (2011)]]&lt;br /&gt;
1983 gegründet von einem Kölner Studenten-[[Kollektiv]] der [[Fachhochschule Köln]], hervorgegangen aus dem Kölner Spielecircus, fand die erste Stunksitzung am 26. Februar 1984 in der Alten [[Mensa]] der [[Universität Köln]] statt. Mitbegründer ist der [[Kabarett]]ist [[Jürgen Becker (Kabarettist)|Jürgen Becker]], der bis zu seinem Ausscheiden 1995 als „Irokesen-Heinz“ die Rolle des Sitzungspräsidenten innehatte. Danach übernahm [[Reiner Rübhausen]] das Amt. Seit 1999 ist Biggi Wanninger die Präsidentin der Sitzung. Seit der Karnevalssession 1991 finden die Stunksitzungen im [[E-Werk (Köln)|E-Werk]] in [[Köln-Mülheim]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den derzeitigen Darstellern auf der Bühne sind viele bereits seit Beginn der Stunksitzung 1984 dabei: Martina Bajohr, Doris Dietzold, Martina Klinke, Doro Egelhaaf, [[Didi Jünemann]], Günter Ottemeier und Bruno Schmitz. Christian Rzepka gehört seit 1988, Anne Rixmann (1996)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stunksitzung.de/ensemble/ |titel=Ensemble |werk=stunksitzung.de |abruf=2023-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Tom Simon (1998) und Ozan Akhan (2000) stießen Ende der 1990er Jahre dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hausband]] ist seit 1988 [[Köbes Underground]], nachdem die meisten Bandmitglieder vorher unter anderen Namen wie The Dead Lambsdorffs, Schwester Christa und die Brinkmänner oder Elmar goes to Lüdenscheid in den Stunksitzungen aufgetreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1996 sendet das [[WDR Fernsehen]] zum Ende des Karnevals in der Nacht zum [[Aschermittwoch]] den Sketch &amp;#039;&amp;#039;Aschermittwoch for one&amp;#039;&amp;#039;. Hierbei handelt es sich um eine kölsche Variante des Sketches &amp;#039;&amp;#039;[[Dinner for One]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Stunksitzung von 1995. Das [[Kölnisches Stadtmuseum|Kölnische Stadtmuseum]] zeigte im April 2010 die Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Karneval instandbesetzt? Politik, Protest, Provokation und Persiflage&amp;#039;&amp;#039;, eine kritische [[Hommage]] zum 25-jährigen Jubiläum der Stunksitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunksitzung beeinflusste als Konzept mehrere ähnliche alternative Sitzungsformate in [[Nordrhein-Westfalen|NRW]], so z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Aachen]]er &amp;#039;&amp;#039;Strunxsitzung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aachener-nachrichten.de/schrille-ideen-bissige-parodien-naerrischer-nonsens-pur_aid-32554343 |titel=Aachen: Schrille Ideen, bissige Parodien, närrischer Nonsens pur |hrsg=Aachener Nachrichten |datum=2009-02-15 |sprache=de |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Schritte gegen die Stunksitzung ==&lt;br /&gt;
In der Stunksitzung 2006 wurden [[Papst]] [[Benedikt&amp;amp;nbsp;XVI.]] und der damalige Kölner [[Kardinal]] Joachim Meisner als [[Schwul]]e &amp;#039;&amp;#039;Ratze und Meise&amp;#039;&amp;#039; im Bett dargestellt. Die Strafanzeige einer Privatperson wegen [[Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen]] löste ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren aus, das jedoch im März 2006 eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1993 hatte es eine Anzeige gegeben, weil in einer Stunksitzung ein [[Kruzifix]] mit der Aufschrift „[[Tünnes und Schäl|Tünnes]]“ gezeigt wurde. Die darauf erfolgte [[Beschlagnahme]] dieser Requisite erwies sich im Nachhinein als nicht haltbar: Ebenso wie der Sketch &amp;#039;&amp;#039;Ratze und Meise&amp;#039;&amp;#039; war auch diese Aktion nach Auffassung des Gerichts durch die [[Kunstfreiheit]] gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsehübertragung ==&lt;br /&gt;
Die Fernsehübertragung erfolgt seit 1998 vom [[Westdeutscher Rundfunk|Westdeutschen Rundfunk]] (WDR) in unterschiedlichen Sendungen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stunksitzung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die lange Stunksitzung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die etwas andere Stunksitzung&amp;#039;&amp;#039; (2021)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ausgefallenste Stunksitzung&amp;#039;&amp;#039; (2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WDR übte mehrfach [[Selbstzensur]], indem er bei Fernsehübertragungen der Stunksitzung bestimmte Inhalte nicht gesendet hat:&lt;br /&gt;
* 1992 bezeichnete der Kabarettist Jürgen Becker den Kölner Kardinal Meisner in einer Rede als „Arschloch“. Bei der Ausstrahlung der Aufzeichnung wurde das Wort elektronisch übertönt.&lt;br /&gt;
* 2006 wurde der Sketch &amp;#039;&amp;#039;Ratze und Meise&amp;#039;&amp;#039; aus der Aufzeichnung herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
* 2011 wurde der Auftritt von Bruno Schmitz als Bischof [[Walter Mixa]] in der Zusammenfassung der Sitzung nicht gesendet, nachdem es im Vorfeld Kritik an dem Sketch gegeben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ksta.de/papst-satire-wdr-zensiert-stunksitzung-12219024 |titel=Papst-Satire: WDR zensiert Stunksitzung |hrsg=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |datum=2011-02-25 |abruf=2024-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Langfassung der Stunksitzung zeigt der WDR nur eine geschnittene Version des Sketches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Petra Metzger, Georg Bungarten, Nadja Fernandes und Manfred Linke&lt;br /&gt;
   |Titel=Karneval instandbesetzt? 25 Jahre Kölner Stunksitzung. Einem Phänomen auf der Spur.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition Arge Kulturidee&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-00-029202-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stunksitzung.de/ Website der Stunksitzung]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=BO55ETGljdI Stunksitzung 2013.] YouTube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Karnevalssendungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karnevalssitzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kölner Karneval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelle Veranstaltung in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstveranstaltung 1984]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Deirdre</name></author>
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