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	<title>Stumpfwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:30:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stumpfwald&amp;diff=138727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dubbe928: Name und Identifikator (170.02) gemäß https://landschaften.naturschutz.rlp.de/landschaftsraeume.php?lr_nr=170.02 eingetragen</title>
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		<updated>2025-02-04T21:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name und Identifikator (170.02) gemäß https://landschaften.naturschutz.rlp.de/landschaftsraeume.php?lr_nr=170.02 eingetragen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturraum in Deutschland&lt;br /&gt;
 |NAME= Stumpfwald&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME= Stamp, Stampf&lt;br /&gt;
 |IDENTIFIKATOR= 170.02&lt;br /&gt;
 |FOTO= Stumpfwaldgericht.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1= Stumpfwaldgericht bei [[Alsenborn]]&lt;br /&gt;
 |SYSTEMATIK= HNGD&lt;br /&gt;
 |FLAECHE_PRAEFIX=&lt;br /&gt;
 |FLAECHE_REFERENZ=&lt;br /&gt;
 |FLAECHE-HA=&lt;br /&gt;
 |FLAECHE-QKM= 150&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG1_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG1=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG2_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG2=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG3_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG3=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1_IDENTIFIKATOR= 07–23&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1= Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2_IDENTIFIKATOR= 17–19, 26&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2= Nordfranzösisches Schichtstufenland|Pfälzisch-Saarländisches Schichtstufenland&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3_IDENTIFIKATOR= 17&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3= Pfälzerwald&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE= &lt;br /&gt;
 |UEBER-HAUPTEINHEIT_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |UEBER-HAUPTEINHEIT=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG5_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG5=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG6_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG6=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG7_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG7=&lt;br /&gt;
 |NATURREGION=&lt;br /&gt;
 |MAKROGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |MESOGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |MICROGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |NANOGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |PHYSIOTOP=&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSZONE=&lt;br /&gt;
 |GROSLANDSCHAFT=&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSEINHEIT= &lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSTYP= leicht gebirgige und von Taleinschnitten in alle Richtungen durchzogene Waldfläche&lt;br /&gt;
 |HÖCHSTER GIPFEL= [[Hohe Bühl]]&lt;br /&gt;
 |MAX-HÖHE= 444&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD= &lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD= &lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-RP&lt;br /&gt;
 |ORTSBEREICH= [[Göllheimer Häuschen]], [[Rosenthal (Kerzenheim)|Rosenthal]], [[Stauf (Eisenberg)|Stauf]]&lt;br /&gt;
 |GEMARKUNG=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE= Ramsen (Pfalz)&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE2= Enkenbach-Alsenborn&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE3= Carlsberg (Pfalz)&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE4= Eisenberg (Pfalz)&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE5= Kerzenheim&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE6= Neuhemsbach&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE7= Altleiningen&lt;br /&gt;
 |KREIS= Donnersbergkreis&lt;br /&gt;
 |KREIS2= Landkreis Kaiserslautern&lt;br /&gt;
 |KREIS3= Landkreis Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND= Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
 |STAAT= Deutschland&lt;br /&gt;
 |KARTE= Pfaelzerwaldkarte Stumpfwald.png&lt;br /&gt;
 |KARTENBESCHREIBUNG= Stumpfwald (hell) innerhalb des Pfälzerwalds&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=&lt;br /&gt;
 |POSKARTECAPTION=&lt;br /&gt;
 |POSKARTEMARK=&lt;br /&gt;
 |POSKARTEMARKSIZE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stumpfwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Teil des nördlichen [[Pfälzerwald]]s im Süden von [[Rheinland-Pfalz]]. Das etwa 150&amp;amp;nbsp;km² große Gebiet&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=19&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=425228&amp;amp;y=5486382&amp;amp;marker Ausdehnung und ungefähres Zentrum des Stumpfwalds] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 16. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist größtenteils der [[Nordpfalz]] zuzurechnen und erstreckt sich von West nach Ost auf den Gemarkungen der Gemeinden [[Enkenbach-Alsenborn]] ([[Landkreis Kaiserslautern]]) und [[Ramsen (Pfalz)|Ramsen]] ([[Donnersbergkreis]]). Es gab dem [[Stumpfwaldgericht]], einer alten Gerichtsstätte, und der musealen [[Stumpfwaldbahn]] den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Geologie ==&lt;br /&gt;
Die leicht [[Mittelgebirge|gebirgige]] und von Taleinschnitten in alle Richtungen durchzogene [[Wald]]fläche hat eine mittlere Höhe von knapp {{Höhe|400|DE-NHN|link=1}}. Von den Fließgewässern des Stumpfwalds hat der obere [[Eisbach (Rhein)|Eisbach]] mit dem [[Bockbach (Eisbach)|Bockbach]] den stärksten Zufluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch baut sich der Stumpfwald – wie der Großteil des Pfälzischen Berglandes – überwiegend aus [[Buntsandstein]] auf, der sich vor etwa 250 Millionen Jahren (Übergang Perm/Trias) im damaligen [[Germanisches Becken|Germanischen Becken]] aus windverblasenem [[Wüste]]nsand bildete. Zusammen mit dem westlich (jenseits der [[Alsenz]]) angrenzenden [[Otterberger Wald]] wird das Gebiet von manchen Geowissenschaftlern auch [[Unterer Pfälzerwald]] genannt. Im Norden senkt er sich zum Tal der [[Pfrimm]], die bei Worms in den Rhein mündet, im Osten grenzt er an den markanten [[Leininger Sporn]] (Höhe bis {{Höhe|516}}), im Süden an den [[Diemersteiner Wald]] und den Oberlauf der [[Isenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Kraftverkehr erschlossen ist das Gebiet durch die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 201#L 395|Landesstraße&amp;amp;nbsp;395]], die am Eisbach aufwärts von Ramsen nach Enkenbach führt. Direkt am Südrand verläuft die [[Bundesautobahn 6|Autobahn&amp;amp;nbsp;6]] (Mannheim–[[Saarbrücken]]), 5 bis 10&amp;amp;nbsp;km weiter nördlich die [[Bundesautobahn 6|Autobahn&amp;amp;nbsp;63]] (Kaiserslautern–[[Mainz]]). Die ursprünglich parallel zur Landesstraße verlaufende [[Eistalbahn]] von [[Grünstadt]] nach Enkenbach-Alsenborn wurde nach Stilllegung für den Abschnitt Grünstadt–[[Eiswoog]] wieder reaktiviert und dient vor allem dem Ausflugsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Urkunden aus den Jahren 765 und 1330 nennen das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;„Stamp“&amp;#039;&amp;#039;, in den Jahren 1357, 1494 und 1596 hingegen &amp;#039;&amp;#039;„Stampf“&amp;#039;&amp;#039;. Das Wort bezeichnete Geländestellen, an denen es nötig war, wegen der recht [[Steilhang|steilen Hänge]] mit &amp;#039;&amp;#039;stampfenden Schritten&amp;#039;&amp;#039; zu gehen. In Unkenntnis des Wortursprungs erfolgte später die Umwandlung in den Namen &amp;#039;&amp;#039;Stumpfwald&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;feßmeyer&amp;quot;&amp;gt;Hans Feßmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Stumpfwald bei Ramsen&amp;#039;&amp;#039;. Ramsen 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtliche Entwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Holzgerechtsame|Beholzungsrechte]] des Waldes wurden bereits 1390 im &amp;#039;&amp;#039;Stumpfwaldweistum&amp;#039;&amp;#039; festgeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2008-09-14&amp;quot;&amp;gt;Roland Happersberger: &amp;#039;&amp;#039;Gut Holz – passé&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Rheinpfalz|Die Rheinpfalz am Sonntag]], Ludwigshafen, 14. September 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie überdauerten nicht nur das [[Spätmittelalter]], sondern auch größere Herrschaftswechsel in den folgenden Jahrhunderten. So erfolgte nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] ab 1797 die Zuordnung zum Staatsgebiet [[Frankreich]]s, nach [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] endgültiger Niederlage ab 1816 zum [[Königreich Bayern]]. Sogar bis in die heutige Zeit gelten die Rechte fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die Einwohner der &amp;#039;&amp;#039;Neunmärker&amp;#039;&amp;#039; – neun Gemeinden, deren Gemarkungen nacheinander an den Eisbach angrenzen – durften sich im Stumpfwald mit [[Bauholz]] versorgen. Es waren dies [[Mertesheim]], [[Grünstadt]], [[Asselheim]], [[Mühlheim an der Eis|Mühlheim]], [[Albsheim an der Eis|Albsheim]], [[Colgenstein-Heidesheim|Heidesheim, Colgenstein]], [[Obrigheim (Pfalz)|Obrigheim]] und [[Obersülzen]]. Weitere Inhaber solcher Rechte waren die Einwohner von Ramsen, [[Hettenleidelheim]], [[Eisenberg (Pfalz)|Eisenberg]] und [[Stauf (Eisenberg)|Stauf]], weil diese Gemeinden zum [[Kloster Ramsen]] bzw. zur [[Burg Stauf (Pfalz)|Herrschaft Stauf]] gehörten, die sich das Eigentum am Stumpfwald teilten. Einwohner von [[Wattenheim]] hatten nur dann Beholzungsrecht, wenn sie ein „[[Rinder|Hornvieh]]&amp;amp;shy;gespann“ ihr Eigen nennen konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2008-09-14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische Staat, das Königreich Bayern und die Bundesrepublik Deutschland versuchten immer wieder vergeblich, das Eigentum am Stumpfwald zu erlangen. Zuletzt 1989 obsiegte in einem Rechtsstreit der nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Zweckverband (Deutschland)|Zweckverband]] der am Stumpfwald berechtigten Gemeinden (Neunmärkerei)&amp;#039;&amp;#039; und erstritt vom Land Rheinland-Pfalz die Herausgabe von Walderträgen in Höhe von 420.000 [[Deutsche Mark|DM]]. Als auch die Gemeinde Wattenheim ihren Anteil hieran einforderte, wollten die Neunmärker zunächst gerichtlich geklärt wissen, ob die Waldbewirtschaftung mit Traktoren statt mit Zugtieren überhaupt unter das alte [[Weistum]] falle. 1990 wurde ein [[Vergleich (Recht)|Vergleich]] geschlossen, der die Wattenheimer an dem Ertrag beteiligte, jedoch die Frage [[Zugtier]] versus [[Zugmaschine]] offenließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2008-09-14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stumpftalrp1.jpg|mini|[[Stumpfwaldbahn]] am Bahnhof Eiswoog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten im Stumpfwald sind die museale [[Stumpfwaldbahn]], drei Brückenbauwerke der regionalen [[Eistalbahn]], der [[Eiswoog]]-Stausee und das [[Stumpfwaldgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hans Feßmeyer]] |Titel=Der Stumpfwald bei Ramsen |Auflage=1. |Ort=Ramsen |Datum=1956 |Kommentar=2., erweiterte Auflage, bearbeitet und kommentiert von Manfred Stumpf. Ramsen 1999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Dorothee Rüttger-Mickley |Titel=Die „Neunmärker“ und der „Stumpfwald“ |TitelErg=Kein Holzrecht ohne „mene“ oder Altes Recht in neuer Zeit |Sammelwerk=Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim |Band=Band 10 |Datum=1992 |Seiten=269–271}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Pfälzerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dubbe928</name></author>
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