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	<title>Stumpfblättrige Weide - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stumpfbl%C3%A4ttrige_Weide&amp;diff=692314&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Primavera2023: Tippfehler korrigiert. Das Wort &quot;Ausfreieren&quot; habe ich in &quot;Auffrieren&quot; geändert. Evtl. ist das aber nicht korrekt. Der vollständige Satz erscheint zudem unverständlich.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stumpfbl%C3%A4ttrige_Weide&amp;diff=692314&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-05-06T18:11:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert. Das Wort &amp;quot;Ausfreieren&amp;quot; habe ich in &amp;quot;Auffrieren&amp;quot; geändert. Evtl. ist das aber nicht korrekt. Der vollständige Satz erscheint zudem unverständlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Stumpfblättrige Weide&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Salix retusa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Weiden&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Weiden (Botanik)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Salix&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Weidengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Salicaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Malpighienartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Malpighiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Salix retusa.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Stumpfblättrige Weide (&amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stumpfblättrige Weide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der [[Weiden (Botanik)|Weiden]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salix retusa Atlas Alpenflora.jpg|mini|hochkant|links|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Alpenflora&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salix retusa (Stumpfblatt-Weide) IMG 5748.jpg|mini|Weibliche Kätzchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salix retusa (Stumpfblatt-Weide) IMG 8265.jpg|mini|Männliche Kätzchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salix_retusa_001.jpg|mini|Habitus und Laubblätter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039; ist ein sommergrüner, niederliegender [[Zwergstrauch]] bzw. [[Spalierwuchs|Spalierstrauch]] mit kurzen gedrängten, gewundenen und groben Ästen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šilić1988&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Rinde]] der 5 bis 30 Zentimeter langen Zweige ist olivgrün bis braun, glatt und dünn. Die Wurzel ist kräftig entwickelt und reicht tief zwischen die Felsspalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 2 bis 3 Millimeter lang. Die einfach Blattspreite ist bei einer Länge von 5 bis 20 Millimetern sowie einer Breite 5 bis 8 Millimetern verkehrt-eiförmig bis breit-eiförmig, meist ganzrandig und oberseits glänzend. Das Herbstlaub ist leuchtend gelb. Die getrockneten Zweige und Laubblätter duften eigenartig und intensiv nach Baldrian.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1981b&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Stumpfblättrige Weide ist zweihäusig getrenntgeschlechtig ([[Diözie|diözisch]]). Zehn oder mehr Blüten befinden sich in gleichzeitig mit den Blättern austreibenden, aufrechten [[kätzchen]]förmigen [[Blütenstand]]. Die männlichen Blütenstände sind gelb und nur 1,5 Zentimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kapselfrucht]] öffnet sich in zwei Hälften und enthält zahlreiche Samen. Die sehr kleinen Samen besitzen einen dichten [[Pappus (Botanik)|Pappus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šilić1988&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 76, 114, 152.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Arten ===   &lt;br /&gt;
Der Stumpfblättrigen Weide ähnlich ist die [[Quendelblättrige Teppich-Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix serpillifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Scop.}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quendel-Weide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.  Sie wurde früher häufig als Unterart der Stumpfblättrigen Weide (&amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;serpillifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Scop.) Arcang.}}) aufgefasst, hat viel dichter beblätterte Zweige sowie deutlich kleinere Blätter sowie einen dicht geschlossenen, rasenartigen Wuchs, wie ihn die Stumpfblättrige Weide niemals zeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1981a&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt im gleichen Lebensraum wie &amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039; in den Alpen vor, besiedelt aber häufig stärker besonnte Standorte und tiefere Lagen als &amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Stumpfblättrige Weide gehört zu den alpinen Arten der europäischen [[Glazialflora]] und ist ebenso ein [[Glazialrelikt|glaziales Relikt]]. Sie ist zudem ein arkto-alpiner Vertreter der [[Gebirgsflora]] der keine arktische Verbreitung besitzt (Europäische arkto-alpinen Art). So beschränkt sich ihr Vorkommen ausschließlich auf gemäßigte und subtropische Hochgebirge.&amp;lt;ref&amp;gt;Vladimir Stevanović, Snežana Vukojičić, Jasmina Šinžar-Sekulić, Maja Lazarević, Gordana Tomović, Kit Tan: &amp;#039;&amp;#039;Distribution and diversity of Arctic-Alpine species in the Balkans&amp;#039;&amp;#039;. Plant Systematics and Evolution, Dezember 2009, 283.219, [https://www.researchgate.net/publication/225821102_Distribution_and_diversity_of_Arctic-Alpine_species_in_the_Balkans (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das natürliche [[Verbreitungsgebiet]] befindet sich in den [[Alpidische Orogenese|europäischen alpinen]] [[Hochgebirge]]n: [[Pyrenäen]], [[Alpen]], [[Apenninen]], [[Jura (Gebirge)|Jura]]. [[Karpaten]], [[Dinarisches Gebirge]]. In [[Bulgarien]] wird &amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039; nur auf dem Gipfel des Ibar in der [[Rila]] planina gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Veska Roussakova, Onlinedatenbank zu den EUNIS Habitaten in Bulgarien: Alpine calciphilic dwarf-shrub communities near melting snow-patches [http://e-ecodb.bas.bg/rdb/en/vol3/02F2.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kommt in den Alpen und Voralpen in Höhenlagen von meist 1700 bis 2500 (1260 bis 2640) Metern, in Bayern bis zu 2470 Metern, in Tirol von 1700 bis 2640 Metern, im Wallis von (1260 bis) 1500 bis 2500 Metern, im Schweizer Jura von etwa 1200 bis 1700 Metern vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1981c&amp;quot; /&amp;gt; In den Allgäuer Alpen steigt sie in Höhenlagen von 900 Metern bis weit über 2000 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den arktischen Regionen Eurasiens wird &amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Salix serpillifolia&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;Salix nummularia&amp;#039;&amp;#039; Anderss. (arktisches Europa und Asien, im östlichen Sibirien, sowie südwärts bis zum Altai und in die Mongolei), sowie durch &amp;#039;&amp;#039;Salix rotundifolia&amp;#039;&amp;#039; Trautv. (arktisches Europa und Asien, sowie in Ostasien südwärts bis in das Ochotskische Gebiet und Kamtschatka) abgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1981b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
Die Stumpfblättrige Weide bildet in schneereichen Lagen niederliegende Zwergweidenspaliere, wo sie sich [[Anemophilie|anemophil]] verbreitet. Sie ist eine Lichtart und wächst nur sehr langsam. Sie erreicht dabei ein hohes Alter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šilić1988&amp;quot; /&amp;gt; Standorte sind felsige, sonnige Habitate der subalpinen- und alpinen Stufe. Typischerweise besiedelt sie hierin  [[Karre (Rinne)|Karren]] um und in [[Kalkschneeböden]] und beruhigten [[Blockhalde|Block-]] und [[Kalkschutthalden]] mit lang andauernder Schneebedeckung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šilić1988&amp;quot; /&amp;gt; Die mild-humosen Stein- und Steinschuttböden sind basenreich und meist kalkhaltig. Sie wächst zudem auf nacktem Fels, wo sie mit den kräftigen Wurzeln tiefere spaltengründige Substrate erreicht. In den Alpen wächst &amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039; in Höhenlagen von 1600 bis 2900 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] &amp;amp; al. 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 5 (sehr hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 1+ (unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stumpfblättrige Weide kann zusammen mit der [[Weiße Silberwurz|Weißen Silberwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Dryas octopetala&amp;#039;&amp;#039;) Initialstandorte im [[Periglazial]] der Hochgebirge besiedeln. Sie ist damit eine Pionierart, die beispielsweise alpine [[Streifenböden]] in den Alpen befestigt. Streifenböden entwickeln sich als schräg zum Tal ziehende Steinstreifen, die aus dem Auffrieren der Steine an der Bodenoberfläche und durch kapillar angesaugtes Wasser wird in den entstehenden Hohlräumen unter den Steinen feines Bodenmaterial eine Hebung hervorrufen. Streifenböden sind durch die Schwerkraft sortiert und zeigen ebenfalls eine Zonierung, die über die [[Sukzession (Biologie)|Sukzession]] von Pflanzengesellschaften eine fortschreitende Bodenentwicklung anzeigt. So befestigen zuerst &amp;#039;&amp;#039;Dryas octopetala&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039; mit seilartig gestreckten, über 1 Meter langen Wurzeln den Mittelschutt, der zum Halten gebracht wird. Anschließend siedelt sich die [[Polster-Segge]] (&amp;#039;&amp;#039;Carex firma&amp;#039;&amp;#039;) an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lötschert1969-38&amp;quot;&amp;gt; Wilhelm Lötschert: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzen an Grenzstandorten.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Stuttgart 1969. Hier S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ökologischer Typ gehört sie zu den Schuttdeckern, die im beweglichen Stein kleinere feste Inseln ausbildet, indem sie sich mit ihren Sprossen ausbreitet, dicht verzweigt und so das bewegliche Gestein festhält. Zum gleichen Typ der zumeist Feinschutt festigenden Pflanzen gehören andere Spaliersträucher wie &amp;#039;&amp;#039;Salix reticulata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dryas octopetala&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arctostaphylos uva-ursi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Saxifraga oppositifolia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gypsophila repens&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039; bildet dabei die oben beschriebenen Treppen im Geröll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorteil der spalierförmigen Wuchsform wird die erhöhte Wärmereflexion bodennaher Bereiche von Zweigen und Blättern beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lötschert1969-29&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Lötschert 1969: S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzensoziologie ==&lt;br /&gt;
Die Stumpfblättrige Weide ist [[Charakterart]] des [[Pflanzensoziologie|pflanzensoziologischen Verbandes]] Salicion retusae.&amp;lt;ref&amp;gt;Ivo Horvat, Vjekoslav Glavac, Heinz Ellenberg 1974: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. Geobotanica Selecta (Hrsg. Reinhard Tüxen), Bd. IV, Gustav Fischer, Stuttgart. ISBN 3-437-30168-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Assoziationen wurden ursprünglich aus Bereichen Südosteuropas ausgeschieden: das &amp;#039;&amp;#039;Soldanello-Salicetum retusae&amp;#039;&amp;#039; Horvat 33 (= &amp;#039;&amp;#039;Salix retusa-Carex nigra&amp;#039;&amp;#039;-Ass.) auf grobblockigen Halden, die an Kalkfelsen ansetzen (u.&amp;amp;nbsp;a. in der Čvrsnica, Bjelašnica, Vranica und Durmitor), sowie das &amp;#039;&amp;#039;Saicetum retusae-reticulatae macedonicum&amp;#039;&amp;#039; Horvat 36 aus Makedonien (Jakupica und Šar Planina). Gemeinsam sind den Assoziation unter anderem: &amp;#039;&amp;#039;Soldanella alpina&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Anemona baldensis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Carex nigra&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ranunculus montanus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Polygonum viviparum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Carex kitaibeliana&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref&amp;gt;Ivo Horvat, Vjekoslav Glavac, Heinz Ellenberg 1974: S. 627&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Ivo Horvat]] 1960 den Verband Salicion retusae für die Dinariden aufgestellt hatte, wurden entsprechende Assoziationen der Alpen 1999 durch Thorsten Englisch in den Verband &amp;#039;&amp;#039;Soldanello alpinae-Salicion retusae&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Bošjan Surina untersuchte danach 2005 die Verbände für die Südostalpen, in denen er folgende Assoziationen ausschied: &amp;#039;&amp;#039;Salici retusae-Geranietum argentei&amp;#039;&amp;#039; (Julische Alpen), &amp;#039;&amp;#039;Homogyno discoloris-Salicetum retusae&amp;#039;&amp;#039; (Krn in den Julischen Alpen sowie den Karnischen Alpen, Karawanken und dem Kamnik), &amp;#039;&amp;#039;Salicetum retuso-reticualatae&amp;#039;&amp;#039; (Lienzer Dolomiten sowie Karnische Alpen, Monte Baldo, Belluno-Dolomiten, Bernina), &amp;#039;&amp;#039;Potentillo brauneanae-Homogynetum discoloris&amp;#039;&amp;#039; (Julische Alpen und Karawanken).&amp;lt;ref&amp;gt;Boštjan Surina 2005: &amp;#039;&amp;#039; Phytography and syntaxonomy of snow-bed Vegetation on calcareous substrates in the south-eastern alps: a numerical approach&amp;#039;&amp;#039;. Annales, Ser. hist. nat., 15/2, 223- 238&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boštjan Surina]] und Branko Vreš konnten 2004 noch innerhalb des Verbandes Salicion retusae eine Assoziation außerhalb der Hochgebirge für tiefe Depressionen in Karstplateaus Sloweniens ausweisen, das &amp;#039;&amp;#039;Drepanoclado uncinati-Heliospermetum pusilli&amp;#039;&amp;#039; Surina &amp;amp; Vreš. Diese Assoziation wächst im Slowenischen Karst im [[Krainer Schneeberg|Snežnik]] und [[Trnovski gozd]] in tiefen Glaziokarst-Depressionen und wird durch Temperaturinversion und kühlfeuchtes, regenreiches Klima durch das Laubmoos &amp;#039;&amp;#039;[[Sanionia uncinata]]&amp;#039;&amp;#039; und den [[Kleiner Strahlensame|Kleinen Strahlensame]] (&amp;#039;&amp;#039;Helispemra pusillum&amp;#039;&amp;#039;) charakterisiert. Neben &amp;#039;&amp;#039;Sanionia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heliosperma&amp;#039;&amp;#039; ist nur noch die Stumpfblättrige Weide Charakterart der auf gefestigten periglazialen [[Blockhalde]]n stockenden Assoziation.&amp;lt;ref&amp;gt;Boštjan Surina &amp;amp; Branko Vreš 2009: The Association &amp;#039;&amp;#039;Drepanoclado uncinati-Heliospermetum pusilli&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Arabiedtalia caeruleae&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Thlaspietea rotundifolii&amp;#039;&amp;#039;) in the Trnovski gozd Plateau (Slovenia, NW Dinaric Mts). Hacquetia, 8/1, 31-40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weitere Begleitarten treten &amp;#039;&amp;#039;Viola biflora&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Carex capillaris&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chrysosplenium alternifolium&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Carex atrata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Polygonum viviparum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Festuca nitida&amp;#039;&amp;#039; auf, während unter den Moosen &amp;#039;&amp;#039;Oncophorus virens&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Campylium stellatum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Polytrichum alpinum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pohlia elongata&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;elongata&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Orthothecium rufescens&amp;#039;&amp;#039; am häufigsten sind. In der Strauchschicht kommen nur [[Gemeine Fichte]], [[Bewimperte Alpenrose]] und [[Großblättrige Weide]] vor oder diese fallen wegen der extremen Klimabedingungen gänzlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Bäume und Sträucher&amp;#039;&amp;#039;, BLV München 2001, ISBN 3-405-15767-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Salix retusa|Stumpfblättrige Weide (&amp;#039;&amp;#039;Salix retusa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5198|Salix retusa L., Stumpfblättrige Weide}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|5198}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3046}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/retusa_agg.htm#Stumpfbl%C3%A4ttrige Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [https://www.infoflora.ch/de/lebensraeume/phytosuisse/41212-salicetum_retuso-reticulatae.html Salicetum retuso-reticulatum Kalkschneetälchen der Kriechweiden in den Alpen im Daten und Informationszentrum der Schweizer Flora.]&lt;br /&gt;
* {{GRIN|ID=32762|WissName=Salix retusa|Zugriff=}}&lt;br /&gt;
* [http://www.floravascular.com/index.php?spp=Salix%20retusa Datenblatt bei &amp;#039;&amp;#039;Flora Vascular&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* [http://e-ecodb.bas.bg/rdb/en/vol1/Salretus.html Eintrag im „Red Data Book“ Bulgariens und Verbreitungskarte.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW-Verlag, Eching bei München, 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1981a&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Band III/1, 3. Veränderte Auflage, Paul Parey 1981, ISBN 3-489-59020-1. Hier S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1981b&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Band III/1, 3. Veränderte Auflage, Paul Parey 1981, ISBN 3-489-59020-1. Hier S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1981c&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Band III/1, 3. Veränderte Auflage, Paul Parey 1981, ISBN 3-489-59020-1. Hier S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šilić1988&amp;quot;&amp;gt;Čedomil Šilić 1988: &amp;#039;&amp;#039;Atlas Drveča i Grmlja.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Priroda Jugoslavije&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 3. Ausgabe, Svjetlost, Sarajewo, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1040990|WissName=Salix retusa L.|Abruf=2021-04-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Primavera2023</name></author>
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