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	<title>Stuhr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-05-01T06:28:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-26548-28&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-26548-28&quot;&gt;~2026-26548-28&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/266538196&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/266538196&quot;&gt;266538196&lt;/a&gt; von Nolispanmo wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die niedersächsische Gemeinde Stuhr. Zu Personen dieses Namens siehe [[Stuhr (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = Wappen Stuhr.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 53/01/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 08/45/00/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Stuhr in DH.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Diepholz&lt;br /&gt;
| Höhe             = 20&lt;br /&gt;
| PLZ              = 28816&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 04206, 0421, 04221&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 8 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 03251037&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE STU&lt;br /&gt;
| Straße           = Blockener Straße 6&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.stuhr.de/ www.stuhr.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Stephan Korte&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = [[#Bürgermeister|Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
| Partei           = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stuhr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Selbständige Gemeinde#Rechtliche Bedeutung|selbständige Gemeinde]] im Norden des [[Landkreis Diepholz|Landkreises Diepholz]] ([[Niedersachsen]]) und mit rund 33.500 Einwohnern die größte Kommune des Kreises und die zweitgrößte Gemeinde Deutschlands ohne Stadtrechte. Sie schließt südlich an die Stadt [[Bremen]] an. Die Gemeinde Stuhr ist ein [[Mittelzentrum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Stuhr befindet sich südwestlich von [[Bremen]]. Weitere Nachbargemeinden sind im Nordwesten die Stadt [[Delmenhorst]], im Südwesten die [[Samtgemeinde Harpstedt]], im Süden die Gemeinden Bassum und Syke sowie im Südosten die Gemeinde [[Weyhe]]. Stuhr ist die einwohner- und wirtschaftsstärkste Kommune des Landkreises Diepholz und nach Delmenhorst auch eine der größten an Bremen angrenzenden Gemeinden. Die Erhebungen in einigen Ortsteilen sind Bestandteil der [[Geest]] (eiszeitliche Landschaftsformation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Stuhr besteht aus den Ortsteilen [[Brinkum (Stuhr)|Brinkum]], [[Fahrenhorst (Stuhr)|Fahrenhorst]], [[Groß Mackenstedt]], [[Heiligenrode (Stuhr)|Heiligenrode]], Neukrug, [[Moordeich]], [[Seckenhausen]], [[Stuhr (Stuhr)|Stuhr]] und [[Stuhr-Varrel|Varrel]]. Die Ortsteile waren bis 1974 selbständige Gemeinden. Die Ortsnamen deuten auf ländliche Gemeinden mit Moorböden und gerodeten Stellen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Belangen sind die Strukturen der früheren Gemeinden noch erkennbar. Zahlreiche Bürger der ehemals Oldenburger Orte orientieren sich auf das Mittelzentrum Delmenhorst sowie auf Bremen und Oldenburg. Die Bewohner der früher hannoverschen Gemeinden verstehen sich eher als &amp;#039;&amp;#039;Buten-Bremer&amp;#039;&amp;#039;. So gehören die evangelischen Stuhrer Kirchengemeinden zu zwei verschiedenen evangelischen Landeskirchen und die katholische Kirche zu zwei Bistümern. Mit drei unabhängigen, konkurrierenden Tageszeitungen wird Stuhr versorgt: [[Bremer Nachrichten]]/Weser-Kurier mit der Regionalausgabe [[Regionale Rundschau]] als Beilage, [[Kreiszeitung Syke]] und [[Delmenhorster Kreisblatt]] mit Stuhr-Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stuhr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuhr - Stuhrer Landstraße 142 - St.-Pankratius Kirche - 13. Jh. - 2019.jpg|mini|Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert in Alt-Stuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markantestes Bauwerk von Alt-Stuhr ist die [[Pankratiuskirche (Stuhr)|Pankratiuskirche]], deren für die Gegend typisches [[Backstein]]mauerwerk im späten 20. Jahrhundert wieder freigelegt wurde. Ein hölzerner Vorläufer entstand zwischen 1180 und 1187. Im 13. Jahrhundert wurde die heutige Kirche in drei Bauabschnitten errichtet. Heute befinden sich im Innenraum verschiedene Wandmalereien. Diese wurden in der Reformationszeit übertüncht, später aber bei Renovierungsarbeiten wieder freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er Jahre wurde in Stuhr ein Park („[[Biotop]]“) mit zahlreichen Gewässerflächen angelegt. Stuhr ist außerdem Verwaltungssitz der Gemeinde und beheimatet das in den 1980er Jahren erbaute Rathaus, das auch Ort zahlreicher Kulturveranstaltungen ist. Direkt neben dem Rathaus befinden sich Infrastruktureinrichtungen für die gesamte Gemeinde, wie die Polizeistation und die Sozialstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Alt-Stuhr zählen auch die Ortschaften Stuhrbaum, Blocken/Obernheide und Kuhlen. Letztere grenzt an Bremen. In diesem Bereich liegen Teile des Bremer Flughafens auf Stuhrer Gebiet. In der Nähe von Kuhlen bildet der Park links der Weser ein Naherholungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Stuhr verläuft der heute kaum noch auffällige [[Stuhrgraben]], der in früheren Zeiten als reißendes Fließgewässer noch „de sture“ hieß und dem die Gemeinde ihren heutigen Namen verdankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Varrel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Varrel (Stuhr)|titel1=Varrel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varrel&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stuhr-varrel.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; ist seit der [[Gemeindereform]] 1974 ein Ortsteil der Gemeinde Stuhr. Seit Anfang der 1970er Jahre ist Varrel zu einem beliebten Wohnort mit guter Nahverkehrsanbindung an [[Bremen]] und [[Delmenhorst]] geworden. Es grenzt übergangslos an Bremen sowie an Delmenhorst. Die Grenze nach Bremen wird durch die [[Varreler Bäke]] markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Groß Mackenstedt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-08-08-fotoflug-bremen erster flug 0091.JPG|mini|Autobahndreieck Stuhr in Groß Mackenstedt; von links nach rechts die [[Bundesautobahn 1]], von oben die [[Bundesautobahn 28]], von unten die [[Bundesstraße 322]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-08-08-fotoflug-bremen erster flug 0085.JPG|mini|Maislabyrinth in Groß Mackenstedt]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Groß Mackenstedt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Groß Mackenstedt leben etwa 3.100 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stuhr.de/gemeinde-verwaltung/ortsteile/gross-mackenstedt/ Webseite der Gemeinde Stuhr, aufgerufen am 22. August 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befindet sich etwa 17 Kilometer südwestlich von Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moordeich ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Moordeich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moordeich besteht seit 1143 und zeichnet sich neben einigen alten Gehöften und vielen Einfamilienhaussiedlungen aus den 1960er und 1970er sowie 1990er und 2000er Jahren durch zahlreiche Gewerbeansiedlungen aus. Moordeich grenzt direkt an den Bremer Stadtteil [[Huchting (Bremen)|Huchting]]. Vielen Bremern ist Moordeich durch die „Haferflockenkreuzung“ an der Stadtgrenze ein Begriff, was auf der dort lange ansässigen Haferflockenproduktion beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brinkum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-08-08-fotoflug-bremen erster flug 0138.JPG|mini|Gewerbegebiet Brinkum zwischen der Bundesautobahn 1 (unten links) und der [[Ochtum]] (oben rechts)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Brinkum (Stuhr)|titel1=Brinkum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinkum ist seit der Eingemeindung 1974 ein Ortsteil von Stuhr. Es ist mit etwa 10.650 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2010) Stuhrs größter Gemeindeteil. Es liegt südlich von Bremen und grenzt übergangslos an Bremens Ortsteil [[Obervieland#Kattenesch|Kattenesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiligenrode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche Heiligenrode.JPG|mini|hochkant|Klosterkirche Heiligenrode]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heiligenrode (Stuhr)|titel1=Heiligenrode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiligenrode, gelegen am [[Klosterbach (Varreler Bäke)|Klosterbach]], besticht durch seine idyllische Lage. Die gut erhaltene [[Klosterkirche St. Marien (Heiligenrode)|Klosterkirche]], die Klostermühle, der Kloster- und der Mühlenteich&lt;br /&gt;
im Ortskern sind Zeugen der ehemals bewegten Vergangenheit Heiligenrodes, die ihren Ursprung vor über 865 Jahren fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seckenhausen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seckenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts scheinen die ersten urkundlich gesicherten Hinweise aufzutreten. Dieses Dorf wurde offenbar aus kleinen Anfängen im Außenbereich von Brinkum gegründet. Eine geschlossene Bauernsiedlung trifft man nur in der 600 Jahre alten [[Bauerschaft]] Wulfhoop an; ansonsten liegen die Höfe vereinzelt in der Landschaft. Dazwischen sind aber einige Wohngebiete entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Kirche Seckenhausen}}Die [[Martin-Luther-Kirche (Seckenhausen)]] wurde 1968 gebaut mit [[Relief]]s und Farbwege von [[Otto Herbert Hajek]]. Seit 2005 hat sie die größte [[Photovoltaik]]anlage auf einem Kirchendach in Norddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrenhorst ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fahrenhorst (Stuhr)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Fahrenhorst ist der südlichste Teil der Gemeinde Stuhr. Zu diesem Ortsteil gehören außerdem noch Feine und [[Warwe]], die vorwiegend bäuerlich geprägt sind. Ein Teil der Ortschaft Fahrenhorst liegt im Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Einheitsgemeinde Stuhr ===&lt;br /&gt;
In ihrer heutigen Form ist die Gemeinde Stuhr durch die [[Gemeindereform]] am 1. März 1974 geschaffen worden. Die alte Gemeinde Stuhr mit den Ortsteilen Moordeich, Stuhr (eingeschlossen die Ortsteile Blocken, Stuhrbaum und Kuhlen) und [[Stuhr-Varrel|Varrel]] gehörte zum Landkreis und [[Verwaltungsbezirk Oldenburg]]. Sie wurde mit den ehemals selbständigen Gemeinden Brinkum, Fahrenhorst, Groß Mackenstedt, Heiligenrode (eingeschlossen die Ortsteile [[Bürstel (Stuhr)|Bürstel]] und Neukrug) und Seckenhausen zusammengeschlossen und gab als einwohnerstärkste Gemeinde der neuen Verwaltungseinheit ihren Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=190}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde die neue Gemeinde dem [[Regierungsbezirk Hannover]] zugeschlagen, zu dem beispielsweise die Gemeinde Brinkum auch vorher schon gehörte, und kam so in den [[Landkreis Grafschaft Hoya]]. Durch die [[Kreisreform]] im August 1977 wurde der Landkreis Grafschaft Hoya aufgelöst und ging im [[Landkreis Diepholz]] auf, zu dem Stuhr seitdem gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik === &lt;br /&gt;
Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen hat sich die Bevölkerung – zum Teil auch durch die Eingemeindungen – wie folgt entwickelt:&amp;lt;ref&amp;gt;https://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/html/default.asp&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Stuhr.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Stuhr von 1939 bis 2016]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Stichtag   !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.05.1939 || {{0}}8.896&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.09.1950 || 13.855&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 06.06.1961 || 13.619&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.05.1970 || 18.683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.05.1987 || 27.085&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.12.2015 || 33.083&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.12.2016 || 33.374&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.12.2017 || 33.526&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Zensus 2022]] waren 35,1 % der Einwohner [[Evangelische Kirche|evangelisch]], 7,4 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 57,5 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2022.de/datenbank/online/statistic/1000A/table/1000A-1018/search/s/cmVsaWdpb24= Stuhr Religion], [[Zensus 2022]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahresende 2025 waren von den Einwohnern 29,8 % evangelisch, 6,8 % katholisch und 63,4 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stuhr.de/downloads/datei/NGI0NmVjZDI1OTRjMzQyNUxGNUU2M2lnUDVjWHRvd1JabW1YZXUxWVRYd2hPSjY2SFJGcEcydXFUaFp1TEZZMDM1S2ZqRW8vbGgyOGk4QWhsazI3Z3pUVU9qRW9pWUxmamg2UGtIVVFYRHBhZlk4TjhPaUt2QlF2YkZaU0NVRWNZYkd5anRYTktwRDU0RXpH Gemeinde Stuhr Flyer Zahlen Daten Fakten], abgerufen am 14. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der [[Protestanten]] und Katholiken an der Gesamtbevölkerung ist demnach im beobachteten Zeitraum gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landeszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Im 11. bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts gehörte das Gebiet um Stuhr zum [[Stammesherzogtum Sachsen]].&lt;br /&gt;
1234 kam Stuhr in den Besitz der [[Oldenburg (Land)|Grafen von Oldenburg]] bzw. der Herrschaft von Delmenhorst. Brinkum gehörte danach zum [[Bistum Bremen]]; es wurde 1384 an die [[Grafschaft Hoya]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuhr war ab Mitte des 17. Jahrhunderts nacheinander dänisch (1667), französisch (1679), schwedisch (1700), chur-hannoversch (1711), russisch (1773), britisch-hannoversch (1795) und 1811 noch einmal französisch. Ab 1815 gehörte Stuhr wieder zu Oldenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Brinkum&amp;#039;&amp;#039; ist als Kirchdorf &amp;#039;&amp;#039;Brinscimibroch&amp;#039;&amp;#039; 1063 urkundlich erwähnt, als König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] der erzbischöflichen Kirche zu Bremen-Hamburg Grundstücke übertrug.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Brinkum (Stuhr)#Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Groß Mackenstedt&amp;#039;&amp;#039; – im 8. Jahrhundert besiedelt- könnte 1171 nach Friedrich von Mackenstedt, Dienstmann des [[Liste der Bischöfe von Bremen|Erzbischofs von Bremen]], seinen Namen erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Heiligenrode&amp;#039;&amp;#039; wurde im 8. Jahrhundert besiedelt. 1182 entstand ein [[Benediktiner]]innen-Kloster. 1189 wurde der Ort genannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Heiligenrode (Stuhr)#Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moordeich&amp;#039;&amp;#039; fand 1143 Erwähnung. Es wurde im 16. Jahrhundert besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Seckenhausen&amp;#039;&amp;#039; wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erstmals urkundlich benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stuhr&amp;#039;&amp;#039; wurde urkundlich erstmals 1171 als Bruch entlang dem Flüsschen &amp;#039;&amp;#039;Sture&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, als Herzog [[Heinrich der Löwe]] und Erzbischof [[Balduin I. von Bremen]] den Friedrich von Mackenstedt das Siedlungsprivileg nach [[Hollerkolonisatio|Hollerrecht]] erteilten. 1182 kam der Ort zu großen Teilen unter die Klosterrechte von Heiligenrode. Das älteste Bauwerk ist die Kirche in Alt-Stuhr von 1180/1187. Nach 1234 kam es in den Besitz der [[Grafschaft Oldenburg]] und Delmenhorst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Varrel&amp;#039;&amp;#039; wurde 1289 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Verlebrinc&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Varrel (Stuhr)#Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KZ-Außenlager Obernheide ===&lt;br /&gt;
In Obernheide wurde 1941 ein [[Baracke]]nlager für Bauarbeiter und Kriegsgefangene eingerichtet und von der [[Organisation Todt]] geführt. Im Jahre 1942, nach Leerständen und Zwischennutzungen, wurden erneut Kriegsgefangene hier untergebracht. Im Juni 1944 waren hier [[Flugabwehrkanone|Flaksoldaten]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1944 war Obernheide ein Außenlager mit zwölf Baracken des [[KZ Neuengamme]]. 500 jüdische Frauen aus Ungarn wurden von der &amp;#039;&amp;#039;Hindenburgkaserne&amp;#039;&amp;#039; in Bremen-[[Obervieland|Huckelriede]] nach Obernheide verlegt. Später kamen 300 weibliche KZ-Häftlinge aus Polen hinzu. Die Frauen mussten unter Bewachung der [[Schutzstaffel|SS]] Aufräumarbeiten in Bremen ausführen. Schwere Misshandlungen durch das SS-Wachpersonal sind nach dem Krieg bekannt geworden. Am 4. April 1945 wurden die Häftlinge zum [[KZ Bergen-Belsen]] verlagert. Viele von ihnen verloren bis zur Befreiung des KZ am 15. April 1945 ihr Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsband. A–Z.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2008, ISBN 978-3-86108-986-5, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung steht hier seit 1988 das [[Mahnmal Obernheide]] aus Stein von Wittmute Malik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Selbstdarstellung:&amp;#039;&amp;#039; In den späten 1970er Jahren warb die Gemeinde mit dem Slogan „Stuhr ist nicht stur“. Der heutige Slogan lautet: „Gemeinsam sind wir Stuhr“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Stuhr hat 38 Mitglieder. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine [[Gemeinde]] mit einer Einwohnerzahl zwischen 30.001 und 40.000 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true |wayback=20200610161134 |text=Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten |archiv-bot=2024-05-18 14:25:18 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 12. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Neben den 38 in der Gemeinderatswahl gewählten Mitgliedern ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister im Rat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vergangenen Gemeinderatswahlen führten zu folgenden Ergebnissen und Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;90%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
!%&lt;br /&gt;
2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03251037/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_320 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
2021&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2016&amp;lt;ref&amp;gt;http://wahl.stuhr.de/gw-2016/gesamt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2016&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 2011&amp;quot;&amp;gt;http://wahl.stuhr.de/gw-2011/gesamt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2011&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2006&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 2006&amp;quot;&amp;gt;http://wahl.stuhr.de/gw-2006/gesamt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2006&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 2001&amp;quot;&amp;gt;http://wahl.stuhr.de/gmr-2001/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|TITEL        = Gemeinderatswahl 2021&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2016&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2021&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 32.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 39.8&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 28.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 29.8&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 20.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 12.0&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = BESSER&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 5.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 9.7&lt;br /&gt;
|FARBE4       = 0002C8&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 10.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 8.7&lt;br /&gt;
|PARTEI6      = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6    = 2.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6 = 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | CDU&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|32,5&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
| 39,8&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 42,7&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 41,0&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 37,8&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | SPD&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|28,9&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
| 29,8&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 31,1&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 33,7&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 38,5&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | GRÜNE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
|20,2&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
| 12,0&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 15,4&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 8,8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 7,3&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | FDP&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei]]&lt;br /&gt;
|10,8&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
| 8,7&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 4,0&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11,1&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 12,1&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | BESSER&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | BESSER – Bürger engagieren sich e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|5,4&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
| 9,7&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 6,1&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 5,5&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 4,3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | AfD&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland]]&lt;br /&gt;
|2,2&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
!100&lt;br /&gt;
!38&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 38&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 38&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 38&lt;br /&gt;
! 100&lt;br /&gt;
! 38&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |56,23 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 53,8 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 50,0 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 49,5 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 47,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 2019 ist Stephan Korte mit 61,49 % in der Stichwahl gegen den CDU-Kandidaten Frank Holle zum [[hauptamtlich]]en [[Bürgermeister]] der Gemeinde Stuhr gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bisherige Amtsinhaber&lt;br /&gt;
* 1974: Ludwig Seltenreich (SPD)&lt;br /&gt;
* 1974–1991: Heinz-Wilhelm Schmidt (SPD)&lt;br /&gt;
* 1991–1995: Peter Schilbach (SPD)&lt;br /&gt;
* 1995–2001: Wilfried Huntemann (SPD)&lt;br /&gt;
* Nov. 2001–Okt. 2011: [[Cord Bockhop]] (CDU)&lt;br /&gt;
* Feb. 2012–Feb. 2020: Niels Thomsen (parteilos)&lt;br /&gt;
* seit Feb. 2020: Stephan Korte (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bürgermeister von Brinkum&lt;br /&gt;
* bis 1970: Wassmann&lt;br /&gt;
* 1970–1974: Heinz-Wilhelm Schmidt (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Silber und Rot achtfach [[Ständerung|geständert]], belegt mit einem Herzschild, darin in Gold ein steigender rotbewehrter schwarzer [[Wolf (Wappentier)|Wolf]].“&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--zuerst die Tingierungen, beginnend mit dem oberen rechten Feld, hier Silber, dann die Ständerzahl, hier acht--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Städtepartnerschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Kanton Écommoy|Canton d´Écommoy]] ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
** [[Alcalá de Guadaira]] ([[Spanien]])&lt;br /&gt;
** [[Sigulda]] ([[Lettland]])&lt;br /&gt;
** [[Győr]] ([[Ungarn]])&lt;br /&gt;
** [[Ostrzeszów]] ([[Polen]])&lt;br /&gt;
* Stuhr ist im [[Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Stuhr]]&amp;#039;&amp;#039; sind für die gesamte Gemeinde Stuhr 21 [[Baudenkmal]]e aufgeführt, darunter:&lt;br /&gt;
* Die [[Pankratiuskirche (Stuhr)|Pankratiuskirche]] wurde zu Beginn der [[Gotik|gotische]], im 13. Jahrhundert, aus [[Backstein]]kirche, geweiht dem Heiligen [[Pankratius]]. Ein hölzerner Vorgängerbau war zwischen 1180 und 1187 errichtet worden.&lt;br /&gt;
* In Brinkum wurde anstelle einer mittelalterlichen Kirche 1842 eine [[Klassizismus|klassizistische]] [[Saalkirche]] nach Plänen von [[Friedrich August Ludwig Hellner]] errichtet.&lt;br /&gt;
* Die [[Klosterkirche St. Marien in Heiligenrode]] wurde um 1300 anstelle eines Vorgängerbaus von 1182 errichtet und gehörte einst zu einem [[Benediktiner]]innen-[[Kloster]]. Sie liegt mit der Klostermühle und dem Klosterteich am [[Klosterbach (Varreler Bäke)|Klosterbach]] (siehe mehr unter Absatz Heiligenrode).&lt;br /&gt;
* In Moordeich befindet sich das alte Rathaus mit der Gemeindebibliothek, außerdem der 1990 angelegte [[Friedhof Moordeich|Parkfriedhof Moordeich]] nach dem Vorbild einer norddeutschen Geestlandschaft mit der Kapelle „Huus achtern Diek“ des Bremer Architekten [[Harm Haslob]] mit Wandreliefs des Oldenburger Künstlers [[Max Herrmann (Maler)|Max Herrmann (1908–1999)]].&lt;br /&gt;
* In Fahrenhorst gibt es alte [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]].&lt;br /&gt;
* In Varrel steht das [[Gut Varrel]], ein Komplex aus Gutshaus mit Scheune, [[Backhaus]] und [[Wassermühle]]. Die Gebäude wurden seit 1980 durch den &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Gut Varrel&amp;#039;&amp;#039; restauriert und zu einem Kulturtreff umgebaut.&lt;br /&gt;
* In Seckenhausen befindet sich die [[Martin-Luther-Kirche (Seckenhausen)|Martin-Luther-Kirche]] von 1968 mit [[Relief]]s von [[Otto Herbert Hajek]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche zum heiligen Kreuz Stuhr Brinkum.jpg|Kirche Zum Heiligen Kreuz, Brinkum&lt;br /&gt;
Altes Pfarrhaus Brinkum Seitenansicht.jpg|Altes Pfarrhaus, Brinkum&lt;br /&gt;
Heiligenrode Klosterkirche von SO739.jpg|Klosterkirche St. Marien, Heiligenrode&lt;br /&gt;
Stuhr Pankratius von SO729.jpg|Kirche St. Pankratius, Ortsteil Stuhr&lt;br /&gt;
Friedhof Moordeich 04.jpg|Kapelle „Huus achtern Diek“, Friedhof Stuhr-Moordeich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst im öffentlichen Raum ===&lt;br /&gt;
* Brinkum, Wohngebiet Briseck auf dem Platz an der Marsstraße: &amp;#039;&amp;#039;Objekt Kunst im Kindergarten&amp;#039;&amp;#039; aus schwedischem Granit von Igors Dobicins (1999).&lt;br /&gt;
* Heiligenrode im Teich der Wassermühle im Mühlenensemble: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;#039;&amp;#039;; Figurengruppe im Wasser aus Keramik von Petra Förster (damals Stipendiatin in Heiligenrode) (1994/95).&lt;br /&gt;
* Heiligenrode im Chor der Klosterkirche: [[Glasfenster]] von [[Gottlieb Pot d’Or]] (1964).&lt;br /&gt;
* Obernheide: Mahnmal an das Außenlager des [[KZ Neuengamme]] aus Stein von Wittmute Malik (1988).&lt;br /&gt;
* Seckenhausen vor dem Gebäude der Volkshochschule: &amp;#039;&amp;#039;Rider’s Head&amp;#039;&amp;#039; aus schwedischem Granit vom Letten Igors Dobicins (2000).&lt;br /&gt;
* Stuhr vor dem Rathaus: Holzobjekt &amp;#039;&amp;#039;Stempelkreuz&amp;#039;&amp;#039; von Siegfried Pietrusky (1992).&lt;br /&gt;
* Stuhr vor der Kreissparkasse: Turmobjekt aus [[Terrakotta]] von Rita Bieler (1997).&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kunst im öffentlichen Raum im Landkreis Diepholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Stuhr-20070923.jpg|mini|hochkant|[[Bahnhof Stuhr]] (2007)]]&lt;br /&gt;
;Gedenktafel Bahnhof Stuhr:&lt;br /&gt;
Seit 2005 steht am [[Bahnhof Stuhr]] eine Gedenktafel, die an ein Ereignis von 1944/45 erinnert, als jüdische Frauen aus [[Ungarn]] als Häftlinge eines Außenlagers des [[Konzentrationslager|KZ]] [[KZ Neuengamme|Neuengamme]] in [[Stuhr#KZ-Außenlager Obernheide|Obernheide]]/Stuhr von dieser Bahnstation nach [[Bremen]] transportiert wurden, wo sie [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiten]] verrichten mussten. Aufgestellt wurde die Tafel von Schülern der [[Lise Meitner|Lise-Meitner]]-Schule in Stuhr-Moordeich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft in Stuhr ist geprägt von kleinen und mittelständischen Betrieben. Neben Hightech-Betrieben ist die Gewerbelandschaft stark von logistisch ausgerichteten Firmen geprägt. Es gibt in Gewerbegebieten großflächige Einzelhandelsbetriebe. In unmittelbarer Nähe zu einem Autobahnanschluss befinden sich der „Ochtum-Park“ mit Outlet-Stores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Arbeitgeber in Stuhr sind unter anderem ein Handelsunternehmen für Rohre, Flansche und Fittings (rff), ein Elektronikhersteller sowie Elektrotechnikgroßhändler (straschu Unternehmensgruppe), eine Käserei, ein Sanitärgroßhändler, ein Reiseveranstalter und ein Bauelementehersteller. In Brinkum befindet sich die Deutschlandzentrale des [[Franchising|Franchise-Unternehmens]] [[Flying Pizza]].&lt;br /&gt;
Die Stuhrer Brauerei Mühlen-Bräu ist seit 2008 geschlossen. Regional bekannt ist die Mackenstedter Kornbrennerei und seit 2014 gibt es die Privatbrauerei Braugut Stuhr im Ortsteil Fahrenhorst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anke Gellert-Helpenstein |url=https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/schloss-wissener-handwerksbier-id11961900.html |titel=Schloss Wissener Handwerksbier |werk=nrz.de |datum=2016-06-29 |abruf=2024-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Autobahndreieck Stuhr 2008 01.JPG|mini|Autobahndreieck Stuhr]]&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Stuhr liegt das [[Autobahndreieck Stuhr|gleichnamige Autobahndreieck]], das die aus den Niederlanden kommende [[Bundesautobahn 28]] mit der [[Bundesautobahn 1]] verbindet. Der ländlich geprägte Teil der Gemeinde wird hauptsächlich über die Bundesstraßen&amp;amp;nbsp;[[Bundesstraße 6|6]] und [[Bundesstraße 51|51]] erreicht, die auch Haupterschließung für die südlich gelegenen Gebiete sind.&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat eine Verkehrsanbindung zum – teilweise auf Stuhrer Gebiet befindlichen – [[Flughafen Bremen]]. Und auch die [[Bremer Häfen|Bremischen Häfen]] sind aus der Gemeinde gut zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn|Bremen-Thedinghauser Eisenbahn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
* Rathaus in Stuhr, Blockener Straße 6&lt;br /&gt;
* Gemeindefeuerwehr Stuhr mit den Ortsfeuerwehren Brinkum, Fahrenhorst, Groß Mackenstedt, Heiligenrode, Seckenhausen und Stuhr&lt;br /&gt;
* Polizeistation Stuhr, Am Rathaus 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Fünf Grundschulen in Brinkum, Moordeich, Heiligenrode, Seckenhausen und [[Stuhr-Varrel|Varrel]]&lt;br /&gt;
* Zwei [[Kooperative Gesamtschule]]n mit allen weiterführenden Schulzweigen in Moordeich ([[Lise Meitner|Lise-Meitner]]-Schule) (bis Klasse 10) und Brinkum (bis Klasse 12/13). Die Kooperativen Gesamtschulen wurden zu freiwilligen Ganztagsschulen ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultureinrichtungen, Vereine ===&lt;br /&gt;
* Bibliothek Stuhr mit zwei Bibliotheken in Brinkum und Moordeich&lt;br /&gt;
* KuSS ist eine Kunstschule in Stuhr.&lt;br /&gt;
* Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode in Stuhr, An der Wassermühle 5–10.&lt;br /&gt;
* Kulturelle Vereine:&lt;br /&gt;
** Kunst: Kunstverein Stuhr, Künstlerinnennetz Stuhr, Mach-Art.&lt;br /&gt;
** Heimatvereine: Heiligenrode, Heimatbühne Stuhr, Sparclub-Varreler Krug.&lt;br /&gt;
** Chöre: Allegro-Chor, Blocken, Brinkum, Concert-Chor, Harmonie Moordeich, Shanty-Chor Brinkum, Kirchenchöre der Evangelischen Kirchengemeinde Seckenhausen, der Katholischen Kirchengemeinde St. Paulus in Moordeich, der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist in Brinkum und der Evangelischen Kirchengemeinde Varrel&lt;br /&gt;
** Musik: Blockener Blasmusikanten, Posaunenchor der Kirche Heiligenrode, Klosterbläser Heiligenrode, Musikfreunde Stuhr&lt;br /&gt;
** Medien und Theater: Stuhrer Theaterkiste, Studio 7 – Das Medienteam, Medienwerkstatt Stuhr, Varreler Kindertheater&lt;br /&gt;
** sowie als Förderverein Gut Varrel, Frauensambagruppe Sambrassa, Dorfschule Blocken.&lt;br /&gt;
* Studio Stuhr, ein Bürgerfunk von &amp;#039;&amp;#039;radio weser tv&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kreis-Musik-Schule des Landkreises Diepholz mit der Geschäftsstelle Syke&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stuhr plus – Forum Energieeffizientes Bauen + Modernisieren&amp;#039;&amp;#039; von 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Zehn kommunale Kindergärten, ein katholischer Kindergarten und ein [[Waldorfkindergarten]]&lt;br /&gt;
* Mehr-Generationen-Häuser in Brinkum (Schaumlöffel) und Fahrenhorst (Gemeindehaus Heilig-Geist-Kapelle)&lt;br /&gt;
* Vier Seniorenheime in privater Trägerschaft in Brinkum, Fahrenhorst und Stuhr, sowie die Möglichkeit zum Wohnen mit Service in Brinkum und in Stuhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Sportstätten sind u.&amp;amp;nbsp;a. die Stadien in Brinkum und in Moordeich/Stuhr sowie die Sporthallen an den beiden weiterführenden Schulen&lt;br /&gt;
* Es besteht ein sportliches Angebot mit Vereinen in allen Ortsteilen. Es gibt sportliche Erfolge auf der Ebene Deutscher Meisterschaften im Korbball und im Schießsport&lt;br /&gt;
* Pferdesport hat in der Gemeinde eine besondere Stellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;nach dem Geburtsjahr zeitlich geordnet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Stuhr geboren:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hans Helmers]] (1894–1982), Politiker (DVP/CDU)&lt;br /&gt;
* [[Paul Mehl]] (1912–1972), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Albert Goldenstedt]] (1912–1994), Widerstandskämpfer und Holocaust Survivor and Victim&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=United States Holocaust Memorial Museum |url=https://www.ushmm.org/online/hsv/person_advance_search.php?SourceId=49495&amp;amp;MaxPageDocs=25&amp;amp;start_doc=44551 |titel=Holocaust Survivors and Victims Database |werk=ushmm.org |hrsg=United States Holocaust Memorial Museum |sprache=en |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und erfolgreicher Bauunternehmer in Delmenhorst&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christiane Goldenstedt |Titel=Albert Goldenstedt Ein Delmenhorster im antifaschistischen Widerstand |Band=Oldenburger Studien |Nummer=89 |Verlag=Isensee Verlag |Ort=Oldenburg |Datum=2019 |ISBN=978-3-7308-1552-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerd Wiltfang]] (1946–1997), Olympiasieger und Weltmeister im Springreiten&lt;br /&gt;
* [[Benjamin von Stuckrad-Barre]] (* 1975), Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Joris (Musiker)|Joris]] (* 1989), Musiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Stuhr lebten oder wirkten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Thümler]] (1887–1969), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Hans Theodor Hallier]] (1908–1982), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Timm (Politiker)|Jürgen Timm]] (* 1936), Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Müller]] (* 1938), Historiker, Archivar und Forscher&lt;br /&gt;
* [[Karl Dall]] (1941–2020), Komiker, Entertainer&lt;br /&gt;
* [[Dieter Burdenski]] (1950–2024), Fußballtorwart und Sportgeschäftsinhaber&lt;br /&gt;
* [[Jonny Otten]] (* 1961), Fußballspieler, Geschäft für Werbetechnik&lt;br /&gt;
* [[Thomas Schaaf]] (* 1961), Fußballspieler und Trainer&lt;br /&gt;
* [[Birol Ünel]] (1961–2020), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Andree Welge]] (* 1972), Dartspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C.-H. Hüchting: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Brinkum 1063–1963.&amp;#039;&amp;#039; Brinkum 1963&lt;br /&gt;
* Erich Lemberg: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Stuhr, Band I. Heimatgeschichte und Heimatkundliches der Gemeinde Stuhr in Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Gemeinde Stuhr). Delmenhorst 1966&lt;br /&gt;
* Erich Lemberg: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Stuhr, Band II. Das alte Stuhr – heute jünger denn je. Zum 800-jährigen Jubiläum der Gemeinde Stuhr&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Gemeinde Stuhr). Delmenhorst 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heiligenrode 1182–1982. Festschrift zur 800-Jahr-Feier&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Gemeinde Stuhr). Bremen 1982&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen von Obernheide. Jüdische Zwangsarbeiterinnen in Bremen 1944/45.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1988&lt;br /&gt;
* Joachim Oltmann: &amp;#039;&amp;#039;Wieder in die Gänge kommen. Die Gemeinde Stuhr in der Nachkriegszeit 1945–1950. Brinkum, Fahrenhorst, Groß Mackenstedt, Heiligenrode, Moordeich, Seckenhausen, Stuhr, Varrel&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Gemeinde Stuhr). Fischerhude 1990; ISBN 3-88132-168-3&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Bremen Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bremen, 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brinkum.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Heiligenrode.&amp;#039;&amp;#039; u. &amp;#039;&amp;#039;Stuhr.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Bremen Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; München / Berlin 1992, S. 297, S. 666 f. u. S. 1261&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Ullrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Von starken und schwachen Frauen. Stuhr-Bremen-Weyher Lebensläufe aus vier Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Fischerhude 1996&lt;br /&gt;
* (Autorenkollektiv; Zusammenstellung und Bearbeitung: Helmuth Riewe und Irmgard Mainusch): &amp;#039;&amp;#039;Wenig Licht und sehr viel Schatten. Stuhr 1933–1945. Erinnerungen Stuhrer Zeitzeugen&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Gemeinde Stuhr und Volkshochschule des Landkreises Diepholz). Stuhr 2006&lt;br /&gt;
* (Autorenkollektiv; Zusammenstellung und Bearbeitung: Helmuth Riewe und Irmgard Mainusch): &amp;#039;&amp;#039;Hunger nach Brot und Frieden. Stuhr 1945–1948. Erinnerungen Stuhrer Zeitzeugen&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Gemeinde Stuhr und Volkshochschule des Landkreises Diepholz). Stuhr 2007&lt;br /&gt;
* (AutorInnenkollektiv): &amp;#039;&amp;#039;Leben unter dem Hakenkreuz 1933–1945. Zeitzeugen aus Heilgenrode und Groß Mackenstedt erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Zusammenstellung und Bearbeitung: Helmuth Riewe und Elisabeth Heinisch; Hrsg.: Gemeinde Stuhr und Volkshochschule des Landkreises Diepholz. Gemeinde Stuhr, Stuhr 2008; ISBN 978-3-00-025809-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film (Videoproduktion) ==&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Ullrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Obernheide war nicht alles. Erinnerungen der ungarischen Jüdin Lily Maor.&amp;#039;&amp;#039; (Dokumentation; 22 Min.), 1995&lt;br /&gt;
* „1971 – 800 Jahre Stuhr“ von Jürgen Buckmann u. Willi Lilienthal (Dokumentation/Rechte: Gemeinde Stuhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stuhr.de/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Diepholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4058251-6|LCCN=n96102174|VIAF=155414458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuhr| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Diepholz]]&lt;/div&gt;</summary>
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