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	<title>Stuhlinkontinenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T20:05:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stuhlinkontinenz&amp;diff=63021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikifex: ICD-10</title>
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		<updated>2025-12-26T13:23:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ICD-10&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|01-CODE=R15&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG=Stuhlinkontinenz}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = ME07&lt;br /&gt;
| Data-01 = Stuhlinkontinenz&lt;br /&gt;
| Code-02 = ME07.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Stuhlschmieren&lt;br /&gt;
| Code-03 = ME07.1&lt;br /&gt;
| Data-03 = Unvollständige Defäkation&lt;br /&gt;
| Code-04 = ME07.2&lt;br /&gt;
| Data-04 = Stuhldrang&lt;br /&gt;
| Code-05 = ME07.Y&lt;br /&gt;
| Data-05 = Sonstige näher bezeichnete Stuhlinkontinenz&lt;br /&gt;
| Code-06 = ME07.Z&lt;br /&gt;
| Data-06 = Stuhlinkontinenz, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
| Code-07 = DD92.0&lt;br /&gt;
| Data-07 = Funktionelle Stuhlinkontinenz&lt;br /&gt;
| Code-08 = DD93.Y&lt;br /&gt;
| Data-08 = Sonstige näher bezeichnete funktionelle Störungen der Verdauung bei Säuglingen, Kleinkindern oder Kindern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stuhlinkontinenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Incontinentia alvi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet in der [[Humanmedizin]] die Unfähigkeit bei Versagen der Schließmuskelfunktion des Afters, seinen [[Stuhlgang|Stuhlabgang]] unabhängig von dessen Konsistenz willkürlich zurückzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ics.org/glossary/symptom/fecalincontinence |titel=ICS Glossary - Fecal Incontinence |hrsg=INTERNATIONAL CONTINENCE SOCIETY |sprache=en |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz dazu wird die fehlende Kontrolle über den Abgang von Darmgasen als [[Flatus]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;inkontinenz bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ics.org/glossary/symptom/flatalincontinence?q=flatal%20incontinence |titel=ICS Glossary - Flatal Incontinence |hrsg=INTERNATIONAL CONTINENCE SOCIETY |sprache=en |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Liegen beide Störungen gemeinsam vor, spricht man von [[Anus|analer]] Inkontinenz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ics.org/glossary/symptom/analincontinence?q=anal%20incontinence |titel=ICS Glossary - Anal Incontinence |werk=INTERNATIONAL CONTINENCE SOCIETY |sprache=en |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das für die Stuhlkontinenz verantwortliche Organ ist das [[Kontinenzorgan]]. Die verwandte Problematik bei Kindern heißt [[Enkopresis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Kontinenz ist gewährleistet, wenn die [[Reservoir]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;funktion des Enddarmes, die Spannung der analen [[Schließmuskel]]n und die Sensorik des [[Analkanal]]s fehlerfrei zusammenspielen. Die Beeinträchtigung bereits eines dieser Faktoren kann zur Inkontinenz führen. Die Anforderungen an diese Funktionen können durch andere Faktoren steigen wie dünner [[Stuhlgang]], [[Blähung]]en, vermehrte Darmaktivität, Begleiterkrankungen, Medikamente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Herold, Thomas Schiedeck et al. |url=https://library.oapen.org/bitstream/id/26763c2f-7538-4f71-b7ad-f2cb97f4178e/1006605.pdf |titel=Manual der Koloproktologie |hrsg=Alexander Herold, Thomas Schiedeck |datum=2019 |seiten=178 |format=PDF, 10,8&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2023-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Grund- und Begleiterkrankungen sind häufig mit Stuhlinkontinenz verbunden:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Störung der Impulsverarbeitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*[[Schlaganfall]]&lt;br /&gt;
:*[[Alzheimer-Krankheit]]&lt;br /&gt;
:*[[Multiple Sklerose]]&lt;br /&gt;
:*[[Gehirntumor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterbrechung der Pulsüberleitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*[[Querschnittlähmung]] ([[Tetraplegie]])&lt;br /&gt;
:*[[Spina bifida aperta]]&lt;br /&gt;
:*[[Multiple Sklerose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sensorische Störung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*[[Hämorrhoiden]] (Vorstülpen ausgedehnter Hämorrhoiden nach außen mit Verlust der sensiblen Wahrnehmung)&lt;br /&gt;
:*[[Durchfall]]&lt;br /&gt;
:*[[Rektumprolaps|Mastdarmvorfall]] (Vorstülpen der Darmschleimhaut nach außen mit Verlust der sensiblen Wahrnehmung)&lt;br /&gt;
:*Dickdarmentzündung ([[Colitis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muskuläre Störung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*[[Tumor]]en, Tumor-OP&lt;br /&gt;
:*[[Fistel]]spaltung&lt;br /&gt;
:*[[Dammriss]] (wenn während der Geburt auch der Schließmuskel mitverletzt wird)&lt;br /&gt;
:*Infiltrierende [[Abszess]]e&lt;br /&gt;
:*Beckenbodensenkung (häufige [[Alterserscheinung]] durch Bindegewebsschwäche und Abbau der Beckenmuskulatur, Operationen an der Gebärmutter)&lt;br /&gt;
:*Überdehnung durch [[Obstipation]]&lt;br /&gt;
:*Angeborene Fehlbildung ([[Analatresie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Medikamente:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*Psychopharmaka&lt;br /&gt;
:*Abführmittel in hoher Dosierung (z.&amp;amp;thinsp;B. Paraffin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Psychische/psychiatrische Störung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*Rückfall in kleinkindliche Verhaltensweisen ([[Psychose]]n)&lt;br /&gt;
:*Konflikte mit Betreuungspersonen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Herold, Thomas Schiedeck et al. |url=https://library.oapen.org/bitstream/id/26763c2f-7538-4f71-b7ad-f2cb97f4178e/1006605.pdf |titel=Manual der Koloproktologie |hrsg=Alexander Herold, Thomas Schiedeck |datum=2019 |seiten=180 |format=PDF, 10,8&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2023-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit und Schweregrade ==&lt;br /&gt;
Bei anonymen Befragungen gaben etwa 12 % der Personen an, unter Stuhlinkontinenz zu leiden. Das Problem nimmt mit dem Alter zu, 11 % der Männer und 26 % der Frauen über 50 Jahre sind demnach betroffen. Aus der Altenpflege wird von 47 % der Personen berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Einteilungen der Stuhlinkontinenz. Am häufigsten wird die einfache klinische Einteilung der Stuhlinkontinenz nach Parks in drei Grade benutzt:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grad 1: Leichte Form&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*Unkontrollierter Abgang von Winden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grad 2: Mittlere Form&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:* Unkontrollierter Abgang von dünnflüssigem Stuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grad 3: Schwere Form&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:* Unkontrollierter Abgang von geformtem Stuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Stuhlverluste wie auch die Lebensqualität der Patienten ist in dieser Einteilung nicht berücksichtigt. Hierzu gibt es andere Einteilungen. Allerdings können völlig verschiedene Ausprägungen der Stuhlinkontinenz dieselbe Score-Summe haben, was die Aussagekraft der Einteilungen einschränkt. Bei anderen Betrachtungen wird auf den Zeitaspekt Bezug geommen. So wird die Unfähigkeit, einsetzenden Stuhldrang zu verzögern, als Dranginkontinenz bezeichnet und die Unfähigkeit, Stuhldrang wahrzunehmen, als passive Inkontinenz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Herold, Thomas Schiedeck et al. |url=https://library.oapen.org/bitstream/id/26763c2f-7538-4f71-b7ad-f2cb97f4178e/1006605.pdf |titel=Manual der Koloproktologie |hrsg=Alexander Herold, Thomas Schiedeck |datum=2019 |seiten=179 |format=PDF, 10,8&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2023-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchungen ==&lt;br /&gt;
Am Anfang der Diagnostik einer Stuhlinkontinenz steht die ausführliche Anamnese, mit der Beschwerdebeginn, Stuhlfrequenz, Stuhlbeschaffenheit, Umstände des unfreiwilligen Stuhlabgangs, aber auch vorhandene Grunderkrankungen, aktuelle und frühere Therapien, vaginale Entbindungen mit Geburtsgewicht, Operationen erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt die Inspektion der Analregion, bei der z.&amp;amp;nbsp;B. Irritationen, entzündliche oder ulzeröse Veränderungen der Perianalhaut, [[Fissur]]en, Narben, [[Hämorrhoiden]] oder [[Fistel]]n festgestellt werden können. Die folgende rektal-digitale Untersuchung in Links-Seiten-Lage ermöglicht unter anderem eine sichere Beurteilung der Sphinkteranatomie und beim Auslösen des Kneifdrucks eine Beurteilung der Verschlusskraft des Sphinkters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt werden diese Untersuchungen durch manometrische Untersuchungen wie Durchzugsmanometrie oder Messung der Füllungsdruckwerte. Zusätzlich werden in Links-Seiten-Lage eine Proktoskopie und eine Rektoskopie durchgeführt. Eine Sphinktermanometrie und endoanaler Ultraschall müssen häufig folgen. Als Ergänzung kommen Defäkografie und ein Sensibilitätstest in Frage. Die [[Magnetresonanztomographie|Magnetresonanztomografie]] (MRT) bietet noch Auskunft über Defekte des Beckenbodens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Herold, Thomas Schiedeck et al. |url=https://library.oapen.org/bitstream/id/26763c2f-7538-4f71-b7ad-f2cb97f4178e/1006605.pdf |titel=Manual der Koloproktologie |hrsg=Alexander Herold, Thomas Schiedeck |datum=2019 |seiten=181–185 |format=PDF, 10,8&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2023-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Ist die Stuhlinkontinenz eine Folge von Grunderkrankungen, soll zunächst geprüft werden, ob diese optimal behandelt sind. Das Potential aller konservativen Maßnahmen muss ausgeschöpft sein, bevor operative Maßnahmen in Erwägung gezogen werden. Die konservative Therapie zielt darauf ab, die Konsistenz des Stuhles zu verbessern, die Transitzeit im Dickdarm zu verlängern und die Schließmuskelfunktion sowie die Wahrnehmung der Enddarmfüllung zu verbessern. Ferner ist auf die Pflege der Haut im Analbereich zu achten. Folgende konservative Behandlungsmaßnahmen stehen zur Verfügung und sollen nach individueller Verträglichkeit personalisiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hautschutz mit [[Zinkpaste|Zinkoxidpaste]] oder [[Vaseline]]&lt;br /&gt;
* Analtampons werden von 10–20 % der Betroffenen benutzt&lt;br /&gt;
* Rhythmisierung der Stuhlentleerung durch regelhafte Entleerung des Enddarms mittels Zäpfchen oder Spülung&lt;br /&gt;
* medikamentöse Verlängerung der Transitzeit durch [[Loperamid]]&lt;br /&gt;
* [[Beckenbodengymnastik]]&lt;br /&gt;
* [[Biofeedback]]training&lt;br /&gt;
* Elektrostimulation&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Probst |url=https://www.aerzteblatt.de/archiv/78056/Stuhlinkontinenz |titel=Stuhlinkontinenz |werk=Dtsch Arztebl Int 2010; 107(34–35): 596–601 |hrsg=Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt |datum=2010-08-30 |sprache=de |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Herold, Thomas Schiedeck et al. |url=https://library.oapen.org/bitstream/id/26763c2f-7538-4f71-b7ad-f2cb97f4178e/1006605.pdf |titel=Manual der Koloproktologie |hrsg=Alexander Herold, Thomas Schiedeck |datum=2019 |seiten=185–187 |format=PDF, 10,8&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2023-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemessen an der großen Zahl der Erkrankten sind kontinenzverbessernde Operationen selten indiziert. Eine Maßnahme ist die Rekonstruktion des durch Geburtstraumata geschädigten Schließmuskels. In der Langzeit-Nachbeobachtung sind 50 % der Patientinnen auf Dauer zufrieden mit dem Ergebnis. Da der Eingriff nur wenig Risiken in sich birgt, wird er bei gesicherter Indikation häufig durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein [[Rektumprolaps]] Ursache der Stuhlinkontinenz, erscheint eine endoskopisch durchgeführte Rektopexie erfolgversprechend. Dabei wird der Enddarm am Kreuzbein befestigt, gegebenenfalls unter Verwendung eines Kunststoffnetzes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Patienten entscheiden sich für die Anlage eines [[Kolostoma]]s, das einmal täglich durch Spülung entleert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Herold, Thomas Schiedeck et al. |url=https://library.oapen.org/bitstream/id/26763c2f-7538-4f71-b7ad-f2cb97f4178e/1006605.pdf |titel=Manual der Koloproktologie |hrsg=Alexander Herold, Thomas Schiedeck |datum=2019 |seiten=187–196 |format=PDF, 10,8&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2023-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkontinenzversorgung ==&lt;br /&gt;
Es gibt heutzutage eine Menge an Inkontinenzhilfsmittel, welche die Unannehmlichkeiten des täglichen Lebens etwas mindern. So stehen z.&amp;amp;nbsp;B. [[Windel]]n, [[Analtampon]]s und die [[Irrigation]] zur Verfügung, um den Betroffenen einen Teil der Lebensqualität zurückzugeben, und es ihnen zu ermöglichen, ein fast normales Leben zu führen. Bereits während der Diagnostik und Behandlung sollten die betroffenen Personen mit entsprechenden Inkontinenzhilfsmitteln versorgt werden, dabei kommt der Auswahl des geeigneten Inkontinenzhilfsmittels eine besondere Bedeutung zu. Besonders wichtig ist die Versorgung mit passenden Hilfsmitteln bei Patienten, die keine Aussicht auf Besserung oder Heilung ihrer Inkontinenz haben. Folgende Arten von Hilfsmitteln stehen zur Verfügung:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*Vorlagen&lt;br /&gt;
:*Einlagen&lt;br /&gt;
:*Pants, Pullons, Trainers&lt;br /&gt;
:*[[Windel]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Höschenwindel]]n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonstige Inkontinenzhilfsmittel:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:*[[Fäkalkollektor]] (Klebebeutel) für immobile Patienten&lt;br /&gt;
:*[[Analtampon]]s&lt;br /&gt;
:*Die [[Irrigation]] zur Darmspülung&lt;br /&gt;
:*[[Stuhldrainagesystem]]&lt;br /&gt;
:Die Anwendung von Inkontinenzhilfsmitteln setzt eine Analyse des Bedarfs voraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-054l_S2k_Hilfsmittelberatung_2020-10_1.pdf |titel=S2k-Leitlinie Hilfsmittelberatung |titelerg=AWMF-Registernummer 043-054 |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Urologie |datum=2020-07 |format=PDF, 5,1&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verordnung von Hilfsmitteln zu Lasten der [[Gesetzliche Krankenversicherung|Gesetzlichen Krankenversicherung]] richtet sich nach der Hilfsmittelrichtlinie des [[Gemeinsamer Bundesausschuss|Gemeinsamen Bundesausschusses]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-ba.de/downloads/62-492-2467/HilfsM-RL_2021-03-18_iK-2021-04-01.pdf |titel=Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Hilfsmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung |hrsg=Gemeinsamer Bundesausschuss |datum=2021-03-18 |sprache=de |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Enkopresis]]&lt;br /&gt;
* [[Harninkontinenz]]&lt;br /&gt;
* [[Abführmittel]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Kontinenz Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4148806-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeinmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Proktologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuhlgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inkontinenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikifex</name></author>
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