<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stufen</id>
	<title>Stufen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stufen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stufen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T06:51:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stufen&amp;diff=2409201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Formatierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stufen&amp;diff=2409201&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-19T10:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu anderen Bedeutungen siehe [[Stufe]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Hesse 1925 Photo Gret Widmann.jpeg|miniatur|Hermann Hesse (1925)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stufen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Titel eines der bekanntesten [[Philosophie|philosophischen]] Gedichte von [[Hermann Hesse]]. Er schrieb das Gedicht am 4. Mai 1941&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hermann Hesse |url=https://www.hhesse.de/gedichte/hermann-hesse/stufen/ |titel=Stufen – Gedicht von Hermann Hesse |werk=hhesse.de |sprache=de |abruf=2026-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach langer Krankheit; es trug ursprünglich den Titel „Transzendieren!“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Zeller, &amp;#039;&amp;#039;Hermann Hesse&amp;#039;&amp;#039;, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; In &amp;#039;&amp;#039;Stufen&amp;#039;&amp;#039; beschreibt Hesse das Leben als fortwährenden Prozess, bei dem auf jeden „durchschrittenen“ Lebensabschnitt (Raum, Stufe) ein neuer Lebensabschnitt folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Jede Lebensstufe, Tugend und Weisheit ist zeitlich begrenzt und blüht zu ihrer jeweiligen Zeit. Der Mensch soll sich also bei jedem Ruf des Lebens mit Tapfer- und Heiterkeit sowie ohne Trauer von seinem alten Lebensstadium verabschieden und einen Neubeginn wagen. Er soll sich außerdem an keiner der Lebensstufen festhalten, da der „[[Weltgeist]]“ für ihn keine Einengung, sondern eine Ausweitung von Stufe zu Stufe vorsieht. Hat man auf einer Stufe Heimat gefunden, so droht man in eine Erschlaffung und Lähmung zu geraten. Dieser Stufenprozess ist nicht zwangsläufig schon mit dem Tod abgeschlossen, weil das Leben fortwährend ruft. Somit soll der Mensch den Tod als Genesung betrachten, denn letztlich ist auch er nur der Abschied von einer Lebensstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form und Textanalyse ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stufen&amp;#039;&amp;#039; besitzt drei [[Strophe]]n unterschiedlicher Länge. Die erste besteht aus zehn, die zweite aus acht und die dritte aus vier [[Vers]]en. Über das ganze Gedicht hinweg ist ein [[jambischer Fünfheber]] mit [[Kadenz (Verslehre)|weiblicher Kadenz]] vorzufinden; durch die zahlreichen (auch harten) [[Enjambement]]s, dem daraus resultierenden Hakenstil und die klingenden Enden wirkt der Text aber eher wie ein [[Epik|epischer]] Text. Dieser Effekt wird durch das ungewöhnliche [[Reim]]schema noch verstärkt: Die erste Strophe besitzt das [[Reimschema]] {{Reim|abacbdcede}}. Die Verse sind also so konstruiert, dass jeweils das Reimpaar des Anfangs- und des Schlussreims wie ein [[Kreuzreim]] wirkt, während die dazwischenliegenden Reimpaare einem umarmenden Reim ähneln. Die zweite Strophe besteht aus zwei Sätzen, wobei der eine aus einem umarmenden, der zweite aus einem Kreuzreim besteht. In der dritten Strophe findet sich ausschließlich ein umarmender Reim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den sparsamen Einsatz von [[Rhetorisches Stilmittel|Stilfiguren]] wird der Eindruck eines [[prosa]]ischen Textes befördert. Dennoch ist die Sprache relativ bildhaft; so &amp;#039;&amp;#039;blüht&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;jede Lebensstufe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Weisheit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tugend&amp;#039;&amp;#039;. Die Kraft des Anfangs wird als „Zauber“ bezeichnet, der Weltgeist &amp;#039;&amp;#039;fesselt&amp;#039;&amp;#039; nicht, sondern &amp;#039;&amp;#039;hebt stufenartig&amp;#039;&amp;#039;. Vereinzelte [[Inversion (Sprache)|Inversionen]] sind dem Reim- und Metrumzwang geschuldet (z.&amp;amp;nbsp;B. „Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise“). Anfangs findet sich ein Vergleich, bei dem das „Blühen“ von Weisheit und Tugend in [[Analogie (Rhetorik)|Analogie]] zum Blühen und Welken einer Blüte gesetzt wird. In den Versen 13 und 14 erscheint eine [[Antithese]] in dem Wortpaar „engen“ ↔ „weiten“. Bei „des Lebens Ruf“ liegt eine [[Anastrophe (Rhetorik)|Anastrophe]] vor, im Ausruf „Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!“ kann man eine [[Personifikation]] sehen. Hesse schöpft insbesondere bei dem berühmten Vers „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ aus [[Meister Eckhart]]s Dichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung im Roman „Das Glasperlenspiel“ ==&lt;br /&gt;
In Hesses Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Das Glasperlenspiel]]&amp;#039;&amp;#039;, erschienen 1943, wird das Gedicht im zweiten Teil &amp;#039;&amp;#039;Josef Knechts hinterlassene Schriften&amp;#039;&amp;#039; im Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die Gedichte des Schülers und Studenten&amp;#039;&amp;#039; wiedergegeben. Besondere Bedeutung erhält es für den ganzen Roman, indem Hesse es im Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die Legende&amp;#039;&amp;#039; ausführlich den entscheidenden Wandel im Leben des „Magister Ludi“ Josef Knecht meditativ begleiten lässt. Dabei werden die Zeilen &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;poem&amp;gt;Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,&lt;br /&gt;
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ausdrücklich zitiert und als maßgeblich für Knechts Abschied von seinem Amt dargestellt. Im darauf folgenden Gespräch zwischen Knecht und seinem Freund Tegularius bringt Hesse dann eine ausführliche Interpretation des Gedichts und thematisiert dabei auch die Änderung des ursprünglichen Titels &amp;#039;&amp;#039;Transzendieren&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Stufen&amp;#039;&amp;#039;. Das Gedicht kann daher als „essenziell“ für die dramaturgische Gestaltung des Romans bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothée Gommen, &amp;#039;&amp;#039;Polaritätsstrukturen im Werk Hermann Hesses&amp;#039;&amp;#039;, S. 52–54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik des Einbettens von Gedichten in seine Prosawerke wendet Hesse auch in anderen Werken an, so u.&amp;amp;nbsp;a. in den Romanen &amp;#039;&amp;#039;[[Peter Camenzind]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Steppenwolf]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothée Gommen, &amp;#039;&amp;#039;Polaritätsstrukturen im Werk Hermann Hesses&amp;#039;&amp;#039;, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchausgaben ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stufen&amp;#039;&amp;#039; ist auch der Titel eines Gedichtbandes mit einer Auswahl, die Hesse selbst 1961, ein Jahr vor seinem Tod, zusammenstellte:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stufen. Alte und neue Gedichte in Auswahl.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961&lt;br /&gt;
** Neuausgabe als: &amp;#039;&amp;#039;Stufen. Ausgewählte Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-518-01342-4 (= [[Bibliothek Suhrkamp]], Band 342).&lt;br /&gt;
** Taschenbuch-Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Stufen. Ausgewählte Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-458-35747-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannteste Textzeile wurde als Titel eines Hesse-Lesebuchs verwendet:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;«Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne». Lebensstufen.&amp;#039;&amp;#039; Ein Hermann-Hesse-Lesebuch. Zusammengestellt von [[Volker Michels]]. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-518-03584-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mit Fotos illustrierte Einzelausgabe des Gedichts ist erschienen als:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stufen. Vom Zauber des Neubeginns.&amp;#039;&amp;#039; Knaur, München 2008, ISBN 978-3-426-65620-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lesungen ===&lt;br /&gt;
* Lesung von Hermann Hesse&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suhrkamp.de/mediathek/hermann_hesse_liest_sein_gedicht_stufen_490.html |titel=Hermann Hesse liest sein Gedicht »Stufen« - Suhrkamp Insel Mediathek Mediatheksdetail |abruf=2017-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lesung (In Memoriam [[Gottfried John]]) youtube&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube | uploader=LYRIK! #literaturforum | id=cQWNEQVrGT0 | title=HERMANN HESSE - STUFEN (In Memoriam Gottfried John) | upload=2014-03-05 | abruf=2024-02-25 | laufzeit=4:13 min}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertonungen ===&lt;br /&gt;
Die Hannoversche [[Post-Rock]]-Band [[Frames (Band)|Frames]] verwendet eine Tonaufzeichnung von Hesse, in welcher er sein Gedicht vorträgt, als einziges Textelement in ihrem zweiten Studioalbum &amp;#039;&amp;#039;In Via&amp;#039;&amp;#039;. Die erste Strophe findet sich dabei im zweiten Titel des Albums &amp;#039;&amp;#039;Departure&amp;#039;&amp;#039;. Die Strophen zwei und drei schließen das Werk im zehnten Titel &amp;#039;&amp;#039;Coda&amp;#039;&amp;#039;. Dieselbe Tonaufzeichnung findet Verwendung auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Raum um Raum&amp;#039;&amp;#039; der deutschen Rockband [[Jupiter Jones]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Plattentests online-Team |url=https://www.plattentests.de/rezi.php?show=2563 |titel=Jupiter Jones - Raum um Raum - Plattentests.de-Rezension |sprache=de |abruf=2026-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Matthias Bonitz]] hat &amp;#039;&amp;#039;Stufen&amp;#039;&amp;#039; 2016 vertont,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bonitz-classic.de/stufen-gedicht.html |titel=Stufen - Gedicht |abruf=2026-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso [[Ronja Maltzahn]] 2021.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ronjamaltzahn.de/ |titel=Ronja Maltzahn – #heimweh |sprache=de-DE |abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler [[Brkn]] verwendet in dem Intro seines Albums &amp;#039;&amp;#039;Drama&amp;#039;&amp;#039; den letzten Teil der ersten Strophe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://genius.com/Brkn-anfang-js-intro-lyrics |titel=BRKN – Anfang (J&amp;#039;s Intro) |abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
Das Zitat „[[Liste geflügelter Worte/U#Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.|Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne]]“ wurde zu einem [[Geflügeltes Wort|geflügelten Wort]]: [[Alois Prinz]] betitelt seine Hesse-Biografie mit diesem Zitat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alois Prinz |Titel=„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Die Lebensgeschichte des Hermann Hesse |Verlag=Beltz &amp;amp; Gelberg |Ort=Weinheim |Jahr=2009 |ISBN=978-3-407-74114-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Staatsbesuch des neu gewählten französischen Präsidenten [[Emmanuel Macron]] in Deutschland 2017, verwendete es die damalige Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia von Salzen |Titel=&amp;quot;Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne&amp;quot; |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2017-05-15 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/politik/macrons-besuch-bei-merkel-jedem-anfang-wohnt-ein-zauber-inne/19807150.html |Abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Matzig |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/wortglosse-phrasenmaeher-1.3507764 |titel=Phrasenmäher |sprache=de |abruf=2022-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Philipp Poisel]] zitiert es in seinem Lied &amp;#039;&amp;#039;Immer wenn einer&amp;#039;&amp;#039; (2021).&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube | uploader=Philipp Poisel | id=LYRg5o1vteY | title=Philipp Poisel - Immer wenn einer (offizielles Video) | upload=2021-12-15 | abruf=2024-02-25 | laufzeit=5:17 min}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stufen&amp;#039;&amp;#039; war das Lieblingsgedicht von [[Alfred Biolek]], der es seiner Biographie voranstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Erika Schellenberger-Diederich | Titel=Mein Lieblingsgedicht: Prominente antworten – von Elke Heidenreich bis Richard von Weizsäcker | Verlag= C.H.Beck | Ort=München | Jahr=2010 | ISBN=978-3-406-60607-6 | Seiten=103f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Gedicht erinnert stark an eine Passage aus [[Friedrich Nietzsche]]s Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Menschliches, Allzumenschliches]]&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wer nur einigermaßen zur Freiheit der Vernunft gekommen ist, kann sich auf Erden nicht anders fühlen denn als Wanderer, – wenn auch nicht als Reisender nach einem letzten Ziele: denn dieses gibt es nicht. Wohl aber will er zusehen und die Augen dafür offen haben, was alles in der Welt eigentlich vorgeht; deshalb darf er sein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht allzufest &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;an alles einzelne anhängen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; es muß in ihm selber etwas Wanderndes sein, das seine Freude an dem Wechsel und der Vergänglichkeit habe.|Friedrich Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches – Neuntes Hauptstück. Der Mensch mit sich allein. Nr. 638: Der Wanderer.}}&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Dorothée Gommen|Titel=Polaritätsstrukturen im Werk Hermann Hesses. Lyrik, Epik, Drama|Verlag=Meidenbauer|Ort=München|Jahr= 2006|ISBN=3-89975-580-4}} (= Forum deutsche Literatur 7)&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Bernhard Zeller|Titel=Hermann Hesse|Verlag=Rowohlt|Ort=Reinbek|Jahr=2005|ISBN=3-499-50676-9}} (= Rowohlts Monographien 676)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Romane und Novellen von Hermann Hesse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Hermann Hesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
	</entry>
</feed>