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	<title>Studentische Forstverbindung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T02:11:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Studentische_Forstverbindung&amp;diff=487902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rabe!: /* Aschaffenburg/München */</title>
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		<updated>2025-06-24T12:35:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aschaffenburg/München&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tharandt um 1900.jpg|mini|Forststudenten auf dem Badeteich bei [[Tharandt]] um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tharandter Student.JPG|mini|Tharandter Forststudent, 1855]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aschaffenburger Forstlehranstalt 1854.jpg|mini|Bayerische Forstlehranstalt Aschaffenburg mit Forststudenten 1854]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;studentische Forstverbindung,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forstcorps&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forstakademische Verbindung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet eine [[Studentenverbindung]], die von Studenten an Forsthochschulen oder -akademien oder entsprechenden Fakultäten gegründet wurde. Sie sind von den [[Studentische Jagdverbindung|studentischen Jagdverbindungen]] zu unterscheiden, die der [[Jagd]] einen breiten Raum im Verbindungsleben einräumen. Der Begriff wird auch für Verbindungen benutzt, die eine entsprechende Herkunft hatten, aber heute nicht mehr berufsständisch begrenzt sind. Im englischsprachigen Umfeld wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Forest Fraternity&amp;#039;&amp;#039; sowohl für analoge [[Fraternities und Sororities|Studentenverbindungen nach amerikanischem Muster]] wie auch für die einschlägigen Berufsverbände im Sinne einer [[Bruderschaft]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Forstverbindungen kamen im 19. Jahrhundert auf. Der zugehörige, auch als Selbstbezeichnung verwendete Begriff wird bereits wenig später als  feststehende Kategorie benutzt, etwa beim Nekrolog zu [[Moritz August Seubert]] 1878&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://archive.org/stream/leopoldina14kais/leopoldina14kais_djvu.txt Nachruf in der Leopoldina] zu [[Moritz August Seubert]], Band 14, 1878.&amp;lt;/ref&amp;gt; und findet sich analog bei Sammelwerken wie im Deutschen Universitätskalender 1907,&amp;lt;ref&amp;gt;etwa bei Deutscher Universitätskalender, 1907.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Wilhelm Fabricius.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Fabricius |Titel=Die Deutschen Corps: Eine historische Darstellung der Entwicklung der studentischen Verbindungswesens in Deutschland bis 1815, der Corps bis zur Gegenwart |Verlag=BoD – Books on Demand |Datum=2015 |ISBN=978-3-8460-7211-0 |Online=https://books.google.com/books?id=bOzYCgAAQBAJ |Abruf=2016-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen Corps&amp;#039;&amp;#039; oder [[Michael Doeberl]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Das Akademische Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Doeberl mit Otto Scheel, Wilhelm Schlink, Hans Sperl, Eduard Spranger, Hans Bitter und Paul Frank (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Akademische Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, 1 Registerband von Alfred Bienengräber. C. A. Weller Verlag, Berlin 1931.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird ebenso von den sogenannten Jagdverbindungen unterschieden. An einigen Forstakademien bestanden [[Corps]] mit einem eigenen [[Senioren-Convent]] (SC), die sich bei der Verlegung der Akademie dem bestehenden SC am neuen Ort anschlossen. Sie sind heute überwiegend Mitglied im [[Kösener Senioren-Convents-Verband]]. Dies war vor allem in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] der Fall. Die Aschaffenburger Forstcorps waren als berufsständisches Netzwerk der &amp;#039;&amp;#039;hohen Forstleute&amp;#039;&amp;#039; bekannt, so etwa im Falle [[Georg Escherich]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst G. W. Nusser |Titel=Konservative Wehrverbände in Bayern: Preussen und Österreich: 1918–1933; mit einer Biographie von Forstrat Georg Escherich, 1870-1941 |Verlag=Nusser |Datum=1973 |Seiten=23 |Online=https://books.google.com/books?id=7EIFAQAAIAAJ |Abruf=2016-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Folgende Forstakademien haben bestanden:&lt;br /&gt;
* [[Forstliche Hochschule Aschaffenburg]]; 1910 verlegt an die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
* [[Forstakademie Eberswalde]]; 1963 als Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] aufgelöst&lt;br /&gt;
* [[Großherzoglich-Sächsische Forstlehranstalt Eisenach]], 1915 aufgelöst&lt;br /&gt;
* Forstwissenschaftliche Fakultät der Universität Gießen, 1939 aufgelöst und nach Münden verlegt&lt;br /&gt;
* [[Königlich Preußische Forstakademie Hannoversch Münden]] von 1868, 1970 verlegt an die [[Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
* Polytechnikum der Forstschule Karlsruhe, verlegt an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
* [[Forstliche Hochschule Tharandt]], belassen, aber angeschlossen an die [[Technische Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hann. Münden/Göttingen ===&lt;br /&gt;
Neben den heute aktiven Forstverbindungen bestanden an der [[Königlich Preußische Forstakademie Hannoversch Münden|Forstakademie Hann. Münden]] folgende forstakademische Gesellschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haasemann’sche Tischgesellschaft (1869–1876, teilweise übernommen durch die ATG)&lt;br /&gt;
* Forstakademische Gesellschaft Hubertia (susp. vor 1893 und 1919 bis vor 1935, 1959 Fusion mit der FAG Freia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende [[Mündener Convent forstakademischer Verbindungen|Mündener Forstverbindungen]] bestehen heute in [[Göttingen]]:&lt;br /&gt;
* Andree’sche Tischgesellschaft (ATG, gestiftet 1868)&lt;br /&gt;
* Mündener Gesellschaft Tanne (1871)&lt;br /&gt;
* Forstakademische Gesellschaft Freia (1879)&lt;br /&gt;
* Akademische Vereinigung Feldjäger (1919)&lt;br /&gt;
* Forstakademische Verbindung Rheno-Guestfalia im [[Cartellverband|CV]] (1927)&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für diese forstakademischen Verbindungen war und ist, dass sie in der Regel weder Farben führen noch tragen. Einzige Ausnahme ist die Forstakademische Verbindung Rheno-Guestfalia Göttingen im [[Cartellverband]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei alten Gesellschaften unterhalten aufgrund der alten Mündener Traditionen engere Beziehungen zu einem der in Göttingen ansässigen [[Kösener Corps]]. Es werden zwar keine [[Bestimmungsmensur|Bestimmungsmensuren]] geschlagen, jedoch wird die [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensur]] den Mitgliedern formal freigestellt. Alle fünf Göttinger Forstverbindungen sind im [[Mündener Convent forstakademischer Verbindungen]] (MC) zusammengeschlossen und nehmen Studenten aller [[Fakultät (Hochschule)|Fakultäten]] der [[Georg-August-Universität Göttingen|Georgia Augusta]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Forstakademien zuerst in Forstliche Hochschulen, dann in [[Forstwissenschaft|forstwissenschaftliche]] [[Fakultät (Hochschule)|Fakultäten]] bereits bestehender Universitäten umgewandelt und teilweise an die jeweiligen Standorte der Universitäten verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karlsruhe/Freiburg ===&lt;br /&gt;
Die Rolle als berufständisches Netzwerk wurde beim [[Corps Hubertia Freiburg]] zu einem langjährigen Politikum. Nachdem in [[Landtag der Republik Baden|Landtag]] und Regierung 1919 das [[Deutsche Zentrumspartei|Badische Zentrum]] die stärkste Partei geworden war, forderte [[Heinrich Köhler (Politiker, 1878)|Heinrich Köhler]] als Finanzminister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.akademikerverbaende.de/files/stuhita_einladung_2012.pdf |text=Vortragsankündigung M. Neuhaus 2012 |wayback=20131014145657 |archiv-bot=2019-05-16 08:52:44 InternetArchiveBot}} ([[Arbeitskreis der Studentenhistoriker]]; PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Neuhaus (2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; in aller Öffentlichkeit &amp;#039;&amp;#039;„die Ausrottung der Huberten aus dem badischen Staatsforstdienst“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CW&amp;quot;&amp;gt;Chr. Wehle (1979)&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Lebenserinnerungen bezieht er sich selbst auf die bis dahin &amp;#039;&amp;#039;allmächtige Forstverbindung&amp;#039;&amp;#039;, die nach seinem Antritt durchaus berechtigt um ihren Einfluss bangte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Köhler |Titel=Lebenserinnerungen des Politikers und Staatsmannes, 1878-1949 |Verlag=W. Kohlhammer |Datum=1964 |Seiten=100 ff. |Online=https://books.google.de/books?id=XXg-AAAAYAAJ&amp;amp;q=Forstverbindung+Heinrich+K%25C3%25B6hler&amp;amp;dq=Forstverbindung+Heinrich+K%25C3%25B6hler&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjQvMqA4I3LAhVF9g4KHQcuBTcQ6AEIHTAA |Abruf=2016-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aschaffenburg/München ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forststudentendenkmal 2011-03-30.jpg|Denkmal der Forstcorps in der Friedrichstraße in Aschaffenburg&lt;br /&gt;
Aschaffenburg - Grabmal Hubertia.jpg|Grabmal des [[Corps Hubertia München|Corps Hubertia]] auf dem [[Altstadtfriedhof Aschaffenburg|Aschaffenburger Altstadtfriedhof]]&lt;br /&gt;
Couleur des SC zu Aschaffenburg.png|Die Farbe Grün dominiert das Couleur der Aschaffenburger Forstverbindungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Aschaffenburg]]er Senioren-Convent war der Zusammenschluss und das oberste Entscheidungsgremium der Forstcorps an der [[Forstliche Hochschule Aschaffenburg|Königlich Bayerischen Forstlehranstalt]]. Wenige Monate nach ihrer Wiedereröffnung wurde 1844 das [[Corps Hubertia München|Corps Hubertia]] gegründet. Im Jahre 1845 folgte das [[Corps Arminia]] und 1847 das Corps Hercynia.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1857)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Corps. Eine historische Darstellung der Entwicklung des studentischen Verbindungswesens in Deutschland bis 1815, der Corps bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Deutschen Corpszeitung 1926, S. 414.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1857)|Wilhelm Fabricius]] waren die drei Corps noch 1926 [[Lebenscorps]], was schon damals eine Ausnahme darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Brod: &amp;#039;&amp;#039;Vom Corpsleben in Aschaffenburg. Aus alten Briefen&amp;#039;&amp;#039;. Einst und Jetzt, Band 29 (1984), S. 113–124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Weber: &amp;#039;&amp;#039;Der Aschaffenburger SC.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Hercynia 1847–1977&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1. München 1977, S. 43–114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SC war Ansprechpartner und letzte Instanz bei Konflikten, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend auch bei der forstlichen Beamtenschaft. Zu Ehren der im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] gefallenen Forstkandidaten errichteten die drei Corps ein Denkmal, das in der Friedrichstraße gegenüber dem Justizgebäude erhalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Herrmann Sand: &amp;#039;&amp;#039;Adjee ihr Forschtpolacke!&amp;#039;&amp;#039; Spessart. Zeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart vom Juni 2010, S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Forsthochschule 1910 von Aschaffenburg nach München verlegt wurde, kamen auch die drei Aschaffenburger Corps an die [[Ludwig-Maximilians-Universität]]. Die Aschaffenburger Zeitung gab am 31. Juli 1910 eine Sonderausgabe heraus, in der auf vier Seiten die Geschichte der Hochschule detailreich geschildert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1895 gibt es einen aktiven Zusammenschluss von Alten Corpsstudenten im Raum Aschaffenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ahsc-aschaffenburg.de/ Webseite des AHSC Aschaffenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1910 existierte er parallel zum ASC. 100 Jahre nach der Aufhebung der Aschaffenburger Hochschule richtete der Aschaffenburger AHSC verschiedene Gedenkveranstaltungen aus, über die in den örtlichen Medien berichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.main-netz.de/nachrichten/region/aschaffenburg/aschaffenburg-stadt/stadt/art11846,1301194 Schmiede der Wissenschaft] Geschichte: Vor 100 Jahren verlor Aschaffenburg seine Forstlehranstalt Main-Netz 5. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tharandt/Dresden ===&lt;br /&gt;
An der Forstlichen Fakultät in [[Tharandt]] gibt es die 1990 gegründete Forstakademische Jagdcorporation Cervidia, welche im [[WJSC]] organisiert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cervidia.de/bund/geschichte |titel=Geschichte |hrsg=Forstakademische Jagdcorporation Cervidia zu Tharandt |abruf=2016-02-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180623113500/http://cervidia.de/bund/geschichte |archiv-datum=2018-06-23 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-18 13:02:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Corps Silvania Dresden|Corps Silvania Tharandt]] verlegte nach Dresden und hat nach wie vor (aber nicht ausschließlich) forstlichen Bezug. Zu DDR-Zeiten wurde die Tradition vom ehemals Aschaffenburger [[Corps Arminia München|Forstcorps Arminia München]] aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenach/Gießen/Mannheim ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Großherzoglich-Sächsische Forstlehranstalt Eisenach#Studentenverbindungen|titel1=„Studentenverbindungen“ im Artikel Großherzoglich-Sächsische Forstlehranstalt Eisenach}}&lt;br /&gt;
Die Corps des Senioren-Convents zu Eisenach, Hubertia und Silvania, die sich vor dem Ersten Weltkrieg vergeblich um eine Aufnahme in den [[Weinheimer Senioren-Convent]] bemüht hatten, verlegten infolge der Schließung der dortigen [[Großherzoglich-Sächsische Forstlehranstalt Eisenach|großherzoglichen Forstakademie]] ihren Sitz 1919 an die [[Justus-Liebig-Universität Gießen]] und traten dem [[Rudolstädter Senioren-Convent]] bei. Beide wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr rekonstituiert. Ihre Tradition wird durch das [[Corps Rheno-Nicaria Mannheim]] fortgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=211 SC zu Eisenach und Weinheimer SC]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausland und übertragener Gebrauch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verein Forstlicher Versuchsanstalten Eberswalde 1892.jpg|mini|Versammlung von internationalen Forstexperten am  [[Otto von Hagen|Hagendenkmal]] in Eberswalde 1892. Das Komitee beschloss die Errichtung des [[Internationaler Verband Forstlicher Forschungsanstalten|Internationalen Verbands Forstlicher Forschungsanstalten]].]]&lt;br /&gt;
Xi Sigma Pi ist eine an der Universität in  Seattle 1908 gegründete [[Honor Society]], die eng mit der Society of American Foresters verbunden ist und besonders fortgeschrittene Studenten im Forstbereich auszeichnet und aufnimmt. Sie hatte 1991 über 40 Chapters in den USA und Kanada,  24.000 Mitglieder und nimmt mittlerweile auch Studenten aus verwandten Fachbereichen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;XiSigmaPiAboutUs&amp;quot;&amp;gt;[http://students.washington.edu/xsp/ ΞΣΠ &amp;#039;&amp;#039;Alpha Chapter&amp;#039;&amp;#039; Webseite], About Us&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baird&amp;#039;s&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Jack L. Anson, Robert F. Marchenasi |Titel=Baird’s Manual of American Fraternities |Auflage=20 |Datum=1991 &amp;lt;!--|Originaljahr=1879--&amp;gt; |Verlag=Baird’s Manual Foundation, Inc. |Ort=Indianapolis, IN |ISBN=978-0-9637159-0-6 |Seiten=VI-115–116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tau Phi Delta&amp;amp;nbsp;Fraternity begann in den 1920er Jahren als Forstfraternity an der [[Pennsylvania State University|Penn State University]], war aber später landesweit vertreten. Zeitweise gab es mit den 1959 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Lumber Jills&amp;#039;&amp;#039; auch eine lokale Interessenvertretung und 1962–1968 mit der A&amp;#039;&amp;#039;ssociation of Forest Student Wive&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; einen Dachverband der (über 20) Vereinigungen der zugehörigen Ehefrauen von Forststudenten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=A Century of Forest Resources Education at Penn State: Serving Our Forests, Waters, Wildlife, and Wood Industries |Verlag=Penn State Press |ISBN=0-271-04728-3 |Seiten=105 |Online=https://books.google.com/books?id=Ys1muh3jqXsC |Abruf=2016-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tau Phi Delta&amp;amp;nbsp;bzw. Treehouse ist gegenwärtig das einzige aktive (männliche) Chapter. Es gilt nach wie vor als studentische &amp;#039;&amp;#039;brotherhood of diehard outdoorsmen,&amp;#039;&amp;#039; die unter anderem regelmäßig auf Bärenjagd gehen und den Jagdaspekt ebenso aufnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Field &amp;amp; Stream Blood Brothers |Datum=2006-09-01 |Seiten=86 ff. |Online=https://books.google.com/books?id=KC4vOYKt7oMC |Abruf=2016-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Studentenverbindungen sind von den &amp;#039;&amp;#039;Fraternal Organizations,&amp;#039;&amp;#039; sprich Berufsverbänden zu unterscheiden. Zu letzteren gehören die britische &amp;#039;&amp;#039;Foresters Friendly Society&amp;#039;&amp;#039;, die 1834 als &amp;#039;&amp;#039;Ancient Order of Foresters&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.forestersfriendlysociety.co.uk/about-us/history/ About Us] Ancient Order of Foresters, 2013. Abgerufen am 30. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der 1874 davon abgelöste nordamerikanischen &amp;#039;&amp;#039;Independent Order of Foresters&amp;#039;&amp;#039; (IOF).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fraternally Yours: A History of the Independent Order of Foresters&amp;#039;&amp;#039;, Warren Potter and Robert Oliver (Queen Anne Press Ltd., London, 1967)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso zu unterscheiden ist der Gebrauch von &amp;#039;&amp;#039;Corps forestier&amp;#039;&amp;#039; in Frankreich. Mit dem Begriff wird die Gesamtheit des (staatlichen) Führungspersonals im Auftrag der Forstverwaltung angesprochen. Die Forststudenten bzw. entsprechende Absolventen der französischen Eliteschulen sind dem [[Corps des ingénieurs des ponts et chaussées]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.agroparistech.fr/le-nouveau-corps-des-ingenieurs.html |wayback=20120121015555 |text=Le nouveau corps des ingénieurs des ponts, des eaux et des forêts (IPEF) |archiv-bot=2024-05-18 13:02:02 InternetArchiveBot }} auf AgroParisTech, abgerufen am 30. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind keine Studentenverbindung per se, aber ein nach wie vor bedeutendes elitäres Netzwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Amalia Heyer: &amp;#039;&amp;#039;Schluss mit den Meriten. Sarkozy will den Eliteschulen eine Quotenregelung verpassen.&amp;#039;&amp;#039; In: Süddeutsche Zeitung vom 23/4. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Hans Eberhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des studentischen Verbindungswesens.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, 1924/25, S. 154–156.&lt;br /&gt;
* Theodor Ruf: &amp;#039;&amp;#039;Wie der König sich seine Untertanen bildete. Schulen und Politik unter Ludwig I. in Aschaffenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Spessart (Zeitschrift)|Spessart. Monatszeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart]]. September 2009, S. 3–22 (zu den Forst-Corps speziell S. 19)&lt;br /&gt;
* Herrmann Sand: &amp;#039;&amp;#039;Adjee ihr Forschtpolacke!&amp;#039;&amp;#039; In: Spessart. Zeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart vom Juni 2010, S. 24 f.&lt;br /&gt;
* [http://www.ahsc-aschaffenburg.de/corps-in-ab.html Forstcorps in Aschaffenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporationsart|Forstverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Forstwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Forstwesen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rabe!</name></author>
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