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	<title>Studentenkompanie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-04-12T07:50:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Studentenkompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;Stuko&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Leydhecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Jugend im Dritten Reich. Nicht wie die anderen.&amp;#039;&amp;#039; Eduard Roether Verlag, Darmstadt 1992, ISBN 3-7929-0198-6, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine von [[Student]]en gebildete [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] verschiedener Zuordnung im 19. und 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab 1703 wurden im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] Studentenkompanien als patriotische [[Miliz (Volksheer)|Milizverbände]] aufgestellt. Die meisten Angehörigen waren [[Kriegsfreiwilliger| Kriegsfreiwillige]], die sich aus [[Patriotismus]] zu den Waffen meldeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Bedeutung gewannen die Studentenkompanien im [[Sardinischer Krieg| Sardinischen Krieg]] und im [[Deutscher Krieg| Deutschen Krieg]]. Eine große Rolle spielten sie in [[Tirol]]. Getragen wurden sie unter anderem von den [[Corps]] an der [[Universität Innsbruck]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Granichstaedten-Czerva&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.sagen.at/doku/andreas_hofer/Andreas_Hofer_Akademiker.html Andreas Hofer und die Innsbrucker Akademiker.], abgerufen am 19. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders in [[Südtirol]] sind [[Schützenverein]]e wie die [[Tiroler Schützen]] noch heute fest verwurzelt. Die [[Akademische Legion (1848)]] war eine Blüte der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Deutschen Revolution 1848/49]]. Den gleichen Namen gaben sich 1918/19 Frontkämpfer an der [[Universität Wien]] und [[Steiermark| steiermärkische]] Korporierte im [[Kärntner Abwehrkampf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Studentenverbindungen in Österreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Die [[Zeitfreiwilligenverband|Zeitfreiwilligenverbände]] der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg haben mit den medizinischen und technischen Studentenkompanien des Zweiten Weltkriegs nichts gemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
In der Masse bestand die [[Wehrmacht]] aus einberufenen [[Reserve (Militär)|Reservisten]]. Studenten deutscher Universitäten mussten sowohl im Kriegseinsatz als auch im Zivilleben Studentenkompanien angehören. Sie konnten normal studieren, wurden aber in den Semesterferien an die [[Kriegsfront]] abkommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mitglieder der Weißen Rose ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Weiße Rose}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 2. Studentenkompanie der Medizinstudenten in der »Bergmannschule« (Kaserne in der Volksschule an der [[Bergmannstraße (München)|Bergmannstraße]] im [[München]]er Stadtteil [[Westend]]) war die Wehrmachteinheit, in der die bekannten Mitglieder des Widerstandskreises ihren [[Militärdienst]] leisten mussten. In der Bergmannschule waren insgesamt vier derartige Studentenkompanien stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angehörige der 2. Studentenkompanie waren unter anderem&lt;br /&gt;
* [[Hans Scholl]]&lt;br /&gt;
* [[Alexander Schmorell]]&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Wittenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Hubert Furtwängler]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Naumann (Widerstandskämpfer)|Ernst Naumann]]&lt;br /&gt;
* [[Willi Graf]] (ab Sommersemester 1942)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kompanieangehörige waren Josef Gieles, Raimund Samüller, Hellmut Hartret, Wolf Jaeger, Otmar Hammerstein, Xaver Kuhn (Schreiber der 1. [[Kompanie (Militär)|Kompanie]]) und Feldwebel Lermer (die Papier, einen Vervielfältigungsapparat, Reisegenehmigungen und Urlaubsscheine für Aktionen der Weißen Rose beschafften), der [[Kompaniechef]] im Range eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]], [[Oberstabsarzt]] Paul Buhl sowie Anton Wagner (der Schmorell einen kaum funktionierenden russischen Revolver für Hans Scholl übergab, welcher bei den nächtlichen Wandparolen-Aktionen der Weißen Rose im Februar 1943 mitgeführt wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Mai 1942 bis zur Abkommandierung zur Feld-[[Famulatur]] in die [[Sowjetunion]] Ende Juli 1942 verfassten Scholl und Schmorell die ersten Flugblätter der Weißen Rose. Im Juli 1942 begann die Verlegung der Studentenkompanie an die Ostfront. Dort hatte sie u.&amp;amp;nbsp;a. am 7.&amp;amp;nbsp;August 1942 einen Einsatz bei der [[252. Infanterie-Division (Wehrmacht)|252. Infanterie-Division]] in [[Gagarin (Smolensk)|Gshatsk]], am [[Verbandsplatz]] etwa zehn Kilometer hinter der Front.&lt;br /&gt;
Am 6. November 1942 fand die Rückkehr nach München zum [[Wintersemester]] 1942/1943 statt.&lt;br /&gt;
Im Januar 1943 wurden Flugblätter auch anonym in den vier Kompanien der Bergmannschule in Umlauf gebracht (vermutlich durch Hans Scholl mit Hilfe von Xaver Kuhn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20./21. Januar 1943 tarnte Willi Graf eine Anwerbungsreise für die Weiße Rose zu Freunden nach Bonn, insbesondere Karl Bisa, vorgeblich mit der Planung eines Fechtturniers zwischen Bonner und Münchner Studentenkompanien, das in der Fechtschule von Meister Knapen in München stattfinden sollte.&lt;br /&gt;
Am 19. Februar 1943 blieb [[Alexander Schmorell]], nach der Verhaftung der [[Geschwister Scholl]], dem Appell an diesem Vormittag fern. Daher löste Kompaniechef Buhl die Fahndung aus. Gegen die im Zuge der Gestapo-Verfolgung auf Plakaten und Zeitungsanzeigen erfolgte Abstempelung zum [[Kriminell]]en protestierte jedoch selbst Buhl, gemeinsam mit Wolf Jaeger, weil Straftaten von Soldaten dem Gesetz nach nur von zuständigen Wehrmachtstellen ([[Feldjäger#Feldgendarmerie der Wehrmacht, Geheime Feldpolizei, Feldjägerkommandos|Feldjäger]]) geahndet werden durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christoph Probst]] hingegen gehörte nicht derselben Kompanie an, sondern der Studentenkompanie der Medizinstudenten der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Diese war 1941/1942 in [[Straßburg]], im [[Sommersemester]] 1942 in München und ab Winter 1942 in [[Innsbruck]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter der Studentenschaft war [[Michael Soeder]] im Februar 1943 Augenzeuge des Prozesses gegen die Geschwister Scholl und Christoph Probst.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Urteil stand von vornherein fest. Interview von Sabine Pamperrien mit Michael Soeder in netzeitung.de vom 3. Februar 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beschrieb diesen Vorgang später unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Achim Anderer&amp;#039;&amp;#039; in seinem autobiografischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Die bittere Arznei der Zeit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Achim Anderer: &amp;#039;&amp;#039;Die bittere Arznei der Zeit, Teil II, Studentenkompanie&amp;#039;&amp;#039;, Knoedler Verlag, Reutlingen 1971. ISBN 3-87421-019-7.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Bugs: &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Aesculap. Die Studentenkompanien der Wehrmacht 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Biblio-Verlag. ISBN 3-7648-2442-5.&lt;br /&gt;
* Anneliese Knoop-Graf, Inge Jens (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Willi Graf. Briefe und Aufzeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Fischer, Frankfurt/M. 1994. S. 282, ISBN 3-596-12367-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4392652-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentengeschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentengeschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kompanie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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