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	<title>Stubentor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:27:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stubentor&amp;diff=1154384&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Geschichte */ kleinkram</title>
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		<updated>2024-07-17T18:48:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Poledne 001.JPG|miniatur|Das Wiener Stubentor (Gemälde nach [[Franz Poledne]])]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stubentor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Stubenthor&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) ist ein ehemaliges Stadttor von [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgangskapelle Stubentor.png|mini|Darstellung des mittelalterlichen Stubentors und links unterhalb die Wolfgangskapelle (Ausschnitt aus dem Albertinischen Plan, 1421)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WEISS(1872) p482 Altes Stubenthor.jpg|miniatur|Darstellung vom renaissance Stubentor (Geschichte der Stadt Wien, 1872)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:U3_Stubentor_Stadtmauer_a.jpg|miniatur|Reste der Stadtmauer]] &lt;br /&gt;
Die Geschichte vom Tor durchlief mindestens drei architektonische Phasen. Das älteste Stubentor bestand um 1200 aus der Toranlage, einem vorgebauten [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] und „Schwarzen Turm“. Es war mit seinem Torturm Teil der ältesten, von 1195 bis 1250 erbauten [[Wiener Stadtmauer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Erste Wiener Türkenbelagerung|Ersten Türkenbelagerung]], 1529, stand im Bereich der „scheffstraß“, im Bereich der heutigen [[Biberstraße (Wien)|Biberstraße]] die [[Wolfgangskapelle vor dem Stubentor]]. Diese war die erste Seelsorgestelle für die Menschen die „Unter den Weißgerbern“ lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Peter Scheuchel | Titel=&amp;#039;&amp;#039;Sakrale Stätten – Heilige und Orden. Die Wiener Vorstadtbezirke 2 bis 9&amp;#039;&amp;#039;| Auflage=1. | Verlag=Studienverlag| Ort=Innsbruck-Wien-Bozen | Jahr=2013 | ISBN=978-3-7065-5247-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle wurde während der 1. Türkenbelagerung zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der 1. Türkenbelagerung wurde es im Stil der [[Renaissance]] 1555–1566 zum 25 m langen Kastentor mit [[Glockenturm|Glockentürmchen]] umgebaut. Die Stadtmauer hielt der 2. Türkenbelagerung von 1683 stand. 1831 erhielt das Tor eine [[Klassizismus|klassizistische]] Fassade. Die Demolierung der Mauer bis hin zum heutigen [[Palais Coburg]] erfolgte zwischen 9. April und 19. September 1862.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Czeike Felix: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, 1997. S. 386 und Walter Hummelberger, Kurt Peball: &amp;#039;&amp;#039;Die Befestigungen Wiens&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ort des ehemaligen Stubentors entstand der [[Dr.-Karl-Lueger-Platz]] im geplanten Straßenraster der Wiener [[Ringstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1985–1987 im Zuge der Errichtung der U3 U-Bahn-Linie und der gleichnamigen Station ausgegrabene Anlage zeigt einen Teil der Renaissancemauer, im Straßenpflaster sind der Schwarze Turm (Farbe Schwarz) und der Grundriss des 1555–1566 erbauten Tores wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. März 1528 wurde vor dem Stubentor [[Balthasar Hubmaier]] hingerichtet. Eine schwarze Gedenktafel aus Metall an den Resten der Mauer erinnert an seinen Tod und seine Gedanken mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Dr. Balthasar Hubmaier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Am 10.3.1528 vor dem Stubentor als Täufer verbrannt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Begründer des religiösen Toleranzgedankens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Christus ist nicht gekommen,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;dass er metzge, morde und brenne“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;(Aus „Von Ketzern und ihren Verbrennern“)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Christen dieser Stadt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Trauerzüge gingen während des 18. und 19. Jahrhunderts durch das Stubentor in Richtung des [[Sankt Marxer Friedhof]]s. Damals war es üblich, dass die Trauernden den Leichenzug höchstens bis zur Stadtgrenze begleiteten. Mit dem Komponisten [[Wolfgang Amadeus Mozart]] verließ einer der berühmtesten ehemaligen Bewohner Wiens in den Abendstunden des 6.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;1791 am Tag vor seiner Beerdigung endgültig die Stadt. Der Trauerzug löste sich wie gewöhnlich am Stubentor auf und in der Dunkelheit begleitete niemand die Leiche des Komponisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[U-Bahn-Station Stubentor]] der Linie U3 sowie in deren Inneren können Reste der Stadtmauer beim ehemaligen Stubentor und eine kleine Ausstellung über das Stubentor besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Hummelberger, Kurt Peball: &amp;#039;&amp;#039;Die Befestigungen Wiens&amp;#039;&amp;#039;. Paul Zsolnay Verlag, Wien/Hamburg 1974.&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Kisch Wien|seite=322|text=Das Stubenthor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Stubentor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/12/27.3/N|EW=16/22/44.3/E|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttor in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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