<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stube</id>
	<title>Stube - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stube"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stube&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T04:41:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stube&amp;diff=297377&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: auch in Westdeutschland“; ich kenne das Wort aus bereits aus meiner Kindheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stube&amp;diff=297377&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-04T16:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;auch in Westdeutschland“; ich kenne das Wort aus bereits aus meiner Kindheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:StubeTirol.jpg|mini|Tiroler Bauernstube von 1830 in heutigem Gebrauch. Panorama]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Appenzeller Stube.jpg|mini|Typische Bauernstube im schweizerischen [[Appenzell (Ort)|Appenzell]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet etymologisch einen geheizten [[Wohnraum]] (das Wort stammt von [[Althochdeutsche Sprache|ahd.]] &amp;#039;&amp;#039;stuba&amp;#039;&amp;#039;, ist verwandt mit engl. &amp;#039;&amp;#039;stove&amp;#039;&amp;#039; ‚Ofen‘, und leitet sich von [[vulgärlateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;extufare&amp;#039;&amp;#039;, ‚ausdünsten‘, ab&amp;lt;ref&amp;gt;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Stube ist damit von dem großen, ebenfalls beheizbaren [[Saal (Architektur)|Saal]] zu unterscheiden, aber auch von der unbeheizten [[Halle (Architektur)|(Säulen-)Halle]] oder der schlecht bzw. nicht beheizbaren [[Kammer (Architektur)|Kammer]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber des Oberdeutschen.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände. Leipzig 1774–1786; 2. Auflage ebenda 1793–1801, 4 Bände, Bd. 4, Sp. 461, Lemma „Stube“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stube war früher oft der wichtigste Raum in einer [[Wohnung]] oder einem [[Wohnhaus]], sprich die alltägliche &amp;#039;&amp;#039;Wohnstube&amp;#039;&amp;#039; (im Unterschied zur [[Gute Stube (Wohnraum)|guten Stube]]) und zeichnete sich ursprünglich durch eine rauchfreie Erwärmung durch eine [[Warmluftheizung]] oder einen [[Hinterladerofen]] ([[Kachelofen]]) aus. Insbesondere im Winter war die Stube oft das einzige heizbare [[Zimmer]] und somit der Hauptaufenthaltsort der Bewohner. Je nach Umständen kann die Stube ein eigenständiges [[Wohnzimmer]], eine [[Wohnküche]] oder Teil eines herrschaftlichen Appartements (Raumfolge) sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mitteleuropa]] tauchen Stuben im städtischen Bereich häufiger seit dem 13. Jahrhundert auf. Im 19. Jahrhundert wurde im nostalgischen, aber auch [[Deutschnationalismus|deutschnational]] konnotierten Rückgriff eine sogenannte „[[Möbelstil#Zeitliche Einordnung der Möbelstile im europäischen Raum|altdeutsche]] Stube“ in zahlreiche Bürgerhäuser, Gaststätten und Hotels eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem traditionellen [[Bauernhaus]] diente die Stube neben der Repräsentation – hier wurden wertvolle Besitztümer, etwa Bücher, ausgestellt und man empfing hier Besucher – auch als Arbeitsraum. Weil es in der Stube warm war, wurden auch Kranke hier untergebracht und in besonders kalten Winternächten manchmal auch die Hühner. Ihre Entwicklung war auch mit der Entwicklung des [[Kachelofen]]s stark verbunden. In manchen Regionen, etwa der südlichen [[Eifel]], besaßen Häuser wohlhabender Bauern zwei Stuben, von denen die eine im Alltag benutzt wurde, die andere als „gute Stube“ nur für festliche Ereignisse, etwa Familienfeste, benutzt wurde; sie war oft nicht heizbar, ähnlich dem norddeutschen [[Pesel]] und in Luxemburg. Die Alltagsstube eines Eifelhauses verfügte dagegen über eine Takenheizung als regionale Sonderform, bei der die Wärme des Kochfeuers durch die eiserne [[Takenplatte]] auch der Stube zugutekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Stube wird auch der [[Wohnen|Wohn-]] und Schlafraum für Soldaten in einer [[Kaserne]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Jexhof Stube.jpg|400|Die Stube des Bauernhofsmuseums [[Jexhof]] bei [[Schöngeising]] anlässlich einer Weihnachtsveranstaltung 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad Bedal]]: &amp;#039;&amp;#039;Wohnen wie zu Dürers Zeiten. Stuben und Wohnräume im süddeutschen, insbesondere fränkischen Bürgerhaus des späten Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Dürer-Haus. Neue Ergebnisse der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 2007, S. 27–60.&lt;br /&gt;
* Konrad Bedal: &amp;#039;&amp;#039;Wohnkultur und Wunderglaube. Zu den Darstellungen von Stube und Kammer auf den Dettelbacher Mirakelbildern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Recht und Religion im Alltagsleben.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 329–342.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Claus Conrad&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hannes Obermair]], Stephanie Risse, [[Carlo Romeo (Historiker, 1962)|Carlo Romeo]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Historismus für den Fremdenverkehr und altdeutsche Gemütlichkeit&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Regionale Zivilgesellschaft in Bewegung. Festschrift für Hans Heiss&lt;br /&gt;
   |Reihe=Cittadini innanzi tutto&lt;br /&gt;
   |Verlag=Folio Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien-Bozen&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-85256-618-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=118–137}}&lt;br /&gt;
* Joachim Hähnel: &amp;#039;&amp;#039;Stube. Wort- und sachgeschichtliche Beiträge zur historischen Hausforschung&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1975.&lt;br /&gt;
* [[Stephan Hoppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Hofstube und Tafelstube. Funktionale Raumdifferenzierungen auf mitteleuropäischen Adelssitzen seit dem Hochmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[G. Ulrich Großmann|Georg Ulrich Großmann]], [[Hans Ottomeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Burg. Wissenschaftlicher Begleitband zu den Ausstellungen „Burg und Herrschaft“ und „Mythos Burg“.&amp;#039;&amp;#039; Publikation der Beiträge des Symposions &amp;#039;&amp;#039;Die Burg&amp;#039;&amp;#039; vom 19.–22. März 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Stube}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4183815-4}}&lt;br /&gt;
* [https://lexika.digitale-sammlungen.de/adelung/lemma/bsb00009134_2_3_3483 Stube] im &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Christoph Adelung#Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart|Grammatisch-kritischem Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4183815-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ von Innenräumen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
</feed>