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	<title>Strzelinko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Polarlys: https</title>
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		<updated>2024-05-24T20:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strzelinko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Klein Strellin&amp;#039;&amp;#039;, [[Slowinzische Sprache|slowinzisch]] &amp;#039;&amp;#039;Mẩṷlė Střìḙlänɵ&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.osmikon.de/Vta2/bsb00090079/ostdok:BV010004640?queries=Strellin&amp;amp;language=de&amp;amp;c=default Eintrag im „Slowinzischen Wörterbuch“] von [[Friedrich Lorentz (Slawist)|Friedrich Lorentz]]. Zum System der Slowinzisch-Lautschrift von Lorentz, vgl. [https://pbc.gda.pl/dlibra/publication/2056/edition/899/content „Slowinzische Grammatik“], S. 13–16 (scan 40–43), anschließend die Lautlehre.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Dorf im [[Powiat Słupski]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;) der polnischen [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Strzelinko liegt in [[Hinterpommern]], etwa acht Kilometer nordwestlich von [[Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) und 111 Kilometer westlich der regionalen Metropole [[Danzig]] (&amp;#039;&amp;#039;Gdańsk&amp;#039;&amp;#039;). Der Haltepunkt Strzelinko liegt an der [[Bahnstrecke Piła–Ustka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit 1366 war Klein Strellin eine Eigentumsortschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Friedrich Büsching]]: &amp;#039;&amp;#039;Magazin für die neue Historie und Geographie.&amp;#039;&amp;#039; 12. Teil, Halle 1778, S. 587 (rechte Spalte, [http://books.google.de/books?id=AoZOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA587 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Gustav Schimmelfennig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Preußischen direkten Steuern.&amp;#039;&amp;#039; Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Historische Darstellung der Grundsteuer-Verfassung in den Preußischen Staaten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1831, S. 157 ([http://books.google.de/books?id=B7hLAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA157 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; der Stadt Stolp, die es von Heinrich&lt;br /&gt;
[[Puttkamer]] käuflich erworben hatte. Zuvor hatte die Stadt Stolp im Jahr 1337 bereits von [[Swenzonen|Jesko von Rügenwalde]] die auf der Feldmark des Dorfs gelegene Mühle, &amp;#039;&amp;#039;Samelower Mühle&amp;#039;&amp;#039; genannt, gekauft, die sie fortan in Erbpacht vergab. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts bezahlten die Pächter in Klein Strellin jährlich zwischen fünf und sieben Mark an die Stadt Stolp.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Lorentzen: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Bugenhagen als Reformator der öffentlichen Fürsorge.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2008, ISBN 978-3-16-149613-4, S. 230 (eingeschränkte Vorschau, [http://books.google.de/books?id=9iZXvYueIPYC&amp;amp;pg=PA230 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1784 gab es in Klein Strellin sieben Bauern, die keine Naturaldienste zu leisten hatten und stattdessen [[Dienstgeld]] zahlten, einen [[Kossäte]]n, einen Schulmeister, einen Holzwärter, auf der Feldmark des Dorfs die zu den Dörfern Klein Strellin und Arnshagen gehörige &amp;#039;&amp;#039;Samelower Mühle&amp;#039;&amp;#039;, die der Müller auf Erbzins besaß, und insgesamt 13 Haushaltungen. Im Rahmen der Bauernbefreiung wurden durch Rezess vom 9. Juli 1823 die Acker- und Wiesenflächen den ansässigen sieben Kossäten überlassen. 1819 waren zuvor von dem Gutsforst, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Überlauf&amp;#039;&amp;#039;, 50 Morgen verkauft worden. Vor Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Klein Strellin 16 Wohngebäude und 128 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Huhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-historisches Lexikon von Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 6. Band, Bibliographisches Institut, Hildburghausen 1849, S. 164 (linke Spalte, [http://books.google.de/books?id=zU0StZSbAzIC&amp;amp;pg=PA146 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die seit 1850 geschaffenen [[Rentenbank]]en bewirkten im Laufe des 19. Jahrhunderts die gänzliche Ablösung der Reallasten und die Auflösung des Verhältnisses zwischen der Stadt und dem ehemaligen Kämmerergut Klein Strellin, so dass aus dem Stolper Eigentumsdorf ein Bauerndorf wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Budynek_OSP_w_Strzelinku.jpg|mini|Freiwillige Feuerwehr in Klein Strellin.]]&lt;br /&gt;
Die Samelower Mühle befand sich mehrere Jahrhunderte lang im Besitz der Müllerfamilie &amp;#039;&amp;#039;Carstens&amp;#039;&amp;#039;. Die auf der Mühle lastenden Spanndienste und Mehllieferungen an das Hospital zum Heiligen Geist in Stolp löste der Müllermeister &amp;#039;&amp;#039;Panten&amp;#039;&amp;#039; 1855 in Rentenbriefen für alle Zeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 standen in Klein Strellin 26 Wohnhäuser. 1939 gab es in Klein Strellin 32 landwirtschaftliche Betriebe, 46 Wohnhäuser und 247 Einwohner in 64 Haushaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörte Klein Strellin zum [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Provinz Pommern]]. Die Gemeindefläche war 471 Hektar groß. In der Gemarkung Klein Strellin gab es insgesamt drei Wohnorte:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://gemeinde.klein-strellin.kreis-stolp.de/ | wayback=20190918074945 | text=Die Gemeinde Klein Strellin im ehemaligen Kreis Stolp}} (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eisenbahnhaltestelle Strellin&lt;br /&gt;
* Klein Strellin&lt;br /&gt;
* Samelower Mühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein Strellin wurde gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am 8. März 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Nach Kriegsende wurde Klein Strellin zusammen mit ganz Hinterpommern unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Auf Veranlassung eines ehemaligen polnischen Kriegsgefangenen wurde Bürgermeister Heinrich Salomon am 16. April 1945 erschossen. Im Sommer 1945 wurden die ersten Polen ins Dorf umgesiedelt und im August 1945 ein polnisches Verwaltungsbüro eingerichtet. Klein Strellin wurde in &amp;#039;&amp;#039;Strzelinko&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Alle deutschen Einwohner wurden enteignet und in Richtung Westen [[Vertreibung|deportiert]] – ein Teil im April 1946.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1989, S. 634 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Klein_Strellin_Pagel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Klein Strellin.&amp;#039;&amp;#039;] PDF; 1009&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland]] 89 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 69 aus Klein Strellin vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Dorf leben heute etwa 180 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 630–634 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Klein_Strellin_Pagel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Klein Strellin&amp;#039;&amp;#039;] PDF; 1009&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 930, Nr. 11 ([http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA930 books.google.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stolp.de/klein_strellin_einfuehrung.html Ausführliche Ortsbeschreibung] (Klaus Kurzmann und Stolper Heimatkreise e. V.)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://gemeinde.klein-strellin.kreis-stolp.de/ | wayback=20190918074945 | text=Die Gemeinde Klein Strellin im ehemaligen Kreis Stolp}} (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Redzikowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.519287|EW=16.9581|type=city|region=PL-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Redzikowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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