<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Struwen</id>
	<title>Struwen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Struwen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Struwen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T19:49:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Struwen&amp;diff=254344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;XN: /* Weblinks */ Der Link zum Landwrtsch. Wochenblatt funktionierte nicht mehr. Das Rezept aus K+L ist recht typisch - daher ersetzt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Struwen&amp;diff=254344&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-03T14:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Der Link zum Landwrtsch. Wochenblatt funktionierte nicht mehr. Das Rezept aus K+L ist recht typisch - daher ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Struwen (aka).jpg|mini|Struwen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WestfälischeStruwen.jpg|mini|Typischer Struwen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Struwen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (plattdeutsch, auch &amp;#039;&amp;#039;Struven&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Strüvken&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ölgekläppkes&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Oilkräppkes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Püfferchen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Püffelkes&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Eierkuchen|Hefepfannkuchen]], die vor allem im [[Münsterland]], aber auch in Gegenden des [[Niederrhein (Region)|Niederrheins]] traditionell am [[Karfreitag]] gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort Struwen leitet sich vom [[Altsächsische Sprache|altsächsischen]] Wort „struva“ ab. Es bedeutet so viel wie „etwas Gekräuseltes“, „etwas Krauses“. Sprachgeschichtlich verwandt sind Wörter wie „Strubbel“, „Struwwel“ und „strubbelig“ (wie in „Struwwel-“ oder „Strubbelpeter“) oder „sich sträuben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals nachgewiesen werden die Struwen in einer auf Latein verfassten Urkunde aus dem Jahr 1090. In ihr bestimmte Bischof [[Erpho]] von Münster anlässlich einer Auseinandersetzung zwischen der Äbtissin und den Stiftsdamen des Klosters [[St. Bonifatius (Freckenhorst)|Freckenhorst]], dass den Klosterfrauen an verschiedenen Feiertagen, so an Weihnachten, Ostern und Pfingsten, zum Abendessen eine Speise gereicht werden solle, die vom Volk allgemein „struva“ genannt werde. Da in späterer Zeit mit Struwen ein Pfannekuchen gemeint ist, kann dieses auch für die Zeit der Abfassung der Urkunde vermutet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts werden Struwen als [[Fastenspeise]] in der Regel nur noch an Karfreitag gebraten oder gebacken.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Der alte Fritz und die Halterner Struwen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vestischer Kalender&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 28 (1956), S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Urkunde des 11. Jahrhunderts war der Karfreitag nicht genannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
Üblicherweise bestehen Struwen aus [[Hefeteig]], dem meistens [[Rosinen]] beigegeben werden. Aus dem Teig werden flache Fladen geformt, die in der Pfanne von beiden Seiten gebraten werden. Je nach Geschmack können Struwen vor dem Verzehr mit [[Zucker]] und [[Zimt]] bestreut oder, traditionell, mit [[Zuckerrübensirup|Rübenkraut]] gereicht werden. Häufig wird dazu außerdem Apfel- oder Pflaumenkompott serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Norbert Nagel: [https://www.wn.de/NRW/2009/04/NRW-Stiftsdamen-assen-Struwen-schon-vor-920-Jahren Stiftsdamen aßen Struwen schon vor 920 Jahren]. In: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 8. April 2014.&lt;br /&gt;
* Christof Spannhoff: [https://christofspannhoff.wordpress.com/2015/02/22/woher-kommt-die-bezeichnung-fur-das-karfreitagsgeback-struwen/ &amp;#039;&amp;#039;Woher kommt die Bezeichnung für das Karfreitagsgebäck Struwen?&amp;#039;&amp;#039;], 22. Februar 2015.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Stening: [http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Altenberge/Karfreitagsgericht-hat-eine-lange-Tradition-Struwen-mit-Weinsuppe &amp;#039;&amp;#039;Karfreitagsgericht hat eine lange Tradition – Struwen mit Weinsuppe&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, Lokalausgabe Steinfurt, Ortsteil Altenberge, 18. April 2014.&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-und-leben.de/artikel/fastenessen-auf-dem-hof-das-struwen-rezept-zum-nachkochen Struwen-Rezept]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche+Leben]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. März 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehlspeise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Münsterland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;XN</name></author>
	</entry>
</feed>