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	<title>Struveshof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Struveshof&amp;diff=731363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Tag-Fehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-01-16T01:37:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tag-Fehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ludwigsfelde&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/19/14/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/13/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 43&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1961-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14974&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03378&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Struveshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wohnplatz]] von [[Ludwigsfelde]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1887 erwarb die Stadt [[Berlin]] das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des [[Gutshof|Gutes]] Schenkendorf, um hier [[Rieselfeld]]er anzulegen. 1896 wurde in dem als [[Schäferei]] genutzten Vorwerk eine Einklassenschule eingerichtet. Die erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Vorwerk Struveshof&amp;#039;&amp;#039; stammt von 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 hatte die Berliner Stadtverwaltung begonnen, Erziehungsanstalten für Waisen und vernachlässigte Kinder außerhalb der Stadt anzulegen. 1914 wurde mit dem Bau des &amp;#039;&amp;#039;Landerziehungsheims der Stadt Berlin&amp;#039;&amp;#039; in Struveshof begonnen. Drei Jahre später&amp;lt;!--1917--&amp;gt; wurde das Heim eingeweiht. Es war für die Unterbringung von Jungen zwischen zwölf und 18 Jahren bestimmt und sollte sich durch eigene Landwirtschaft selbst versorgen. 1928 wurde Struveshof eine selbständige Gemeinde, die es bis zur Eingemeindung nach Ludwigsfelde 1961 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bombenangriff US-amerikanischer und britischer Bomber auf das nahegelegene &amp;#039;&amp;#039;Flugmotorenwerk Genshagen&amp;#039;&amp;#039; wurde das Heim 1943 schwer beschädigt. 1945 erfolgte nach dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] die Errichtung eines [[Lazarett]]s sowie einer sowjetischen Kommandantur. Später wurde aus der Anlage ein [[Jugendwerkhof]], der bis 1960 bestand. Am 1. August 1961 wurde Struveshof nach Ludwigsfelde eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigsfelde asv2021-03 img45 Struveshof.jpg|mini|Seminargebäude des [[Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg|Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wurde Struveshof Sitz des &amp;#039;&amp;#039;Zentralinstituts für Weiterbildung für Lehrer und Erzieher&amp;#039;&amp;#039; (ZIW, später &amp;#039;&amp;#039;Zentralinstitut für Weiterbildung der Lehrer, Erzieher und Schulfunktionäre&amp;#039;&amp;#039;). Das Institut erlangte in den folgenden Jahren durch die Förderung von [[Margot Honecker]] an Bedeutung. Nach der [[Wende (DDR)|Wende 1990]] wurde das Institut geschlossen. Aber auch nach der politischen Wende behielt der Ort seine Bedeutung als „Bildungsstandort“. 2003 wurde aus dem 1991 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (PLIB) und dem im selben Jahr gegründeten, aber erst 2001 nach Struveshof umgezogenen &amp;#039;&amp;#039;Medienpädagogischen Zentrum Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; das [[Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 wurde als Ersatz für den im Personenverkehr aufgegebenen [[Bahnhof Genshagener Heide]] etwa zwei Kilometer weiter westlich am [[Berliner Außenring]] der neue [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Ludwigsfelde-Struveshof&amp;#039;&amp;#039; mit zwei 140&amp;amp;nbsp;Meter langen [[Seitenbahnsteig]]en in Betrieb genommen. Bis Ende 2013 wurde der Haltepunkt durch eine Fußgängerbrücke und einen [[Park and ride|P+R-Parkplatz]] vervollständigt. Insgesamt wurden hierfür 3,9&amp;amp;nbsp;Millionen Euro investiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB_20121207&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3180110/bbmv20121207b.html |titel=Ab 9. Dezember neuer Zughalt in Struveshof |hrsg=DB Mobility Logistics AG |datum=2012-12-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130324005138/http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3180110/bbmv20121207b.html |archiv-datum=2013-03-24 |abruf=2012-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vbb.de/t_de/article/presse/besser-umsteigen-am-bahnhof-ludwigsfelde-struveshof/19063.html |datum=12. Dezember 2013 |titel=Besser umsteigen am Bahnhof Ludwigsfelde-Struveshof |hrsg=[[Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg]] |abruf=2014-06-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140714153056/http://www.vbb.de/t_de/article/presse/besser-umsteigen-am-bahnhof-ludwigsfelde-struveshof/19063.html |archiv-datum=2014-07-14 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich von [[Gerhard Struve]] (1835–1904) ab. Dieser Berliner Stadtrat war für die [[Rieselfelder]] um Berlin verantwortlich und engagierte sich für sozial gefährdete Jugendliche und Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2017-05-15 | url=http://nibis.ni.schule.de/~dvlfb/akttag/ludwigsfelde2006/tagung/auftakt_05_06_2006/eroeffnung_der_tagung_hofmann_maybaum/begruessung_hofmann_allg_Text.pdf |text=Rede von &amp;#039;&amp;#039;Jan Hofmann&amp;#039;&amp;#039; auf dem Treffen der Leiter der pädagogischen Landesinstitute im Juni 2005 im LISUM Bbg }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Tosch: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte von Struveshof&amp;#039;&amp;#039;. Verfasst anläßlich der Jahrestagung der Historischen Kommission der DGfE (18.–20. September 1995) in Ludwigsfelde-Struveshof. Potsdam: Typoskript 1995 – 8 S.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Birk (Historiker)|Gerhard Birk]], Oliver Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Kommentierte Zeittafel&amp;#039;&amp;#039;. In: Ludwigsfelder Geschichte und Geschichten ...&lt;br /&gt;
* Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Erziehen und Bilden – Der Bildungsstandort Struveshof 1917 bis 2017&amp;#039;&amp;#039;, Ludwigsfelde-Struveshof: LISUM 2017.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Hamann]]: &amp;#039;&amp;#039;Jungen in Not? Zur Visualisierung der Fürsorgeerziehung von 1933. Das Beispiel Struveshof.&amp;#039;&amp;#039; In: Barbara Stambolis/Markus Köster (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jugend im Fokus von Fotografie und Film. Zur visuellen Geschichte von Jugendkulturen im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2016, S. 115–139.&lt;br /&gt;
* Christoph Hamann/Martin Lücke: &amp;#039;&amp;#039;August Rake. Konservativer Reformpädagoge und Direktor eines NS-Arbeitshauses.&amp;#039;&amp;#039; In: diess. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;August Rake. Lebenserinnerungen und Lebenswerk eines Sozialpädagogen und Jugenderziehers (= Quellen und Dokumente zur Geschichte der Erziehung). Klinkhardt,&amp;#039;&amp;#039; Bad Heilbrunn 2020, S. 7–24.&lt;br /&gt;
* Christoph Hamann: &amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaftliche Erziehungsanstalt Struveshof (1917-1933)&amp;#039;&amp;#039;. In: Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kindheit im Heim in Deutschland seit 1870&amp;#039;&amp;#039; (= Katalog zur Ausstellung – Potsdam 2017/18), Potsdam 2018, S. 32–36.&lt;br /&gt;
* Christoph Hamann: &amp;#039;&amp;#039;Revolte im Erziehungshaus? Peter Martin Lampel und die Erziehungsanstalt Struvesho&amp;#039;&amp;#039;f. In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2013, Berlin 2013, S. 133–183.&lt;br /&gt;
* Werkstatt Alltagsgeschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Du Mörder meiner Jugend. Edition von Aufsätzen männlicher Fürsorgezöglinge aus der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Struveshof|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09105704}}&lt;br /&gt;
* [https://lisum.berlin-brandenburg.de/wir-ueber-uns/geschichte/geschichte-des-struveshof/geschichte-des-bildungsstandorts-struveshof Informationen zur Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile und Stadtteile der Stadt Ludwigsfelde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1032932813|VIAF=298462088}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Teltow-Fläming]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Ludwigsfelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Teltow-Fläming)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ludwigsfelde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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