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	<title>Strumaresektion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strumaresektion&amp;diff=1233541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strumaresektion&amp;diff=1233541&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-10T21:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schilddruese-de.gif|mini|hochkant=1.5|Anatomie der Schilddrüse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strumaresektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strumateilresektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Kropfoperation“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[Operation (Medizin)|Operation]] zur Behandlung einer [[Struma|Schilddrüsenvergrößerung]], bei der die [[Schilddrüse]] bis auf einen unterschiedlich großen Rest entfernt wird. Nach den Erstbeschreibern der heute am häufigsten angewendeten Operationstechnik wird sie im vollen Wortlaut auch als „beidseitige subtotale Strumaresektion nach Enderlen-Hotz“&amp;lt;ref&amp;gt;Originalarbeit: E. Enderlen, G. Hotz: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Anatomie der Struma und zur Kropfoperation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Z Angew Anat.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1918, S. 57–79; (S. 1). Zitiert nach: K. Oberdisse, E. Klein, D. Reinwein: &amp;#039;&amp;#039;Die Krankheiten der Schilddrüse.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Gelegentlich gebräuchlich, aber sachlich falsch, ist auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strumektomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, da unter einer [[Ektomie]] die Entfernung eines kompletten Organs verstanden wird. Die restlose Entfernung der gesamten Schilddrüse wird [[Thyreoidektomie]] genannt (Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Totalexstirpation der Schilddrüse&amp;#039;&amp;#039;), die restlose Entfernung einer Schilddrüsenhälfte [[Hemithyreoidektomie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Struma4.gif|mini|hochkant|[[Indikation]] zur Operation: ausgeprägte Struma nodosa mit Einengung der [[Luftröhre]] und dadurch bedingtem [[Stridor]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strumaresektion kommt bei diffuser und Knoten[[struma]] sowie beim [[Morbus Basedow]] zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die diffuse Struma kann grundsätzlich zunächst konservativ behandelt werden. Hierbei werden [[Jodid]], [[Thyroxin|L-Thyroxin]] oder Kombinationspräparate aus beiden Substanzen eingesetzt, wodurch die [[Thyreotropin|TSH]]-Produktion der Hirnanhangsdrüse ([[Hypophyse]]) gedrosselt wird. Die [[Indikation]] zur Operation wird gestellt, wenn trotz der konservativen Therapie eine Größenzunahme der Struma eintritt, die zu subjektiven Beschwerden führt wie Engegefühl, Schluckstörungen oder gar Einengung ([[Stenose]]) der [[Luftröhre]] mit Behinderung der Atmung ([[Stridor]]). Auch das Auftreten von Knoten in einer bekannten diffusen Struma führt zur Operationsindikation. Die Entwicklung einer Überfunktion ([[Hyperthyreose]]) bei ursprünglich normaler Hormonproduktion ([[Euthyreose]]) ist ebenfalls eine Indikation zur Operation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Einzelheiten zur konservativen Behandlung im Hauptartikel [[Struma#Behandlung|Struma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Struma|Knotenstruma]] bestimmen Größe, Anzahl und Lage der Knoten, ob eine Strumaresektion ausreicht oder ob eine Thyreoidektomie indiziert ist. Dieser Fall tritt ein, wenn die knotigen Veränderungen so ausgedehnt sind, dass nicht ausschließlich gesundes Schilddrüsengewebe als Rest belassen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen erfolgt auf der einen Seite eine komplette Resektion ([[Hemithyreoidektomie]]), auf der anderen eine subtotale Resektion. Diese Operation wird nach ihrem Erstbeschreiber &amp;#039;&amp;#039;Dunhill-Operation&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ausnahmefällen kann bei Vorliegen einer einzigen ([[solitär]]en) [[Zyste (Medizin)|Zyste]] oder eines [[Adenom]]s die [[Resektion]] unterbleiben und eine Ausschälung ([[Enukleation]]) des Knotens unter Mitnahme eines schmalen Saumes aus gesundem Schilddrüsengewebe vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In bestimmten Fällen kommt als alternatives Therapieverfahren die [[Radiojodtherapie]] in Betracht. Wenn die Wahl zwischen Operation und Radiojodtherapie besteht, sprechen folgende Argumente für die Operation: Verdacht auf Bösartigkeit ([[Malignität]]), durch Jod verursachte Schilddrüsenüberfunktion ([[Hyperthyreose]]), [[Schwangerschaft]] und [[Stillen|Stillzeit]], [[florid]]e Augenbeteiligung bei Morbus Basedow ([[endokrine Orbitopathie]]), Zeichen einer [[Kompresse|Kompression]] der Nachbarstrukturen ([[Luftröhre]]: [[Stridor]], [[Speiseröhre]]: [[Dysphagie|ausgeprägte Schluckstörung]], Halsgefäße: [[obere Einflussstauung]]), größere [[Kalter Knoten|kalte Gebiete]] der Schilddrüse oder Angst des Patienten vor [[Radioaktivität]]. Folgende Argumente sprechen dagegen für die Radiojodtherapie: Wenn die Schilddrüse bereits operiert worden war oder bereits eine (einseitige) Lähmung des Stimmbandnervens ([[Rekurrensparese]]) vorliegt, bei Patienten in höherem Lebensalter oder mit schweren Begleiterkrankungen, wenn die Schilddrüse relativ klein ist oder der Patient unter Operationsangst leidet. Jugendliches Alter gilt nicht mehr als [[Kontraindikation]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Grünwald|F. Grünwald]], C. Menzel: &amp;#039;&amp;#039;Radioiodtherapie.&amp;#039;&amp;#039; In: T. Kuwert, F. Grünwald, U. Haberkorn, T. Krause: &amp;#039;&amp;#039;Nuklearmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart / New York 2008, ISBN 978-3-13-118504-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Behandlung der [[Malignität|malignen]] Struma, einer durch [[Schilddrüsenkrebs]] hervorgerufenen Vergrößerung, ist die Strumaresektion nur bedingt geeignet, hier erfolgt regelmäßig die [[Thyreoidektomie]]. Wird ein Schilddrüsenrest von weniger als 5&amp;amp;nbsp;ml belassen und findet sich im entfernten Schilddrüsenteil ein vollständig im Gesunden entfernter maligner Knoten, dann kann die Rest-Thyreoidektomie unterbleiben und allein mit einer [[Radiojodtherapie]] fortgefahren werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften|AWMF]]-Leitlinie 031/002: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/031-002.html Radioiodtherapie beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voruntersuchungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchungen, die zur Operationsindikation führen, werden in den Hauptartikeln [[Untersuchung der Schilddrüse]] und [[Struma]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeinen operationsvorbereitenden Untersuchungen beinhalten die klinische [[körperliche Untersuchung]] mit Messung von [[Blutdruckmessung|Blutdruck]] und [[Puls]], die [[Röntgen]]untersuchung der Lunge und der Organe des Brustkorbs ([[Thorax]]) sowie die Anfertigung eines [[Elektrokardiogramm|EKG]]. Eine [[Blutentnahme]] erfolgt zur Bestimmung des [[Blutbild]]s, der [[Elektrolyt#Biologische Elektrolyte|Elektrolyte]], der [[Blutgerinnung]], der [[Niere]]nfunktion und des [[C-reaktives Protein|CRP]] (zum Ausschluss einer [[Entzündung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die speziellen Untersuchungen vor einer Strumaresektion beinhalten die nochmalige Bestimmung der [[Schilddrüsenhormon]]e sowie eine Untersuchung durch den [[Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde|Hals-, Nasen und Ohrenarzt]] zur Beurteilung der Beweglichkeit der [[Stimmband|Stimmbänder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
=== Operationsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wird der [[Isthmus (Anatomie)|Isthmus]], also die schmale Organbrücke zwischen den beiden Schilddrüsenlappen, stumpf unterfahren und nach blutstillender [[Blutstillung|Umstechung]] durchtrennt. Es folgt die Darstellung und gezielte Unterbindung der oberen Polgefäße ([[Arteria thyroidea superior]] und ihre Begleitvenen). Die Schilddrüse wird dann weitgehend aus der Umgebung herausgelöst und die zugehörigen Blutgefäße ([[Truncus thyrocervicalis|Arteria thyroidea inferior]] sowie die begleitenden [[Vene]]n, insbesondere die große, nach seitlich abgehende Kocher’sche Vene) nach Unterbindung durchtrennt. Die bindegewebige [[Schilddrüse#Anatomie und Entwicklung|Anheftung]] an die [[Luftröhre]] (Trachea) wird belassen, die Schilddrüse wird an dieser Stelle eröffnet und innerhalb ihrer Kapsel bis auf einen Rest, der je nach Befund eine Größe von 1 bis 5&amp;amp;nbsp;cm³ haben sollte, herausgeschält. Über dem Rest wird die bindegewebige Kapsel durch Naht verschlossen. In gleicher Weise wird dann auf der Gegenseite vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmerzausschaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Intubationsnarkose]] ist heute der Standard für die Strumaresektion. Bis Anfang der 1970er Jahre wurde die Operation auch in [[Lokalanästhesie]] ausgeführt, da beim versehentlichen Eröffnen einer großen [[Vene]] eine [[Luftembolie]] der Lunge befürchtet wurde. Dieser konnte der wache Patient durch aktives Pressen entgegenwirken. Die Gefahr besteht bei einer modernen Überdruck[[beatmung]] mit [[Positiver endexspiratorischer Druck|PEEP]] (positivem endexpiratorischem Druck) nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lagerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Struma Lagerung.png|mini|Lagerung und Hautdesinfektion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Struma Schnittfuehrung.png|mini|Zwei mögliche Schnittführungen (Kocher’scher Kragenschnitt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isthmus durchtrennt.png|mini|Der Isthmus ist durchtrennt und unterbunden, das Operationsfeld wird durch ein [[Retraktorsystem]] offen gehalten.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rekurrens.png|mini|Der li. N. laryngeus recurrens ist vollständig dargestellt, per Neuromonitoring (Sonde) wird seine Funktion überprüft.]]&lt;br /&gt;
Der Patient wird mit etwa 30° aufgerichtetem Oberkörper gelagert, der Kopf ruht nach hinten geneigt in einer Schale, so dass der Hals überstreckt und die Schilddrüse gut zugänglich ist. Gebräuchlich ist auch die flache Rückenlagerung mit etwas überstreckter Halswirbelsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugang ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard ist der [[Emil Theodor Kocher|Kocher]]’sche Kragenschnitt, ein fünf bis sieben Zentimeter langer, leicht bogiger Querschnitt etwa zwei [[Querfinger]] oberhalb des [[Jugulum]]s. Die Schnittführung wird vor der Operation am wachen Patienten markiert und aus kosmetischen Gründen wenn möglich in den Verlauf einer Hautfalte gelegt. Haut und Unterhautfettgewebe werden durchtrennt und nach oben und unten von der Muskulatur abgeschoben. Die vordere Halsmuskulatur ([[Musculus sternohyoideus]]) wird in der Mittellinie geteilt und nach beiden Seiten von der Schilddrüse abgeschoben, die nun frei zugänglich ist. Bei sehr großen Schilddrüsen ist gelegentlich die Querdurchtrennung der kurzen geraden Halsmuskulatur erforderlich. In extremen Ausnahmefällen gelingt die Auslösung einer stark nach [[retrosternal]] ausgedehnten Schilddrüse nur mittels partieller [[Sternotomie]] (Längsdurchtrennung des oberen Teils des Brustbeins).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wundverschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Wundverschluss werden zur Ableitung von Blut oder Wundsekret [[Drainage (Medizin)|Redon-Drainagen]] eingebracht.&lt;br /&gt;
Der Wundverschluss erfolgt dreischichtig: [[Muskulatur]] und [[Subkutis|Unterhautgewebe]] werden jeweils mit [[Nähen (Medizin)#Materialien|resorbierbarem]] Nahtmaterial, die Haut mit [[Nähen (Medizin)#Materialien|monofiler]] Kunststoffnaht verschlossen. Der Hautverschluss erfolgt oft in der kosmetisch günstigen [[Intrakutannaht|intrakutanen Nahttechnik]]. Alternativ können auch [[Heftpflaster|Adaptationspflaster]] oder [[Cyanacrylat#Geschichte, Anwendung|Gewebekleber]] zur Anwendung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnellschnittuntersuchung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Strumaresektion aufgefundene, [[Makroskopische Anatomie|makroskopisch]] karzinomverdächtige Knoten sollen, wenn organisatorisch möglich, einer [[Pathologie|histopathologischen]] [[Schnellschnittuntersuchung]] zugeführt werden, um gegebenenfalls den Eingriff sofort zur [[Thyreoidektomie]] auszuweiten. Sollte dies strukturell (z.&amp;amp;nbsp;B. große Entfernung zur nächsten [[Pathologie]]) nicht sinnvoll oder möglich sein, ist der Patient vorab über eine möglicherweise notwendige Zweitoperation aufzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unspezifische Operationsrisiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blutung]]en während (intraoperativ) oder nach der Operation (postoperativ), können aufgrund der guten Durchblutung der Schilddrüse ein bedrohliches Ausmaß annehmen; bei absehbaren Schwierigkeiten (Rezidivstruma) werden daher vorab [[Blutkonserve]]n bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wundinfektion und Wundeiterung treten aufgrund der guten Durchblutung sehr selten auf, sind gut zu erkennen und zu behandeln, hinterlassen aber meist sehr schlechte kosmetische Resultate.&lt;br /&gt;
Postoperative [[Thrombose]]n und [[Lungenembolie]]n sind durch die schnelle Mobilisierbarkeit der Patienten ebenfalls selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezifische Operationsrisiken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit schwerer Komplikationen ist beim geübten Operateur gering und sollte ein Prozent (jeweils bezogen auf die Rekurrensparese und die Hypokalziämie) nicht überschreiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kompl&amp;quot;&amp;gt;Frank Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluß der Ligatur der Arteria thyreoidea inferior auf die Komplikationsraten bei der Chirurgie der benignen Struma&amp;#039;&amp;#039;. Auswertung der chirurgischen Qualitätssicherung in Ostdeutschland 1998, S. 36ff., [http://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/diss-online/02/02H212/ uni-halle.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schädigung des Nervus recurrens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige Durchtrennung des Stimmbandnerven ([[Nervus laryngeus recurrens]]) führt zur permanenten [[Parese|Lähmung]] der [[Stimmmuskel]]n ([[Rekurrensparese]]) mit andauernder Heiserkeit. Eine Beschädigung durch Quetschung oder Überdehnung des Nerven u.&amp;amp;nbsp;ä. führt ebenfalls zum vorläufigen Funktionsausfall, ist aber meist [[Restitutio ad integrum|reversibel]], heilt also ohne spezielle Therapie aus. Eine beidseitige Rekurrensparese kann –&amp;amp;nbsp;durch den Verschluss der [[Stimmritze]] aufgrund der fehlenden Spannung der Stimmmuskeln&amp;amp;nbsp;– zur vollständigen Verlegung der Luftröhre mit akuter Erstickungsgefahr führen. Dies macht gegebenenfalls die Anlage eines permanenten [[Tracheostoma]]s nötig. Die exakte Darstellung des N. laryngeus recurrens wird daher heute laut [[Medizinische Leitlinie|Leitlinie]] zwingend gefordert. Zur Vermeidung einer Rekurrensverletzung kommt daher meist das [[Neuromonitoring]] zur Anwendung, welches seit den 1990er Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnulf Thiede]]: &amp;#039;&amp;#039;Reflexionen zur chirurgischen Laufbahn: Gegenwart und Zukunft der Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 231–252, hier: S. 243 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; insbesondere bei radikalen Strumektomien und Rezidiv-Eingriffen zu einer Erhöhung der Sicherheit geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr selten, da operationstechnisch einfacher vermeidbar, ist die Verletzung des [[Nervus laryngeus superior|N. laryngeus superior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schädigung der Nebenschilddrüsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unbeabsichtigte Entfernung oder Beschädigung der [[Nebenschilddrüse]]n (Epithelkörperchen, Glandula parathyreoidea), die in vielen Fällen nur sehr schwer zu identifizieren sind, führt zu Entgleisungen des Calciumstoffwechsels ([[Hypokalziämie]]) mit der Folge einer [[Tetanie]], die allerdings in der Regel durch Zufuhr von [[Calcium]] gut behoben werden kann und nicht von Dauer ist (&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch&amp;#039;&amp;#039; [[Hypoparathyreoidismus]]). Entfernte oder von der Durchblutung abgeschnittene Epithelkörperchen werden retransplantiert ([[Transplantation|autologe Transplantation]]), indem sie zerkleinert in einen Muskel (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Musculus sternocleidomastoideus]]) eingenäht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten bei der Rezidivstruma ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strumaresektion bei bereits voroperierter Schilddrüse ([[Rezidiv]]-Struma) stellt den Operateur oft vor eine schwierige Aufgabe, da die Auslösung der Schilddrüse durch [[Narbe (Wundheilung)|Vernarbung]] deutlich erschwert ist. Oft liegen atypische anatomische Verhältnisse vor: Der N. laryngeus recurrens nimmt einen nicht vorhersehbaren Verlauf. Die [[Nebenschilddrüse]]n können oftmals kaum identifiziert werden. Auch die Blutungsgefahr steigt durch atypischen Verlauf der Gefäßversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen steigt die Komplikationsrate –&amp;amp;nbsp;Rekurrensparesen und Hypokalzämien betreffend&amp;amp;nbsp;– bei Operationen der Rezidivstruma auf das Zehnfache im Vergleich zur Erst-Operation.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Exler: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgische Behandlung und Ergebnisse der benignen Rezidivstruma aus den Jahren 1981–2000 im Krankenhaus St. Trudbert, Übersicht über 132 Fälle&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 2004, [https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/44484 uni-tuebingen.de]. In dieser Arbeit werden Rekurrensparesen von &amp;gt;10 % und Hypokalzämien von bis zu &amp;gt;20 % angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postoperative Kontrollen und Nachsorge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmbandbeweglichkeit wird entweder durch [[Laryngoskopie]] direkt bei Narkoseausleitung oder durch Überprüfung der [[Phonation]] (hierzu fordert man den Patienten einfach zum Sprechen auf) nachgewiesen, um eine Rekurrensparese sofort zu erkennen. Bei Hinweisen auf Rekurrensparese muss die Atmung intensivmedizinisch überwacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Serumcalciumspiegel wird am ersten postoperativen Tag bestimmt, ist er deutlich erniedrigt, muss von einer Schädigung der Epithelkörperchen ausgegangen und ggf. Calcium zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Nachblutung ([[Hämatom]]) kann im Zweifelsfall mittels [[Sonografie]] von einer einfachen postoperativen Schwellung abgegrenzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei komplikationslosem Verlauf kann der Patient schon am Abend des Operationstages aufstehen und Flüssigkeiten zu sich nehmen. Vom ersten postoperativen Tag an kann normal gegessen werden, die Mobilität ist nicht eingeschränkt. Meist sind nur geringe Mengen an Schmerzmitteln erforderlich. Nur in den Fällen, bei denen aufgrund der Größe der Struma die Halsmuskulatur quer eingeschnitten werden musste, wird für die ersten 10 bis 15 Tage von extremen Wendebewegungen des Kopfes abgeraten. Die Entfernung der Drainagen erfolgt am&amp;amp;nbsp;2., die Krankenhausentlassung frühestens am&amp;amp;nbsp;3., normalerweise am 4. oder 5. Tag nach der Operation. Die Hautnaht wird etwa nach einer Woche entfernt. Die verbleibende [[Narbe (Wundheilung)|Narbe]] ist in den ersten acht bis zwölf Wochen noch auffällig und bildet erst dann ihre endgültige Breite und Farbe aus. Im Idealfall ist als Endergebnis nur mit Mühe ein feiner Strich in einer Hautfalte zu sehen, das Ausmaß der Narbenbildung ist jedoch von Patient zu Patient unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachsorge besteht aus regelmäßiger Kontrolle der [[Schilddrüsenhormone]] und des [[Thyreotropin|TSH]]. Beim Verdacht auf erneute Knotenbildung werden [[Sonografie|Ultraschalluntersuchungen]], gegebenenfalls auch eine erneute [[Szintigrafie]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Größe und Funktion des Schilddrüsenrestes wird mittels Tabletten eine Hormonersatztherapie („Substitution“) oder –&amp;amp;nbsp;zur Vermeidung eines erneuten Auftretens einer Struma (siehe oben, Rezidivstruma)&amp;amp;nbsp;– eine die Schilddrüsenfunktion hemmende („Suppression“) Therapie durchgeführt. Einzelheiten hierzu im Hauptartikel [[Struma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich mit der Thyreoidektomie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteil der Strumaresektion gegenüber der [[Thyreoidektomie]] ist zum einen die etwas einfachere Durchführbarkeit mit etwas kürzerer Operationszeit. Bei geübten Operateuren fällt dieser Unterschied kaum ins Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen verbleibt ein kleiner Teil funktionstüchtigen Schilddrüsengewebes, so dass der Patient nicht vollständig auf die medikamentöse Substitution von [[Schilddrüsenhormone]]n angewiesen ist. Allerdings muss zur [[Krankheitsprävention|Prophylaxe]] eines [[Rezidiv]]s ohnehin Schilddrüsenhormon zugeführt werden, gegebenenfalls in kleineren Mengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteil der Thyreoidektomie ist die sichere Rezidivprophylaxe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Minimalinvasive Strumaresektion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1990er Jahre wird die Strumaresektion zunehmend auch in [[Minimalinvasive Chirurgie|minimalinvasiver]] Technik durchgeführt. Der Eingriff wird nach angloamerikanischem Sprachgebrauch MIVA-T &amp;#039;&amp;#039;(minimally-invasive video-assisted thyroidectomy)&amp;#039;&amp;#039; genannt. Hierzu wird etwas höher als beim Kocher’schen Kragenschnitt ein etwa 2&amp;amp;nbsp;cm langer Schnitt angelegt, über den die Operation mittels einer 5-mm-Staboptik und Videomonitor durchgeführt wird. Bislang werden hiermit allerdings hauptsächlich kleinere (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;cm) Knoten und diffuse Strumen unter 25&amp;amp;nbsp;ml Volumen behandelt. Große Vergleichsstudien zur Beurteilung der Methode stehen noch aus, es finden sich bislang nur eine Reihe von Einzelstudien.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. J. Schabram, C. Vorländer, R. A. Wahl: &amp;#039;&amp;#039;Differentiated operative strategy in minimally invasive, video-assisted thyroid surgery results in 196 patients.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[World Journal of Surgery]].&amp;#039;&amp;#039; Band 28, Nummer 12, Dezember 2004, S.&amp;amp;nbsp;1282–1286, {{ISSN|0364-2313}}. [[doi:10.1007/s00268-004-7681-0]]. PMID 15597231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2003 bzw. 2008 stehen mit den Methoden ABBA (Axillo-Bilateral-Breast-Approach) und EndoCATS (Endoscopic-Cephallic-Access-Thyroid-Surgery) endoskopische Strumaresektionen zur Verfügung, die keine sichtbaren Narben hinterlassen und die die Entfernung von einseitigen Strumalappen bis zu einer Größe von 50 ml zulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Shimazu, E. Shiba, Y. Tmaki, S. Takiguchi, E. Tanigushi, S. Ohashi, S. Noguchi: &amp;#039;&amp;#039;Endoscopic thyroid surgery through axillo-bilateral-breast-approach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Surg Laparosc Endosc Percutan Tech.&amp;#039;&amp;#039; 13(3), Jun 2003, S. 196–201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Martin Schardey, Mirko Barone, Stefan Pörtl, Martin von Ahnen, Thomas von Ahnen, Stefan Schopf: &amp;#039;&amp;#039;Invisible Scar endoscopic dorsal approach thyroidectomy: a clinical feasibility study.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;World J Surg.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Nr. 12, Dezember 2010, S. 2997–3006. [[doi:10.1007/s00268-010-0769-9]].&amp;lt;/ref&amp;gt; 2008 beschrieben Witzel et al. den transoralen Zugang zur Schilddrüse&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=K. Witzel, B. H. A. von Rahden, C. Kaminski, H. J. Stein|Titel=Transoral access for endoscopic thyroid resection|Sammelwerk=Surgical Endoscopy|Band=22|Nummer=8|Datum=2008-08-01|Seiten=1871–1875|ISSN=0930-2794|DOI=10.1007/s00464-007-9734-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Voraussetzung für die NOTES-Schilddrüsenresektion ohne sichtbare Narben am Hals ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1791 führte der französische Chirurg [[Pierre-Joseph Desault]] die erste sicher belegte und beschriebene Strumaresektion durch.&amp;lt;ref&amp;gt;J. DuBose, R. Barnett, T. Ragsdale: &amp;#039;&amp;#039;Honest and sensible surgeons: the history of thyroid surgery.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Current surgery.&amp;#039;&amp;#039; Band 61, Nr. 2, 2004, S.&amp;amp;nbsp;213–219, {{ISSN|0149-7944}}. [[doi:10.1016/j.cursur.2003.07.021]]. PMID 15051267.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten operativen Eingriffe zur Behandlung einer Struma (etwa durch [[Guillaume Dupuytren]] und Desault) bestanden um 1800 im Einbringen von geflochtenen Tierhaaren in die knotigen Veränderungen, wodurch sich Entzündungen und Nekrosen entwickelten und schließlich ein spaltbarer Abszess. Solche Teilabbindungen wurden wiederholt, bis sich die Struma verkleinerte. Bei zystischen Strumen wurden (so 1792 bei [[François-Emmanuel Fodéré]]) hingegen die Zysten punktiert und der Inhalt nach außen abgeleitet. Im Jahr 1838 empfahl dann Luigi Porta, lediglich die oberen Schilddrüsen-Arterien abzubinden, um eine Reduktion großer Kröpfe zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Hessler: &amp;#039;&amp;#039;Schilddrüse.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen: Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 200–203, hier: S. 200 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strumaresektion wurde –&amp;amp;nbsp;damals noch unter der heute nicht mehr üblichen Bezeichnung Strumektomie&amp;amp;nbsp;– 1876 von dem Schweizer Chirurgen und [[Nobelpreis]]träger (1909) [[Emil Theodor Kocher]] als Totalexstirpation (also im Sinne der heutigen Terminologie eher als [[Thyreoidektomie]]) durchgeführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Britannica&amp;quot;&amp;gt;[http://www.britannica.com/eb/article-9045852/Emil-Theodor-Kocher &amp;#039;&amp;#039;Emil Theodor Kocher&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopedia Britannica]] online&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 9. Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1878 unter dem Titel „Exstirpation einer Struma retrooesophagea“ veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;&amp;gt;I. W. Müller u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik der Medizin&amp;#039;&amp;#039;. Chronik-Verlag, 1993, ISBN 3-611-00273-9, S. 314.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden 10 Jahren trug er wesentlich zu einer Verbesserung der Operationstechnik bei und konnte die Sterblichkeitsrate infolge einer Totalexstirpation erheblich senken. Im Jahr 1883, als er bereits über 245 Strumaresektionen&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Hessler: &amp;#039;&amp;#039;Schilddrüse.&amp;#039;&amp;#039; 1973. S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt; durchgeführt hatte, veröffentlichte Kocher, dass Totalexstirpationen zu einem dem [[Kretinismus]] ähnlichen Zustand führen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Theodor Kocher]]: &amp;#039;&amp;#039;Über Kropfexstirpation und ihre Folgen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Nr. 2, 1883, S. 1–84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies könnte verhindert werden, indem ein Rest Schilddrüsengewebe im Körper des Patienten verbleibe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Britannica&amp;quot; /&amp;gt; Nach Emil Theodor Kocher sind der &amp;#039;&amp;#039;Kocher’sche Kragenschnitt&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Kocherklemme|Kocher-Klemmen]]&amp;#039;&amp;#039; benannt, die noch heute benutzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 wurde von [[Ludwig Rehn (Mediziner)|Ludwig Rehn]] die erste Schilddrüsenresektion bei einer [[Hyperthyreose]] in Deutschland durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Glamsch: &amp;#039;&amp;#039;Intraoperatives Neuromonitoring des Nervus laryngeus recurrens mit Hilfe des Neurosign® 100 bei Operationen an der Schilddrüse&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. Würzburg 2002, S. 1. Aus: K. Oberdisse, E. Klein, D. Reinwein: &amp;#039;&amp;#039;Die Krankheiten der Schilddrüse&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1990, [http://www.opus-bayern.de/uni-wuerzburg/volltexte/2003/465/ opus-bayern.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Hessler: &amp;#039;&amp;#039;Schilddrüse.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von [[Rudolf Nissen]]. Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 200–203.&lt;br /&gt;
* H.-D. Röher: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie der Schilddrüse.&amp;#039;&amp;#039; In: B. Breitner: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgische Operationslehre&amp;#039;&amp;#039; Band 1, H. D. Röher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie Kopf und Hals.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München / Wien / Baltimore 1990, ISBN 3-541-14412-2.&lt;br /&gt;
* V. Bay, P. Matthaes: &amp;#039;&amp;#039;Schilddrüse.&amp;#039;&amp;#039; In: F. Baumgartl, K. Kremer, H. W. Schreiber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Chirurgie für die Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1973, ISBN 3-13-445301-0, S. 482 ff.&lt;br /&gt;
* {{AWMF|http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/003-002.html|Operative Therapie benigner Schilddrüsenerkrankungen|S2k|Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)|2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Exzellent|2. Mai 2008|45541827}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operatives Therapieverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schilddrüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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