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	<title>Strukturmodell der Psyche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:17:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-25053-22: /* Aufbau */ wikilink</title>
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		<updated>2026-04-23T15:46:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufbau: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Instanzenmodell.svg|mini|hochkant=1.6|Der psychische Apparat nach Freuds Strukturmodell]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strukturmodell der Psyche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Instanzen-Modell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist das zweite von [[Sigmund Freud]] entwickelte [[Tiefenpsychologie|tiefenpsychologische]] [[Modell (Wissenschaft)|Modell]] für den sogenannten psychischen Apparat. Es untergliedert die [[Psyche]] des Menschen in drei verschiedene Instanzen: Das &amp;#039;&amp;#039;Es&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Ich&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Über-Ich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Freud begann dieses zweite Modell ab 1923 in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Ich und das Es]]&amp;#039;&amp;#039; auszuarbeiten. Eine wesentliche Fortsetzung folgte 1926 in dem Werk &amp;#039;&amp;#039;Hemmung, Symptom und Angst&amp;#039;&amp;#039;. Zwei zusammenfassende Darstellungen finden sich in &amp;#039;&amp;#039;Neue Vorlesungen zur Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039; von 1933 sowie in dem posthum veröffentlichten Werk [[Abriss der Psychoanalyse]]. Es wird meistens als &amp;#039;&amp;#039;Strukturmodell&amp;#039;&amp;#039; dem &amp;#039;&amp;#039;topografischen Modell&amp;#039;&amp;#039; mit den drei [[Topos (Geisteswissenschaft)|Topoi]] des [[Das Unbewusste|Unbewussten]], des [[Das Vorbewusste|Vorbewussten]] und des [[Bewusstsein]]s gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freud vollzog diese Änderung aufgrund seiner klinischen Beobachtungen, von denen sich ein Teil nicht mehr ausreichend mit dem topografischen Modell beschreiben ließen. So traten die notwendigen Anpassungen des psychischen Apparats an das [[Realitätsprinzip]] stärker in den Vordergrund und verlangten nach eine Berücksichtigung auch in der Entwicklung der Theorie.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Sandler]], Alex Holder, Christopher Dare, Anna Ursula Dreher: &amp;#039;&amp;#039;Freuds Modelle der Seele. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Bibliothek der Psychoanalyse. 2. Auflage. Psychosozial-Verlag, Gießen 2017, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige spätere Autoren unterscheiden zwischen einem ersten und einem zweiten topischen Modell&amp;lt;ref name=&amp;quot;WPP&amp;quot;&amp;gt;[[Uwe Henrik Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Psychiatrie und medizinischen Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München, 3. Auflage 1984; Wb-Lemma: „Topographie, psychische“: S. 567.&amp;lt;/ref&amp;gt;, andere bevorzugen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Topografisches Modell&amp;#039;&amp;#039; versus &amp;#039;&amp;#039;Strukturmodell&amp;#039;&amp;#039;, um zu verdeutlichen, dass mit diesem zweiten Modell keine räumliche Metapher mehr im Vordergrund steht, sondern ein strukturelles Bezugssystem dargestellt ist, dessen Instanzen über unterschiedliche Eigenschaften und Funktionen verfügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandler 180&amp;quot;&amp;gt;Joseph Sandler, Alex Holder, Christopher Dare, Anna Ursula Dreher: &amp;#039;&amp;#039;Freuds Modelle der Seele. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Bibliothek der Psychoanalyse. 2. Auflage. Psychosozial-Verlag, Gießen 2017, S. 180 f&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Modelle gelten als nicht ineinander überführbar und nicht austauschbar, sondern beschrieben unterschiedliche Aspekte, so dass sich ein einheitliches psychoanalytisches Modell des seelischen Apparates aus ihnen nicht ergibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob A. Arlow, Charles Brenner: &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriff der Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuchverlag 1976, Reinbek bei Hamburg, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandler 180&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Strukturmodell stellt die Grundlage für das Verständnis von [[Grundkonflikt|psychischen Konflikten]] dar, in dem einander widersprechende Tendenzen zu einer [[Synthese]] gebracht werden müssen. Dabei nehmen nun auch die Ansprüche der [[Außenwelt]], die Berücksichtigung des Realitätsprinzips, eine wichtige Rolle ein. Konflikte können demnach entstehen zwischen dem Es und dem Ich, dem Es und dem Über-Ich, dem Es und der Außenwelt, dem Über-Ich und dem Ich, dem Über-Ich und der Außenwelt und dem Ich und der Außenwelt. Die problemlösende und Synthese bildende Funktion übernimmt das Ich. Die [[Zensur (Psychoanalyse)|Zensur]], die zuvor als Schranke zwischen dem Unbewussten und dem Bewusstsein konzipiert war, wird nun zu einer Funktion des Ichs. Die [[Angst]] ist nicht mehr nur eine verwandelte libidinöse Triebenergie, sondern sie wird zu einem im Ich entstehenden Gefahrensignal.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Sandler, Alex Holder, Christopher Dare, Anna Ursula Dreher: Freuds Modelle der Seele. Eine Einführung. Bibliothek der Psychoanalyse. 2. Auflage. Psychosozial-Verlag, Gießen 2017, S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses veranlasst das Ich, Maßnahmen gegen ein Überwältigt-Werden zu ergreifen und die eigene Integrität und Sicherheit aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Das Konfliktmodell hatte entscheidende Bedeutung für die psychoanalytische Behandlungstechnik.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Sandler, Alex Holder, Christopher Dare, Anna Ursula Dreher: Freuds Modelle der Seele. Eine Einführung. Bibliothek der Psychoanalyse. 2. Auflage. Psychosozial-Verlag, Gießen 2017, S. 37–40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei alledem machte Freud immer wieder auf den Modellcharakter seiner Terminologie aufmerksam und mahnte, dass man sich die drei Instanzen nicht als scharf gegeneinander abgegrenzte Bereiche wie bei einer geopolitischen Zeichnung vorstellen solle, sondern eher als „verschwimmende Farbenfelder wie bei den modernen Malern.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933. GW, Band 15, S. 3–86. S. 85 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
=== Es ===&lt;br /&gt;
Das Es (engl. &amp;#039;&amp;#039;id&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- bitte nicht ändern, &amp;quot;id&amp;quot; ist korrekt, siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Id,_ego_and_superego --&amp;gt;; franz. &amp;#039;&amp;#039;ça&amp;#039;&amp;#039;) repräsentiert die triebhafte Grundlage des Menschen. Es ist die Schnittstelle zwischen dem Organischen und dem Psychischen und enthält als Reservoir die aus der Körperorganisation stammende [[Triebtheorie|Triebenergie]], die sich psychisch als „[[Libido]]“ zeigt. Es ist die von Geburt an mitgebrachte, archaische Erbschaft eines jeden Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nitzsche&amp;quot;&amp;gt;[[Bernd Nitzschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Es&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Mertens]]; Bruno Waldvogel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe.&amp;#039;&amp;#039; 3. überarb. und erw. Auflage, Verlag Kohlhammer, Stuttgart 2008, S. 181–186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Psychologisch kann es nur indirekt erschlossen werden.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es ist der dunkle, unzugängliche Teil unserer Persönlichkeit; das wenige, was wir von ihm wissen, haben wir durch das Studium der Traumarbeit und der neurotischen Symptombildung erfahren und das meiste davon hat negativen Charakter, läßt sich nur als Gegensatz zum Ich beschreiben. Wir nähern uns dem Es mit Vergleichen, nennen es ein Chaos, einen Kessel voll brodelnder Erregungen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folgen der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folgen der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933, GW, Band 15, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf das [[Dualismus|dualistische]] Triebmodell ist das Es Reservoir für die beiden Grundtriebe [[Libido]] und [[Todestrieb]], die sich in den biologischen Funktionen gegeneinander und zugleich in Kombination zeigten. So sei das Essen ein Akt der Zerstörung des Objekts und zugleich eine neue Bindung.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Abriss der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;. 1938/1940, GW Bd. 17, S. 71 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Es kennt keine Wertungen, strebt nach unmittelbarer Triebbefriedigung, benötigt aber dazu den Zugang zur [[Motilität]], welcher nur über das Ich gegeben ist. Insofern ist es zur Verwirklichung auf die Entwicklung eines Ichs angewiesen. Es ist zeitlos in dem Sinne, dass ihm die Differenzierung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fehlt, aber auch im Sinne der Zeitlosigkeit einer sich nicht verändernden Triebenergie. Auch herrscht keine Vorstellung von Raum, es gibt keine logischen Denkvorgänge, keine Widersprüche und keine Negation. Es ist damit dem [[Primärprozess|primärprozesshaften]] Denken zuzuordnen. Es enthält auch Eindrücke, „die durch Verdrängung ins Es versenkt worden sind.“ Auch diese seien „virtuell unsterblich“ und verhielten sich noch nach Dezenien so „als ob sie neu vorgefallen wären.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933, GW, Band 15, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Es ist die Grundlage, aus der heraus sich durch Differenzierung und Abgrenzung das Ich und das Über-Ich bilden. Diese Differenzierung verstand Freud als Kulturarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933, GW, Band 15, S. 80–85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nitzsche&amp;quot; /&amp;gt; Freud übernahm den Begriff „das Es“ in Anlehnung an [[Friedrich Nietzsche]] und [[Georg Groddeck]]&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Groddeck: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch vom Es. Psychoanalytische Briefe an eine Freundin.&amp;#039;&amp;#039; Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Leipzig/Wien/Zürich 1923. [https://www.projekt-gutenberg.org/groddeck/es/es.html Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;, da mit dieser Bezeichnung insbesondere die Ichfremdheit dieser Instanz passend gekennzeichnet sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933, GW, Band 15, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich ===&lt;br /&gt;
Das Ich (eng. &amp;#039;&amp;#039;ego&amp;#039;&amp;#039;, franz. &amp;#039;&amp;#039;moi&amp;#039;&amp;#039;) im Sinne des Strukturmodells ist diejenige Instanz, die zwischen den Ansprüchen der Außenwelt und den Triebbedürfnissen vermittelt, konkreter zwischen [[Realitätsprinzip]], Es und Über-Ich.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Eine Handlung des Ichs ist dann korrekt, wenn sie gleichzeitig den Anforderungen des Es, des Über-Ichs und der Realität genügt, also deren Ansprüche miteinander zu versöhnen weiß.&lt;br /&gt;
 |Autor=Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Abriss der Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud. &amp;#039;&amp;#039;Abriss der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;, 1938/1940, GW Bd. 17, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich als eine eigene psychische Instanz des seelischen Apparates entwickelt sich in der Kindheit durch Identifizierungen, die im heranwachsenden Kind zu einem Liebesobjekt im Inneren führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LapIch&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ich&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jean Laplanche]], [[Jean-Bertrand Pontalis]]: [[Das Vokabular der Psychoanalyse]]. Band 2. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Frankfurt am Main 1972, S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ich übernimmt nach und nach die Beziehung zur Außenwelt, vertritt sie zum Schutze der Person gegenüber dem Es, welches sich sonst in der rücksichtslosen Durchsetzung seiner Triebansprüche selbst vernichten würde, wovor das Kind zunächst durch die frühen Bezugspersonen geschützt ist. Dazu muss das Ich die Außenwelt beobachten, sich ein Bild von ihr machen, dieses als Erinnerungsspur festhalten und für die Tätigkeit der Realitätsprüfung gegenüber dem Es nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freud33/82&amp;quot;&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933, GW, Band 15, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Charakteristika des Ichs gehören die Verarbeitung der [[Sinneswahrnehmung]]en, die Speicherung der Erfahrungen im [[Gedächtnis]], die Vermeidung überstarker [[Reiz]]e durch Flucht, die Anpassung an die Außenwelt sowie ihre Veränderung durch eigene Aktivität. Im Unterschied zum Es hat das Ich den Zugang zum sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Handlungsapparat&amp;#039;&amp;#039;, wodurch das Es zur Verwirklichung seiner Triebbedürfnisse auf das Ich angewiesen ist. Im [[Schlaf]] zieht sich das Ich von der Außenwelt zurück und verändert, unter Verzicht auf den Zugang zum Handlungsapparat, seine Organisation, woraus sich das [[Traum]]leben mit seinen speziellen Mechanismen ergibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Abriss der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;, 1938/1940, GW Bd. 17, S. 24 f&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren zeichnet sich das Ich durch eine Vorstellung von [[Zeit]] aus, das Erkennen von [[Widersprüchlichkeit|Widersprüchen]] und die Fähigkeit zur [[Synthese]] im Sinne einer Konfliktbewältigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freud33/82&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den [[Ich-Funktion]]en gehören neben Wahrnehmung, [[Denken]] und Gedächtnis auch die [[Abwehrmechanismus|Abwehrmechanismen]], die bei der Vermittlung mitwirken, indem sie einen Teil der Es-Ansprüche so zurückweisen, dass sie dauerhaft unbewusst werden. Im neurotischen Konflikt stellt das Ich, psychodynamisch gesehen, den Abwehrpol dar, der sich durch eine Reihe von Abwehrmechanismen vor der Wahrnehmung des unlustvollen Affektes schützt. Im Sinne des ersten topischen Modells ist das Ich teilweise bewusst, teils [[Das Vorbewusste|vorbewusst]] und zum Teil [[Das Unbewusste|unbewusst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LapIch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über-Ich ===&lt;br /&gt;
Das Über-Ich (oder &amp;#039;&amp;#039;Überich&amp;#039;&amp;#039;, engl. &amp;#039;&amp;#039;super-ego&amp;#039;&amp;#039;, franz. &amp;#039;&amp;#039;surmoi&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;sur-moi&amp;#039;&amp;#039;) als eigene Instanz beinhaltet die verinnerlichten elterlichen bzw. gesellschaftlichen Verbote und Einschränkungen. Freud beschreibt das Über-Ich als Niederschlag der langen [[Kindheit]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;speriode, in der der werdende Mensch in Abhängigkeit von den Eltern lebt. In ihm lebe der elterliche Einfluss als eigene, vom Ich unterschiedene, Instanz fort. Dazu gehörten auch die durch sie vermittelten gesellschaftliche Anforderungen, die im Über-Ich der Eltern selbst unbewusst fortwirkten. In der weiteren individuellen Entwicklung kommen die Einflüsse von Erziehern, öffentlichen Vorbilder und den in der jeweiligen Gesellschaft verehrten Idealen hinzu. Während das Ich hauptsächlich durch das selbst Erlebte geprägt sei, präsentierten das Es und das Über-Ich in unterschiedlicher Weise die auch überindividuelle Vergangenheit: Das Es die ererbte, das Über-Ich die kulturelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Abriss der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;, 1938/1940, GW Bd. 17, S. 69 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Über-Ich gehören die Funktionen der kritischen Selbstbeobachtung, des [[Gewissen]]s und der Ideale. Es ist Träger des [[Ichideal|Ich-Ideals]] und versucht dessen Ansprüche nach Vollkommenheit zu erfüllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933, GW, Band 15, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Große Teile des Über-Ichs sind dauerhaft unbewusst. Sie können, etwa im Zuge einer psychoanalytischen Behandlung, bewusst gemacht und modifiziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933, GW, Band 15, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Über-Ichs sieht Freud, inhaltlich und zeitlich, in enger Verbindung zum [[Ödipuskonflikt|Ödipuskomplex]] und den damit einhergehenden Beschränkungen. Mit dem Untergang des Ödipuskomplexes, etwa im fünften Lebensjahr, sei auch die Ausbildung des Über-Ichs sowie insgesamt die Differenzierung der drei Instanzen im Sinne des Strukturmodells in einer ersten Version abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Über-Ich&amp;#039;&amp;#039; In: Jean Laplanche, Jean-Bertrand Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse. Band 2. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Frankfurt am Main 1972, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der weiteren Entwicklung des Individuums entfernt sich das Über-Ich von individuellen Elternpersonen und wird unpersönlicher, was nach Freud eine wesentliche Voraussetzung für die seelischen Gesundheit ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933, GW, Band 15, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Jenseits des Lustprinzips&amp;#039;&amp;#039; GW, Band 13, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik und Weiterführungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Structural-Iceberg all.svg|mini|lang=de|hochkant=0.8|Ich, Über-Ich und Es in Näherung an die Topologie des ersten Modells.]]&lt;br /&gt;
Einen Versuch das Verhältnis zwischen dem topografischen und dem Strukturmodelle zu kennzeichnen stellt das, nicht von Freud selbst stammende, sogenannten [[Eisbergmodell]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff des Es wurde in Folge sowohl innerhalb als auch außerhalb der Psychoanalyse kontrovers diskutiert. Durch die [[Metapher|metaphorische]] Beschreibung scheine die Rede von einem selbstständig handelnden Wesen oder [[Homunkulus]] in den tiefsten Schichten der Seele. Die Offenheit des Begriffs führte zu verschiedenen Ausprägungen im Gebrauch, während Georg Groddeck das Es als mächtigen und fantasievollen Herren allen psychischen und [[Psychosomatik|psychosomatischen]] Geschehens beschrieb, gebrauchte [[Wilhelm Reich]] ihn in seinem Spätwerk als einen [[Neurophysiologie|neurophysiologischen]] Begriff. Eine bedeutsame Rolle spielte das Es in der [[Melanie Klein|Kleinianischen]] Entwicklungspsychologie, während es im Zuge der Neuentwicklungen der [[Ich-Psychologie]] bei [[Anna Freud]] und [[Heinz Hartmann (Mediziner)|Heinz Hartmann]] aufgrund der Verschiebung des Interesses an den Ich-Funktionen in den Hintergrund trat. Versuche den Es-Begriff systematisch in die Modelle der [[Selbstpsychologie]], der [[Objektbeziehungstheorie]] oder [[Kybernetische Anthropologie|kybernetische Modelle]] zu integrieren blieben vereinzelt. Nach einer Phase des eher nur noch metaphorischen Gebrauchs des Begriffs, wurde ihm im Zuge eines [[Neurowissenschaften|neurowissenschaftlichen]] Blicks auf die Psychoanalyse und der Postulierung einer somatisch kodierten [[Transgenerationale Weitergabe|transgenerativen Weitergabe]] von Erinnerungen wieder verstärkt eine Bedeutung zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Nitzschke: &amp;#039;&amp;#039;Es&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Mertens; Bruno Waldvogel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe.&amp;#039;&amp;#039; 3. überarb. und erw. Auflage, Verlag Kohlhammer, Stuttgart 2008, S. 184–185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei Freud selbst findet sich eine sehr unterschiedliche Verwendung des Begriffs Ich, worauf sich ein Teil der kritischen Auseinandersetzungen wie auch der Weiterführungen bezieht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ich&amp;#039;&amp;#039; In: Jean Laplanche, Jean-Bertrand Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse. Band 2. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Frankfurt am Main 1972, S. 186–202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wesentliche Kritikpunkte beziehen sich darauf, dass Freud in seinen Schriften vor der Ausarbeitung des Strukturmodells den Ich-Begriff auch für die gesamte Person verwendete sowie darauf, dass er nicht zwischen dem Ich und dem [[Selbst]] unterschied. Nachfolgende Entwicklungen innerhalb der Psychoanalyse griffen diese Unschärfe auf und differenzierten Ich und Selbst als unterschiedliche Konstrukte. Die [[Ich-Psychologie]] von [[Anna Freud]] und [[Heinz Hartmann (Mediziner)|Heinz Hartmann]] differenzierte den Ich-Begriff, die [[Selbstpsychologie]] von [[Heinz Kohut]] den Begriff des Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Schwierigkeit des Begriffs liegt darin, dass Freud sich mit dem Ich-Begriff in die allgemeine Begriffsgeschichte eines Begriffs innerhalb der [[Philosophie]], [[Theologie]] und [[Medizin]] bzw. anderen psychologischen Richtungen, stellte, die den Begriff unterschiedlich definieren oder undefiniert verwenden. Die dadurch entstehende Unschärfe kann nicht durch eine vereinheitlichende Definition aufgelöst werden, weil die Begriffsverwendung unterschiedlichen Traditionssträngen entspringt, die sich nicht ineinander überführen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seidler&amp;quot;&amp;gt;[[Günter H. Seidler]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Mertens; Bruno Waldvogel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe.&amp;#039;&amp;#039; 3. überarb. und erw. Auflage, Verlag Kohlhammer, Stuttgart 2008, S. 315–318.&amp;lt;/ref&amp;gt; So knüpfte er z.&amp;amp;nbsp;B. mit der Reitermetapher, in der er das Verhältnis zwischen Es und Ich als das zwischen einem Pferd und einem Reiter, beschrieb, an die Vorstellung der [[Dichotomie]] von Trieb und Vernunft an ältere Vorstellungen an, was zur Popularität des Strukturmodells beitrug wie auch zu einer weiteren Verwendung in philosophischen und religiösen Kontexten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. u. a. [[Rupert Lay]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Sinn des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; München 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit seinen klinischen Forschungen zur [[Melancholie]] (spätere Bezeichnung: [[Depression]]) stieß Freud auf äußerst rigide, sadistische Formen des Über-Ichs und begründete diese mit den drei Komponenten: der Verwurzelung des Über-Ichs im Es, durch die es zu einer verstärkten Wirksamkeit des Todestrieb komme, einer unbewussten Identifizierung mit ambivalent besetzten Objekten (Bezugspersonen) sowie der Übernahme eines rigide, unreifen und inkonsistenten Über-Ichs dieser frühen Objekte (spätere Bezeichnung: &amp;#039;&amp;#039;[[Doppelbotschaften|double bind]]&amp;#039;&amp;#039;). Diese Beobachtungen Freuds wurden von späteren Autoren theoretisch anders konzipiert. So wurde vor allem die entwicklungspsychologisch späte Entstehung des Über-Ichs in der ödipalen Phase von verschiedenen Autoren kritisiert. [[Melanie Klein]] beschrieb Vorläufer des Über-Ichs in der [[Melanie Klein#Paranoid-schizoide Position|paranoid-schizoiden Phase]] des frühen ersten Lebensjahres und erklärte damit die von Freud beschriebenen besonders rigiden Formen des Über-Ichs sowie die damit verbundenen [[Paranoia|Verfolgungsängste]]. Diese Grundhypothese wurde von Autoren wie [[Otto F. Kernberg|Otto Kernberg]] weiterentwickelt, die sich der [[Psychodynamik]] der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Frühen Störungen&amp;#039;&amp;#039; beschäftigten. Die nicht ausreichend eingebundenen, nicht modifizierten archaischen Formen des Über-Ichs können sich z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Selbstverletzendes Verhalten|Selbstbestrafungstendenzen]] äußern oder zu einer Verzerrung der Realitätswahrnehmung führen. Trimborn fasst drei unterscheidbare Differenzierungen des Über-Ichs zusammen: das archaische Über-Ich, welches aus narzisstischen Traumatisierungen entstehe und sich in tiefer Unsicherheit und Verfolgungsangst zeige, das soziale Über-Ich, welches sich in Trennungsangst und Angst vor Liebesverlust äußere und das ödipale Über-Ich. Erst letzteres führe, wie von Freud beschrieben, zur Aufgabe ödipaler Wünsche mit den Mechanismen der [[Verdrängung (Psychoanalyse)|Verdrängung]], [[Reaktionsbildung]] und Identifizierung mit den ödipalen Objekten.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Trimborn: &amp;#039;&amp;#039;Überich&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Mertens; Bruno Waldvogel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe.&amp;#039;&amp;#039; 3. überarb. und erw. Auflage, Verlag Kohlhammer, Stuttgart 2008, S. 796–799&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für das Verständnis psychischer Konflikte hatte das Modell einen maßgeblichen Einfluss auf die psychoanalytischen Neurosenlehre, in der die Bedeutung der Angst sowie der mehr oder weniger gelungenen Kompromissbildungen weiter differenziert wurden, etwa in der Ausarbeitung der [[Grundformen der Angst]] durch [[Fritz Riemann (Psychoanalytiker)|Fritz Riemann]] oder im [[Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung]] von [[Erik H. Erikson]]. Stavros Mentzos kritisierte allerdings, dass das Strukturmodell nur für einen Teil der Konflikte, den der &amp;#039;&amp;#039;reiferen&amp;#039;&amp;#039; Störungen zutreffe, bei denen eine stabile Ausbildung der Instanzen Ich und Über-Ich bereits erfolgt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Stavros Mentzos: &amp;#039;&amp;#039;Neurotische Konfliktverarbeitung. Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuer Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch-Verlag, 1997, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im diagnostischen Kontext wurde die Frage ausreichend stabiler Ich-Grenzen insbesondere von [[Gerd Rudolf]] thematisiert und fand Eingang in die [[Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seidler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Ich und das Es]].&amp;#039;&amp;#039; 1923. GW, Band 13, S. 237–289.&lt;br /&gt;
* Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Hemmung, Symptom und Angst.&amp;#039;&amp;#039; 1926. GW, Band 14, S. 271–383.&lt;br /&gt;
* Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 1933. GW, Band 15, S. 3–86.&lt;br /&gt;
* Sigmund Freud: [[Abriss der Psychoanalyse]] 1938/1940, GW Band 17, S. 63–138.&lt;br /&gt;
* Jacob A. Arlow, [[Charles Brenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Psychoanalyse. Die Entwicklung von der topographischen zur strukturellen Theorie der psychischen Systeme.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuchverlag 1976, Reinbek bei Hamburg 1976.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Sandler]], Alex Holder, Christopher Dare, Anna Ursula Dreher: &amp;#039;&amp;#039;Freuds Modelle der Seele. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Bibliothek der Psychoanalyse. 2. Auflage. Psychosozial-Verlag, Gießen 2017. ISBN 978-3-8379-2737-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{PGDW|freud/ichundes/ichundes|Das Ich und das Es|Sigmund Freud}}&lt;br /&gt;
* {{PGDW|freud/vorles2/chap003|Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. 31. Vorlesung. Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit|Sigmund Freud}}&lt;br /&gt;
* Sigmund Freud: [https://www.freud-online.de/ &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke&amp;#039;&amp;#039; (GW) online].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalyse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25053-22</name></author>
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