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	<title>Stromschnelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:18:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stromschnelle&amp;diff=66055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;O.Heinz: Lauffen Ettikon ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-15T15:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lauffen Ettikon ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inga03.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;[[Livingstonefälle|Inga-Fälle]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Kongo (Fluss)|Kongo]], die größten Stromschnellen der Welt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stromschnelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;Lauffen&amp;quot;) ist eine allgemeine Bezeichnung für Laufabschnitte eines [[Fluss]]es, an dem das Wasser durch erhöhtes Gefälle, Untiefe oder Verengung des Flussbettes reißend und schnell fließt. Durch [[Wehr (Wasserbau)|Wehre]] oder [[Sohlgleite]]n entstehen künstliche Stromschnellen. Das Wort wird in der Regel im Plural verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nil 3 Katarakt.JPG|mini|Eine Stromschnelle des [[Nil]]s]]&lt;br /&gt;
Durch Blöcke oder Felsriegel gebildete Stromschnellen werden als &amp;#039;&amp;#039;Katarakt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sehr gefällereiche Stromschnellen werden gelegentlich als &amp;#039;&amp;#039;Wasserfall&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, auch wenn typische Merkmale eines [[Wasserfall]]s nicht gegeben sind. Bekannte Beispiele hierfür sind die [[Boyomafälle]] und besonders die [[Livingstonefälle|Inga-Fälle]] des [[Kongo (Fluss)|Kongo]], die größten Stromschnellen weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschwindigkeit eines Flusses kann sich gebietsweise so weit steigern, dass die hydraulische Bewegungsform [[Strömungen in offenen Gerinnen#Strömen und Schießen|Schießen]] eintritt. Kriterium ist das Überschreiten der schnellsten Ausbreitungsgeschwindigkeit von Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenskunde ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Laufen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lauffen&amp;#039;&amp;#039; für Stromschnellen wurde zum Namen oder Namensbestandteil etlicher Orte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Laufen (Salzach)]], [[Lauffen am Neckar]], [[Laufen-Uhwiesen]] mit [[Schloss Laufen]] am Rheinfall, [[Lauffen (Ettikon)]], [[Laufen BL|Laufen]] in [[Laufental]] (Basel-Land) oder Laufenburg auf [[Laufenburg (Baden)|badischer]] wie auf [[Laufenburg AG|Aargauer]] Seite des [[Hochrhein]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ngzh.ch/archiv/1901_46/46_3-4/46_14.pdf Über die Stromschnelle von Laufenburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Schönleber - Le Rhin à Laufenburg.jpg|mini|Die einstige Stromschnelle des [[Rhein]]s in [[Laufenburg AG|Laufenburg]] (Gemälde von [[Gustav Schönleber]] um 1880)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Verkehr zu Wasser vor der Einführung [[Chaussee|gepflasterter Fernstraßen]] und [[Eisenbahn]]en um ein Vielfaches günstiger und oft auch schneller war als derjenige zu Lande,&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Müller: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schifffahrt%20in%20Altbayern%20(Früh-%20und%20Hochmittelalter) Schifffahrt in Altbayern (Früh- und Hochmittelalter)]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Historisches Lexikon Bayerns]], 7. November 2022. Abgerufen am 2. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam auch Stromschnellen eine erhebliche Bedeutung zu. Sie zwangen Händler und Reisende häufig, die Gefahrenstellen zu Lande zu umgehen oder auf kleinere Boote umzusteigen und schufen somit natürliche Verkehrsknotenpunkte. In der Schwarzmeer-Steppe beispielsweise bildeten die [[Stromschnellen des Dnepr]] im frühen Mittelalter verwundbare Punkte, an denen der Handel der [[Waräger]] zur Beute der umwohnenden Nomaden werden konnte. An der Ostküste Nordamerikas reiht sich an der etwa 1.400 km langen &amp;#039;&amp;#039;[[Fall Line]]&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. dem Übergang des [[Piedmont (Appalachen)|Appalachenvorlandes]] zur Küstenebene, eine ganze Kette von Wasserfällen und Stromschnellen auf. Da die Flüsse bis ins 19. Jh. nur bis hier hinauf schiffbar waren, entstanden dort eine ganze Reihe von Hafenstädten im Binnenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wurden zahlreiche Stromschnellen, besonders die großer bzw. stark befahrener Flüsse, in der Vergangenheit als Gefahr für die [[Flussschifffahrt]] beseitigt, aber auch im Zuge von [[Flussbegradigung]]en, Flussverbreiterungen und [[Stauwerk]]bauten. Zum Beispiel verschwanden die damals berüchtigten St.-Johann-Stromschnellen der [[Moldau (Fluss)|Moldau]] (die [[Bedřich Smetana]] im Jahr 1874 in der [[Sinfonische Dichtung|sinfonischen Dichtung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Moldau]]&amp;#039;&amp;#039; musikalisch darstellte) mit dem Bau des [[Wasserkraftwerk Štěchovice|Štěchovice-Staudammes]] (Bau 1937–1945) in den Fluten. Gesprengt und durch Leitwerke vergleichmäßigt wurde auch der Rheinkatarakt am [[Binger Loch]], und zur Nutzung der [[Wasserkraft]] wurde die [[Kleiner Laufen bei Laufenburg|Laufenburger Stromschnelle]] des [[Rhein]]s überstaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Wassersportarten nutzen Stromschnellen, insbesondere [[Wildwasserkanu]] (einschließlich [[Kanuslalom]] und [[Spielbootfahren]]) und [[Rafting]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wasserfall]]&lt;br /&gt;
* [[Nil#Katarakte und Wasserfälle|Katarakte im Nil]]&lt;br /&gt;
* [[Durchbruchstal]]&lt;br /&gt;
* [[Lauffen (Ettikon)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rapids|Stromschnellen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Stromschnelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4334166-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stromschnelle| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;O.Heinz</name></author>
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