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	<title>Strolch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strolch&amp;diff=1069121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Ulrich Ammon, „Hans Bickel (Linguist)“ und „Jakob Ebner (Sprachwissenschaftler)“ usw.; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-14T17:24:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Ulrich Ammon, „Hans Bickel (Linguist)“ und „Jakob Ebner (Sprachwissenschaftler)“ usw.; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand von Rayski Der Strolch.jpg|mini|hochkant|Der Strolch, Gemälde von [[Louis Ferdinand von Rayski|Ferdinand von Rayski]]]]&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strolch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem [[Alemannische Sprache|Alemannischen]] &amp;#039;&amp;#039;strollen&amp;#039;&amp;#039; umherstreifen) bezeichnet ursprünglich einen Landstreicher, [[Fahrendes Volk|Vagabunden]] oder [[Spitzbube]]n. Erste Belege des Wortes finden sich 1580 in der [[Schweiz]], literarisch 1670 bei [[Grimmelshausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ich und meines gleichen armer schlucker mit sambt denen müssigen landlauffenden strolchen, deren alle winkel voll stecken.&amp;#039;&amp;#039; Ewigwährender Kalender&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;(jeder weisz,) „dasz die bettler, landsknecht, strolchen, zigeuner und andere mauszköpffe sich keiner andern ursachen halber deren von ihnen selbst ersonnenen so genannten rothwelschen sprachen gebrauchen, als andere ehrliche leuth … zu betriegen.“ Grimmelshausen, Simpliciana (Teutscher Michel), 1673, 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine größere Verbreitung lässt sich im 19. Jahrhundert nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ableitungsversuch [[Adolf J. Storfer]]s&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wörter und ihre Schicksale.&amp;#039;&amp;#039; 1935, S. 336 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Entlehnung schwäbischer Landsknechte aus dem italienischen [[Astrologie|&amp;#039;&amp;#039;astrologo&amp;#039;&amp;#039;]] (für entsprechende Gaukler im Militärtross) ließ sich hingegen nicht erhärten. Diese Deutung war in der [[NS-Zeit]] weit verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Hübner (Altphilologe)|Wolfgang Hübner]]: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaften V: Astrologie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Neue Pauly]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 15/1, J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000, Sp. 843.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schimpfwort hat im Lauf der Zeit eine Verniedlichung erfahren, wie es zahlreiche Titel künstlerischer Erzeugnisse belegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Susi und Strolch]], Film&lt;br /&gt;
* [[Die kleinen Strolche]], US-Fernsehserie&lt;br /&gt;
* [[Lauterbach (Hessen)|Lauterbacher Strolch]], Statue in Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Knaurs Wörterbuch von 1985 wird dies durch die aufgeführte Wandlung von Strolch als Synonym für einen &amp;#039;&amp;#039;Strauchdieb&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Schlingel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;kleiner Junge&amp;#039;&amp;#039; deutlich. Zudem wird noch die &amp;#039;&amp;#039;Strolchenfahrt&amp;#039;&amp;#039; als schweizerische Bezeichnung für eine Fahrt mit einem gestohlenen Automobil erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Knaur. Das deutsche Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Salzer-Überreuther, Wien 1985, S. 929.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ulrich Ammon]], [[Hans Bickel (Linguist)|Hans Bickel]], [[Jakob Ebner (Sprachwissenschaftler)|Jakob Ebner]] et al.&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Variantenwörterbuch des Deutschen]]. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol&lt;br /&gt;
   |Verlag=Walter de Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-11-016575-9&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Gebunden, ISBN 3-11-016574-0 Broschur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schimpfwort (Person)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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